Nebenkostenabrechnung - Was legt ihr für Nachweise bei?

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Topcgi, 09.06.2014.

  1. Topcgi

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    Hallo

    ich habe meiner erste eigene Nebenkostenabrechnung für meine Mieter im MFH erstellt.

    Was legt ihr für Nachweise bei?

    Ich habe derzeit im Brief an die Mieter:

    • Anschreiben
    • Nebenkostenabrechung

    Wie sieht es mit z.B Kopie von Grunssteuerbescheid, Schornsteinfeger etc. aus?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Pharao, 09.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 09.06.2014
    Pharao

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    Hi,

    1) kannst du natürlich jeden einzelnen Mieter zukommen lassen oder
    2) du hängst das allgemein zB im Treppenhaus (schwarzes Brett) auf, dann kann jeder Mieter auch reingucken oder
    3) du lässt es einfach und falls ein Mieter das interessiert, kann er bei dir "Akteneinsicht" bekommen.

    • Abrechnung Heizung bzw Verbrauch der einzelnen Heizkörper pro Wohnung (also falls es hier eine Zentralheizung gibt).
     
  4. Topcgi

    Topcgi Erfahrener Benutzer

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    Heizkosten läuft noch über Nachtstrom. Ich habe jetzt nur den Bescheid vom Schornsteinfeger reingelegt.
     
  5. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    das kannst du m.E. dann aber auch weglassen. Entweder alles oder garnix.
     
  6. Topcgi

    Topcgi Erfahrener Benutzer

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    ja das hast du auch recht!

    Ich dachte erst, ich müsste für die Gewerbemieter alle die Belege beilegen.

    Aber in der Abrechung wird ja die Mwst. ausgewiesen und das reicht denen ja.
     
  7. #6 notwendiges Übel, 09.06.2014
    notwendiges Übel

    notwendiges Übel Benutzer

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    Hallo,

    weil ich vor wenigen Jahren ein Haus übernommen habe wo länger keine Abrechnungen gemacht wurden und ich mit viel Transparenz da ran gehen wollte (einige Mieter zahlen seit über 10 Jahren die gleiche Abschlagzahlung -klar daß das nicht mehr paßt )
    Also habe ich alle Rechnungen kopiert und der Abrechnung beigelegt.

    . . . außerdem wohne ich 100 km entfernt und habe keine Lust "auf Zuruf" eines jeden Mieters mit meinem Ordner dort aufzulaufen.

    "So" konnte jeder Mieter erkennen wie sich die Kosten zusammensetzen.

    Trotzdem war ich einmal "nur für die Nebenkosten" dort und bin die wichtigsten Dinge einmal durchgegangen.

    Jetzt bin ich wieder im üblichen Rhythmus (1-2 mal monatlich) dort.
     
  8. #7 immodream, 09.06.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo,
    ich lege, seitdem ich Nebenkostenabrechnungen erstelle, immer die Kopien der Rechnungen zur Abrechnung und habe bisher nie Rückfragen gehabt.
    Grüße
    Immodream
     
  9. ika

    ika Erfahrener Benutzer

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    Gar keine.

    Wen's interessiert der kann ins Büro kommen und die Belege einsehen.
     
  10. Andres

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    Gegenentwurf: Ich habe noch nie Nachweise beigefügt und bekomme trotzdem relativ wenige Rückfragen. Da ich sämliche Belge einscanne, kann ich Belege auf Nachfrage unproblematisch, kostenneutral und sehr schnell zur Verfügung stellen. Für Internetverweigerer ;) habe ich hier noch eine Spindel CD-Rohlinge, die aber auch nicht leer werden will ...

    Kopien (gegen Kostenersatz) wollen dann eigentlich nur noch die wenigen verbleibenden Querulanten.
     
  11. #10 Aktionär, 10.06.2014
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    Ich habe bei der Erstabrechnung für einen neuen Mieter immer alle Belege kopiert. Da dann keine Nachfragen kamen habe ich im Folgejahr nichts mehr beigelegt. Ebenfalls keine Nachfragen.
     
  12. #11 GSR600, 10.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 11.06.2014
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    Wir legen ausser der HK Abrechnung nichts bei, wenn jemand nachfragen hat, kann er hier im Büro Belegeinsicht nach Terminabsprache machen.
     
  13. Duncan

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    Wenn vorhanden, so was wie die techem/ista/***zensiert***- Abrechnung. Einer der letzten Sätze auf der Abrechnung heißt, die Belege können binnen x Tagen von Mo-Fr von x-y Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung eingesehen werden. Oder irgendwie so ähnlich.
     
  14. Andres

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    Die HK-Abrechnungen sind für mich keine wirklichen Nachweise - nachgewiesen wird da ja im eigentlichen Sinne nichts. Jedenfalls: Soweit existent lege ich die natürlich auch bei.
     
  15. tokape

    tokape Erfahrener Benutzer

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    Warum denn ein Schorni?
     
  16. #15 Leipziger82, 11.06.2014
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    Ich mache mir immer den "Spaß" und lege eine Vergleichsanalyse mit rein, in welcher in die Kostenpositionen der beiden letzten Jahre aufliste/vergleiche.
    Bei höheren Kostensteigerungen gibt's dann dahinter eine kurze Erläuterung, warum ein Kostenanstieg im Vergleich zum Vorjahr entstanden ist.
    So erspare ich mir schon vorher mögliche Anrufe der Mieter, die wissen wollen, warum nun schon wieder alles teurer geworden ist.
     
  17. #16 Pharao, 11.06.2014
    Zuletzt bearbeitet: 11.06.2014
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    Hi,

    sorry, aber aus einer "normalen" Betriebskostenabrechnung kann der Mieter auch ersehen, welcher Punkt ggf. teurer geworden ist. Dazu benötigte er nur die Betriebskostenabrechnung vom Vorjahr. Warum also diese (in meinen Augen) unnütze Zusatzarbeit ?

    Mal abgesehen davon, was willst du groß als Erläuterung da reinschreiben ? Das eben bei dem Punkt xy die Kosten sich erhöht haben, worauf du i.d.R. als Vermieter eh keinen großen Einfluß hast, wenn sich zB die Energiepreise mal wieder erhöhen ?

    Ich sehe das ganze eher mal von der praktischen Seite. Warum sich mehr Arbeit machen als nötig bzw. warum sich selber ggf. angreifbar machen ?

    Natürlich, wenn ein Mieter umbedingt die Rechnungen einsehen will, ist ja sein gutes Recht, aber ....
     
  18. #17 Leipziger82, 12.06.2014
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    Zum einen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein nicht geringer Teil meiner Mieter die Abrechnung der Vorjahre nicht mehr vorliegen hat, zum anderen offensichtlich zu faul ist, die Abrechnungen miteinander zu vergleichen.
    Sicher kann er sehen, was teurer geworden ist, aber das Warum ist doch entscheidend.
    Wenn Du eine Abrechnung zugestellt bekommst, in der die Kostenposition XY um 30% gestiegen ist, nimmst Du das so hin (nach dem Motto: Da kann der Vermieter eh nix machen) oder rufst Du den Vermieter an und fragst nach den Gründen der Kostensteigerungen?

    Es geht doch gar nicht darum, ob ich einen Einfluss darauf habe, sondern dass ich Kostensteigerungen generell gern erläutere um eine bessere Nachvollziehbarkeit der Abrechnung zu realisieren.
    Gründe für Kostensteigerungen gibt es genug, die der Mieter auch nicht immer nachvollziehen kann. Woher soll er wissen, dass die Treppenhausreinigung teurer wird, weil der Dienstleister nun plötzlich einen Mindestlohn an seine Putzkräfte zahlt?

    Ich sehe das nicht als Unnütz, sondern als Service für meine Mieter an, der mich insgesamt ca. 30 min Arbeit kostet.
    Daneben erspare ich mir die anstrengenden telefonischen Rücksprachen mit den Mietern, die wissen wollen, warum mal wieder alles teurer geworden ist. Dazu kommen dann noch die seitenlangen Briefe, die auch beantwortet werden müssen.
    Effektiv spare ich mir damit sogar eine Menge Zeit.
     
  19. GSR600

    GSR600
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    Na bei ein paar Wohnungen geht das ja, bei uns mit 1200 Whg und den dazugehörenden Mieterwechseln wäre das zu aufwendig.
     
  20. Pharao

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    Hi,

    wenn für dich das wirklich Zeit einspart, ok.
    U.a. weis ich ja auch nicht, was du für Mieter hast ;)

    Für mich kann ich jedenfalls sagen, mir würde das keine wirkliche Zeitersparnis bringen, denn entweder hab ich nur Mieter die in der Lage sind selber ggf. was zu vergleichen und die daraus folgenden Rückschlüsse zu zieh`n oder sie interessiert es anscheinend nicht.

    Mal abgesehen davon, kostentreiber in der Betriebskostenabrechnung sind i.d.R. die Heizkosten und auf den Verbrauch hab ich als Vermieter genauso wenig Einfluss drauf, wie auf die Preispolitik der Energiekonzerne.

    Man bedenke hier auch, das das es neben dem Zeitaufwand auch mehr Kosten verursacht. Neben den Papier- und Druckkosten für die vielen einzelnen Rechnungskopien, kommt ja dann auch ein erhöhtes Versandporto dazu.
     
  21. #20 Leipziger82, 12.06.2014
    Leipziger82

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    Bei mir sind es 800 Wohnungen. Ich muss allerdings erwähnen, dass ich das nicht für jeden einzelnen Mieter mache, sondern für die entsprechenden Wirtschaftseinheiten.
    Die Fähigkeit des Rechnens unterstelle ich meinen Mietern (oder zumindest einem Teil) dann schon.
     
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