Nebenkostenvereinbarung und anderes

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Benutzername, 28.10.2007.

  1. #1 Benutzername, 28.10.2007
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    Hallo zusammen,
    ich habe folgendes Problem. Ich bin im Besitz einer Eigentumswohnung aus der ich aufgrund von Familienzuwachs ausgezogen bin. Zu dem damaligen Zeitpunkt als ich auszog fragten gute Bekannte nach, ob Sie dort wohnen könnten. Ich war froh ohne grossen Aufwand die Wohnung an so scheinbar gute Bekannte vermieten zu können und verzichtete auf einen schriftlichen Mietvertrag. Im nachhinein weiß ich, dass das der größte Fehler überhaupt war. Denn mit der ersten Abrechnung 2005 fingen die Probleme an. Dort wurde festgestellt, das die Parteien eine unterschiedliche Auffassung hatten was als Betriebskosten vereinbart worden sei. Also wurde die vorgelegte Abrechung und deren Positionen eingehend durchgesprochen und zu meinen Lasten zwei Positionen herausgestrichen, allerdings wurde bei diesen Gesprächen vereinbart, dass die Position Grundsteuer nicht herausgestrichen werden sollte, also vom Mieter getragen werden soll. Daraufhin bezahlten die Mieter diese Abrechnung auch anstandslos. Nach der Zustellung der Abrechnung 2006 bekam ich nun Post vom Mieterverein, das die Mieter nun auch rückwirkend für 2005 es nicht einsehen würden die Grundsteuer bezahlen zu müssen, denn ich hätte ihnen gesagt, das es Gesetz wäre, das sie die Grundsteuer zahlen müssten und ich hätte dadurch einen Rechtsirrtum verursacht und nur aufgrund den durch mich verursachten Rechtsirrtum hätten die Mieter bezahlt. Mal ganz davon abgesehen, das ich das so nicht gesagt habe, sondern diese Grundsteuer für mich von Anfang an als Betriebskosten die der Mieter zu tragen hat als vereinbart galt, habe ich jetzt echt genug von diesen Behauptungen, denn jetzt soll das Toilettenwasser welches nicht über die einzelnen Wohnungszähler läuft, sondern über alle Haushalte umgelegt wird, von den Mietern nicht mehr bezahlt werden wollen, denn das Wasser wäre so schmutzig und man vermutet das es gar kein Leitungswasser, sondern Brunnenwasser oder Regenwasser oder ähnliches wäre. Dabei ist die Toilettenwassermenge die Differenz der Uhren der einzelnen Wohnungen und der Hauptwasseruhr und kann somit auch nachgewiesen werden und ist auch schon den Mietern/dem Mieterverein vorgelegt worden und kein anderer Mitwohner klagt über angeblich dreckiges Wasser. Am liebsten würde ich die Beschwerde an den zuständigen Wasserverband weiterleiten un eventuell anfallende Kosten an die Mieter weitergeben, den wie gesagt hat sonst niemand das angebliche Problem mit verschmutztem Wasser.
    Das allerbeste ist allerdings folgendes, das Haus, welches bis jetzt offiziell ein 5-Parteienhaus ist hat im Dachgeschoss noch ein paar Räume, die bislang Abstellräume waren, die den oberen Wohnungen zugeteilt wurden. Allerdings muss ich dazu bemerken, dass diese Räume Heizkörper haben und auch an das Heizungsleitungssystem angeschlossen sind, sodass man später mal hieraus eine Wohnung herstellen könnte. Nun fordern die Mieter, obwohl sie bis vor kurzem selber einige Sachen in diesen Räumen abgestellt hatten, das wenn man die 30% der Heizkosten die man über die gesamte Wohnfläche verteilt man hier ja auch diese Quadratmeter dieser Räume mit einberechnen muss. Mal ganz davon abgesehen das sie aus meiner Sicht unrechtmäßig erst ihre eigenen Klamotten dort abgestellt haben (die sie mittlerweile auch ohne Erlaubnis noch eine Etage höher auf den Spitzboden gepackt haben) obwohl sie zu Mietbeginn auf einen ihnen im Keller angebotene Fläche verzichtet haben, wollen sie jetzt, um ihre Heizkosten zu drücken diesen Raum als leerstehenden Wohnraum deklarieren um ihre eigenen Heizkosten zu drücken.




    Da mir jetzt wirklich jegliches Verständnis fehlt und ich mir nicht länger auf der Naser herumtanzen lassen will, habe ich folgnde Fragen:
    1) Bei den Gesprächen über die Abrechung 2005 wo vereinbart wurde, das zwei Positionen, nicht aber die Grundsteuer herausgestrichen wurde, war mein Vater als Zeuge dabei, aber würde ein Vater vor Gericht als Zeuge zählen?
    2) Muss ich das angeblich verdreckte Wasser offiziell untersuchen lassen und wenn sich feststellen lässt, dass das nur haltlose Behauptungen waren, kann ich dann die Kosten auf die Mieter abwälzen? Denn wie gesagt keine andere Partei hat Probleme mit diesem Wasser und ich hatte sie in der Wohnung auch nicht als ich sie noch selber bewohnt habe. Und wenn das Toilettenwasser nicht über die einzelnen Wohnungsuhren läuft kann ich sie doch über die einzelnen Haushalte anteilmässig aufteilen, oder nicht?
    3) Muss ich wirklich die (Abstell-)Räume weil sie Heizkörper haben mit in die Heizkostenberechnung einbeziehen obwohl es a) kein offizieller Wohnraum ist und b) von meiner Mietpartei bis vor kurzem selber als Abstellfläche mitgenutzt wurde?
    4) Meine Mieter stellen mit einigen grossen Blumenkübeln im Hof ein grosses Rolltor so zu, das man es erst öffnen kann, wenn man die Kübel an die Seite gerückt hat. Ok dort steht ein grosser PKW-Anhänger der nur ein- zweimal im Jahr benötigt wird, aber trotzdem muss das öffnen des Rolltores jederzeit möglich sein, ohne das man die Kübel an die Seite rückt, oder nicht? Wie fordert man die Mieter auf diese Kübel zu entfernen und was macht man wenn sie es nicht tun, darf man die dann nach einer gewissen Frist entfernen/entfernen lassen?
    5) Kann ich den Mietern verbieten, das sie die Sachen auf den Boden stellen ohne das sie nachgefragt haben ob sie das überhaupt dürfen?

    P.S.: Ich werde an anderer Stelle in diesem Forum noch Fragen stellen, wie ich eine Mieterhöhung richtig formuliere, wenn es keinen Mietspiegel gibt, sondern ich nur auf Vergleichswohnungen zurückgreifen kann. Wer also zB weiß wo die genauen Kriterien für Vergleichswohnungen stehen (Max Grössenunterschied, ein Raum mehr oder weniger), der würde mir auch weiterhelfen.

    Vielen Dank im Voraus!

    P.S.,P.S.: Hätte ich mein Schreiben aufteilen müssen und es besser in mehrere Foren einstellen sollen?
     
  2. AdMan

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