Nebenkosten-Treppenhausbeleuchtung

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von kilifi, 25.02.2013.

  1. kilifi

    kilifi Benutzer

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    Habe folgendes Problem,

    3 Familienhaus, mit 7 Personen bewohnt.

    Da wir für die Treppenhausbeleuchtung keinen separaten Zähler haben, geht dieser Verbrauch mit bei uns rein.

    Was kann man da monatl. an Pauschale ansetzen für die Mieter, das gleiche gilt da auch für die Satellitenschüssel ?

    Vielleicht könnte mir jemand einen Tip geben,

    Danke im Vorraus
     
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  3. #2 lostcontrol, 25.02.2013
    lostcontrol

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    eine pauschale wirst du da nicht ansetzen können - aber du könntest einen zwischenzähler installieren.
    bezüglich der satellitenschüssel: wenn's dir um den strom geht hast du da dasselbe problem. ansonsten kannst du für die satellitenschüssel nur wartungskosten umlegen.

    ich würd an deiner stelle da kein fass aufmachen - du kriegst das ohnehin nicht vernünftig ausgerechnet, je nachdem was für leuchtmittel du im treppenhaus hast ist das eh nicht allzu viel, da würd ich eher die miete ein paar euro hochsetzen als deswegen ein theater anzufangen.
     
  4. #3 immodream, 25.02.2013
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo ,
    ich hatte ein ähnliches Problem bei der Treppenhausbeleuchtung eines Dreifamlienhauses.
    Auch hier wäre der Strom für die SAT Anlage und der Treppenhausbeleuchtung nur mit unwirtschaftlich hohen finanziellen Kosten umzuklemmen gewesen.
    Ich zahle für ein 6 und 8 Familienhaus zur Zeit ca. 100 € und für ein 12 Familienhaus ca. 200 € Stromkosten im Jahr.
    Für das 3 Famlienhaus habe ich nach Rücksprache mit den Mietern 50 €/ Jahr geschätzt.
    Die reine Zählermiete für den Extrazähler kostet mittlerweile 72 €.
    Wenn du also mit der SAT Anlage 70 € vorschlägst, können deine Mieter eigentlich sehr zufrieden sein.
    Grüße
    Immodream
     
  5. #4 lostcontrol, 25.02.2013
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    Immodream - du solltest aber dazusagen dass das rechtlich so nicht korrekt ist.
    beim nächsten problemfall wird dir da der mieterschutzbund bzw. ein anwalt die komplette abrechnung in der luft zerreissen wenn du sowas machst...
     
  6. #5 immodream, 25.02.2013
    immodream

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    Hallo Losti,
    deswegen habe ich ja geschrieben , das er den Mietern 70 € vorschlagen soll.
    Er sollte den Mietern erklären, das alleine die Grundgebühr für einen zusätzlichen Zähler ggfls. die 70 € schon überschreitet.
    Es gibt auch Mieter, mit denen man vernünftig reden kann, wenn man genaue Argumente und Daten bringt.
    Wenn die Mieter nicht wollen und zum Mieterverein rennen, nützen keine Argumente, sondern nur die Kalaschnikow. Nicht gegen den Mieter , sondern gegen den Mieterverein.
    Grüße
    Peter
     
  7. kilifi

    kilifi Benutzer

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    Danke Euch für die schnelle Hilfe ,

    Da es hier um eine Neuvermietung geht, dürfte es keine Probleme machen die Kaltmiete zu erhöhen, so wie schon
    lostcontrol es vorschlägt ! Habe auch keine Lust mich mit Gericht oder ähnliches wenns mal sein sollte rum zu schlagen. Da es eine freifinanzierte Wohnung ist dürfte es auch kein Problem sein das wir ein paar Cent über dem Mietspiegel liegen.

    gruß kilifi
     
  8. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Was um alles in der Welt sollte denn bei der Schätzung von Stromkosten nicht korrekt sein?

    Nach § 1 Abs. 1 Satz 2 BetrkV kann der Vermieter eigene Sach- und Arbeitsleistungen ansetzen.

    Da es hier nicht um gigantische Beträge geht, ist eine Schätzung nicht zu beanstanden.

    Dass Mietervereine irgendetwas an an einer Abrechnung herummäkeln, ist zwanghaftes Verhalten und dient zunächst der Rechtfertigung der eigenen Existenzberechtigung. Auch Anwälte schreiben gelegentlich irgendeinen Unsinn, weil es Geld dafür gibt und die Mandantschaft dann das Gefühl hat, es dem "bösen Vermieter" gezeigt zu haben.

    Selbstverständlich kann man weder Mietervereine noch Anwälte daran hindern, ein Exemplar der Abrechnung - egal ob auf dem Boden stehend, am Tisch sitzend oder in der Luft schwebend - zu zerreißen. Wenn es irgendwie Erleichterung verschafft, warum auch nicht...

    Das alles kann aber nichts daran ändern, dass es sich beim Ansatz geschätzter Stromkosten allenfalls um einen inhaltlichen Fehler der Abrechnung handeln könnte, der vom Mieter substantiiert zu rügen wäre und den Rest der Abrechnung nicht unwirksam machen würde. Das bedeutet im konkreten Fall, der Mieter müsste nach Belegeinsicht selbst ausrechnen, um welchen Betrag sich das Abrechnungsergebnis bei Wegfall der beanstandeten Kostenposition ändert und kann nicht einfach eine neue Abrechnung verlangen. Schlimmstenfalls mindert der Mieter einen Nachzahlungsbetrag um 3,97 € (oder so ähnlich).

    Fazit: Wie so oft entsteht Panik durch Ahnungslosigkeit.

    Wenn eine Abrechnung bei einem Mieterverein oder einem Anwalt landet, wird es ohnehin zu irgendwelchen Einwendungen gegen eine Abrechnung kommen. Sowohl Mietervereine als auch Anwälte wollen Geld und müssen schließlich etwas dafür liefern. Warum also sollte der Vermieter schon vorher auf Geld verzichten?
     
  9. #8 lostcontrol, 26.02.2013
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ganz einfach: weil die abrechnung dann möglicherweise eben NICHT bei einem mieterverein oder anwalt landet wenn von vornherein nichts drinsteht was in jedem fall anfechtbar ist und so vom mieter nicht bezahlt werden muss.

    und wieso auf geld verzichten? 5 euro mehr kaltmiete und die stromkosten fürs treppenhaus sind wieder drin.
    dann noch bei der nächsten treppenhaussanierung dann noch auf energiesparende beleuchtung umstellen (z.b. LEDs) und man macht danach sogar gewinn...
     
Thema: Nebenkosten-Treppenhausbeleuchtung
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