Nebenkostenabrechnung angeblich falsch?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Zwergerl, 24.04.2008.

  1. #1 Zwergerl, 24.04.2008
    Zwergerl

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    Hallihallo,
    erstmal ein dickes Lob an dieses Forum... einfach klasse, erste Sahne :respekt

    Lese schon länger mit und jetzt hab ich selber mächtig Ärger wegen der Nebenkostenabrechnung mit meinen Mietern und der Mutter der Mieterin.

    Kurze Info:
    Ich bin Besitzerin eines Zweifamilienhauses auf einem 1546 m² großen Grundstück.
    Hanghaus, 2 gleich große Wohnungen a 99m², Dachboden nicht ausgebaut,kleines Zimmer aus Rigips in der Ecke zum spielen für meine Kids ( zur Zeit noch mit nem Elektoheizkörper wenn nötig beheizt), Doppelgarage ( darunter befindet sich der Heizraum,Öltanks und noch ein kleiner Abstellraum der am Anfang beim Hausbau als Holzlager gedacht war,aber jetzt von mir als Abstellraum und Wirtschaftsraum genutzt wird, großer Holzschuppen in dem die ganzen Gartengeräte und Brennholz gelagert wird.

    Die untere Wohnung ist vermietet, eigener Zugang,Terrasse,eigene Zufahrt, 2 Kfz-Stellplätze,Grünfläche mit Rasengittersteinen für evtl Besucher,ca knapp 1000² Gartennutzung.

    Einheitsmietvertrag von zweckform- unter Miete und Nebenkosten steht folgendes:
    Neben der Miete werden Betriebskosten,gemäß §2 Betriebskostenverordnung umgelegt,und in form von monatlichen Vorauszahlungen mit jährlicher Abrechnung vom Mieter erhoben. Die von dieser Vorauszahlung erfassten Betriebskosten sind in der Anlage "Betriebskostenaufstellung" enthalten,welche wesentlicher Vertragsbestandteil ist.

    Abgerechnet wurden:
    Wasser-Kanal nach m³ (Zähler vorhanden)
    Grundsteuer nach m² Wohnfläche (also durch 2)
    ZAW "
    Wohngebäudevers. "
    Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht "
    Kaminkehrer "
    Heizöl und Heizungsstrom "

    Gartenarbeit bleibt alles an mir hängen,sie rühren keinen Finger. Noch dazu, ich nutze denn untern großen Teil überhaupt nicht. Habe oberhalb der Garage noch ein paar m²,die reichen mir


    Ist das ok so,oder falsch?

    Die Mutter meiner Mieterin macht mir jetzt Dampf, ich würde Versicherungen die ich selber tragen muß auf ihre Tochter abwälzen wollen und Grundsteuer kann ich nicht umlegen,das wär ihr neu, sie habe schließlich jahrelang in der Gemeinde gearbeitet und sie kennt sich da aus ( sagt sie).
    Und da ihre Tochter keine Garage und auch den Dachboden nicht nutzt, sei es eine Frechheit von mir sei, "die Nebenkosten durch 2 Haushalte" zu teilen.
    Ich hab sie dann darauf hingewiesen, daß sie mal die Betriebkostenverordnung und Wohnflächenverordnung lesen soll .... beim Mietvertrag auch mal das kleingedruckte ...
    Davon will sie nichts wissen,sie habe vom BGB schon x § für mich rauskopiert, damit ich seh,daß ich falsch liege und mogen will sie ne Klärung.
    Hoffe, mir kann jemand weiter helfen. Gibt noch einiges mehr zu diesem Thema,aber das kann ich jetzt unmöglich alles schreiben.

    gruss
    zwergerl


    bin
     
  2. AdMan

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  3. #2 Eddy Edwards, 25.04.2008
    Eddy Edwards

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    Ist das Arbeiten auf der Gemeinde mit einer generellen richtigen Sicht in rechtlichen Dingen verbunden? :?
    Vielleicht sollte man rausbekommen warum sie dort nicht mehr arbeitet.

    Aber zum Thema. Der Verweis auf die BetrKV ist denke ich korrekt. Da steht alles drin. Nimm Du einfach eine Kopie dieser Verordnung mit und zeige ihr, dass sie falsch liegt:

    Grundsteuer § 2 Nr. 1
    Versicherungen § 2 Nr. 13

    Zu den Sachen die die Mieterin nicht nutzt, gibt es nur soviel zu sagen, wenn es im Mietvertrag drin steht, hat sie ein Recht es zu nutzen. Dass sie es nicht nutzt war ihr unter Umständen bei Unterzeichnung bekannt. Aber ihr Problem. Wenn es ihr nicht gepaßt hätte, darf sie den Vertrag halt nicht unterschreiben.

    Ansonsten würde ich mich auf keine Diskussionen einlassen, ich nehme mal an, dass die Mutter kein Vertragspartner von Dir ist. Demnach wäre eigentlich auch keine Klärung mit ihr notwendig.
     
  4. #3 F-14 Tomcat, 25.04.2008
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    so wie ich es sehe ist die Umlegung der kosten nach m² völlig korrekt da es sich nur um Wohnfläche handelt mann könnte es natürlich auch nach Personen oder sonst wie umlegen

    was ich nicht verstehe ist warum du ihr nicht die Hausmeisterkosten draufdrückst (für dich Lohn verrechnet)
     
  5. #4 Zwergerl, 25.04.2008
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    Als die Dame so aufbrausend war, hab ich eh zu ihr gesagt,daß wenn es ihr nicht passt,auch nach Kopf abrechnen könnten .... ich und meine Kids, also 3 und die Mieter sind 2 Erw und 4 Kids,also 6 Personen. Jedes dritte Wochenende und zum Teil in den Ferien sind von ihm obendrein noch 2 Kids da *grins*
    Die arme Frau hätte fast das Zeitliche gesegnet, lief rot an und meinte, daß es sowas nicht gibt. Dann holte ich meinen Vermieterleitfaden von Günter Mersson 4. Auflage, Beck-Rechtsberater ( leider erst nach der Nebenkostenkostenabrechnung besorgt. Dumm, ich weiß :wand:) und zeigte ihr die Verteilerschlüssel und Muster. Darauf ging sie nicht ein,sie hat das BGB eh daheim und da findet sie nichts,was meine Abrechnung rechtfertigt.

    Ihre Tochter lag als Kind 6 Wochen in Koma und seitdem tut sie sich angeblich schwer, selber Entscheidungen zu treffen. Deshalb bring sie alles Ihrer Mutter zum kontrollieren, weil es ihr angeblich zu hoch ist,bzw sie kennt sich da nicht so aus ... angeblich ( hat aber Schulabschluß mittlere Reife :?)
    Ihre Mutter arbeitet deshalb nicht mehr, weil sie nach einem Unfall schwere Kopfverletzungen hatte und in Rente gehen mußte.

    Gartenarbeit wird geteilt, war ausgemacht. Da der Männe der Mieterin innerhalb kurzer Zeit seinen nagelneuen Roller zu Schrott geschraubt hat, hab ich zu ihnen gesagt,daß lieber ich das Mähen mit dem Rasentraktor( hab ich mit meinen Bruder, Nachbar mit auch viel Rasenfläche, angeschafft. Neupreis 5000€. Ärger wäre vorprogrammiert gewesen)übernehme. Das Ausmähen, Unkraut zupfen usw gehört ja auch noch gemacht, Geräte sind vorhanden.

    Im Mietvertrag steht,daß nur die unteren Wohnräume,Kfz-Stellplätze vermietet werden, Garten und Spielplatz (Sandkasten,Schaukel) dürfen nach Maßgabe der Hausordnung mitgenutzt werden.
    Zum restlichen Haus haben sie keinen Zugang, auch zur Garage nicht. Eine Bekannte von mir,stolze Besitzerin eines nagelneuen Passat, hatte auch vermietet, mit Garagennutzung. Die Kids der Mieter fanden es lustig, ihre Fahrräder, Cityroller und dergleichen am Fahrzeug entlang schrammen zu lassen und dann behaupten,daß es ihre eigene Tochter gewesen sei. Darauf hin, bin ich sehr vorsichtig, ich grenze lieber vorher schon aus,was später evtl Ärger machen könnte.
    Ist dann trotzdem die Verteilung ok?
     
  6. RMHV

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    Im Ursprungsposting konnte ich keinen Ansatz für irgendwelche Beanstandungen erkennen. Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass auch alles richtig wäre. So gibt es z.B. keine Angaben über Vereinbarungen von Umlageschlüsseln.
    Sollten derartige Vereinbarungen nicht bestehen, wäre nach § 556a Abs. 1 BGB Verbrauch - soweit erfasst - und Wohnfläche die zutreffenden Umlageschlüssel. Daran können auch möglicherweise aus dem Zusammenhang gerissene Passagen eines vielleicht auch nur halbgaren Ratgebers nichts ändern.
    Für eine Umlage nach Personen ist eine Vereinbarung zwingend erforderlich. An In diesem Punkt liegt die Mieterin also völlig richtig.


    Wenn Wohnfläche der zutreffende Umlageschlüssel ist, wird nach Wohnfläche umgelegt und nicht nach Garagenfläche oder Flächen von irgendwelchen Abstellräumen. Garagen zählen nun mal nicht zur Wohnfläche und gehen damit in die Umlageberechnung nicht ein.
     
  7. #6 Zwergerl, 25.04.2008
    Zwergerl

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    Hallo RMAV,
    drum versteh ichs ja nicht!
    Bevor der Mietvertrag überhaupt zustande kam, wurde schon geklärt, daß es einen extra Stromzähler ( Anbieter und anmelden müssen sie selber machen) und nur einen Wasserzähler für die Wohnung gibt, die Heizungskosten durch 2, da zwei gleichgroße Wohnungen und die übrigen Nebenkosten auch durch 2.
    Im Vertrag steht, sind Verbrauchserfassungsgeräte vorhanden, wird nach Verbrauch % aufgeteilt. Der Umlegungsmaßstab für die übrigen Neben-und Betriebskosten wird vom Vermieter ( also von mir ) nach dem Verhältnis der Wohnflächenverordnung festgelegt.
    Es steht ja so drin!
    Nun passt es den Mietern aber nicht, ich darf so nicht abrechen und sie Zahlen nicht. Sind aber knapp 700€, die ich ja genau genommen für sie auslege und wenn ich mein Brennholz dazu rechne ( ich hab nen großen gemauerten Kachelofen, womit ich meine ganze Wohnung beheizen kann, Heizöl is ja teuer) sinds knapp 1000€.
    Daß ich den Umlageschlüssel eigenmächtig nicht ändern kann und darf weiß ich eh. Das mit dem nach Kopf abrechnen ist mir nur so rausgerutscht,damit sie mal a bissl überlegen, welche Kosten dann auf sie zukommen würden.
    Laut Mieter muß ich die Garage, den Dachboden mitrechnen. Wenn ich sie darauf hinweise,daß dies nicht zu der Wohnfläche zählt, meinen sie nur,sie dürfen die Gebäude (Haus bzw Dachboden, Garage,Schuppen) nicht zur Hälfte nutzen, ich aber die Nebenkosten zur Hälfte auf sie umlege, werden sie die Abrechnung nicht zahlen.
    Ich weiß echt nimmer, wie ich denen das noch rüberbringen soll
     
  8. #7 Eddy Edwards, 25.04.2008
    Eddy Edwards

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    Zwei gleich große Wohnungen! Ob nun nach m² oder einfach durch 2 geteilt, mathematisch gesehen sollte das gleiche Ergebnis unter dem Strich stehen.
     
  9. RMHV

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    Dann muss eben auf Zahlung geklagt werden.


    Das sit ausgemachter Schwachsinn...

    Nichts... alles was jetzt kommen muss, wird vom Gericht zugestellt. Auf zum Anwalt...
     
Thema: Nebenkostenabrechnung angeblich falsch?
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