Neue Bewohner aus dem EU Ausland & Mülltrennung klappt nicht...

Diskutiere Neue Bewohner aus dem EU Ausland & Mülltrennung klappt nicht... im Müllentsorgung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, ich mache als Neben (mini) Job die Hausmeister Dienste in dem Wohnblock in dem ich selbst zur Miete wohne. Jetzt ist es so, dass es mit...

  1. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich mache als Neben (mini) Job die Hausmeister Dienste in dem Wohnblock in dem ich selbst zur Miete wohne.

    Jetzt ist es so, dass es mit der Mülltrennung einfach nicht klappt. Es sind mehrer Wohnungen mit Bewohnern aus dem EU Ausland, wo ich vermute, dass da die Mülltrennung nicht klappt.
    Erst hatte jede Wohnung eine eigene Mülltonne. Zu diesen Zeiten habe ich die Hausmeisterstelle angenommen. Da wurden jeden Tag 2-3 Müllbeutel vor die Mülltonnen gelegt und die wurden dann entsorgt und über die Nebenkosten auf alle Wohnungen umgelegt.
    Ich habe der Hausverwaltung die ja, Bitte unterbreitet, gemeinsame Müllcontainer umzustellen, dann muss es jeder bezahlen und dann kann auch jeder was reintun.
    Ok, ich weiss nicht, ob wegen dem aktuellen Bewohner Wechsel von 3 Wohnungen so viel Müll anfällt, oder bo das jetzt so bleibt.
    Auf jeden Fall sind beide Müllcontainer voll und Mittwoch in 8 Tagen wird wieder geleert. Ich habe ein paar Müllsäcke gekauft, die dann mit dem Restmüll mitgenommen werden.

    Ich werde auch morgen noch mit der Hausverwaltung sprechen und ich will auch nicht alles auf die ausländischen Bewohner schieben.
    Mir scheint, es hat sich so die Mentalität eingeschlichen: Ich zahle für Müll und wenn ich weniger rein tue als ich bezahle wäre ich ja doof. So entsteht immer mehr Müll.

    In welchem Umfang soll das denn so weiter laufen? Wie geht man damit um? Ich meine, ich bin ja froh, dass die Bewohner den Müll nicht aus den Fenstern in den Garten werfen sondern alles schön in die Mülltonnen kommt.

    Ich habe nur ein bisschen angst, dass es immer mehr Müll wird, wenn immer größere Container bereitgestellt werden...
     
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  3. #2 immobiliensammler, 12.02.2019
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Schon mal versucht, mit den Leuten zu sprechen (ggfs. mit Hilfe eines Dolmetschers)? Könnte ganz einfach eine andere Mentalität sein.

    In einem Objekt von mir sind mehrere Wohnungen an Flüchtlinge vermietet. Da spielt die Stadt zwar die Unterstützerrolle, aber alles was da zum Thema Müll kam war dass die zum Einzug feierlich ein paar Rollen mit gelben Säcken überreicht bekommen haben. Die haben sich dann gewundert, was für dünne Müllbeutel es in Deutschland zu geben scheint und haben die gelben Säcke dann gefüllt in die Restmülltonne gepackt. Zum Glück gibt es dort auch einen sehr regen Unterstützerkreis mit Ehrenamtlichen, habe dann mal deren Koordinator angesprochen, die haben das denen vernünftig erklärt und seitdem klappt das.

    Ich wette, ich würde in Syrien mit meinem Verständnis von Mülltrennung evtl. auch anecken wenn mir keiner was erklärt!
     
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  4. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Liegt das Problem an der Gesamten Müllmenge oder an der Mülltrennung?
     
  5. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Ja, ich habe auch schon überlegt, ob ich mal mit den Bewohnern spreche. Ich rede mit der Verwaltung, die auch als Vermieter auftritt, ob die das machen will, oder ich.
     
  6. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    @Ferdl :
    hm, im Nachbarhaus, das gleich groß ist und von der selben Verwaltung hat noch einzelne Mülltonnen und einen anderen Hausmeister. Da stehen deutlich mehr gelbe Säcke als bei uns.
    Ob es an der Trennung oder der gesamten Müllmenge liegt, kann ich nicht sagen. Ich mache die Müllbeutel nicht auf und schaue nicht rein.
     
  7. #6 ehrenwertes Haus, 12.02.2019
    ehrenwertes Haus

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    Klingt bescheuert, aber mach das mal.

    Wo möchtest du denn ansetzten, wenn du die Ursache nicht kennst...

    Wenn das eigentliche Problem die Mülltrennung ist, kann Aufklärung helfen. In meinem "Revier" gibt es dafür ehrenamtliche Helfer, welche auch alle gängigen Sprachen der nicht Deutsch sprechenden Mieter beherrschen. Nennt sich hier Müllberatung und hat Infobroschüren in keine Ahnung wieviel Sprachen neben den Europäischen.

    Auf den Müllbehältern helfen Piktogramme was rein darf und was nicht. Bilder sind auch eine Universalsprache.

    Wenn viele Kinder in dem Wohnblock sind, versuchen die zu aktivieren. Mit Spielen und kleinen Belohnungen machen Kidds da eigentlich gerne mit und erziehen auch ihre Eltern ein Stückchen. In manchen Gemeinden kann man dafür Unterstüzung von Sozialdiensten, Sozialpädagogen, Umweltvereinen usw. erhalten, wie man sowas am geschicktesten angeht.


    Ansonsten gilt als Faustregel:
    Je größer die Behälter, desto geringer die Bereitschaft den Müll vor dem Einwurf zu zerkleinern oder gar zu trennen. Die echte Müllmenge (Gewicht) wird dabei nicht mehr, aber das Volumen kann erstaunlich anwachsen.

    Ich kenne die Altpapierentsorgung noch als 1-2x im Jahr Sammelaktion der Vereine. Damals wurde alles Altpapier fein säuberlich zusammengelegt, sorgfältig gestapelt und zu handlichen Päckchen verschnürt in den Wohnungen (oder Kellern) aufbewahrt bis zur nächsten Sammlung. Man musste das möglichst platzsparend bis dahin verwahren. Heute machen das nur noch wenige, die Entsorgung einer halb zerknüllten Zeitung ist ja so einfach geworden.
    Du kannst aber mal den Selbstversuch machen, z.B. von einer Tageszeitung das Volumen bei Kauf und zerfleddert oder zerknüllt vergleichen. Dann weißt du warum Gemeinschafts-Altpapiertonnen oder Container grundsätzlich viel zu klein sind. Trifft auf andere Müllbehälter analog zu.


    Unabhängig von der Ursache, Abhilfe kannst du nur erreichen, wenn die Hausbewohner das auch selbst wollen. Ohne deren Mitwirkung geht nix.
     
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  8. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    Ja, ob die das wollen, frage ich mich nämlich auch. Ich habe das gefühlt, die Leute denken, sie zahlen eine Pauschale für den Müll und wehe ein anderer hat mehr Müll weggeworfen als ich... Weist du wie ich meine?
    Dann wohnen da auch Rentner, die kapieren das nicht mehr. (das fängt beim Müll an und geht über Kabel TV und das es nicht warm wird, wenn die Fenster bei -10° auf Kipp sind usw.)
    Bei einer Freundin von mir, die Wohnt in einem Hochhaus Komplex, mit glaube 3 Eingängen und da hing im EG auch mal ein Zettel, dass die Müllcontainer dauernd voll sind, weil nich sortiert wird und die Müllkosten doppelt so hoch sind wie in vergleichbaren Anlagen.
    Ich weis nicht, vielleicht ist es einfach so, dass das halt normal ist und die Verwaltung einfach größere Container ordern soll.
     
  9. #8 ehrenwertes Haus, 12.02.2019
    ehrenwertes Haus

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    @Alex_B

    Du scheinst mit der Hausverwaltung Glück zu haben. Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist sie zumindest ein Stück weit experimentierfreudig und Änderungsvorschlägen gegenüber aufgeschlossen. Das trifft nicht immer zu.

    Pass auf, dass du dir das nicht verscherzt. Engagement ist eine feine aber zweischneidige Sache.
    Wenn das aber zuviel wird, schlägt das schnell um in "Och nööööö, nich die Nervbacke schon wieder...."

    Mit dem Thema Müll, packst du auch einen Dauerbrenner in fast allen Hausgemeinschaften an.
    DIE Lösung gibt es nicht. Du solltest dich auch nicht auf irgendwann gelöst einstellen, sondern nur auf mehr oder weniger suboptimal.
     
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  10. Alex_B

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    Ok, Problem gelöst. Ich habe vorher Styropor im Papiercontainer gefunden und die neuen Bewohner angesprochen und erklärt, was wo rein kommt. Sie waren sichtbar erfreut, dass man es erklärt. Ist ja auch schwierig genug, alleine schon in Deutschland von Landkreis zu Landkreis verschieden.
    Ich denke mal, das Problem hat sich erledigt.
     
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  11. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    ...so ganz klappt das doch nicht mit dem Müll-Trennen. Ich habe die Verwaltung informiert.
    Ich will auch nicht die Bewohner jede Woche, ja regelrecht terrorisieren, damit, wie man den Müll trennt. Darum habe ich die Verwaltung um eine weitere Mülltonne gebeten. Vielleicht wird es wieder zum Thema, wenn 2020 die Müllkosten abgerechnet werden, dass die Bewohner dann besser sortieren. Oder sie zahlen es einfach und sortieren noch weniger... Man wird es sehen.
     
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  12. #11 immodream, 01.03.2019
    immodream

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    Hallo Alex,
    das Problem ist, das die meisten ausländischen Bewohner ihre Müllgebühren nicht selber bezahlen oder erarbeiten müssen.
    " Das Amt " zahlt alles.
    Grüße
    Immodream
     
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  13. Alex_B

    Alex_B Erfahrener Benutzer

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    @ immodream. Ja, das mag sein. Aber die meisten Bewohner haben ein Auto in der Tiefgarage. Daher vermute ich schon dass sie auch arbeiten gehen und den Mülll selber zahlen...
    Auf jeden Fall kappt es nicht - die Verwaltung hat jetzt einen größeren Container bestellt. Was soll man auch machen. Wenn der Hausmeister oder die Vermieter / Verwaltung jede Woche sich meldet, wegen Müll sortieren, das kommt auch nicht gut bei den Bewohnern...
    Dann geht es halt über die kosten.
     
  14. #13 SingleBells, 13.03.2019
    SingleBells

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    Leider hilft es nicht immer, selbst wenn man Hilfe von Dolmetschern oder städtische Unterstützung erhält.
    Manch einer will sich einfach mit dem Mist nicht auseinandersetzen. Und am Ende kürzen dann andere Mieter im Haus die Miete, weil sie Mehrkosten für Sonderabholungen oder mehrere Tonnen zahlen müssen.
    Es werden sogar Übersetzungen für die jeweiligen Müllarten mit den farblich dargestellten Müllgefäßen ausgehändigt und erklärt. Ändert aber nichts.
     
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