neue Einbauküche, wie viel dafür berechnen?

Diskutiere neue Einbauküche, wie viel dafür berechnen? im Mietvertrag über Wohnraum Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; Hallo zusammen, ich habe mir eine neue Eigentumswohnung (3 Zimmer , 85 qm) gekauft, und möchte zum ersten mal vermieten. Die Nachfrage in...

  1. #1 Firefly7, 06.11.2018
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    Hallo zusammen,

    ich habe mir eine neue Eigentumswohnung (3 Zimmer , 85 qm) gekauft, und möchte zum ersten mal vermieten.
    Die Nachfrage in Frankfurt für Mietwohnungen ist groß.

    Ich habe eine neue Küche für 6000 Euro gekauft und heute einbauen lassen.

    Gibt es irgendwo eine Formel/Berechnung wo ich einfach den Betrag der Küche eingeben kann und ich kriege als Ergebnis heraus, was ich monatl. für diese Küche verlangen könnte?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Grüße
     
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  3. #2 Easy841, 06.11.2018
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    Du könntest dir überlegen, wie lange du meinst, dass die Küche hält und entsprechend der Jahre umrechnen.
    Das Ganze durch 12= monatliche Miete.

    Dann kommt es nur noch darauf an, ob du einen Mieter findest, der bereit ist, diesen Mehrpreis zu bezahlen.
     
  4. #3 taxpert, 06.11.2018
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    Das wäre die betriebswirtschaftliche Sichtweise. Die meisten hier im Forum hätten Dir von der Anschaffung der Küche abgeraten!

    Bei der Nutzungsdauer aus steuerlicher Sicht (10 Jahre) müsstest Du also den Mietzins um 50 € im Monat erhöhen. Bei der Erstvermietung ist das in vielen Gegenden sicherlich durchsetzbar! Wenn Du in fünf Jahren einen Mieterwechsel hast, ist jedoch fraglich, ob der neue Mieter bereit ist für eine "alte" Küche 50 € im Monat mehr zu zahlen!

    Dabei ist noch nicht einmal einkalkuliert, dass Du in den 10 Jahren wahrscheinlich mindestens dreimal den Elektriker kommen lassen musst, weil etwas nicht funktioniert oder dein Mieter das Ceranfeld oder den Backofen geschrottet hat! Die Schuld wirst DU ihm kaum nachweisen können, den der Herd "hat einfach nicht mehr funktioniert!"! Wieviel Du in deine Kalkulation also für -leider!- notwendige Reparaturen einrechnen musst, kann Dir keiner sagen!

    taxpert
     
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  5. Andres

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    Den AfA-Tabellen wird ja gelegentlich nachgesagt, der blühenden Fantasie der Finanzbehörden entsprungen zu sein. Zumindest für die EBK sehe ich das aber nicht so: In der wirtschaftlichen Kalkulation sollte man zusehen, dass in 10 Jahren der Kaufpreis wieder eingespielt ist. Dass die Möbel nach dieser Zeit noch nicht komplett "durch" sind, gleicht den ggf. erforderlichen Reparaturaufwand bei den Geräten aus. Was noch länger hält, trägt zur Rendite des Vermieters bei. Wer wenigstens irgendwelche Ansprüche an seine Rendite hat, vermietet mit EBK nur, wenn die Wohnung sonst schwerer vermietbar wäre.
     
  6. GSR600

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    Muss der Betrag für die Küche extra aufgeführt werden? Kann man das nicht einfach in die Kaltmiete einrechnen?
     
  7. #6 Goldhamster, 07.11.2018
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    Hallo zusammen,
    hallo Taxpert,

    Ich nicht! Ich nicht!
    (aufgeregt springt der kleine Hamster vor dem Rechner hin und her...)


    Vergiss nicht die "weichen" Faktoren.
    Mit Küche bekommt man auch bessere Mietinteressenten.... aber vielleicht ist das in FFM aber auch egal, weil sowieso zu viele...
    (grübelte der kleine süße Hamster)




    Da möchte ich auch widersprechen... bei meinen mit neuer Küche vermieteren Wohnungen musst noch kein Handwerker wegen dieser anrücken. Nur bei Altwohnung mit übernommener Küche...
    (erinnert sich das Goldhamsterlein... aber es hat ja nur so ein kleines Köpfchen....)



    zurück zum Kaffeekochen in seine Küche wuschelt
    DER (kleine) HAMSTER
     
  8. Andres

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    Nein, aber wenigstens intern sollte man sich schon Gedanken machen, welchen Mehrpreis man durch die Küche bei der Miete eigentlich erzielt. Wenn man erst nach 10 Jahren durch Blick auf's Konto bemerkt, dass die Zahlen dort immer kleiner statt größer werden, ist es halt etwas spät ...
     
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  9. AJ1900

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    Empfinde ich für eine Mieterküche als echt viel.
    Verlangen kannst du was du möchtest und was der Mietspiegel her gibt. Ob sich diese Aktion in Frankfurt aber rechnet, muß du selber wissen. Bei der richtigen Lage der Immobilie würde man ohne Küche wohl evtl. fast die selbe Kaltmiete bekommen.
    Theoretisch könnte man auch einen Vertrag aufsetzen, das die Mieter genau die und die Küche haben wollten und sie dann Summe XY über einen gewissen Zeitraum zahlen, aber ich persönlich lasse von solchen Konstrukten die Finger. Gibt nur Ärger und Missverständnisse und am Ende haftet eh der Vermieter.
     
  10. #9 Firefly7, 07.11.2018
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    Hallo,

    danke für die vielen Antworten, das hilft mir schon weiter.

    Die Küche ist gestern eingebaut worden, jetzt ist es zu spät nachzudenken, ohne Küche zu vermieten.
    Die Nachfrage ist hier so groß, dass ich es auch ohne Küche vermietet hätte.

    Ich habe jetzt viel darüber gelesen, dass man quasi die Küche als Verleihmodell weitergibt, also ist die Küche für die vereinbarte Mietzeit verliehen und der Vermieter hat nicht die Verantwortung bei Schäden aufzukommen, sondern der Mieter selbst. Was haltet Ihr von dieser Idee?

    Nach der Rechnung oben von Easy841 sieht es folgendermaßen aus.

    Neupreis der Küche: 6000 Euro
    Nutzungsdauer der Küche 10 Jahre.

    Jedes Jahr also 600 Euro

    600 Euro geteilt durch 12 Monate
    50 Euro pro Monat auf die Miete zuschlagen Richtig?

    Danke
     
  11. #10 Lucky Strike, 07.11.2018
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    Über das Thema Leihvertrag hab ich auch schon nachgedacht, HIER ist eine Vorlage dazu...glaub da gab es hier im Forum aber auch eher geteilte Meinungen drüber.
     
  12. Andres

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    Definitiv. Zunächst unterstelle ich hier ein einheitliches Rechtsgeschäft, denn ohne Mietvertrag wäre die Leihe doch niemals vereinbart worden und mit Ende der Miete soll auch die Leihe enden. Ich halte das einfach nur für eine Umgehung der rechtlichen Pflichten des Vermieters aus dem Mietverhältnis. Als AGB ist das unwirksam, § 306a BGB, und eine Individualvereinbarung wird ein ellenlanger Text, den der Vermieter einseitig vorgibt, eher nicht werden.
     
  13. #12 Lucky Strike, 07.11.2018
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    Ja ich erinnere mich an sowas...hatte das wohl selber hier schon mal nachgefragt.

    Dennoch verstehe ich nicht, warum das von "offizieller Stelle", wenn ich die verlinkte Seite in Anführungszeichen mal so nennen darf, trotzdem so vorgeschlagen wird.
     
  14. AJ1900

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    Meiner Meinung ist das eine ähnlich schlaue Idee, wie nicht wenige angeblich legale Steuerspatricks. Gewöhnlich sind die nur so lange legal wie das Finanzamt nicht prüft. Und ähnlich ist es, meiner Meinung, mit diesen seltsamen Leihgeschäften bei Küchen in Mietwohungen. Das geht so lange gut wie kein Richter darüber entscheiden muß. Dann dürfte Andres absolut recht haben:
     
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