Nebenkosten senken

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von bienemaya, 16.04.2009.

  1. #1 bienemaya, 16.04.2009
    bienemaya

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    Hallo liebe Foris,
    habe mal wieder ne Frage, finde über die Suche nicht das was ich wissen wollte.
    Und zwar:
    Die Nebenkosten für unsere zu vermietende Wohnung liegen momentan bei 130 Euro. Nun wollte wir sie senken und dachten 100 Euro wären gut, denn die Leute wollen ja heut alle sparen. Wir haben das uns überlegt und sind zu dem Entschluss gekommen, daß das überhaupt nicht reicht für eine Wohnung von 68m².
    Laut DVB liegt der Ø bei 2,14 pro m².

    Nun meine Frage:

    Wieviel % Nachzahlung der Nebenkosten sind gesetzlich "erlaubt"?

    Nein, keine Angst, wir senken die Kosten nicht aber die Antwort der Frage interessiert mich trotzdem.
    Danke schonmal fürs lesen

    Gruß biene
     
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  3. #2 pragmatiker, 16.04.2009
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    alles was angefallen ist, muss nachgezahlt werden. und wenn es 100% sind.
     
  4. #3 bienemaya, 16.04.2009
    bienemaya

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    Hallo, also wäre das egal, wenn ein Vermieter nur sagen wir mal 60 Euronen ansetzt, und dann am Ende ca. 700 Euro nachbezahlt werden müssten??
    Ich dachte, mal gelesen zu haben, weiß nur nicht mehr wo, daß es nur ein bestimmter %-Satz sein dürfte? Kann ja sein, daß das nicht stimmt, weil ja viel im Netz nicht immer der Wahrheit entspricht.
    Gruß biene
     
  5. #4 pragmatiker, 16.04.2009
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    sie müssten dem vermieter schon vorsatz und täuschungsabsicht vorwerfen können. in der regel besitzt der vermieter keine glaskugel um die tatsächlichen kosten vorauszusehen.
    auch ist er nicht verpflichtet, überhaupt eine vorauszahlung zu verlangen.

    insoweit bleibt es dabei: ist grundsätzlich eine gesonderte abrechnung der NK vereinbart, hat der mieter alle auf ihn anfallenden zu zahlen, wie ist dabei egal. jeden monat etwas oder alles am ende oder alles am anfang.

    die regel ist: angemessene zahlung in 12 gleichen teilen.
     
  6. #5 bienemaya, 16.04.2009
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    Hallo, aha, irgendwie leuchtet das ja auch ein, denn wenn Mieter Wasser ohne Ende verbraucht, dann muss er das auch bezahlen.
    Wir haben jetzt einfach in den neuen Angeboten die Nebenkosten auf 120 Euro gesenkt. Ich denk das ist okay.
    Gruß biene
     
  7. #6 Christian, 16.04.2009
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    Hallo biene,

    fürs Inserat ist es natürlich schöner, wenn dort ein möglichst geringer betrag steht, aber ich als Vermieter setzte die monatliche Abschlagszahlung lieber etwas zu hoch als zu niedrig an.
    Wenn der Mieter nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes Geld zurückbekommt, ist das für mich einfacher, als hinter den Mietern hinterherzurennen und das Geld einzutreiben. Außerdem hört sich "Hallo Mieter, du bekommst 100 Euro zurück" doch besser an als "Hallo Mieter, du musst 100 Euro nachzahlen" :D
    Was meinst du, wie der in ein paar Jahren über dich reden wird? "Wir haben jedes Jahr was zurückbekommen von unserem netten Vermieter" oder "diesem geldgierigen Vermieter mussten wir jedes Jahr mehr in den Ars** schieben" :D
     
  8. #7 lostcontrol, 16.04.2009
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    also ich versteh dein "problem" nicht so recht, du schreibst:

    die nebenkosten senken und somit geld sparen kann eigentlich nur der mieter selbst, wenn er bei den dingen, die verbrauchsabhängig abgerechnet werden, tatsächlich spart - gerade beim wasser geht das z.b. prima, auch bei der heizung (sofern sie verbrauchsabhängig abgerechnet wird).

    als vermieter kannst du da garnichts dran machen, ausser entsprechend zu modernisieren, damit die kosten allgemein sinken (also z.b. neue heizung, die weniger verbraucht etc.).
    natürlich kann man nebenkosten auch senken, in dem man posten wie putzfrau, gärtner usw. streicht, diese arbeiten müssen dann aber von den mietern übernommen werden, und nicht alle sind von sowas begeistert.

    aber was ich an der frage am allerwenigsten verstehe:
    diese kosten entstehen doch tatsächlich. und müssen entsprechend auch bezahlt werden. wie wollt ihr da etwas "senken"? wollt ihr die kosten auf eure kappe nehmen oder wie stellt ihr euch das vor?
    und wo läge denn der vorteil, wenn der mieter deutlich nachzahlen muss?
    für euch als vermieter ist das schlecht, schliesslich müsst ihr das geld ja auslegen, bis der mieter bezahlt hat.
    und der mieter ist dann eigentlich nur verärgert.
    mal ganz abgesehen davon, dass er verlangen kann, dass die vorauszahlung entsprechend angepasst wird.

    ihr müsst doch wissen wieviele kosten in der wohnung so im schnitt entstehen? oder wie macht ihr das bisher mit der nebenkostenabrechnung?

    meines wissens 100%. man muss von seinen mietern ja keine vorauszahlung verlangen. aber welcher vermieter ist denn so doof, dass er das ganze geld das ganze jahr über auslegt um dann hinterher noch nicht mal sicher zu sein, dass er es auch wirklich wieder bekommt?
     
  9. #8 bienemaya, 17.04.2009
    bienemaya

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    Hallo liebe lostcontrol:

    In vielen Gesprächen mit Interessenten der letzten Wochen ist es so gewesen, daß die Leute sich an dem hohen Nebenkostenbetrag gestört haben, die zahlten wohl alle nur 60-80€ und bekamen laut deren Aussage immer was zurück.


    Das erste Jahr bezahlte unser Mieter 130€ und musste ca. 80€ nachbezahlen, im zweiten Jahr bezahlte er allerdings fast 200€ nach, hatte aber auch viel Besuch, Eltern, zwei/dreimal im Jahr, Kinder mit Anhang mehrere Male. Er selbst war nicht viel zuhause, aber hat z.B. einzelne Stücke gewaschen, die er benötigte, anstelle die Maschine voll laufen zu lassen. 130 wurden uns von unserem Wärmedienstleister empfohlen.


    Es war ja nur ein Gedanke, weil im Moment die angebotenen Wohnungen alle mit weniger Nebenkosten angeboten werden. Aber du hast Recht, und ich hab es ja auch selbst gemerkt, es passt nicht mit weniger.
    So dreist können und wollen wir nicht sein, daß wir wissentlich weniger nehmen, und dann muss viel nachbezahlt werden. Und auf unsere Kappe wollen wir nichts nehmen. Wenn natürlich Jemand mehr bezahlen möchte, dann jederzeit.

    Lieben Gruß
    biene
     
  10. #9 lostcontrol, 17.04.2009
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    also das würd ich mal nicht so einfach glauben. erzählen können die ja viel...
    und dann ist es natürlich auch so, dass die nebenkosten je nach wohnung durchaus auch sehr unterschiedlich ausfallen können, ein gutes beispiel sind da die kosten für einen aufzug. der ist immer irre teuer, und das macht sich natürlich bei den nebenkosten entsprechend bemerkbar.
    natürlich gibt's dann auch noch jede menge posten, die im einen haus anfallen, im anderen aber nicht, mir fallen da spontan vor allem hausmeister, putzfrau, straßenreinigung, winterdienst und gärtner ein. wenn man natürlich eine kehrwoche hat, bei der die mieter selbst putzen, dann sinken die nebenkosten schnell mal um 20 euro pro monat (so ist es zumindest bei uns, da hab ich das mal ausgerechnet - die mieter wollten dann doch lieber weiter selbst putzen).
    dann gibt's natürlich auch gebühren, die in der einen kommune über den vermieter abgerechnet werden, in der anderen direkt mit den mietern - bei uns werden z.b. die müllgebühren von den mietern direkt verlangt, in den meisten gemeinden deutschlands ist's wohl aber so, dass auch das über den vermieter bzw. dann die nebenkosten läuft.

    wenn euch also jemand erzählt, er hätte anderswo nur 60-80 euro nebenkosten bezahlt, dann fragt ihn doch mal, was da denn alles so drin war. dann zeigt sich nämlich schnell wo der hase im pfeffer liegt.

    wie einige andere hier bin ich der meinung man fährt als vermieter besser damit, wenn man die nebenkostenvorauszahlung etwas höher ansetzt. zum einen muss man dann der nachzahlung nicht hinterherlaufen, zum anderen ist noch nie ein mieter zum mieterschutzbund gerannt, wenn er was zurück bekam.

    der betriebskostenspiegel lag laut mieterschutzbund 2008 bei 2,78 € pro quadratmeter - und ist in der zwischenzeit deutlich gestigen (heizkosten).
    siehe hier:
    http://www.mieterbund.de/fileadmin/pdf/bks/2008/BKSChart_BRD_2008.pdf

    da wird aber auch gerne mal geschwindelt, das darfst du nicht vergessen.
    es gab früher mal 'ne regelung, dass wenn der vermieter die nebenkostenvorauszahlung bewusst zu niedrig ansetzt, der mieter nicht nachzahlen muss bzw. nicht alles nachzahlen muss (ich kam selbst mal in den "genuss" dieser regelung), ob das heute noch gilt weiss ich nicht.
    ich würde das allerdings nicht machen wollen, ich halte mehr von ehrlichkeit.

    zuviel ist auch nicht gut, dann müsst ihr ja rückzahlen, und das kann, wenn mehrere parteien gleichzeitig viel geld zurück wollen, dann halt auch mal ungeschickt sein.

    orientiert euch einfach an dem, was bisher bei der betriebskostenabrechnung so raus kam - damit seid ihr auf der sicheren seite und niemand kann euch einen vorwurf machen.
     
  11. #10 bienemaya, 18.04.2009
    bienemaya

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    Hallo, ja das werden wir machen.
    Lieben Gruß und schönes WE
    biene
     
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