Neue Idee für WG-Zimmer-Vermietung?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von rotz_loeffel, 10.01.2013.

  1. #1 rotz_loeffel, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich vermiete ab und an ein möbliertes WG-Zimmer (Zimmertüre an Zimmertüre mit mir).

    Nun wurde ich eben gefragt, ob ich einen Promo-Studi aufnehme, fängt demnächst (noch vor Semesterende) hier an, kann sich aber vorher nicht persönlich vorstellen. Mein Bauchgefühl schreit NEIN und erinnert mich an Dreck, Müll, Unverschämtheiten, zwei fast fristlose Kündigungen und nicht gezahlten Nebenkosten (natürlich sehr hoher Verbrauch) des Wintersemesters 11/12 (seither Leerstand meinen Nerven zuliebe).

    Dabei kann das Zusammenleben mit einem vorher nicht persönlich getroffenen Mitbewohner auch sehr gut funktionieren. Hatte ich auch schon erlebt.

    Aber nach den Erfahrungen des WS 11/12 ... Ich würde gerne erst mal nur befristet vermieten (bis zum Semesterende, dann gibt es hier eh einige Wechsel auf dem WG-Zimmer-Markt), Mitbewohner kann sich also dann vor Ort umsehen und dem zukünftigen Vermieter, den zukünftigen Mitbewohnern persönlich vorstellen. Und sollten wir uns gut verstehen, dann könnte er natürlich auch bleiben. Also quasi Probezeit.

    Nur: Befristeter Mietvertrag geht rechtlich nicht.

    Irgendwelche legalen Ideen? Wochenweise vermieten? Wie ist das denn mit den Monteurzimmern, die immer wieder angeboten werden? Gibt es hier was zu beachten? Warum geht das, dass Leute ein Zimmer wochenweise an Monteure vermieten, wenn befristete Mietverträge eigentlich nicht zulässig sind (mal von der Ausnahme bevorstehender Eigenbedarf o.ä. abgesehen)?

    Natürlich könnte ich mir jemand anderen suchen, aber da gibt es auch die Möglichkeit eines "Fehlgriffes" und der Studi, für den soeben bei mir nachgefragt wurde, sucht sehr dringend.

    rotz loeffel
     
  2. AdMan

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  3. #2 Papabär, 10.01.2013
    Papabär

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    Hi,

    ich glaub´ ich stehe gerade ein wenig auf´m Schlauch ... warum soll eine befristete Vermietung nicht gehen?
     
  4. #3 Blakharaz, 10.01.2013
    Blakharaz

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    575BGB Absatz 1 Satz 1-3 ist hier wohl gemeint.
     
  5. #4 rotz_loeffel, 10.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo Papabär,

    will der Mieter befristet mieten, so geht das. Will der Vermieter befristet vermieten, so geht das nur in Ausnahmefällen (z.B. wenn der Vermieter weiss, dass er Eigenbedarf erwartet, weil sein Kind den Studienort wechselt und wieder in die Heimatstadt zurückkehrt und bei den Eltern wohnen will o.ä.)

    Ansonsten ist ein Mietvertrag unbefristet zu vereinbaren (von der Vermieterseite aus). Klar, ich habe natürlich die Möglichkeit einer sehr kurzen Kündigungsfrist (gleiche Wohneinheit wie Vermieter, Möbel drin etc), aber das muss auch nicht sein.

    Ich würde dem ausländischen Studi einerseits gerne behilflich sein (ich kenne deren Situation nicht nur aus Vermieterseite), will mich aber andererseits nicht ungesehen gleich durch einen Mietvertrag binden, den ich womöglich bei schlechten Erfahrungen recht schnell kündigen müsste.

    rotz loeffel
     
  6. #5 rotz_loeffel, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo Blakharaz,

    ja, 575BGB Absatz 1 Satz 1-3 ist gemeint.

    Nun, ich kann natürlich nur Leute nehmen, die hier nur für ein Gastsemester da sind, die also von sich aus ganz klar formulieren, dass sie nur eine Bleibe für eine begrenzte Zeit suchen.

    Aber ich habe halt die konkrete Anfrage für jemanden, der für mehrere Semester hier bleiben will. Diejenigen, die gerade für den Studi ein Zimmer suchen, wären auch mit einem befristeten Mietvertrag einverstanden, aber ... ist nur mündliche Zusage von denen und nachher ... Und eigentlich wäre allen Beteiligten geholfen, wenn der Studi wenigstens mal für ein paar Wochen unterkommt und damit mehr Zeit für die Suche hat. Aber ich will da einfach kein Risiko mehr eingehen. Das Experiment des WS 11/12 hat genug Geld und Nerven gekostet.

    Von daher auch die Frage, wie das rechtlich mit den Vermietern aussieht, die sogenannte Monteurzimmer anbieten (auch wenn es bei uns hier nicht um Monteure, sondern um Studenten geht). Wie machen die das? Oder ist der Preis für ein solches Zimmer so hoch, dass man damit rechnen kann, dass die Mieter nur tage- oder wochenweise mieten? Geht das nicht schon fast in Richtung Pension? Wie sehen solche Mietverträge aus? Oder geht das mündlich und bar? (Wobei ich wirklich keine überteuerten Mieten nehmen will, will wirklich niemanden ausnehmen, ist hier eh schon teuer genug, sollte sich herausstellen, dass wir wohntechnisch sehr gut zusammenpassen, wäre ich zu einem unbefristeten Mietvertrag zu ortsüblicher Miete bereit.)

    Manche dieser Studenten kommen erst mal in Pensionen unter, aber ich will keinen Pensionsbetrieb anbieten. Da braucht es sicher irgendwelche Nachweise, Scheine (Gewerbeschein?). Und Frühstück. Und frische Bettwäsche (Bettdecken gab es bei mir tatsächlich mal, aber seit WS 11/12 nicht, da eine Bettdecke entsetzlich stank, da die der Mitbewohner die Bezüge monatelang nicht einmal in die Waschmaschine steckte.) etc etc. Oder kann man das einfach so machen?

    rotz loeffel
     
  7. #6 Pharao, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
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    Hi,

    wenn mein Bauchgefühl "nein" schreit, dann höre ich darauf, auch wenn ich ggf. falsch liegen sollte (was ich i.d.R. nie erfahren werde).

    Warum nicht ? Also meine Studenten aus dem Ausland schaffen das auch oder kommt der aus China ?

    Sorry, aber ich vermiete grundsätzlich an niemanden, den ich nicht vorab persönlich kennengelernt habe und der sich auch vorab die Wohnung angeguckt hat. Und da mach ich keine Ausnahmen, egal welchen Beruf, Status, Gehalt, ect derjenige hat.

    Du hast ggf. auch noch viele andere Probleme mit einem ausländischen Studenten, falls der Zahlungsunfähig oder -unwillig ist und ggf. dann einfach wieder in`s Ausland verschwindet. Im übrigen, ausländische Studenten werden bei jedem Studentenwohnheim bevorzugt. Am schlechtesten gestellt sind bei Studentenwohnheimen die Studenten die aus dem Ort oder näherer Umgebung kommen ......
     
  8. #7 Heidemarie, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
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    "ja, 575BGB Absatz 1 Satz 1-3 ist gemeint."

    Ja und kann man dann den zukünftigen Untermieter nicht vor die Wahl stellen: Für 3 Monate kann das möblierte Zimmer gemietet werden ,- oder eben gar nicht. Ob du ihm einen Anschlussvertrag gibst, wirst du ja dann sehen. Und vielleicht will er ja auch die Chance haben, zu testen, ob er bei Dir wohnen mag? Das must Du ihm eben nhahe bringen. 'Der Mietsuchende kann doch etwas zur Zwischenmiete suchen.
    Jedenfalls würde ich diese Bedingung stellen. und wenn der Wohnungssuchende das nicht will scheint es ja auch nicht so dringend zu sein mit seinem Wunsch nach deinem Zimmer.

    PS. Ich habe gerade erst das von Pharao gelesen und stimme ihm vollkommen zu. Wenn der Student das Zimmer will, schafft er es auch irgendwie, sich 1. bei dir vorzustellen und/ oder 2. zunächst einen Zwischenmietvertrag zu machen.
     
  9. #8 Papabär, 10.01.2013
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    Können kann man schon. Natürlich könnte man sich den genannten §§ auch einfach mal vorher vollständig durchlesen, denn da steht in Abs. 4:
    Die Folge wäre dann ein unbefristetes Mietverhältnis.

    Und natürlich könnte man auch darauf spekulieren, dass der ausländische Student sich damit nicht auskennt und die Bude trotzdem räumt ... aber ich vermute, rotz_loeffel hat diesen Aspekt bereits in Betracht gezogen und würde nicht fragen, falls dies eine Option wär.
     
  10. #9 Heidemarie, 10.01.2013
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    Das habe ich nicht (mehr) gelesen, also keine Tricks möglich? Oh je. Also zumindest vorstellen lassen.
     
  11. #10 rotz_loeffel, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
    rotz_loeffel

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    Hallo,

    warum können manche sich nicht persönlich vorstellen: Manche Studenten kommen aus wirklich fernen Ländern, auch aus dem oben erwähnten China. Nicht jeder kommt aus einer reichen Familie und kann sich einen Extra-Flug zur Wohnungssuche leisten. Aber es gibt noch andere Gründe: Manche Länder lassen sich mit dem Erteilen des nötigen Visums sehr viel Zeit und es ist gar nicht sicher, ob man das Visum überhaupt bekommt. Und dann muss alles sehr plötzlich passieren. Oder, das kenne ich auch von deutschen Studenten, die für ein Semester ins Ausland gehen: Sie haben ihren Studienplatz erst im Nachrückverfahren bekommen und auch da muss nun alles schnell organisiert werden. Es gibt sicher einige Gründe.

    Die Wohnungssituation hier vor Ort: Sehr beliebte Universitätsstadt und fast jeder will möglichst nahe der Innenstadt oder Universität wohnen. Wie sich das auf die Preise auswirkt muss ich hier keinem erklären. Wohnheime sehr begehrt und stets voll belegt. Immer wieder gibt es sehr kuriose Dinge, erst gestern wieder ein sehr merkwürdiges Zimmerangebot im Internet entdeckt. Die Mietpreise im Umland haben sicher auch schon angezogen, aber dort bekommt man eher bzw. leichter eine gute Wohnmöglichkeit, z.B. billiger, grösser, leiser ...

    Zu mir: Ich habe noch nicht allzu oft vermietet, aber auch schon vorher die eine oder andere Erfahrung gesammelt, wenn ich gebeten wurde, bei der Zimmersuche eben für einen ausländischen Studi behilflich zu sein. Oder schlichtend und dolmetschend bei Differenzen in einem Mietverhältnis zu helfen.

    Dass ich trotz gewisser Erfahrung weiterhin versuche den Mut zu behalten, auch Mitbewohner zu nehmen, die ich vorher nicht persönlich sehe, liegt u.a. an meiner oftmals hilfsbereiten Art.

    Kurzfristmitbewohner sind interessant, man lernt so unterschiedliche Leute kennen, hat zwischendurch aber auch wieder mal ruhigere Wochen.

    Zum aktuellen "Fall": Warum mein Bauch NEIN schreit, mag am WS 11/12 liegen. Ich könnte mir natürlich einfach jemanden suchen, der von sich aus nur eine befristete Wohnmöglichkeit sucht und sich persönlich vorstellt. Findet sich hier immer wieder. Aber der aktuelle "Fall" wird immer dringender, er kommt bald nach Deutschland.

    Ich will nichts tun, was gegen das Miet(er)recht ist, zum einen wissen auch Ausländer meist sehr schnell über ihre Rechte Bescheid (auch wenn es oft gar nicht richtig ist, was sie von ihren Kommilitonen erzählt bekommen), zum anderen habe ich keine Lust auf Stress.

    Trotzdem habe ich mich so entschieden: Ich mache dieses "Spiel" nur mit einem vorerst befristeten Mietvertrag mit, denn es stehen inzwischen wohl weitere Wohnmöglichkeiten zur Diskussion, jedoch erst in ein bis zwei Monaten. Jetzt schon frei ist eine deutlich teurere Wohnmöglichkeit (ob nur in Zahlen teurer oder doch grösser, innenstadtnäher oder so, das weiss ich nicht). Und es gibt noch die Möglichkeit, in eine Pension zu ziehen. Kostet allerdings schätzungsweise 30 Euro pro Tag. Oder da wäre noch die Jugendherberge. Desweiteren gibt es bei mir keine Ausreden mehr bezügl. der zu Mietbeginn fälligen Kaution. Die muss halt mitgebracht und nicht erst hier in vielen (mehr als 3) Monaten angespart werden. Meine Mietpreise habe ich angehoben, da ich mich bisher eher am unteren Limit bewegte, obwohl ich sehr viel biete, was in Richtung Pension geht. Wobei ich mich darum bemühe, das eine oder andere einzuschränken, denn oft wird es einem in keinster Weise gedankt und ich muss doch auch nicht mehr bieten als andere Vermieter.

    Und sollte das Mietverhältnis in ein unbefristetes umgewandelt werden, so bitte ich um Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung, welche auch Mietschäden abdeckt. Ausländer sind oft nicht versichert und verstehen den Sinn einer solchen Versicherung (die ja nicht nur Mietschäden abdeckt) schon mal gar nicht, aber diese Versicherungen kosten nicht viel, und wenn dies nicht gemacht wird, darf man sich gerne eine Wohnung suchen, die so teuer ist, dass es dem Vermieter schon fast egal sein kann, ob der Mieter haftpflichtversichert ist oder nicht.

    Auch ich weiss, dass ausländische Mieter schnell mal in ihre Heimat zurückkehren können, aber auch deutsche Mieter tauchen mitunter sehr schnell und effektiv unter. Und es gibt sie immer noch - die unkomplizierten, ganz normalen Mieter/Mitbewohner, egal ob sie aus dem Ausland oder Deutschland kommen, egal, ob sie sich vorher persönlich vorgestellt hatten oder als Überraschungsgast vor der Türe stehen.

    Man wird sehen, wie schnell ich hier wieder schreibe ... hoffentlich nix zum Klagen. Aber vielleicht hat hier doch noch der eine oder andere eine Idee.
     
  12. Pharao

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    Hi,

    erklärbare Gründe gibt es viele, auch warum ein Geschäftmann seine Sekretärin zur Wohnungsbesichtigung schickt, aber das Risiko trägst eben DU als Vermieter. Und ich zB schaue mir eben gerne vorab die Leute an, an die ich vermiete.

    Sehr lobenswerte Einstellung, also die hilfsbereite Art, andererseits aber ein großes Risiko, denn es gibt ja nicht nur ehrliche & nette Mieter.

    Ist deine Entscheidung. Da will ich dir nicht reinreden.

    Bitten als Vermieter & Zusagen als Mieter kann man viel, aber ob`s dann gemacht wird, gerade wenn der Vertrag erstmal unterschieben ist ?

    Klar, wenn der Mieter sich nicht auskennt, macht er evtl. auch sowas anstandslos mit. Kann man nur hoffen, das ihm keiner aus der Uni ggf. die rechtliche Seite zuflüsstert .....
     
  13. #12 rotz_loeffel, 10.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo Pharao,

    Nun, die dürften das wissen. Die wissen aber auch, dass der Student eine Bleibe braucht und sonst fast nichts zu finden ist ausser Pension, Jugendherberge oder Umland. Noch ist Semester und damit nicht so arg viel Wechsel auf dem Zimmermarkt.

    Eine Bitte um einen befristeten Mietvertrag könnte der zukünftige Mitbewohner auch als zu seinen Gunsten ansehen. Es könnte ja sein, dass der Student sich nur des Mietpreises wegen für mich entscheidet und dann merkt, dass es ihm gar nicht gefällt. Also ein unbefristeter Mietvertrag, ohne dass man sich vorher gesehen hat, ist für beide Seiten ein Risiko.

    Schauen wir mal, wie der Student auf die Sache reagiert: Vielleicht nimmt er doch was für mehr Geld oder mehr Kilometer in Kauf. Nicht ganz undenkbar. Zumindest habe ich dadurch meine Preise noch mal neu überlegt und auch meinen Vorsatz gestärkt, etwas weniger an den Leistungen zu erbringen, die üblicherweise nicht zu einem Mietvertrag gehören, sondern nur bei Bedarf erbrachte (fängt an mit der Bettwäsche, die ich mitunter ganz schnell herzaubern musste, weil niemand dran dachte, die kann man zukünftig auch käuflich in einem Laden erwerben, leider, dem WS 11/12 sei Dank).

    Ich bin sehr gespannt!
     
  14. #13 immodream, 10.01.2013
    immodream

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    Hallo,
    ich vermiete grundsätzlich an Niemanden, den ich nicht persönlich gesehen und gesprochen habe.
    Meine Frau hat sich einmal darauf eingelassen, den Partner einer Wohngemeinschaft nicht anzusehen .
    Das war leider ein Alkoholiker, hätten wir den vorher gesehen, wäre er bestimmt nicht unser Mieter geworden.
    Es gibt Menschen, die kann man einfach nicht leiden. Und wenn du mit denen noch in einer Wohnung leben sollst, würde ich erst einmal auf mein Bauchgefühl vertrauen.
    Grüße
    Immodream
     
  15. #14 rotz_loeffel, 10.01.2013
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo immodream,

    Du hast Recht, dennoch hatte ich mit einem nicht vorher persönlich gesehenem Mitbewohner einen richtigen Glücksgriff getan. Da ging es auch darum, ihn erst mal irgendwo unterzubringen. Er hatte eine andere Bleibe im Auge und bekam sie auch ein paar Wochen später. Ich weiss gar nicht mehr, was wir damals vereinbart hatten, ob befristet oder nicht. Aber das Zusammenleben hat sehr gut funktioniert. Unbesehen!

    Ja, ich weiss, ich bin manchmal zu hilfsbereit, aber ich kenne diese Situation einfach nur zu gut auch von der anderen Seite, also von der Seite der Studenten.

    Bleibt aus irgendeinem Grund mein Bauchgefühl ... wenn es Recht haben sollte, gibt es zukünftig wirklich nur noch Leute, die persönlich vorher vorbeischauen, wenn es unrecht hat, dann waren es wohl die Erfahrungen aus dem WS 11/12.

    Mir geht es vor allem darum, ob es nicht doch irgendwie eine Möglichkeit gibt, einen befristeten Mietvertrag möglich zu machen. Aber das geht wohl nur, wenn diejenigen (der Student/Mitbewohner/Mieter, Helfende), welche eine Bleibe suchen, von sich aus mitteilen, dass sie eine Bleibe für eine befristete Zeit suchen.
     
  16. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    spielt das eine Rolle, wenn es um die rechtliche Seite geht, wenn der Vertrag erstmal unterschrieben ist ?

    Wenn du laut Gesetz keinen befristeten Mietvertrag machen kannst bzw eben nicht gültig vereinbaren kannst, dann ist DEIN Risiko m.E. deutlich höher, falls du dich nach Vertragsunterzeichnung doch gegen diesen Mieter entscheiden solltest.

    Öhm ???

    Also das das wohl eher mehr mit "ganz viel Glück" zu tun hat, muss man wohl nicht extra erwähnen, oder ?

    Ist ja fast so wie: Ich verkaufe ein Auto für 10.000€. Also überweis mir mal die Kohle und dann lass dich überraschen was für ein Auto du bekommst .....
     
  17. #16 rotz_loeffel, 20.01.2013
    rotz_loeffel

    rotz_loeffel Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    so wie es aussieht, scheint sich für den dringenden Fall nun doch noch eine andere Wohnmöglichkeit aufzutun. Somit wäre ich aus dem Schneider und habe nun die Möglichkeit, mir zukünftig solche Mitbewohner zu suchen, welche von sich aus nur befristet wohnen wollen. Danke für Eure konstruktiven Beiträge.

    rotz loeffel
     
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