Nebenkostenabrechnung bei nur zentralen Zählern

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von sisch, 17.07.2006.

  1. sisch

    sisch Gast

    Hallo,
    Ein großen Einfamilienhaus wird in drei Wohneinheiten aufgeteilt. Die Aufteilung wäre problemlos möglich, gäbe es da nicht nur jeweils zentrale Versorgungsstationen für Strom, Gas und Wasser. Nun, Zählerröhrchen an den Heizungen anzubringen wäre nicht das Problem, aber wie steht es mit der Abrechnung von Wasser und Strom. Dürfen diese nur nach qm und Personenzahlen abegrechnet werden oder muss man aufwendig Zähler einbauen.

    Danke für die Antworten
    Gruß sisch
     
  2. AdMan

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  3. #2 aspren01, 18.07.2006
    aspren01

    aspren01 Benutzer

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    0
    Also ich seh fuer Dich 3 verschiedene Moeglichkeiten - jede hat so seine Pros und Kons:

    1. Zaehler einbauen
    ---------------------
    Das ist zwar das teuerste, aber meiner Ansicht nach das Beste. Ich hab die Erfahrung gemacht das wenn man nicht individuell abrechnet gibts viel mehr Aerger. Man kann ja die Wasser-/Stromzaehler auch am Wohnungseingang anbringen, so dass man nicht zu viel Leitungen verlegen muss - man muss dann eben mehere Kaestchen oeffnen aber es funktioniert. Man muss dann aufpassen wie das mit den Umwaelzpumpen fuers Warmwasser funktioniert.
    Wenn Du eine Gasanlage hast dann waeren Waermezaehler wohl das beste. Jedoch sind die teuer und Du brauchst die dann fuer Heizung und Warmwasser per Wohnung.

    2. Warm vermieten
    -----------------------
    Du kannst ganz einfach die Wohnungen inclusive Nebenkosten vermieten dann brauchst Du keine Zaehler. Du must eben mit der Zeit den durchschnittlichen Verbrauch aller Wohnungen festlegen.
    Der Nachteil ist eben dass die Mieter dann Energie wie wild verbrauchen und es kann dann schon mal sein dass man druafzahlt

    3. Abrechnung gemaess m2/Personen
    -----------------------------
    Das kann man natuerlich auch machen. Man sollte die Verteilung aber schon im Mietvertrag festsetzten. Ist natuerlich ungenau und manche Mieter verschwenden dann trotzdem Energie, weil die anderen ja mitzahlen.
    Das Hauptproblem ist dass es oft dann Streiterein gibt wenn jemand zu verschwenderisch mit der Energie umgeht. Vorteil gegenuber 2. ist dass man als Vermieter zumindestens nicht draufzahlt

    Hoffe das hat geholfen.
    Andreas
     
  4. sisch

    sisch Gast

    Danke sehr für die ausführliche Antwort, sie hat mir sehr geholfen. So geht es nun um Kosten-Nutzenabwägungen. Danke nochmals,lg sisch
     
  5. Diif

    Diif Benutzer

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    Vermiete bloß nicht warm!!!

    Wenn, wie oben schon angedeutet, der Mieter mehr verbraucht als gedacht, kommt Dich das teuer zu stehen. Denn wenn eine Nebenkostenpauschale vereinbart worden ist, kann man die nicht so einfach erhöhen.

    Da Strom- und Wasserverbrauch sehr individuell sind, empfiehlt sich wirklich der Einbau von Zwischenzählern, das wird wohl die beste Lösung sein.
     
  6. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Allein ein defektes Glockenventil im Spülkasten kommt dich ohne Zähler teuer zu stehen. Das Wasser läuft ständig durch die toilette. Auch wenn es nicht viel ist:
    Mit Zähler will der Mieter eine Rep innerhalb von 2 Stunden. Ohne Zähler merkst du das erst 3 Jahre später beim Auszug...
    Wieviel Geld du so (oder das Haus) im WC versenkt hast, kann man sich denken.
    Der Vorteil wenn es keine Zähler gibt:
    Die Mieter bewachen sich gegenseitig. (Der badet jeden Tag und ich spare dadurch das ich dusche. Er soll auch wasser sparen...) Die Stories darfst du dir dann einmal die Woche anhören ;)
     
  7. #6 Insolvenzprofi, 19.07.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    Das ist etwas ganz anderes! das wäre in dem Fall eine Inklusivmiete... die Pauschale und Grundmiete sind immernoch getrennt zu behandeln



    LOLLLLLLL sry wenn ich lachen muss, aber die Heizkosten mit in die Pauschale zu nehmen ist im vollen umfang nichtig gemäß Heizkostenverordnung,,,, du musst den teil immer seperiern.... die restlichen Kosten kannst du auch als Pauschale vereinbaren, also die Harten SEMI-Kosten... ein Änderungsvorbehalt einfach in den vertrag setzen und fertig is!

    FATIT;
    Ich kann die Pauschale nur empfehlen, denn man brauch keine abrechnung vorlegen, es sei denn man will den satz anpassen....wenn er zuviel gezahlt hat, braucht manb acuh nichts mehr erstatten
     
  8. sisch

    sisch Gast

    Danke für eure Antworten.
    Gruß sisch
     
  9. Diif

    Diif Benutzer

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    Ich beziehe mich hier auf den Beitrag von aspren01, welcher "warm vermieten" als eine von drei Lösungen anbietet!

    Vielleicht mag ich mich nicht recht ausgedrückt haben, aber von Heizung habe ICH nichts erzählt.

    Jetzt darf ich mal lachen... Sisch möge bitte Zähler einbauen und ein bißchen Zeit mit der Abrechnung verbringen, ansonsten gehts im Haus nur so : :blabla :motzki
     
  10. #9 Insolvenzprofi, 20.07.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    lol Strom ist immer individuell, da hat der vermieter nichts mit zu tun, Wasser wird nach verbrauch abgerechnet, bzw. zusammen nach m²....

    diese gehören aber zur den Kalten SEMI-Kosten... haben mit Warm nichts zu tun, eine Bruttokaltmiete würde schon eher greifen, eine Warmmiete ist immer inkl. Heizung, ich weiß aber auch, dass es umgangsprachlich falsch verwendet wird, denn oftmals steht in der zeitung Warm 250,- EUR und wenn man fragt, gehört die Heizung nicht dazu, sogar vom Maklern, aber die haben ihre.... da mache ich dir auch kein vorwurf,,,,
     
  11. sisch

    sisch Gast

    Hallo,

    also so schlimm ist der Berufsstand der Makler n nicht. Warmmiete deuted schon die inklusivierte Heizung mit an, richtig ist von Nebenkosten zu sprechen und dies dann akurat aufzulisten....
    gruß sisch
     
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