Nebenostenabrechnung Wasserverbrauch

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von frank51103koeln, 04.10.2007.

  1. #1 frank51103koeln, 04.10.2007
    frank51103koeln

    frank51103koeln Neuer Benutzer

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    hallo!
    unser vermieter hat uns dieses jahr die nebenkostenabrechnungen zukommen lasssen.
    einige posten waren verjährt.

    wir haben uns sämtliche kopien zukommen lassen und einige ungereimtheiten entdeckt. eine davon ist folgende :

    wir alle haben wasseruhren in unseren wohungen. bei der abrechnung ist uns aufgefallen, das der vermieter für frischwasser 2,59 € berechnet hat, obwohl der wasserversorger diese mit 1,61 € berechnet hat.
    nach mehrmaligem nachfragen sagte uns der vermieter, das unsere übermittelten stände der wasseruhren nicht mit der gesamt m³ übereinstimmt. ihm würden ca 20 % fehlen. deshalb hätte er uns einen euro mehr berechnet, damit er sich nicht im schlechteren steht. wie gesagt, jede wohnung hat seine eigene wasseruhr.

    wir haben uns jetzt schon mal informiert und da wurde mir gesagt, das das an betrug grenzen würde, was der vermieter dort gemacht hat.

    wir haben jetzt einspruch dagegen eingelegt, aber der vermieter bleibt darauf bestehen.
    wie sollen wir uns jetzt verhalten ? es kann doch nicht sein, das er uns einfach fehlendes wasser berechnet.

    wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.
    danke
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Daran habe ich einfach grundsätzlich Zweifel. Das sollhier aber nicht weiter erörtert werden.

    Offenbar hat hier weder der Vermieter noch der Mieter auch nur die geringste Ahnung über den Ablauf einer Betriebskostenabrechnung. :help
    Der Wasserpreis des Versorgers ist zuwar für die Rechnungslegung des Versorgers relevant, für die Betriebskostenabrechnung allerdings nicht. Ist es denn soooo schwierig, die Gesamtkosten noch einem Umlageschlüssel auf die einzelnen Nutzer zu verteilen. Ist es so schwierig zu erkennen, dass Gesamtkosten ein Betrag sind mit der Einheit € und nicht €/m³? Der Umlageschlüssel wird gebildet aus den Verbrauchsmengen der einzelnen Wohnungen. Die rechnung folgt einen einfachen Schema: Gesamtkosten dividiert durch die Summe aller Verbrauchsmengen und multipliziert mit der Verbrauchmenge der jeweiligen Wohnung ergibt den Kostenanteil für die Wohnung. Mengendifferenzen zwischen dem Zähler am Hausanschluss und der Summe der Wohnungszähler sind völlig normal und spielen für die Umlage der Kosten zumindest dann keine Rolle, wenn die Differenz 20% nicht übersteigt.

    Wer mit Begriffen wie Betrug um sich wirft sollte vielleicht zumindest in groben Zügen wissen, wovon er redet. Voraussetzung für einen Betrug ist Vorsatz. Im dargestellten Fall dürfte es schon daran fehlen. Darüber hinaus erfordert ein Betrug auch einen Vermögensschaden des Opfers. Auch dieses dürfte im wesentlichen nicht vorliegen bzw. nur in einem wesentlich geringeren Umfang als angenommen wird. Abschließend müsste noch eine rechtswidrige Bereicherung des Täters oder eines Dritten vorliegen. Auch daran wird es weitesgehend fehlen, da dem Vermieter die Gesamtkosten des Wasserverbrauchs zustehen.

    Es fehlt kein Wasser, es gibt nur unterschiedliche Messgenauigkeiten der verschiedenen Zähler. Die zulässigen Toleranzen führen eben fast schon zwangsläufig zu Mengendifferenzen. Dabei zählt der Zähler am Hausanschluss bauartbedingt genauer als die üblichen Wohnungszähler.
     
  4. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Welcher Zähler hier genauer zählt sei mal dahingestellt. Jeder Wasserzähler hat eine zulässige Betriebsfehlergrenze von 2,5 bis 5%. Dazu kommen noch die Anlaufverluste.


    Zur Kostenumlage hat RHMV schon alles gesagt. Genau so muss man es machen. Eine Abrechnung nach €/m³ ist in der Betriebskostenabrechnung nicht zulässig. Das dürfen nur Versorger mit einer entsprechenden Konzession.


    Zwar ist die Abrechnung so falsch, aber wenn der Vermieter das berichtigt und ordentlich abrechnet wird unter dem Strich nicht viel anderes rauskommen.


    Dennoch würde ich mal prüfen ob alle Zähler noch geeicht sind. 20% Differenz ist schon knapp an der Grenze des üblichen. Möglicherweise gibt es da irgendwo einen "Steher" oder irgendwo im Haus wird ungezählt Wasser entnommen. Beispielsweise für einen Außenwasserhahn oder im Keller oder für die Heizung.
     
Thema: Nebenostenabrechnung Wasserverbrauch
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