Nebenkosten

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von Frauke34, 26.08.2007.

  1. #1 Frauke34, 26.08.2007
    Frauke34

    Frauke34 Neuer Benutzer

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    Hallo !
    so , muss noch mal nachfragen , habe nämlich gerade gegoogelt .
    In meinem Mietvertrag steht das die nebenkosten nach §27 Betriebskostenverordnung umgelegt werden . Ausserdem steht dort das 1 mal Jährlich abgerechnet wird .
    Beim googeln habe ich die info erhalten das aber die zu berechnendn Nebenkosten in einer Betriebskostenaufstellung aufgeführt sein müssen da sonnst man sich weigern kann z.b Grundsteuer und haftpflicht zu zahlen . Man braucht dann nur Verbrauchsabhängige Kosten zu tragen . Stimmt das ? Eine Betriebskostenaufstellung gibts nämlich nicht dazu . Es gibt auch kein sogenanntes Übergabeprotokoll , obwohl im Vertrag kleingedruckt steht das es wesentliche Vertragbestandteile sind .
    Meine zweite Frage :
    in meinem vertrag steht das einmal jährlich abgerrechent wird . Nun wohnen wir hier 22 Monate . Also ist unser Vermieter doch schon auf jeden Fall im Verzug , oder ?
    Unser VM ist leider jemand der garkeine Ahnung hat und sich auch nicht kümmert . Möchte vorberreitet sein ..............
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

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    Üblicherweise wird der Verweis auf die II. Berechnungsverordnung oder bei neueren Verträgen auf die Betriebskostenverordnung als ausreichen konkrete Vereinbarung zur Umlage aller nach der Verordnugn umlagefähigen Betriebskosten angesehen. Nun mag das irgendein Gericht in einem konkreten zufälligerweise anders sehen als der große Rest. Allerdings ist die Argumentation, dass die Umlagevereinbarung nicht ausreichend spezifiziert wäre und deswegen zwar verbrauchsabhängige Betriebskosten, nicht aber die verbrauchsunabhängigen Betriebskosten zu zahlen wäre, schlicht und einfach unsinnig. Entweder ist die Umlagevereinbarung wirksam, dann sind die vereinbarten Kosten zu zahlen oder die Umlagevereinbarung ist unwirksam und es sind keine Betreibsksoten zu zahlen.

    Ob der Vermieter gar keine Ahnung hat, vermag ich nun wirklich nicht einzuschätzen. Was ich aber einzuschätzen vermag, ist dass es um die Ahnung des MIeters nicht zum besten bestellt ist. :zwinker
    Vereinbart ist eine Abrechnung über einen Zeitraum von 12 Monaten. Wann die Abrechnung nach Ablauf des Zeitraums erstellt wird, ist keineswegs festgelegt.
    Ob nun bereits Verzug eingetreten ist, ist nach aktueller Informationslage nicht feststellbar. Feststellbar ist aber, dass ein Verzug nach 22 Monaten keineswegs "auf jeden Fall" eingetreten ist.
     
  4. #3 Frauke34, 26.08.2007
    Frauke34

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    Nun gut , da stellt ja jetzt die frage !! Wurde es vereinbart oder nicht ? Der Gestzgeber sagt die Nebenkostenpunkte müssen miteteilt werden damit eine Abrechung auch nachvollziehbar ist . Ob der Hinweis reicht das die Btiebskostenverodnung angewendet wird halte ich für fraglich .

    Ich aber schon !!

    Um die ist immer noch besser gestellt als die meines VM . Und komischer weise
    hat mein VM immer dann keine Ahnung wenn es um seine Pflichten geht . Ahnung beweist er immer dann wenn seine Rechte auf den Plan kommen ! Habe mich hier regestriert um etwas zu erfahren . Wenn ich alles wüsste , wäre ich nicht hier !

    Da ich eben noch nicht alles weiss , denke ich das er zumindest für 2005 in Rückstand ist !
     
  5. RMHV

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    Fraglich ist allenfalls, ob es besonders schlau ist, gegen die herrschende Rechtsprechung klagen zu wollen. Genau dieses wäre der Versuch, eine wirksame Umlagevereinbarung durch den Verweis aus die einschlägige Verordnung zu bestreiten. Da nun jedes Amtsgericht im Prinzip frei ist in seiner Entscheidung, kann jeder den Versuch starten...

    Das mag zutreffen... es könnte aber auch anders sein. Nach angeblichen 22 Monaten sind unübersehbar noch keine 2 Jahre abgelaufen. Damit ist, zumindest wenn hier die entscheidenden Informationen nicht gegeben werden, die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass die Abrechnungsperiode z.B. mit dem Mietereinzug beginnt und inzwischen seit 10 Monaten beendet ist. Bis gewissheit über den Verzugseintritt besteht, werden also - ohne jetzt auf einzelne Tage eingehen zu wollen - noch weitere 2 Monate vergehen müssen.
     
  6. #5 Frauke34, 26.08.2007
    Frauke34

    Frauke34 Neuer Benutzer

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    Ja , ok !
    Dem muss ich so auch zustimmen . In beiden Punkten ist das schon schlüssig .

    Es ist so das wir berufsbedingt schon öfters umgzogen sind . Mit allen Vermietern hatten wir ein gutes oder sogar sehr gutes verhältnis .
    Diesmal sind wir eben auf einen VM getroffen über den wir früher nur gelesen haben und ungläubig über soches Verhalten den Kopf schüttelten .

    So und nun kommt es eben so das wir uns auch informieren was sind halt Rechte und Pflichten !! Blöd wenn es so läuft ........... aber so läuft es manchmal im Leben !!
     
Thema: Nebenkosten
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