Neue Heizanlage im Zweifamilienhaus

Diskutiere Neue Heizanlage im Zweifamilienhaus im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, Wir bekommen nun noch vor Weihnachten eine neue Heizung in die Wohnung gesetzt. Gas Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus. Ein...

Caro

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Hallo zusammen,

Wir bekommen nun noch vor Weihnachten eine neue Heizung in die Wohnung gesetzt. Gas
Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus.

Ein Brenner, eine Gasleitung.

Nun sollten zuerst Röhrchen an die Heizkörper für eine genaue Abrechnung. Da wir aber einen Kamin haben, wurde mir gesagt, dass die Flüssigkeit auch verdunstet, wenn ich die Heizung im Flur (da steht der Kamin) gar nicht anhabe. Wasser verdunstet eben so oder so und dann noch die Wärme vom Kamin......

Dann wurde mir etwas von digitalen Fühlern an der Heizung erzählt. Die sollen nur die tatsächlich Wärme der Heizung messen/aufzeichen?!?!?!

Zur dritten Variante kamen wir heute, als der Heizungsbauer hier war, er erzählte mir etwas von zwei Leitungen aus dem Brenner für jede Wohneinheit und vor jeder dieser Leitungen kommt ein Zähler für Warmwasser.
Nun mag ich ja begriffsstuzig sein, aber wenn dieser Zähler das Wasser zählt was durch diese Leitung rauscht und danach abgerechnet wird (wie funzt das???) wurde das Wasser ja bereits von der normalen Wasseruhr an der Hauptleitung doch schon gezählt. Und wie wird das Gas aufgeteilt? Anhand der Wassermenge die durchgerauscht ist?

Kann mich da bitte mal jemand aufklären? Wo ist da mein Denkfehler?
Ich danke im voraus :Blumen

Caro :tasse
 

Heizer

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Dein Heizungsmensch sollte das mal lieber den Leuten überlassen, die sich mit sowas auskennen.

1. Verdunster sind in einer modernen Heizanlage nicht zulässig, da in der Regel die Systemtemperatur meist unter 60 Grad liegt. Röhrchen sind nur für Hochtemperaturheizungen zugelassen!

2. Wasserzähler im Heizkreislauf. Das ist ein gerngemachter Trick um die teuren Wärmemengenzähler zu sparen. Aber auch das ist nicht zulässig!

3. Elektronische Heizkostenverteiler sind da die einzige richtige Alternative zu Wärmemengenzählern. Ab ca. 10 Heizkörpern lohnt sich Kostenmäßig auch ein Wärmemengenzähler.


Aber auch die elektronischen Heizkostenverteiler können zählen, wenn die Strahlungswärme vom Kamin sie auf über 30 Grad erwärmen würde.
 

Caro

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Hi,

vielen Dank für die Antwort! Hier wird einem geholfen :banana

Einen schönen 1. Advent allen die es noch lesen

Caro :tasse
 

Caro

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Hallöle, da bin ich mal wieder :zwinker


unsere Wohunung ist nun fast fertig ausgestattet mit Heizkörpern und Rohre.
Der Brenner soll ende der Woche kommen.......

Nun hab ich mal nachgefragt wie es ausschaut wg. der Ablesetechnik. Welche es denn wird bei uns.

Also:

Mit einem Fühler wird das heiße Wasser gemessen was den Brenner für meine Wohnung verläßt und in dem Rohr wo das Wasser wieder in den Brenner fließt ist auch ein Fühler der die Temperatur liest. Die Differenz daraus ergibt meine Gasrechnung.

Für oben genauso. Eigener Kreislauf mit eigenen Fühlern.

Nur für unser gemeinsames Treppenhaus, wo ein Heizkörper ist, der läuft mit auf meinen Kreislauf, ging nicht anders. Da soll ein Röhrchen ran was dann gegengerechnet wird.

Frage an Heizer: ist diese Methode die, die du mir beschrieben hattest? Gibt es so keinen Ärger wg. der Abrechnung?


LG
Caro :tasse
 

Heizer

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Das klingt ganz nach Wärmemengenzählern. Das ist erst Mal so o.k.

Nur das Röhrchen im Treppenhaus funktioniert so nicht. Ein einzellner Heizkostenverteiler ist Blödsinn, da man nichts hat mit was man den Ablesewert vergleichen kann. Entweder soll das nur als Alibi gemacht werden oder der Heizungsmensch hat wirklich keine Ahnung von rechtssicheren Messkonzepten.

Entweder rechnet man den Heizkörper pauschal nach m² raus, oder er bekommt einen eigenen Wärmemengenzähler.
 

RMHV

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Original von Heizer

Entweder rechnet man den Heizkörper pauschal nach m² raus, oder er bekommt einen eigenen Wärmemengenzähler.

... oder einen eigenen Strang, der vor den Wärmemengenzählern abgeht
 

Heizer

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@RMHV: Caro hat doch geschrieben, das das nicht ginge. Lies doch bitte vorher die Beträge durch bevor Du Antwortest.

Ansonsten wäre das natürlich die beste Lösung.
 

Caro

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Danke für die super schnellen Antworten!! :top

Der Chef der Klempnerfirma hat mir gesagt, dass das Röhrchen von einer externen Firma wie z.B. Techem ect. eingesetzt wird.
Diese Fühler auch? Oder macht das der Klempner?

Ich würd mich ja gerne beim Klempner darüber aufklären lassen, aber so langsam hab ich das Gefühl die machen das als Hobby.


Caro :tasse
 

Heizer

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Glaube mir. Die meisten Klempner haben nicht das nötige Fachwissen um ein komplexes Messkonzept zu erstellen. Die wissen was ein Wärmemengenzähler und ein Heizkostenverteiler ist und können ersteren auch einbauen, aber dann hört es meist schon auf.

Wenn Tech em das macht, dann werden die das schon richtig machen. Schließlich haben die die Ahnung. Und Du wirst sehen, die bauen kein Röhrchen an der Treppenheizkörper. Außer der Hausverwalter hat das ausdrücklich gewünscht.
 

onkelfossi

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Original von Heizer
1. Verdunster sind in einer modernen Heizanlage nicht zulässig, da in der Regel die Systemtemperatur meist unter 60 Grad liegt. Röhrchen sind nur für Hochtemperaturheizungen zugelassen!

Äh, wie jetzt? Wir haben unsere alte Zentral-Ölschleuder im Mehrfamilienhaus gegen eine Zentral-Gas-Brennwert-Therme ausgetauscht. Die Heizkörper haben aber nach wie vor die Verdunsterheizkostenverteiler (bi – mess K 2.0) der Kalorimeta. Geht das nicht? :? :help

VG

fossi
 

Caro

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Hi fossi,

wir hatten ELEKTROHEIZUNGEN / NACHTSPEICHER

Es ist nun eine ganz neue Anlage mit Heizkörpern im ZWEIfamilienhaus.


LG
Caro :tasse
 

Heizer

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@fossipower: Wenn die mittlere Auslegungstemperatur unter 60 Grad liegt sind Verdunster nicht zugelassen. Der Messdienst muss beauftragt werden elektronische Heizkostenverteiler einzubauen. Von alleine machen die das nicht, da die ja nicht wissen können, dass ein neuer Kessel eingebaut wurde.

Im Zweifelsfall ist sonst die Abrechnung nicht rechtssicher, auch wenn sonst alles andere i.o. ist!
 

onkelfossi

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Original von Heizer
...die mittlere Auslegungstemperatur unter 60 Grad liegt...

Was ist das? Woher weiß ich das? Kann man das messen? Wenn die dann im ganzen Haus neue einbauen, wer zahlt denn das? Wir mieten die Dinger ja immer und demnächst kommt der Onkel ja eh wieder zur Ablesung.

VG

fossi
 

Heizer

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Verdunster haben keine Laufzeit und der Mietpreis ist eigentlich die Gebühr für den Ampullentausch.

Die neuen bezahlt der Messdienst. Allerdings muss er dafür beauftragt werden und es müssen längerfristige Mietverträge für die neuen Geräte abgeschlossen werden. Ansonsten könnte auch der Eigentümer welche kaufen. Aber warum für was bezahlen was man auch kostenlos haben kann. :vertrag

Bei einer Brennwerttherme liegt die mittlere Auslegungstemperatur (Mittelwert zwischen Vor- und Rücklauf) ganz sicher unter 60 Grad. Dabei geht es um die Auslegungstemperatur vom Heizungsbauer und nicht um irgendwelche Momentanwerte, die man irgendwann man abgelesen hat.

Damit eine Brennwerttherme auch im Brennwertbereich arbeitet, sollte die Vorlauftemperatur deutlich unter 60 Grad liegen. Daher ist logischerweise auch die mittlere Auslegungstemperatur deutlich geringer !
 

onkelfossi

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Original von Heizer
Dabei geht es um die Auslegungstemperatur vom Heizungsbauer und nicht um irgendwelche Momentanwerte, die man irgendwann man abgelesen hat.

Wir haben die Buderus Logamax plus GB142 mit 45 kW

Kann man diese Einstellung im Computer ablesen? Soll ich einfach bei Kalo bescheid sagen oder noch mal mit dem Heizungsbauer reden? Mal vom Rechtlichen abgesehen...die Verdunster erfassen aber doch trotzdem den Verbrauch zuverlässig und richtig, oder?

VG

fossi
 

Heizer

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Nein tun sie nicht. Im unteren Temperaturbereich so zwischen 25 und 40 Grad Heizkörpertemperatur verdunstet viel zu wenig um verläßliche Verbrauchswerte zu ermitteln.
 
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