Nachzahlung Abrechnungsjahr und Anpassung laufendes Jahr

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von Albertvermieter, 16.03.2013.

  1. #1 Albertvermieter, 16.03.2013
    Albertvermieter

    Albertvermieter Benutzer

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    So blöde Frage,
    bisher war es eigentlich gehandhabt:
    Nachzahlungsbetrag laut Abrechnung X EUR - das wurde erstattet oder Nachgezahlt gut war.

    Die Heizöpreise steigen aber und Grundsteuer wurde angehoben, aklter Winter etc.

    Es entstand nun bei einigen Mietern dadurch eine Nachzahlung von einigen Hundert EUR.

    Wie handhabt ihr das nicht nur die Nachzahlung fürs letzte Jahr, sondern gleichzeitig eine Anpassung durchzuführen ?

    Ich habe mir folgendes vorgestellt:

    angenommen in NK Abrechnung 2012 steht Nachzahlung in Höhe von 240 EUR.
    Die Abrechnung gebe ich jetzt im März raus.
    Die Nachzahlung würde ja eine monatliche Anpassung von 20 EUR bedeuten.
    Bedeutet auch: von Abrechnungsstichtag Ende Dezember bis März sind ja schon wieder 60 EUR angelaufen.

    Ich würde das nun so machen:
    Bitte zahlen Sie 240 EUR für abeglaufene Periode + Monate Januar bis April insgesamt 80 EUR und ab Mai dann bitte gewohnter Zahlbetrag + 20 EUR.

    Kann man das so machen ? Wie macht Ihr das ?

    Bitte um Tips
     
  2. AdMan

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  3. #2 Kitzblitz, 16.03.2013
    Zuletzt bearbeitet: 16.03.2013
    Kitzblitz

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    Diese Monate fallen in die nächste Abrechenperiode. Hier würde ich nichts machen, um nicht noch zusätzliche Angriffsfläche zu bieten (ich bin mir auch so gar nicht sicher, ob das zulässig ist).

    Ich würde die Angleichung der Nebenkostenvorauszahlung an das Abrechenergebnis anpassen +5% Zuschlag auf die verbrauchsabhängigen Positionen. So erreichst du auch, dass du nicht so extrem in Vorleistung gehen musst.

    Mit der Nebenkostenabrechnung für 2013 siehst du dann ja, ob die jetzt vorgenommene Anpassung passt. Ggf. musst du dann halt nochmals etwas angleichen.

    Der Mieter muss die erhöhte Nebekostenvorauszahlung nicht unbedingt akzeptieren.
    Schau' mal wie deine Mieter nach dem Schock mit der Nachzahlung reagieren. Verständnis und Akzeptanz für deinen Erhöhungswunsch wirst du unter dem Eindruck der hohen Nachzahlung eher bekommen, als einige Monate später.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  4. #3 Albertvermieter, 16.03.2013
    Albertvermieter

    Albertvermieter Benutzer

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    was würde das jetzt konkret in meinem Beispiel bedeuten.
    Also einfach Nachzahlung letztes Jahr. Und ab Mai wieviel höher vorschlagen ???
     
  5. #4 Kitzblitz, 16.03.2013
    Kitzblitz

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    Auf Basis der Nebenkostenabrechnung 2012 würde ich eine genauso aufgebaute Aufstellung für das Jahr 2013 machen. Die Verbrauchspositionen (Heizung, Wasser, allg. Strom, etc.) würde ich mit jeweils 5 % beaufschlagen.

    Dann ergeben sich 2 Möglichkeiten:

    a) einfach den sich für 2013 ergebenden Gesamtbetrag durch 12 teilen, ergibt die neue Abschlagszahlung je Monat
    b) vom sich ergebenden Gesamtbetrag die ersten 4 Abschläge abziehen und den Rest durch 8 teilen.

    Ich würde die Variante a) wählen, denn das wäre ungefähr der Betrag der sich ohne Kostensteigerungen auch ungefähr für 2014 ergeben könnte.

    Mit b) ergeben sich natürlich höhere Vorauszahlungen für 2013 und du musst möglicherweise für 2014 wieder nach unten korrigieren - das wäre mir gegenüber dem Mieter offengestanden unangenehm.

    Bei Mietern verfahre ich nach a) - beim Wirtschaftsplan für eine WEG verfahre ich nach b) - dort muss am Ende des Wirtschaftsjahres ungefähr die angedachte Kostengrößenordnung auch über das Hausgeld eingenommen sein, damit keine Unterdeckung des WEG-Kontos entsteht.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  6. #5 Albertvermieter, 16.03.2013
    Albertvermieter

    Albertvermieter Benutzer

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    Danke Dir für Deine guten Tips.
    Ich werde nach Punkt a) verfahren.

    Bin ja erst seit fast 7 Jahren Vermieter durch Erwerb eines Drei-familienhauses, was ich auch selbst bewohne. Es geht nicht immer ganz einfach "von der Hand" .... deswegen bin ich für jeden Tip dankbar ! :50:
     
  7. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Richtig, denn mit Variante a) liegste im grünen Bereich.
    Und das Praktische an dieser Verfahrensweise ist: Je früher Du die Betriebskostenabrechnungen machst, desto geringere Nachzahlungen haben die Mieter zu ertragen und desto weniger musst Du selbst zwischenfinanzieren.
     
  8. #7 immodream, 17.03.2013
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo Albertvermieter,
    ich erstelle immer im Januar die Abrechnungen und verteile sie im Februar an die Mieter.
    Wenn ein Mieter Nachzahlungen leisten muß oder so eben noch an einer Nachzahlung vorbeigekommen ist, bitte ich den Mieter immer auf der Abrechnung um Erhöhung der Vorauszahlung ab März.
    Daß heißt, der Mieter hat 10 Monate die Möglichkeit eine angepaßte NK Vorauszahlung zu leisten.Du teilst also den Nachzahlungbetrag durch 10 und rundest wegen üblicherweise erneuter Erhöhungen der Nebenkosten den Betrag nach oben auf.
    Fast jeder Mieter freut sich, wenn er in der Zeitung wieder die Horrormärchen wegen der hohen Nebenkostennachzahlungen im Januar liest und ist erleichtert, wenn er nichts Nachzahlen muß.
    Man darf eben vorher bei der Festlegung der Vorauszahlung nicht zu zögerlich sein.
    Ich schreib dann immer folgenden Satz auf die Abrechnung " Wenn Sie im nächsten Jahr eine Nachzahlung vermeiden wollen, bitte ich Sie ab März xxx € an Nebenkostenvorauszahlung mehr zu bezahlen ".
    95 % der Mieter zahlen lieber zu viel Vorauszahlung und freuen sich, wenn ich für sie die Bank spiele und im Monat Januar Geld zurückgebe.
    Grüße
    Immodream
     
Thema: Nachzahlung Abrechnungsjahr und Anpassung laufendes Jahr
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