Neue Heizkostenverteiler mit neuer K-Stufe

Diskutiere Neue Heizkostenverteiler mit neuer K-Stufe im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo Zusammen, ich habe eine Frage und hoffe auf Hilfe, da ich im Inet leider nicht fündig geworden bin. Im August 2014 wurden bei allen...

  1. Holo

    Holo Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    ich habe eine Frage und hoffe auf Hilfe, da ich im Inet leider nicht fündig geworden bin.

    Im August 2014 wurden bei allen Heizkörpern die alten digitalen Heizkostenverteiler, gegen neue getauscht. Beide Modelle sind 2 Fühler von der Firma Enco. Das neue Modell ist ein Enco 302 nach Bauart caloric 5-P2.

    Da ich seitens Ablesung etc schon Probleme hatte führe ich jeden Monat eine Liste mit Verbrauch.

    Mir ist nun aufgefallen, dass ich trotz milden Temperaturen schon Unmengen an Einheiten auf den HKV habe. Jetzt bin ich der Sache auf den Grund gegangen und mir ist aufgefallen, dass die neuen Geräte mit neuen K-Stufen programmiert wurden.

    Diese sind erheblich höher, hier ein Beispiel:

    Kinderzimmer > alter Wert: 37 und neuer Wert 77
    Bad > alter Wert: 40 und neuer Wert 84

    Identische Heizkörper haben identische K-Werte erhalten. Umbauten etc gab es nicht, auch keine neuen Heizkörper.

    Bevor ich mit der Hausverwaltung in Kontakt trete möchte ich gerne Eure Meinung wissen ob das so rechtens ist. Die Firma Enco und der Ableser geben keine Auskunft.

    Viele Grüße und Dank
    Holo
     
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  3. #2 Martens, 09.04.2015
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    Man sollte sich zuerst verdeutlichen, daß HKV immer "irgendwas" zählen, die Einheit bei den alten Verdunsterröhrchen war dann auch "Striche". Die abgelesenen Zahlen dienen einzig dazu, die für die Abrechnungseinheit entstandenen Kosten auf die Nutzer zu verteilen.

    Ein Versuch, aus diesen "Strichen" vor Abrechnung der gesamten Einheit irgendwelche kWh oder € herzuleiten, muß scheitern, weil dazu diverse Informationen fehlen.

    Der sog. K-Wert ist eine Verrechnungsgröße zwischen dem verbauten Heizkörper und dem verbauten Meßgerät, ein anderes Meßgerät kann durchaus einen anderen K-Wert haben und auch ganz anders zählen.

    Natürlich gibt es hier Fehlermöglichkeiten bei Installation und Prgrammierung (K-Wert) der HKV, genauso bei der Ablesung der Geräte und bei der Abrechnung der Liegenschaft.
    In den meisten Fällen ist es aber nach einer Änderung nur anders und nicht automatisch falsch. ;)

    Also die Verwaltung unter Beifügung der notierten Werte anschreiben und um Klärung / Überprüfung durch das Ableseunternehmen bitten, dann ist zumindest jetzt alles getan, was getan werden kann.
    Bedenke: wenn die Überprüfung ergibt, daß die Geräte richtig montiert und programmiert sind, zahlt der Besteller die Kosten der Überprüfung, wer auch sonst.

    Christian Martens
     
  4. Holo

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    Hallo Herr Martens,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Das ich diesem Wust aus Berechnungen nicht Herr werde, habe ich schon bemerkt. Mir ist nur einfach nicht klar, warum sich dieser K-Wert beim Austausch geändert hat.

    Ich hatte ja zuvor schon die elek./digit. Geräte und baulich gab es keine Veränderung am Heizkörper..

    Ich bin gespannt wie mir meine Hausverwaltung das erklären wird :smile043:
     
  5. #4 Pharao, 09.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.04.2015
    Pharao

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    Hi Holo,

    ob dieser K-Wert immer gleich ausgerechnet wird, das kann ich dir nicht sagen, aber wenn bei jedem Heizkörper der Zentralheizung der neue K-Wert um die gleiche Prozentzahl steigt, dann ändert sich m.E. letztlich bei der Verteilung auf die Nutzer nichts.

    Die Steigerung im Kinderzimmer wäre bei ca 208% und im Bad bei ca 210%. Interessant wäre also jetzt, um welche Prozentzahl ändert sich der der K-Wert bei den anderen Heizkörpern?

    Genau das ist das, was ich in der obrigen Rechnung meine. Die Verteilung ändert sich nicht, solange die Steigerung der "Verrechnungsgröße" überall gleich ist.
     
  6. Holo

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    Vielen Dank für Deine Antwort. Hier mal alle Daten zu den K Werten:

    Kind 1: 37 alt > 77 neu
    Kind 2: 37 alt > 77 neu
    Bad: 40 alt > 84 neu
    Küche: 72 alt > 138 neu
    Schlafz.: 60 alt > 126 neu
    Wohnz. 1: 43 alt > 91 neu
    Wohnz. 2: 43 alt > 91 neu

    Was ich zusätzlich nicht verstehe, ist die Mischung dieser Werte für die Nebenkostenabrechnung 2014. Für Jan. bis August wurden die Werte des "Vorgängers" genutzt und für September bis Dezember die Werte der neuen HKV.

    Vielleicht habe ich einfach einen Denkfehler. Die neuen Geräte zählen durch den geänderten K-Wert nun schneller und verbrauchen mehr Einheiten obwohl das Heizverhalten gleich bzw sogar weniger ist. Das heißt die Kosten erhöhen sich für mich nun obwohl der Heizk. in gleicher Leistung heizt.
     
  7. Duncan

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    DA liegt dein Fehler!
    Deine Annahme ist falsch.
    Der höhere K-Wert erlaubt eher eine feinere Aufschlüsselung auf die einzelnen Verbraucher.
    Ob du 10.000€ Heizkosten durch 100.000 Einheiten verteilst oder auf 10.000.000 ist Jacke wie Hose. Es wird der gleiche Betrag umgelegt und der kommt entsprechend des Verbrauches auch beim Verursacher an.
     
  8. #7 Pharao, 09.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.04.2015
    Pharao

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    Hi,

    genau das sagt das eben nicht aus!

    Ob die Einheit nun Striche sind oder ein Wert x, ist letztlich egal. Irgendwas wird hier einfach am Heizkörper gemessen und gibt einen Wert an. Dazu kommt nun der K-Faktor, der letztlich das ganze "umwandelt", damit unterschiedliche Heizkörperarten vergleichbar werden. Wären im ganzen Haus alle Heizkörper baugleich, würde man den K-Wert garnicht benötigen. Als letztes dann noch, die Einheit auf dem Messinstrument + K-Wert sagt so nicht direkt was darüber aus, was man später zahlen darf, sondern über die Verteilung. Daraus lässt sich dann sagen, das du ingesamt mit allen Heizkörpern einen Wert xy dann verbraucht hast. Der Eurowert errechnet sich (grob gesagt) später dann am Gesamtverbrauch der Energie (zB Gas) unter Beachtung was du anteilig davon Verbraucht hast.

    Meine Überlegung hier war nur, wenn der alte K-Wert und der neue K-Wert prozentual bei allen Heizkörpern gleich gestiegen sind, ändert sich letztlich nichts. Veilleicht mal ein anderes Beispiel dazu:

    Bei einem 3 Familienhaus hat eine Wohnung laut Bauplan 100m2. In Wirklichkeit sind es aber 110m2. D.h. der Fehler Bauplan zu Wirklichkeit läge bei 10%. Wenn jetzt die zweite und dritte Wohnung den gleichen Fehler aufweist, ändert sich am Umlagesatz (der hier natürlich nach m2 gerechnet wird und nicht nach Personen, ect) nichts. Bei beiden Rechnungen kommt beim Umlagesatz dann jeweils 1/3 bzw. 33,33% raus, ganz egal ob du das jetzt mit den Zahlen aus dem Bauplan oder mit der Wirklichkeit rechnest.
     
  9. Andres

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    Genau das ist der Punkt. Was man daher kontrollieren sollte, sind die Werte der anderen HKV im Haus. Wenn die nun auch alle knapp über doppelt so hoch wie bisher sind, ist alles in Ordnung.
     
  10. #9 Karl Napp, 08.10.2015
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    Einer Nachbarin wurde von einer sehr großen Ablesefiirma bei ihrem Verdunstungsröhrchen den abgelesenen Wert der Skala mit dem Faktor 1,8 multipliziert. Alle anderen haben 1,0. Bei einer Rückfrage heißt es nur "das stimmt"! ohne einen Beweis zu bringen.
    Kann das sein?
    Danke für die Antwort!
     
  11. Syker

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    Ja!
    Hast du oben doch selber geschrieben das das bei deiner Nachbarin so ist ...
    <Ironie off>

    So Ironie ist jetzt ausgeschaltet, aber die Antwort bleibt bei "Ja".
    Das kann durchaus richtig sein, das die HKV unterschiedliche Faktoren haben. Als M hast du den VM als Ansprechpartner, als Eigentümer den direkten Draht zum Ableser oder als Eigentümer in einer WEG den Verwalter.

    VG Syker
     
  12. #11 Martens, 08.10.2015
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    Der Faktor bezieht sich ja nicht auf die Nachbarin sondern auf einen Heizkörper. Da gibt es bauliche Unterschiede, die auf den ersten Blick nicht unbedingt auffallen wie z.B. Art und Anzahl der Bleche zwischen den Platten (bei einem Plattenheizkörper).

    Also: ja. :)
    Christian Martens
     
Thema: Neue Heizkostenverteiler mit neuer K-Stufe
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