Nebenkosten in privat/gewerblichem Mischhaus

Diskutiere Nebenkosten in privat/gewerblichem Mischhaus im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo ihr Profis! Ich wohne in einem kleinen Appartement in einem dreistöckigen Haus, in dem nur die dritte Etage mit 14 Wohnungen ausgebaut...

  1. #1 LaradieEchte, 18.04.2008
    LaradieEchte

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    Hallo ihr Profis!

    Ich wohne in einem kleinen Appartement in einem dreistöckigen Haus, in dem nur die dritte Etage mit 14 Wohnungen ausgebaut ist. Im Erdgeschoss befinden sich 4 Ladengeschäfte, im 1. und 2. Stock Unternehmensberatungen und Ärzte.

    Nun zu meiner Frage: Gibt es einen bestimmten Schlüssel, nachdem auseinanderdividiert werden muss, wer wie prozentual für die Nebenkosten aufzukommen hat?? Privat wie gewerblich?? :help

    Grund meiner Frage: Die letzte Nebenkostenabrechnung hat mich aus den Socken gehauen... einige Positionen waren bis zu 300% höher als bei der letzten Abrechnung :gehtnicht

    Wir, alle Mieter, die eine Vorjahresrechnung zum Vergleichen hatten, haben erst einmal Widerspruch eingelegt und wollten die fraglichen Positionen überprüfen und klären lassen.
    Der zuständige Ansprechpartner der Immobilienfirma ließ die Rechnung prüfen- Endergebnis- sie wurde erneut teurer- die strittigen bzw. zT ja nur unklaren Positionen (Position Sonstiges war ebenfalls um 35% gestiegen), wurden erneut nicht detailliert aufgeschlüsselt.
    Als besagter Ansprechpartner hier im Haus zu einem Sammeltermin vorstellig wurde (Ende Feb. 2008), brachte er zwar tonnenweise Akten mit, konnte jedoch nicht erklären, was sich hinter der Position "Sonstiges" verbirgt.

    Versteht mich bitte nicht falsch- ich möchte keinen Stress machen, wo keiner sein muss. Allerdings wüsste ich schon gern, wie es angehen kann, dass das gesamte Haus drei mal so viel Strom wie im Vorjahr verbraucht haben soll und wie es zu dem immensen Abstieg mancher Positionen kommen kann. (Und ich rede nicht von den kleineren Posten, sondern denen, die zw. 175 und 300% angestiegen sind!)

    Meine einzig denkbare Erklärung wäre, dass die aufwendig umgebauten Räume, in die die 2 Arztpraxen eingezogen sind, event. am Allgemeinstrom geknupstert haben :? Und: Es ist ohne Frage sehr praktisch einen Arzt unter seiner Wohnung zu haben- nur muss ich als Privatmensch dessen florierende Praxis mitfinanzieren? (Privat und Gewerbe teilen sich 2 der 3 Aufzüge). Oder wird so versucht das Streichen der Fassade im Sommer 2007 zu finanzieren?

    Eine endgültige Erklärung des Ansprechpartners liegt bis dato nicht vor, trotz mehrfacher Nachfrage der verschiedenen Mieter, dafür wurde aber ohne schriftliche Vorankündigung (wie im Feb. zugesagt) der Heizkostenanteil der Gesamt-Nebenkosten-Nachforderung Anfang April von meinem Konto abgebucht.

    :respekt für do viel Feingefühl!

    Ich hoffe, ihr wisst Rat...

    Viele Grüße, Lara :wink
     
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  3. #2 Eddy Edwards, 19.04.2008
    Eddy Edwards

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    Davon ist mir nichts bekannt. Mir fallen von den möglichen Betriebskostenarten auch nicht wirklich welche ein, die Wohnung und Gewerbe gemeinsam betreffen würden. Außer die Müllbeseitigung ggf, für die der Gewerbemüll gesondert abgerechnet werden sollte. Alle anderen Kosten - gehen wir von rechtmäßigen Anschlüssen aus - sollten in der direkten Abrechnung des jeweiligen Mieters nur erscheinen. Somit entfällt auch das Argument, dass in den Praxen und Büros den ganzen Tag erheblich Strom verbraucht wird. Das bedarf wie gesagt natürlich einen eigenen Stromzähler. Das Gegenteil wäre zu beweisen.

    Der Mieter hat das Recht in die Abrechnungsunterlagen einen Blick zu werfen. So sollte die Immo-firma in der Lage sein, alle Positionen zu erklären und auch die Kosten zu belegen.

    Wie gesagt, die anfallenden Kosten der Praxis sollten auch von denen bezahlt werden, da ergibt sich kein Nachteil für andere Mieter. Die Aufzüge sollten auch klar sein. Eine Aufteilung wird hier auch nicht erfolgen - ich habe zumindest noch keinen gesehen, in den man vorher das Bestellkärtchen einschieben muss. Zu dem gibt es höchstrichterliche Entscheidungen, dass ein Mieter im EG sich genauso am Aufzug beteiligen muss, auch wenn er diesen gar nicht nutzt.

    Naja, wenn unbedingt der Vermieter uneingeschränkten Zugriff auf das Mieterkonto haben muss :?
    Wenn er noch nicht mal in der Lage ist, die Sonstigen Kosten aufzuschlüsseln und zu erklären, würde ich darüber nachdenken, die Lastschrift über die Bank zurückbuchen zu lassen und den unstrittigen Teil zu überweisen. Den Vermieter gleichfalls schriftlich eine entsprechende Aufstellung darüber zu kommen zu lassen und auf die noch offenen Punkte und den entsprechenden nicht ergebnisführenden Termin verweisen.
     
Thema: Nebenkosten in privat/gewerblichem Mischhaus
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