Nachträgliche Ansprüche gegen die Hausverwaltung

Diskutiere Nachträgliche Ansprüche gegen die Hausverwaltung im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Wir haben unsere Verwaltung in Bezug auf die Abrechnung immer entlastet. Jetzt haben wir eine neue HV. Diese hat festgestellt, daß ein Eigentümer...

  1. #1 1-Zimmer-Wohnung, 03.07.2013
    1-Zimmer-Wohnung

    1-Zimmer-Wohnung Gast

    Wir haben unsere Verwaltung in Bezug auf die Abrechnung immer entlastet. Jetzt haben wir eine neue HV. Diese hat festgestellt, daß ein Eigentümer falsch, zu niedrig, belastet wurde. Er musste manche Positionen der Jahresabrechnung nicht bezahlen weil die alte HV der Meinung war, er müsste nicht.

    Das Ganze war nie ein Thema in den Versammlungen, es wurde eben so gemacht.

    Ich weiß das die Entlastung des Verwalters ihn von der Haftung befreit. Aber gilt dies auch für diesen Fall?
    Immerhin hat die neue Verwaltung dies sofort erkannt. Und wir als Eigentümer müssen doch darauf vertrauen (können) das die Verteilung korrekt vorgenommen wird. Oder nicht?!
     
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  3. #2 Fremdling, 04.07.2013
    Fremdling

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    Hallo 1-Zi.Whg.,

    alle Eigentümer bekamen zusammen mit der Einladung zur Jahresversammlung eine Einzelabrechnung auf der Basis der Gesamtabrechnung, die zuvor von Eurem Beirat im Rahmen der 'Belegprüfung' gecheckt wurde und versehen mit der Befürwortung durch den Beirat im Beschlussverfahren der Jahresversammlung genehmigt wurde? Darüber hinaus habt Ihr dem Verwalter jährlich Entlastung erteilt? Dann könnt Ihr einen Rückgriff auf den bisherigen Verwalter betreffend die Jahresabrechnungen mit Entlastung m.E. getrost vergessen. Inwieweit hier noch eine nachträgliche Abrechnungskorrektur über wieviele Jahre durch Verrechnung der Eigentümer untereinander machbar ist, hängt vom konkreten Fall und Goodwill der Gemeinschaft ab, hätte aber zur Bedingung, dass die bisherige Verteilung tatsächlich falsch war.

    Die Einzelabrechnung sollte neben den Gesamtkosten auch die Aufteilungssystematik (Gesamtanteile, Anteil des Sondereigentümers) und die auf den Sondereigentümer entfallenden Kosten nennen. Spätestens dort hätte jeder Eigentümer erkennen können, welche Kosten nicht auf alle Eigentümer umgelegt wurden und das auch hinterfragen können. Vertrauen auf die Korrektheit der Jahresabrechnung (Verteilung) sollte niemand, ohne es selbst zumindestens in seiner Einzelabrechnung im Rahmen seiner Möglichkeiten geprüft zu haben.

    Wie Du Deine Frage formulierst, lässt mich (zurecht?) unterstellen, dass Du Deinerseits nicht übermäßig erfahren in den WEG-Belangen bist? Falls zutreffend empfehle ich Dir, die Erläuterung der alten wie neuen Abrechnung durch Euren Beirat und/oder Verwalter, bis Du sachlich und rechnerisch nachvollziehen kannst, welche Verteilung nun wirklich korrekt ist. - Viel Erfolg!
     
Thema: Nachträgliche Ansprüche gegen die Hausverwaltung
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