Nachzahlung von Heizungskosten aus dem Jahr 2006

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Christina, 28.03.2007.

  1. #1 Christina, 28.03.2007
    Christina

    Christina Gast

    Hallo!
    Unser Vermieter hat uns einen Brief geschrieben wir sollen vom Jahr 2006
    456 EUR (!)an Heizungskosten nachbezahlen.
    Aber wie geht das?
    Wir zahlen Pauschal und er hat keine Zähler an den Heizungen installieren lassen.
    Unter uns wohnen auch noch Mietsleute, von denen auch nicht bekannt ist das sie Zähler an den Heizungen haben.
    Kann mir jemand helfen der Bescheid weiß ob das überhaupt rechtens ist oder mir Informationen gibt wo ich mich näher informieren kann?
    Danke, wäre lieb!

    MfG Christina
     
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  3. #2 Martens, 28.03.2007
    Martens

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    moin Christina,

    das kann grundsätzlich schon angehen, die Energiekosten steigen ständig und der Winter 2005/2006 war lang und hart - aber...

    1. Was steht in Eurem Mietvertrag über die Heizkosten, wie sollen die abgerechnet werden? Sollen sie überhaupt abgerechnet werden oder zahlt ihr eine Pauschale oder gar Warmmiete?

    Wenn es keine Erfassungsgeräte gibt, dann könnten die Kosten ja nur über die Fläche abgerechnet werden, oder?

    2. Auch wenn man Heizkosten nach Fläche abrechnet bzw. abrechnen muß, muß man eine ordentliche Heizkostenabrechnung erstellen, also die Brennstoffkosten, die sonstigen nach Heizkostenverordnung umlegbaren Kosten aufführen und die Verteilung auf die einzelnen Nutzer nachvollziehbar beschreiben. Ohne Abrechnung keine Zahlungsverpflichtung des Mieters.

    3. Wenn die Heizkosten ansonsten formvollendet aber eben ohne Verbrauchserfassung abgerechnet werden, kann der Mieter von seinem Kostenanteil pauschel 15% abziehen, siehe Heizkostenverordnung §12 Abs. 1

    hoffe geholfen zu haben,
    Christian Martens
     
  4. Birgit

    Birgit Benutzer

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    Zunächst ist ganz klar: Ein Brief, mit dem Vermieter zur Nachzahlung auffordert alleine reicht nicht aus, einen Zahlungsanspruch zu begründen.
    Vielmehr muss er eine (nachvollziehbare) Heizkostenabrechnung vorlegen, aus der dann auch auf den ersten Blick erkennbar sein sollte, wie die Kosten umgelegt wurden. Nach Fläche (dann gelten die 15 % pauschaler Abzug) oder doch nach Verbrauch (möglicherweise gibt es Wärmemengenzähler an zentraler Stelle?).

    Diese detaillierte Abrechnung sollte genau geprüft werden, wozu jedem Mieter eine gesetzliche Prüffrist von 30 Tagen zusteht, nach deren Ablauf ein eventueller Nachzahlungsbetrag erst fällig wird.

    Natürlich muss der Vermieter auch die angesetzten Kosten auf Nachfrage belegen, entweder indem er Einsicht in die zugrundeliegenden Belege gewährt oder diese(gegen Erstattung der Kopier- und Portokosten) zuschickt. Auf letzteres hat der Mieter aber nur bestimmten Voraussetzungen ein Anrecht.
     
  5. #4 Martens, 29.03.2007
    Martens

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    moin Birgit,

    ich lese das hier schon zum zweiten Male von Dir:

    Frage: wo steht das?

    bis denn,
    Christian Martens
     
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