Nebenkosten

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von rita, 20.04.2007.

  1. rita

    rita Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen !

    Ich hätte da mal ein paar Fragen. Ich beabsichtige, mit meiner Tochter in nächster Zeit eine eigene Wohnung zu beziehen. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung, wie das heutzutage mit den Nebenkosten etc. aussieht. Hier meine Fragen:

    Die Wohnung sollte ca. 70 qm groß sein.
    Welche Positionen beinhalten bei den Wohnungsangeboten die Nebenkosten?
    Welche die Betriebskosten?
    Wieviel Kosten monatlich müßte ich einkalkulieren für
    - Heizung/Warmwasser
    - Wasser, Abwasser, Müll, Grundsteuer
    - Strom

    Für eure Antworten vielen Dank im Vorraus !

    Rita
     
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  3. #2 Thomas123, 20.04.2007
    Thomas123

    Thomas123 Erfahrener Benutzer

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    Für Nebenkosten und Betriebskosten (kann man nennen wie man will) kann man im Stuttgarter Raum für eine 70 qm Wohnung so um die 170 Teuros rechnen. Da ist alles drinn, bis auf die Stromkosten und Telefonkosten :zwinker.

    Wenn du es genau wissen willst, lass dir vom Vermieter einfach die Abrechnung des Vormieters zeigen. Da kannst genau sehen, was bisher in der Wohnung an Kosten für den Mieter angefallen sind.

    Es kommt natürlich auf die "Eigenheiten" des Mieters drauf an. Der eine braucht Wärme in der Stube wie in der Sauna. Dem andern ists bei Minus 20 Grad noch so warm, dass er die Fenster öffnet.... der andere lädt die Verwandtschaft zum täglichen Duschen ein.....macht sich natürlich alles in den Wasserkosten/ Heizkostenabrechnung bemerkbar. :lol

    Wichtig ist was im Mietvertrag steht. Wenn es ein schlauer Vermieter ist, hat er die Posten Nebenkosten aufgezählt......
    :wink
     
  4. rita

    rita Neuer Benutzer

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    Danke für die prompte Antwort !
    Was kann man denn für Stromkosten monatlich ansetzen. Meine Tochter und ich sind in der Woche erst ab Nachmittag zu Hause. Wir haben beide einen PC, der dann auch bis abends juckelt. :lol

    Rita
     
  5. #4 Thomas123, 20.04.2007
    Thomas123

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    Naja, ich schätze mal für 2 Personen, abends und am Wochende da, (Schön mit Sparlampen Licht gemacht, die Dinger sind zwar ein bißchen teuerer aber langfristig gibts ne billigere Stromrechnung) :zwinker

    2000 - 2500 kWh / Jahr
    Die Kosten dafür erfährst du bei Deinem E-Werk. Mit dem mußt du einen Stromvertrag abschließen....... und ummelden beim Bürgermeisteramt nicht vergessen... :zwinker :lol
    :wink
     
  6. #5 lostcontrol, 20.04.2007
    lostcontrol

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    warum zählt ihr nicht einfach mal eure bisherigen stromkosten zusammen?
    und: warum schaltet ihr die rechner nicht einfach ab, wenn ihr nicht zuhause seid? spart so einiges an geld...

    ausserdem:
    nein, man muss keinen stromvertrag beim örtlichen e-werk abschliessen. man kann sich den stromanbieter frei auswählen.
    das örtliche e-werk hat normalerweise einen vertrag mit dem vermieter (da geht's um die leitungen, darum wollen die auch definitiv immer wissen, welche wohnung denn von wem bewohnt wird), aber für die eigentliche stromlieferung, also für DEINEN vertrag hast du die freie wahl - von A wie (billigem) atomstrom bis B (nicht unbedingt viel teurerem) "bio"-strom.
    unbedingt darauf achten, dass ihr einen spezialtarif aussucht, der zu euch passt - die tarife sind meist gestaffelt und man kann sich was passendes aussuchen, beim "standard"-vertrag zahlt man meist drauf.

    wir vermieten auch im stuttgarter raum, und bei einer vergleichbaren wohnung, bewohnt von 2 personen, verlangen wir 60 euro betriebskosten. und da kriegen die bei der abrechnung sogar noch was raus...
    es kommt eben immer drauf an, was da mit drin ist und was nicht.
    der dickste brocken, der bei uns NICHT mit drin ist, sind die heizkosten.
    aber auch ansonsten: die mieter zahlen ihren müll selbst, kabelanschluss zahlen sie selbst, telefon und strom natürlich sowieso, aufzug gibt's nicht, putzfrau gibt's nicht (kehrwoche), hausmeister gibt's nicht, gartenpflege auch nicht usw....

    der vermieter muss euch NICHT die abrechnung des vormieters zeigen. das dürfte vermutlich sogar unter datenschutz fallen (d.h. er sollte dann unbedingt sicherheitshalber das einverständnis des vormieters hierfür einholen).
    zudem bringt das normalerweise nicht viel, denn wie thomas schon sagte: den einen reichen 18°C wohntemperatur und sie heizen nur ein zimmer - andere brauchen selbst im schlafzimmer permanent 24°C. wie in einem anderen threat zu lesen können wasserverbräuche bei einzelpersonen von ca. 20cbm bis hin zu 70cbm jährlich schwanken.
    dann kommt's natürlich auch noch darauf an, wie bei euch denn die versorgung überhaupt so ist - WAS für eine heizung vorhanden ist, wie hoch der wasserpreis und dessen grundgebühr ist, wie hoch die grundsteuer ist, was alles versichert ist (gibt's ausser der grundlegenden gebäudeversicherung auch noch glasbruch, haftpflicht, leitungsversicherung etc. die umgelegt werden) und all sowas.

    sprich: das lässt sich nicht so einfach vergleichen und ist von individuellem verhalten der mieter, von der individuellen wohnung, vom haus selbst und von den integrierten service-leistungen (z.b. besagte putzfrau) abhängig.

    was künftig vielleicht wenigstens ein ganz kleines bisschen weiterhelfen könnte ist der verbrauchsabhängige energiepass. nur: "pflicht" wird der erst ab nächstes jahr und nur ganz wenige eigentümer haben ihn jetzt schon anfertigen lassen (da noch nicht 100%ig klar ist, wie der im endeffekt dann überhaupt aussehen wird).

    dinge wie grundsteuer, versicherungen, schornsteinfeger etc. könnt ihr selbstverständlich beim vermieter abfragen - die wird er euch sicherlich ziemlich genau sagen können (ok, der schorni fällt immer mal unterschiedlich aus), die individuellen verbräuche sind aber immer extrem unterschiedlich - da solltet ihr euch mal rausschreiben, was ihr da aktuell so habt - ihr werdet ja künftig nicht weniger wasser verbrauchen, nur weil ihr dann zusammen wohnt.
    lasst euch vom vermieter eine beispielhafte betriebskostenabrechnung vorab geben, da könnt ihr dann die "fixen kosten" ersehen - die individuellen verbräuche habt ihr jetzt ja auch schon - so kommt ihr dann schnell zu einer einigermassen realistischen abschätzung der sache.
     
  7. rita

    rita Neuer Benutzer

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    Hallo Thomas, vielen Dank für deine nette Antwort.

    Hallo lostcontrol, bevor du dich so äußerst, solltest du vielleicht die Hintergründe wissen, die ich hier nicht erläutern möchte, ich habe nur die allgemeinen Durchschnittskosten erfahren wollen, damit ich einen Anhaltspunkt habe um die auf mich zukommenden Kosten zu kalkulieren. Außerdem läuft der PC erst ab Nachmittags, wenn wir zu Hause sind, wir sind zwar weiblich, aber nicht blond, ok?
     
  8. #7 Thomas123, 21.04.2007
    Thomas123

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    Hallo Losti

    eigentlich wollte ich ja auf deine Antwort nix drauf sagen, aber es reizt mich doch.

    Wenn du bei den Nebenkosten für den Mieter alles rausrechnest was reingehört, (und was er am Ende bezahlen muß) dann kannst du locker 60 Teuros ansetzen... :lol :lol :stupid

    Wenn mich ein Mieter nach den Nebenkosten fragt, sage ich ihm klipp und klar was der Vormieter gebraucht hat. Ich sage ihm aber auch, dass er die Kosten beeinflussen kann....gabs noch nie Probleme.....
    :wink
     
  9. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ich sage einfach mal so aus Erfahrung zwischen 100 und 500 Euro im Monat.

    Heizkosten 30-150€
    Nebenkosten 40-200€
    Strom 30-150€

    Es hängt sehr stark vom Nutzerverhalten ab. Weiterhin würde ich bei der Wohnung auf eine effektive Heizanlage, gute Isolierung u.s.w. achten. Da lohnt auch ein Wohnung mit 50€ mehr Miete wenn die Heizkosten dafür 60€ geringer sind.
     
  10. #9 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

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    thomas - ich schrieb doch: das ist ohne heizkosten!
    ansonsten ist da sehr wohl alles drin, was da reingehört, nämlich alle betriebskosten, die wir für die mieter "vorschiessen" und nach jahresablauf mit ihnen abrechnen. nicht mehr und nicht weniger.
    ich wollte das beispiel nur mal nennen um klarzumachen, dass betriebskosten höchst unterschiedlich ausfallen können.
    in unserem fall zahlen die mieter eben so einiges wirklich direkt an die versorger - das betrifft z.b. den müll und die kabelgebühren, aber eben auch den wirklich fetten posten mit der beheizung.

    ich weiss auch garnicht warum rita jetzt so zickig ist - wie soll man denn bitte die betriebskosten über den daumen peilen, wenn man nicht mal weiss, was für eine heizung eingebaut ist (könnten ja auch nachtspeicheröfen sein, das läuft dann über den stromversorger und taucht ebenfalls nicht in den betriebskosten auf)?
    und die wasserverbräuche sind eben auch extrem unterschiedlich - das haben wir ja schon mehrfach hier diskutiert. das ist aber nun mal auch ein ziemlich dicker brocken bei den betriebskosten. und DEN könnten sich rita und ihre tochter am besten vorher selbst ausrechnen, weil sie ja sicherlich jetzt auch schon wasser verbrauchen und ihre verbräuche ja nur nachsehen und addieren müssten.
    ähnliches gilt für den strom - nur dass künftig die beleuchtung einer gemeinsamen wohnung weniger ins gewicht fällt als die beleuchtung von zwei getrennten wohnungen, und in der küche wird vermutlich auch gespart werden können (vor allem ein gemeinsam genutzter kühlschrank wird da kosten einsparen) - die pcs allerdings werden auch weiterhin viel strom verbrauchen.
    aber ich denke mal der strom ist ohnehin nicht das hauptproblem (es sei denn es gibt nachtspeicheröfen) - zumal der ja nicht unter die betriebskosten fällt.

    meiner ansicht nach ist die frage einfach falsch gestellt.
    verbräuche wie z.b. wasser sollten rita und ihre tochter ja jetzt schon problemlos ausrechnen können - und wenn sie dann die werte für die fixen kosten, die ihnen ein vermieter jederzeit wird nennen können dazuzählen, dann haben sie ja schon alles (abgesehen von den heizkosten, die schwanken aber je nach heizungsart enorm, und da kann man nur dann schätzen, wenn man weiss welche heizungsart genutzt wird und wie gut das haus gedämmt ist).
     
  11. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    :wink
    Der Nutzerbund hat sich doch eine Menge Arbeit gemacht und das Deutschlandweit berechnet. Diese äußerst sinnvolle Beschäftigung von Arbeitskräften darf man doch nicht einfach so übergehen...

    Der besagt: 2,44€ pro qm sind Nebenkosten (rechtl Betriebkosten genannt).
    mit dieser einfachen Zahl wären das 170,80 €uronen. Weil das dann mit 30% teuerungsrate zu rechnen ist, wären das dann 222,04 €uronen.

    Aber Heizer hat da bereits sehr gute Werte vorgegeben. Diese Erfahrungswerte habe ich auch.
     
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