Nebenkosten; Überschreitung Frist

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von Mia, 19.01.2007.

  1. Mia

    Mia Gast

    Hallo, wir erhielten die NK-Abrechnung für 2005 am 11.01.07; Datum Poststempel 10.01.07; Datum im Anschreiben des Vermieters 28.12.06.
    Lt. meinem Verständnis hat der Vermieter die Frist zur Abrechnung überschritten und somit wäre diese Forderung hinfällig!
    Meine Frage wäre:
    Müssen wir den Vermieter schriftlich über den verspäteten Eingang informieren sowie dass wir von unserem Recht Gebrauch machen die NK n i c h t zu zahlen? Oder ist die Sachlage so klar, dass wir gar nicht reagieren müssen?
    Für Infos wäre ich dankbar.

    Grüße, Mia
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    1. Wann war der Abrechnungszeitraum beendet, der auf der Abrechnung steht.
    2. Gab es eine Ankündigung des Vermieters, dass sich die NK-Abrechnung verzögert?

    Erst dann kann man sagen, ob eine Rückzahlung der Vorauszahlungen okay ist.
     
  4. Mia

    Mia Gast

    In Brief steht nur 'Nebenkostenaufstellung für das Jahr 2005'. Eine Info wg. Verspätung gab's nicht! Die letzten Jahre war er auch immer last minute (für 2004: 31.12.05).

    Seine Forderung ist in Höhe von über 900€!

    Danke+GRuss, Mia
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Wenn kein Abrechnungszeitraum drin steht:
    Widerspruch wegen Verjährung einlegen. Zudem ist die Abrechnung unvollständig.

    Also Anwalt/Mieterbund einschalten...
     
  6. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und auch auf die Gefahr hin, dass das fast nicht in die Köpfe zu bekommen ist:
    Dass das Ergebnis für den Mieter zumindest in Teilbereichen das gleiche ist, macht den Nachforderungsausschluss nach § 556 Abs. 3 BGB nicht zur Verjährung.
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    @RMHV: Du hast natürlich Recht. Aber wenn hier Nachforderungsausschluß geschrieben wird versteht das nicht jeder. Auch wenn das rechtlich nicht die korrekte Bezeichnung ist, versteht Verjährung schon eher ein Hilfesuchender hier im Forum.

    Wir sind ja hier nicht vor Gericht sondern in einem offentlichem Forum.

    Und wie Du schon sagst ist das Ergebnis dasselbe.
     
  8. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    War mir doch klar, dass RMHV mit dieser Formulierung so seine Probs hat :wink
    Aber Verjährung ist (buchstabenmäßig) kürzer, als Nachforderungsausschluß :pc
     
  9. Mia

    Mia Gast

    Danke für die Unterstützung (incl. freundlicher 'Übersetzung' in's allgemein Verständliche). Resumierend, vorausgesetzt dass ich alles richtig verstanden habe, hieße dies:
    - schriftlicher Einspruch gegen die Nachforderung wg. Verjährung
    - Vermieter hat keinen Anspruch mehr obwohl er in seinem Anschreiben Datum 28.12.06 vermerkt hat ( Poststempel von 10.01. lässt hier Zweifel aufkommen!!!). Eingang des Schreibens ist massgebend!

    Ist natürlich fraglich, ob er diesen Verlust nicht durch eine Mieterhöhung wett machen wird?!?!?

    Vielen Dank bis dato für die freundliche Unterstützung.

    Gruss, Mia
     
  10. #9 lostcontrol, 25.01.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    leute - ich kapier's echt nicht.
    wie entstehen bitte immer diese astronomischen nachzahlungen?????
    wer ist denn bitte so blöd und passt die betriebskosten-vorauszahlungen nicht rechtzeitig an? das muss man doch alles erstmal auslegen als vermieter!

    ausserdem:
    wenn die mieter was zurückbekommen, rennen die auch nicht zum mieterschutzbund. das tun sie nur, wenn sich nachzahlen müssen. dann aber auch gerne mal wegen lächerlichen € 3,00.
    wenn sie was zurückbekommen, ist es ihnen auch egal, wenn die abrechnung erst im januar kommt (was ich im übrigen für völlig daneben halte, aber da hab ich mich ja nun wirklich schon ausführlich geäussert).

    und:
    ist es denn so schwer, bei der betriebskostenabrechnung die korrekte form einzuhalten?
    wie kann das sein dass man zu blöd ist den abrechnungszeitraum draufzuschreiben???
    es gibt doch so viele beispiele im internet wo man sich abgucken kann, wie sowas auszusehen hat... wie dumm muss man sein, um sich solche verluste freiwillig reinzuziehen, nur weil man zu faul ist, sich da mal schlau zu machen?

    ich versteh das einfach nicht.
    bzw. ich glaub ich WILL das auch garnicht verstehen.
    manche leute mögen halt einfach den stress und ärger...
     
  11. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Manche Vermieter denken sie können sparen in dem sie die Verwaltung selber machen und nicht einer profesionellen Verwaltung anvertrauen.



    Dabei schmeißen sie dann schnell eine tausend € jedes zum Fenster raus. Da frage ich mich was sparsamer ist. :wand:



    Ah, ich denke ein kluger Selbstverwalter der u.a. sich hier im Forum zusätzlich schlau macht. :pc
     
  12. #11 lostcontrol, 27.01.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    da kann man ja auch massig sparen - was ist daran falsch?
    allerdings: ein bisserl ahnung sollte man sich dann schon erarbeiten, sonst ist tatsächlich nichts gespart.
    aber: auch eine "professionelle" hausverwaltung baut ab und an mist und sorgt so gelegentlich auch für zusätzliche kosten - zusätzlich zu ihrer dienstleistung.
    da gibt's auch schwarze schafe, und zwar nicht zu knapp.
     
  13. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Das stümmt natürlich auch wieder. :top


    Nur wer beispielsweise ein Haus geerbt hat und weder Zeit noch Ahnung von sowas hat, sollte das selberrumbasteln lassen. Aber genau die sind es meist, die da an der falschen Stelle sparen und nach dem das Kind in den Wasserschacht gefallen ist sich in diversen Foren ausheulen.
     
  14. #13 lostcontrol, 28.01.2007
    lostcontrol

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    stimmt schon - wär irgendwie deutlich besser, sie würden entweder (wenn der erblasser ein direkter verwandter in der nähe ist) schon jahre vorher dem lieben verwandten den job abnehmen, um sich schon mal einzuarbeiten, oder sie suchen sich erstmal professionelle hilfe, bis sie es selbst im griff haben...

    aber: man erbt ja ein haus üblicherweise MIT MIETERN DRIN - und dann seh ich da eigentlich kein sooooo grosses problem, denn da gibt's ja bestehende mietverträge und man kann die alten betriebskostenabrechnungen einsehen und als vorbild nehmen.
    eigentlich muss man doch nur die neuen zahlen einsetzen - einfach mal die komplette abrechnungsart umschmeissen darf man ja garnicht, selbst wenn man wollte...
     
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