Nebenkosten sehr niedrig?

Diskutiere Nebenkosten sehr niedrig? im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine 80 qm² Eigentumswohnung erworben und vermietet. Da von der WEG jetzt erst die...

  1. #1 Nebukad, 22.12.2016
    Nebukad

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    Hallo zusammen,

    ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine 80 qm² Eigentumswohnung erworben und vermietet. Da von der WEG jetzt erst die Hausgeldabrechnung kam, muss ich aktuell erstmals die Heiz- und Nebenkostenabrechnung für den Mieter anfertigen.

    Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass Mieter in Deutschland im Durchschnitt 2,19 Euro pro Quadratmeter zahlen, generell etwa zwischen 2 - 4 Euro.

    Jetzt komme ich bei meiner Nebenkostenabrechnung - die alle umlagefähigen Betriebskosten sowie Wasser und Heizkosten enthält - auf gerade einmal 1,37 Euro pro Quadratmeter (im Monat ca. 110 Euro). Es handelt sich um einen KfW70-Neubau aus 2014. In den Zahlen an sich entdecke ich aber zumindest keine Schlüssel- oder Rechenfehler.

    Wie sind eure Erfahrungen; kann es sein dass ein Neubau tatsächlich so energieeffizient ist, oder muss da irgendein (Ablese-)Fehler vorliegen?
     
  2. dots

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    Klar kann das sein.
    Genau so gut kann das aber auch nicht sein. Das können wir anhand der Infos (noch) nicht beurteilen.

    ... die da wären?
    Werd' mal konkreter, dann kann man dir bestimmt konkret helfen.
     
  3. #3 Nebukad, 22.12.2016
    Nebukad

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    Für einen Zeitraum von fünf Monaten (August bis Dezember):

    Wasserversorgung -86,98
    Entwässerung bebau.bef. Fläche -37,91
    Zentrale Heizanlage -116,80
    Personen- und Lastenaufzug -82,39
    Müllabfuhr -64,02
    Hausreinigung -41,89
    Reinigung der Außenanlage -5,75
    Allgemeinstrom -7,11
    Außenbeleuchtung -1,50
    Gebäudeversicherung -35,02
    Haftpflichtversicherung -1,42
    Hauswart Wohnungen -10,52
    Hauswart/Winterdienst/Gartenpflege -16,21
    Antennenanlage/Breitband/Kabel -42,45
    Summe -549,97
     
  4. #4 immobiliensammler, 22.12.2016
    immobiliensammler

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    Du kannst diese Abrechnung sicher nicht verallgemeinern und zwar weil Du die eigentliche Heizperiode überhaupt nicht dabei hast (evtl. Dezember), die meisten Heizkosten fallen halt mal Dezember - März an.

    Warte erst mal ab, bis Du die Abrechnung für ein volles Jahr erhalten hast.
     
  5. #5 anitari, 22.12.2016
    anitari

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    Wie hast Du das denn berechnet?

    Grundlage für die Betriebskostenabrechnung sind die Kosten des Objektes über einen Zeitraum von 12 Monaten, besser gesagt 365 Tage.

    Ist der Nutzungszeitraum des Mieters kürzer berechnet man das taggenau.

    Hausgeldabrechnung für welchen Zeitraum?

    Übrigens fehlt in der Auflistung der umlegbaren BK die Grundsteuer.
     
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  6. #6 Nebukad, 22.12.2016
    Nebukad

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    Als Info hatte ich jetzt hier im Forum "fünf Monate" geschrieben, abgerechnet ist aber taggenau. Das lässt sich ja "leicht" ausrechnen.

    2015 - wird also knapp. Wobei bei dieser Rechnung der Mieter eh Geld zurück bekommen würde - bekanntlich ja auch über die Frist hinaus.

    Die Grundsteuer hatte für 2015 noch der Bauträger bezahlt (Neubau), daher hier nicht gelistet. Aber stimmt, das könnte ein Faktor sein, der die Kosten hier drückt.
     
  7. #7 anitari, 22.12.2016
    anitari

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    Das habe ich gelesen. War ja der Nutzungszeitraum des Mieters.

    Der Abrechnungszeitraum für Betriebskosten geht ja normalerweise über 12 Monate. Darin enthalten alle BK die in diesem Zeitraum angefallen sind und dann anteilig auf den Nutzungszeitraum des Mieters abgerechnet.

    Die Anmerkung immobiliensammlers, das hier nur wenige Heizmonate enthalten sind, spielt allerdings auch eine nicht unwichtige Rolle.
     
  8. #8 Nebukad, 22.12.2016
    Nebukad

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    Ok, das ist wahrscheinlich falsch rüber gekommen: Die End-Zahlen habe ich nur kurz hierher kopiert, dahinter steht aber natürlich eine vollständige Nebenkostenabrechnung, sprich mit Jahresverbrauch, den anteiligen Kosten für X Tage, entsprechendem Schlüssel und allen weiteren formellen Pflichtangaben.

    Aber stimmt, Heizmonate, Grundsteuer usw. wird wohl die nächste Abrechnung teurer machen.
     
  9. Pitty

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    Kannst Du die nicht ansetzen? Wer die zahlt, spielt doch keine Rolle. Sie sind angefallen, von daher würde ich sie mit ansetzen. Ich denke nicht, dass da ein Wiederspruch deswegen kommt. Bei Eigentümerwechsel muss ich doch auch die angefallenen Betriebskosten vom Voereigentümer gezahlt mit berücksichtigen
     
  10. #10 immobiliensammler, 22.12.2016
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    Das Problem ist regelmäßig bei neugebauten ETW-Anlagen, dass er noch keinen Grundsteuerbescheid hat. Bei der Stadt/Gemeinde wird das Objekt immer noch als ein MFH bzw. beim Neubau als unbebauter Grund geführt, irgendwann werden dann die einzelnen ETW erfasst und es werden rückwirkend die Grundsteuerbescheide verschickt. Ich hatte mal einen Fall, da dauerte das drei Jahre, sprich der Aufteiler zahlte noch die Grundsteuer für das "alte" MFH und die ETW-Eigentümer nichts, drei Jahre später kam dann die Gutschrift für den Aufteiler und die Nachbelastung für die Käufer. Problem war dann auch, das auf die Mieter umzulegen, insbesondere bei zwischenzeitlichen Mieterwechsel.
     
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  11. Pitty

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    Und das kann eigentlich nicht sein. Das geht zu Lasten der Eigentümer.

    Iber bei mir ist es nicht anders. Seit 2012 ein MfH gekauft, noch nie einen Bescheid über die Grundsteuer erhalten.

    Ich setze es aus und hoffe, dass die 7 Jahre für das erste Jahr bald um sind.
     
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