Nebenkosten Abrechnung

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von douchka, 13.03.2008.

  1. #1 douchka, 13.03.2008
    douchka

    douchka Neuer Benutzer

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    Hallo,
    die Nebenkostenabrechnung für 2006 ergab, dass mein Mieter mir 1.14 € hätte nachzahlen müssen. Bei diesem kleinen Betrag habe ich darauf verzichtet. Das Finanzamt fragt mich jetzt nach potentiellen Nachzahlungen. Kann ich dem Finanzamt einfach mitteilen, dass ich auf diese Nachzahlung aufgrund des sehr kleinen Betrags verzichtet habe oder darf man das normalerweise gar nicht, hätte ich diese 1.14 € von meinem Mieter verlangen sollen? Da ich die Wohnung erst 2006 gekauft habe, bin ich noch recht unerfahren, und ich möchte mir ungerne unnötigen Ärger beim Finanzamt wegen 1,14€ einholen, vielen Dank im Voraus!!
    Douchka
     
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  3. #2 Suzuki650, 13.03.2008
    Suzuki650

    Suzuki650 Erfahrener Benutzer

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    'türlich kannst du.

    Suzi
     
  4. #3 douchka, 13.03.2008
    douchka

    douchka Neuer Benutzer

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    Super danke!
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Kann natürlich sein, dass der Mieter das als geldwerten Vorteil verteuern muss :lol
     
  6. #5 Vermieterheini1, 17.03.2008
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Kann natürlich sein, dass das Finanzamt die fiktiven Einnahmen aus VuV versteuert.

    Mal im Ernst, ich glaube nicht, dass dem Finanzbeamten diese kleine Differenz zwischen der Mieterabrechnung und den Mieteinnahmen ins Auge sticht.
     
  7. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Selbst wenn das Finanzamt darauf stoßen sollte, liegen Einnahmen erst mit dem Zahlungseingang vor. Es gilt das Zuflussprinzip.
     
  8. Mikape

    Mikape Benutzer

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    Reden wir hier nicht von der Nebenkostenabrechnung????

    Was sind denn daran Mieteinnahmen???

    Das interessiert das Finanzamt doch nicht, versteh´ das nicht...?
     
  9. #8 Vermieterheini1, 19.03.2008
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Lieber Mikape,

    hast du das Steuerformular VuV schon mal flüchtig angeschaut?

    Was steht denn bei dir in Zeile 12 bzw. 13?
     
  10. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Beide Varianten sind möglich. entweder mit einnahmen und Ausgaben aus den Betriebskosten (sollten sich ja aufheben) oder man verzichtet völlig auf die hin und her schieberei der Geldbeträge.

    wie in diesem Fall stellt es sich ja so da, dass eben die einnahme/ Ausgabenrechnung nicht ausgleicht. Also ist es anzugeben! Denn immerhin ist es nun wieder ein Betrag der auf die Mietausgaben Seite erscheint.

    Verzichtet man völlig auf die BK Abrechnung ergibt sich das wohl nicht.
     
  11. Mikape

    Mikape Benutzer

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    Hey "Heini"!!!

    schlag gefälligst einen anderen Ton an, wenn du hier kommunizierst!



    An Capo:
    Du hast wohl Recht. Wenn man viel Leerstand hat macht es Sinn alle Betriebskosteneinnahmen und Kosten anzugeben.

    Dann muss natürlich auch eine Erstattung angegeben werden! Entweder, oder...!

    Vielen Dank für die normalen Worte!
     
  12. #11 Vermieterheini1, 20.03.2008
    Vermieterheini1

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    Hallo Capo,

    noch nie eine ordentliche Einkommenteuererklärung mit Anlage VuV gemacht?
    Oder haben deine Finanzbeamten immer geschlafen?

    Die Einnahmen und Ausgaben für den Vermieter aus den Betriebs- und Nebenkosten heben sich im Steuer-Kalenderjahr im Regelfall NICHT auf!

    Das ist also keine "Hin- und Herschieberei", sondern nichts weiter als eine ordentliche und pflichtgemäße Steuererklärung.
     
  13. Mikape

    Mikape Benutzer

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    Oh,

    dann sind die Nebenkostenvorauszahlungen der Mieter also doch
    die 2. Miete für den Vermieter ????

    Die Nebenkosten werden von den Vermietern "verwaltet" und abgerechnet.
    Somit also keine Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.

    Es gib somit 2 Möglichkeiten:

    1) Kaltmiete angeben und nur Werbungskosten etc. oder Kosten durch Leerstand (Betriebskosten) abziehen

    2) Warmmiete angeben und alle angefallenden Kosten angeben bzw. Nebenkostenabrechnungsnachzahlung bzw. Erstattungen

    War das so nocheinmal deutlich und zu verstehen?

    Schönen Tag noch
     
  14. #13 Vermieterheini1, 20.03.2008
    Vermieterheini1

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    Alles was der Vermieter vom Mieter an Geld bekommt sind eindeutig und unzweifelhaft steuerpflichtige Einnahmen.
    Mehr oder minder alles, was der Vermieter wegen der Vermietung ausgibt sind Ausgaben (als Werbungskosten bezeichnet).
    Manche Ausgaben muss der Vermieter auf mehrere Jahre verteilt absetzte, das nennt man dann AfA.
    Beides ist unter dem Aspekt Zu-und Abflußprinzip (Stichtagbetrachtung; Wertstellung auf dem Vermieterkonto) bei der Einkommensteuererklärung im jeweiligen Jahr anzugeben.

    Da gibt es kein ODER bzw. eine zweite Möglichkeit!

    Ist das so schwer zu verstehen?
    Wenn man schon bei derart lächerlich einfachen Dingen Probleme hat was ist dann bei wirklich schwierigen Sachen?
    Da wundert es mich nicht, dass die Vermieter unentwegt so viel Fehler machen.

    Der Mieterbund hat schon Recht "jede zweite Betriebs- und Nebenkostenabrechnung ist falsch".
    Wenn ich Mieteranwalt wäre, würde ich mir speziell die Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen von WEG-Verwaltern vornehmen.
    Da weis ich schon im voraus wo ich flüchtig hinsehen muss, um die Abrechnung zu zerpflücken.
    Und das, obwohl ich so gut wie nichts vom Vermietergeschäft verstehe!
    (Habe mir alles selbst beigebracht durch Fachliteraur Lesen, Publikationen lesen und über Internetforen.)
    Bei den Privatvermietern sieht es nicht besser aus, jedoch Fehler auch an anderen Stellen.
     
  15. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Eine Steuererklärung, die entsprechend 1) ausgefüllt wird, ist schlicht und einfach falsch. Sämtliche Ausgaben des Vermieters, auch die umlagefähigen Betriebskosten, sind Werbungskosten. Die umlagefähigen Kosten sind in der Anlage V bei den Werbungskosten sogar ausdrücklich genannt. Außerdem sind in der Anlage V auch die Betriebskosteneinnahmen des Vermieters nebst Abrechnungssalden anzugeben.
    Für die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gilt das Zuflussprinzip. Es sind also alle Einnahmen und Ausgaben des Veranlagungszeitraums anzugeben. Für die Einkommensteuererklärung 2007 wären dies die Einnahmen für Nettomiete und Betriebskosten, die beim Vermieter in 2007 eingegangen sind. Soweit ein Abrechnungssaldo in 2007 bezahlt wird, geht also ein Betriebskostensaldo aus 2006 in die Steuererklärung für 2007 ein. Darüber hinaus wird durch das Leistungsprinzip bei der Betriebsksotenabrechnung eine eventuell erst in 2007 geleistete Zahlung bereits in der Betriebskostenabrechnung 2006 berücksichtigt. Außerdem wäre es durchaus denkbar, dass Betriebskosten für 2006 bis zum Ende des Jahres 2007 noch unbezahlt sind. Der Betrag- Abrechnung und Zahlung durch den Mieter unterstellt - geht trotzdem in die Betriebskostenabrechnung ein und erhöht die Forderung des Vermieters ohne dass diese Kostenposition in 2007 Werbungskosten wären.
    Wie man sehen kann, können in jedem Jahr beträchtliche Differenzen entstehen zwischen dem Saldo aus Mieterzahlungen und Betriebskostenzahlungen einerseits und dem steuerlichen Ergebnis andererseits.
    Auf längere Sicht werden sich die Differenzen sicher ausgleichen. So ist aber das Gesetz...
     
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