Nebenkostenabrechnung fehlerhaft?

Diskutiere Nebenkostenabrechnung fehlerhaft? im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; @Duncan Dann scheint das wohl unterschiedlich gehandhabt zu werden. Denn bei meiner Mietwohnung, macht die Hausverwaltung - die für 58...

  1. SaMaa

    SaMaa Erfahrener Benutzer

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    @Duncan
    Dann scheint das wohl unterschiedlich gehandhabt zu werden. Denn bei meiner Mietwohnung, macht die Hausverwaltung - die für 58 Wohnparteien zuständig ist - dies nicht.
     
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  3. #42 immobiliensammler, 01.12.2019 um 18:05 Uhr
    immobiliensammler

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    Wenn die SE-Verwaltung gemacht wird ist das natürlich notwendig. Für mich sah das hier aber eher nach einer vom Eigentümer selbst erstellten Abrechnung aus!
     
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  4. #43 immobiliensammler, 01.12.2019 um 18:06 Uhr
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    Die Frage ist halt, ob Du Deine WEG-Verwaltung auch mit der SE-(= Sondereigentums)-Verwaltung beauftragt hast!
     
  5. SaMaa

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    @immobiliensammler
    Nein, habe ich nicht.

    Aber für mich sah das auch nach einer vom Eigentümer erstellten Abrechnung aus, der aus seiner Abrechnung von der Verwaltung alles übernommen hat und die letzte Position der Grundsteuer hinzugefügt hat. Genauso mache ich es nämlich auch.

    und danke für die Erklärung SE. Die Abkürzung war mir nämlich (noch) nicht bekannt
     
  6. kerore

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    Ich wohne in einem Apartmentshaus. Das aus Eigentumwohnungen besteht und alle vermietet sind. Das Haus wird von einer WEG-Hausverwaltung verwaltet. Zu meiner gemieteten Wohnung gibt es jedoch noch eine weitere seperate Hausverwaltung, die im Namen des Eigentümers dieser Wohnung, die Wohnung vermietet.

    Meine Nebenkostenabrechnung wurde von dieser Wohnungshausverwaltung erstellt nicht vom Vermieter.

    Sehr merkwürdiges Konstrukt.
     
  7. #46 immobiliensammler, 01.12.2019 um 18:18 Uhr
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    Überhaupt nicht merkwürdig. Der Vermieter ist nur nicht bereit, die WEG-Verwaltung auch mit der SE-Verwaltung zu beauftragen, vielleicht arbeitet er mit der SE-Verwalterin auch sonst zusammen. Diese "Wohnungshausverwaltung" ist dann Dein Ansprechpartner für Nachfragen zur Abrechnung.
     
  8. Nanne

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    Wenn nach qm abgerechnet wird:
    Gesamtsumme : qm/ € 177,00 : 29 = € 6,10
    Wohnfl.d.Mieters: 29 qm x € 6,10 = € 176,99

    Diese Abrechnungsweise ist für ein MFH, wobei die Gesamtwohnfläche nicht nur 29 qm sein dürften. Ist möglicherweise für ein Eigentümer-Appartementhaus anders zu berechnen.
     
  9. kerore

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    Hallo Nanne,

    du meinst die Grundsteuer B ist für 29qm nicht zu hoch?
     
  10. anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Sehr geehrte Nanne, falls es deiner Aufmerlsamkeit eentgangen sein sollte handelt es sich um eine ETW (Eigentumswohnung) das stimmt deine Formel nicht.

    Die stimmt auch so nicht.

    Gesamtkosten : Gesamtwohnfläche x Wohnfläche des Nutzer = Kosten der Nutzers
     
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  11. anitari

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    Das kann dir hier keiner sagen.

    Las dir den Bescheid vom Vermieter vorlegen.
     
  12. #51 immobiliensammler, 01.12.2019 um 19:20 Uhr
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    Selbst wenn man Deine abstruse Rechenlogik für richtig erachtet würde der Mieter aber doch wieder 176,99 € zahlen, oder nicht? (29 m² Wohnfläche des Mieters * 6,10)

    Alles was Du mit Deiner Rechnung gemacht hast ist die Grundsteuer auf die Quadratmeter runterzubrechen, bist also zum Ergebnis gekommen, dass pro m² Wohnfläche und Jahr 6,10 € Grundsteuer zu zahlen ist, Gratulation, die Rechnung stimmt m.E. sogar!

    Wie Du dann jetzt auf eine monatliche Zahlung kommst müsstest Du noch näher ausführen!

    Ansonsten siehe @anitari (# 49)
     
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  13. Nanne

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    Sehr geehrte anitari,
    es ist mir nichts entgangen, dir offensichtlich einiges, so z.B.

    Gesamtsumme : Gesamtwohnfläche/ ist hier: € 177,00 : 29 qm = € 6,10
    Wohnfl.des Mieters/Nutzers: 29qm x € 6,10 = € 176,99
    Zudem habe ich darauf hingewiesen, dass möglicherweise für ein Eigentümer-Appartementhaus anders berechnet wird.



     
  14. Nanne

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    Das ist von Stadt zu Stadt, Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. Meine Mieter zahlen für eine 83qm große Wohnung etwas weniger Grundsteuer als Du.
    Da nützt nur den Grundsteuerbescheid einzusehen.
     
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  15. Andres

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    Danke, jetzt habe ich das auch kapiert. Bei den Zahlen hätte ich aufmerksam werden sollen ...

    Ändert aber nicht daran: Der Rechenweg ist nicht nachvollziehbar dargestellt und das macht die Abrechnung unwirksam. Es fehlt (mindestens) das Zwischenergebnis nach Berücksichtigung der MEA und eine Angabe, was denn im Nenner des Bruchs für den Zeitanteil steht. Ob man deswegen nun unbedingt ein Fass aufmachen muss, ist eine andere Frage, aber man darf schon verwundert sein, warum es manche Vermieter einfach nicht auf die Reihe bringen, ihre eigene Rechnung aufzuschreiben. Nicht etwa erklären, sondern nur aufschreiben.
     
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  16. #55 immobiliensammler, 01.12.2019 um 20:20 Uhr
    immobiliensammler

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    Und vor allem wenn das laut TE ein professioneller SE-Verwalter ist .......
     
  17. Duncan

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    Also auf meinen Grundsteuerbescheiden ist für jede Eigentumswohnung die Grundsteuer in einer extra Zeile als extra Betrag aufgeführt. Da braucht nichts mehr irgendwie nach Fläche verteilt zu werden. Bei Wohnung 56 kommt der Steuerbetrag für Wohnung 56 rein, fertig. Bei unterjährigem Wechsel nun halt nur noch die Aufteilung auf den Zeitraum.
    Hier also nur für Juli bis Dezember im ersten (Kalender)Jahr für diesen Mieter(TE), Rest für ggf. Leerstand und Vormieter (ggf. auch in der Mehrzahl).

    Da in der Zeile für die Grundsteuer auch der Stern für die Kennzeichnung der zeitanteiligen Berechnung fehlt gehe ich davon aus, dass man einfach die Gesamtsumme des Bescheides umgelegt hat und hier nicht nach Zeitraum aufgeteilt hat. Dies sollte sich mit einem einfachen Blick auf die zugrundeliegenden Bescheide klären.
    Kann sein, dass da einfach jemand seine Berechnungssoftware falsch bedient hat und vergessen hat auch hier die zeitanteilige Verteilung zu aktivieren. Sollte sich in einem freundlichem Gespräch binnen Minuten klären lassen. Mein Verdacht: man hat einfach die Vorabrechnungen als Vorlage genommen und da die Wohnung zuvor ganzjährig von einem Mieter bewohnt wurde fiel das nie auf/war so sogar gar nicht falsch, warum sollte man was aufteilen das doch komplett zu tragen wäre...
     
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  18. kerore

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    Hallo Duncan,

    du hast ein gutes Auge. Das mit dem Sternchen bei der Grundsteuer hab ich garnicht gemerkt. DIe haben die Grundsteuer scheinbar nicht halbiert. Aber die Positionen davor wurde jedoch zeitanteilig verteilt. Nur nicht bei der Grundsteuer.
     
  19. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    vom 1.7.-31.12. sind es 184 Tage, wie kommt da die Verwaltung auf 168 Tage?
     
  20. kerore

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    Die Hausverwaltung hat alle Fehler korrigiert.

    Ich gehen jetzt jeweils mit einem Guthaben davon.

    Danke für die Hilfe. Ihr habt wichtige Hinweise gegeben.

    Gute Arbeit
     
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  21. Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Man muss sich nicht mit BK-Abrechnungen auskennen, um den Fehler zu erkennen. Eine geputzte Brille reicht da u.U. schon. Ist halt wieder die Sache mit den vielen Nullen.

    Mal ganz ohne Taschenrechner: 5.964,09 € / 10.000 Gesamtanteile x 172,90 MEA = 103,119 € / 365 Tage x 168 Tage = 47,46 €




    Ich würde ja schon viel weiter vorne ansetzen und mich erst einmal fragen, ob die Umlage nach MEA überhaupt im Mietvertrag vereinbart ist.
     
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Nebenkostenabrechnung fehlerhaft?

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