Nachbar A und Nachbar B haben sich auf mein Grundstück Breitgemacht

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland" wurde erstellt von turan1968, 08.09.2013.

  1. #1 turan1968, 08.09.2013
    turan1968

    turan1968 Neuer Benutzer

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    Hallo Immobilien Vermieter-Forum,

    erstmals möchte ich mich Bedanken an die Macher und Verwalter dieser Seite,

    habe ein Grundstück in einer Größe von 1400 qm, was ich Käuflich Erworben habe im Jahr 1998, die Vorderseite ist zu Hauptstr. an der Hinterseite geht ein Fußweg Bundesland Niedersachsen, Stadt Celle.

    Das Grundstück ist vorne Bebaut in einer Größe von ca. 500 qm. Wo sich 6 Wohneinheiten befinden und Vermietet ist.

    Das Hintergrund-stück wurde als Garten Genutzt.
    Auf dem Garten waren über 20 Große Bäume vorhanden, es waren Misch-bäume.
    Als wir die Bäume Gefällt haben, wurden wir von einem Kauf Interessenten angesprochen, ob es zu verkaufen sei, ich bejahte es und wir sind uns einig geworden.
    Ab zum Bauamt, nachgefragt ob man dort Bauen kann, weil es Hinterland ist und welche Größe zum Abtrennen max. Genehmigt sein.
    Bauamt sagte max. können Sie 550 qm. Abtrennen und Veräußern.
    Bin auch mit dem Käufer einig geworden über diese 550 qm. Zugang sowie Verlege-rechte habe ich auch dem Käufer Schriftlich Bestätigt und wird auch im Notar Vertrag niedergeschrieben.
    Als Verkäufer habe ich dem Katasteramt den Auftrag erteilt, 550 qm von meinem Grundstück zu Vermessen und zu Teilen, 2Punkt Teilung.
    Beim Vermessen und Teilungstermin 03 September 2013 wurde vom Katasteramt festgestellt, das der Nachbar A zu Linken Seite auf mein Grundstück seine Mauer errichtet hat in einer höhe von ca. 80 cm, die Daten sind ca. 30 cm Breit und die Länger auf 60 Meter.
    Der Nachbar B zu Rechten Seite, in einer Breite von ca. 56 cm und in einer Länger von 30 Meter auch einer Mauer errichtet hat und dort ein Schuppen Stein auf Stein auf die Gesamtlänge gebaut, die höhe der Mauer ist über 2,5 Meter.
    Durch diese Ergebnisse beim Messen musste der Herr vom Katasteramt die Grenzsteine auf mein Grundstück setzen.
    Der Herr vom Katasteramt sagte ich Bekomme einen Endbericht über die Gesamte Teilung,
    Datum, Mess-Punkte, Grenzsteinsetzung, sowie die vom Nachbarn A und B die Grenzübertritt,
    Nachbar A= 0,3 Meter X 60 Meter = 18 qm
    Nachbar B= 0,56 Meter X 30 Meter = 16,80 qm

    damit solle ich erst mal beim Bauamt Vorsprechen mit dem Endbericht, müsste in den nächsten Tagen bei mir Eintrudeln.
    Insgesamt 34,80 qm habe ich durch meinen Nachbar weniger, der QM Preis wird zurzeit 120,00€ bis 150,00€ gehandelt.
    Habe alles Niedergeschrieben was Passiert ist hier für den Forum, mit der Hoffnung dass mir einige Kompetente Antworten geben können.
    Habe mein Grundbuch durchgeblättert ob eine Überbauung von Nachbar A und B nieder geschrieben ist, steht nichts.
    Worauf sollte ich beim Vorsprechen achten beim Bauamt.
    Was kann Passieren, wie soll ich Vorgehen bei einer Aussprache mit Nachbar A und B.

    Danke für die Mühe sowie für die Antworten
    LG aus Hannover / Langenhagen
    Turan1968
     
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  3. #2 sara, 08.09.2013
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2013
    sara

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    Nun am Bauamt werden sie dir die Möglichkeiten aufzeigen die durch die Überbauung möglich sind.

    Auf jeden Fall hast du Anspruch, die Fläche bezahlt zu bekommen.
    Ob du einen Rückbau verlangen kannst ???
    Wobei ich bei einer Bekannten erlebt habe, dass sie - gerichtlich verurteilt - rückbauen musste, obwohl nur wenige Zentimeter überbaut, allerdings war das ganze aus Holz gefertigt.
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Man könnte es verkaufen. Es muss dann neu vermessen werden. Beide Nachbarn müssten dann die Vermessungskosten, evtl. Gerichtskosten und Deine Anwaltkosten zahlen.

    Wenn Du aber verkaufen möchtest, überlasse es dem neuen Käufer. Soll er sich mit denen rumärgern. Dann stehen die Mauern auf seinem Grundstück.:verrueckt009:
     
  5. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi turan1968,

    was ich noch nicht so ganz aus deinem Text rauslesen kann, was willst du hier letztendlich erreichen :?

    Ich mein, wenn jemand sein Mäuerchen 30cm zuweit auf deiner Seite gebaut hat, dann ist ja erstmal m.E. nur wichtig, das trotzdem geklärt ist auf welchem Grundstück das steht. Ich denke das man damit (je nach Fall vor Ort) leben kann, auch wenn`s evtl nicht ganz in Ordnung vom Nachbarn war.

    Im Gegensatz zu dem 30 Meter Schuppen mit einer Höhe von 2,5 Meter, da geht es ja evtl auch darum, das dies nicht gerade sehr schön aussieht oder ob das überhaupt auch erlaubt ist so nah zum Nachbarn zu bauen, ect.
     
  6. #5 Aktionär, 10.09.2013
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    Wenn der Käufer nicht hinterm Mond lebt, wird er das Grundstück so wohl kaum erwerben, sondern nur ein Angebot für den "unbebauten" Teil abgeben.

    Interessanter finde ich allerdings eher den von Pharao in seinem letzten Absatz angerissen Sachverhalt. Ist die Grenzbebauung in diesem Umfang überhaupt genehmigt, genehmigungsfähig und/oder genehmigungspflichtig?

    Im Grundbuch scheint nichts dazu zu stehen (siehe Angaben TE), aber wie sieht es mit der Grundakte aus? Wurde vielleicht eine Baulast eingetragen, die die Grenzbebauung gestattet? Baulasten stehen nicht im Grundbuch.
     
  7. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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