Neue Mieter stellen sich als schwierig heraus

Diskutiere Neue Mieter stellen sich als schwierig heraus im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo Liebe Leute, ich bin neu hier, weiß leider nicht ob das Thema hierhin passt- wenn nicht, dann bitte ich die lieben Admins mir dies nach zu...

Gast27092

Hallo Liebe Leute,
ich bin neu hier, weiß leider nicht ob das Thema hierhin passt- wenn nicht, dann bitte ich die lieben Admins mir dies nach zu sehen und es zu verschieben.
Freue mich auch zu wissen wo das Thema dann besser gepasst hätte.

Es geht einfach darum, dass es wie sicherlich so oft und andere auch bestätigen können- es sich im nachhinein alles anders herausstellt.

Unsere neuen Mieter die im Februar eingezogen sind, stellen sich im nachhinein als doch nicht so heraus- wie sie bei Besichtigung oder Vertragsunterzeichnung angegeben haben zu sein, klassische Augenwischerei um etwas zu bekommen- hat vielleicht der ein oder andere in einem Bewerbungsgespräch so oder so auch schon gemacht, sei einem natürlich nach zu sehen.. .allerdings gibt es da ja noch die Probezeit- in der der Arbeitgeber dann ja auch noch entscheiden kann, ob man so weitermachen möchte oder nicht.

Mir geht es darum, ich bin 30 und lebe mit meiner Frau u. meiner Tochter in unserem Mehrfamilienhaus, dass ich geerbt habe.
Wir haben in unserem Haus zwei Parteien aus dem eher orientalischen Raum, wir waren da nicht voreingenommen und wussten auch, dass es auch bei diesen Menschen (Gott wie das klingt) trotz das sie andere Interessen und Eigenarten pflegen, ganz tolle Menschen gibt.
Jedoch sind wir was die eine Familie angeht- jetzt schon ein wenig an unseren Grenzen.
Sie die Frau des Paares Ende 20 - Er Mitte 30 nebst Kind, verstrickt sich in Widersprüche- erzählt Geschichten und versucht die anderen Mieter die zwei kleinere Kinder haben schlecht zu machen wo sie nur kann.
Meine Frau hat sie damit schon versucht ein zu salzen, diese steigt aber auf solche Gespräche mit der Frau nicht ein... sie möchte da keine Partei ergreifen.
Ich möchte einige Beispiele nennen, was für uns das Zusammenleben irgendwie schwierig gestaltet. Da wäre zum einen, dass die Wäsche von Ihrem Balkon schon 2-3 Mal herunter geweht wurde vom Wind und dann auf unserem Balkondach vorzufinden war. Klar haben wir die Wäsche dann hochgebracht, gesagt- dass sie vielleicht da etwas achten sollten- da wir einerseits nicht gewillt sind laufend deren Wäsche bei uns vor zu finden und vielleicht auch aus eigenem Interesse, dass die Wäsche dann nicht dreckig wird. Wie gesagt, dass passiert trotz angesprochen - immer mal wieder. Zu Beginn gleich, wurde einfach unser Waschmittel benutzt, obwohl jeder auf einem Regal ein eigenes Feld dafür hat- ohne das hinterher gesagt wurde etwas wie "sorry, hatte keins da ich hab mal von euch- als Wiedergutmachung hier habe ich ein Neues" oder irgend sowas. Einfach nehmen ohne zu Fragen, wurde auch bei meinen Fußbällen die ich auf der Kellertreppe liegen hatte von deren Tochter auch so gehandhabt, ich meine sind ja nicht Ihre.
Dann wird trotz vorheriger Reinlichkeitsbekundung, dass Treppenhaus sprich; der Teil von deren Tür bis zu unserer in sehr unregelmäßigen Abständen gereinigt, einen Putzplan wollten wir den Leuten nicht aufdrücken- da wollten wir einfach dem Glauben schenken und auch daran appellieren, dass wenn man sagt- man wäre ach so reinlich, dass man dies auch im Auge hat. Das Licht in der Waschküche, da weiß ich nicht wie oft ich schon Abends spät hinterher gegangen bin es aus zu schalten. Darauf hin haben wir schon zwei mal einen Allgemein gehaltenen Aushang gemacht, dass doch bitte darauf geachtet wird, dass man, wenn man die Waschküche verlässt auch darauf achtet, dass man das Licht ausgeschaltet hat- dies wird von der Allgemeinheit bezahlt und es wäre nur fair, wenn darauf geachtet würde.
Darauf wurde uns schon gesagt, dass die sich angesprochene Dame- nur einmal in der Woche in der Waschküche wäre- was wir natürlich auch widerlegen können... wir wissen halt, dass dem nicht so ist, ist aber auch jedem seine Sache, muss man sich hinterher aber nicht hinstellen als würde man die Waschgelegenheit nie nutzen und wenn man es bei einem Besuch vergessen hat, dann hat man es bei diesem Besuch halt vergessen und achtet das nächste mal wieder drauf, auch in Ordnung. Diese Mieter haben von uns einen Stellplatz zugesagt bekommen, den sie kostenlos nutzen können, solange wir ihn nicht bräuchten. Meine Frau sagte Ihr bescheid, dass wir von dann und dann bis dann unseren Parkplatz benötigen, Ihre Antwort war darauf, dass Ihr Mann der das Auto vornehmlich nutzt, nicht erfreut wäre und was die Alternative wäre? Im Mietvertrag ist nichts verankert was einen Stellplatz angeht- auch eine Garage die wir Ihnen evtl. nach Räumung dieser - mal in Aussicht gestellt haben- sprach sie an. Doch dies steht bei uns zeitlich momentan noch nicht auf dem Plan. Dann meinte sie mal zu meiner Frau, dass das Kind über Ihnen spät noch schreit und sie schon mal daran dachte hoch zu gehen und zu fragen ob sie Ihr Kind denn misshandele? Auch, dass die Kinder die Treppe laut runtergingen, wohlgemerkt gehen diese noch an der Hand der Mutter- da sie so klein sind und sie verstehen noch nicht. Sie die Tür schon mal aufgemacht hätte und sich beschwert. Meine Nachfrage bei der Mieterin im Dachgeschoss ergab, dass dies so nie vorgefallen wäre und sie noch nie von der Nachbarin unter Ihr überhaupt angesprochen wurde. Sprich war dies eine glatte Lüge.

Ich und meine Frau verstehen nicht warum uns diese Frau nach so wenigen Monaten schon so oft anlügt und uns das Leben hier schon ein wenig schwer macht, einen Tag ist sie ganz nett und am nächsten Tag grüßt sie einen nicht mal mehr. Ich bin da eher so, dass ich mich zurückhalte was dieses Thema angeht- da ich relativ schnell aufbrausend bin und ich mit solchen Menschen absolut nicht kann- ich habe das relativ schnell nach Einzug bemerkt, dass sie nicht ganz vorne wie hinten ist und halte mich darum etwas fern. Da ich als Vermieter viel von meinem Großvater habe, der dieses Haus mit seinen eigenen Händen erbaut hat und es partout nicht leiden kann- wenn sich Leute hier aufführen als gehöre Ihnen das Haus und sie wären der Chef (was in der Vergangenheit durchaus schon vor kam- nicht in diesem Fall)

Meine Frage ist einfach, wie soll man mit solchen Menschen umgehen, Ihnen Grenzen aufzeigen- ihnen sagen, dass so wie es momentan läuft wir absolut nicht zufrieden sind?
Ihnen sagen, dass wenn Ihnen manche Sachen, wie das mit der Garage, dem Stellplatz, wir vielleicht zu kleinlich erscheinen mit Schreiben- mit Bitte um Licht aus machen- frei stellen, dass sie hier weiter wohnen bleiben oder sich was anderes suchen sollen?
Ein wenig ratlos bin ich da schon, vielleicht hat jemand von Euch hier aber schon Erfahrungen mit solchen Menschen sammeln "müssen".


Ganz herzlich Grüße ich euch.
 
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Tinnitus

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Herzlich willkommen im Forum.

Da wäre zum einen, dass die Wäsche von Ihrem Balkon schon 2-3 Mal herunter geweht wurde vom Wind und dann auf unserem Balkondach vorzufinden war. Klar haben wir die Wäsche dann hochgebracht, gesagt- dass sie vielleicht da etwas achten sollten- da wir einerseits nicht gewillt sind laufend deren Wäsche bei uns vor zu finden und vielleicht auch aus eigenem Interesse, dass die Wäsche dann nicht dreckig wird. Wie gesagt, dass passiert trotz angesprochen - immer mal wieder.
Ich würde die Wäsche zukünftig nicht mehr hochbringen.

Zu Beginn gleich, wurde einfach unser Waschmittel benutzt, obwohl jeder auf einem Regal ein eigenes Feld dafür hat- ohne das hinterher gesagt wurde etwas wie "sorry, hatte keins da ich hab mal von euch- als Wiedergutmachung hier habe ich ein Neues" oder irgend sowas. Einfach nehmen ohne zu Fragen, wurde auch bei meinen Fußbällen die ich auf der Kellertreppe liegen hatte von deren Tochter auch so gehandhabt, ich meine sind ja nicht Ihre.
Kam das mehrfach vor oder kann es sich einfach um einen Irrtum gehandelt haben?

Dann wird trotz vorheriger Reinlichkeitsbekundung, dass Treppenhaus sprich; der Teil von deren Tür bis zu unserer in sehr unregelmäßigen Abständen gereinigt, einen Putzplan wollten wir den Leuten nicht aufdrücken- da wollten wir einfach dem Glauben schenken und auch daran appellieren, dass wenn man sagt- man wäre ach so reinlich, dass man dies auch im Auge hat.
Der eine reinigt regelmäßig, der andere "nach Bedarf". Wenn Sie regelmäßiges Reinigen wünschen, sollten Sie dies eventuell für die Zukunft vertraglich vereinbaren.

Das Licht in der Waschküche, da weiß ich nicht wie oft ich schon Abends spät hinterher gegangen bin es aus zu schalten. Darauf hin haben wir schon zwei mal einen Allgemein gehaltenen Aushang gemacht, dass doch bitte darauf geachtet wird, dass man, wenn man die Waschküche verlässt auch darauf achtet, dass man das Licht ausgeschaltet hat- dies wird von der Allgemeinheit bezahlt und es wäre nur fair, wenn darauf geachtet würde.
Eine rund um die Uhr brennende LED-Lampe mit 6W benötigt im Jahr 6W * 24h * 365 = 52,56 kWh. Wir sprechen hier also über einen niedrigen zweistelligen Betrag im Jahr, der dann auf die Parteien noch verteilt wird. Eventuell sollte man sich dies einmal vor Augen führen und nochmal beurteilen, wie "groß" dieses Problem tatsächlich ist.

Diese Mieter haben von uns einen Stellplatz zugesagt bekommen, den sie kostenlos nutzen können, solange wir ihn nicht bräuchten. Meine Frau sagte Ihr bescheid, dass wir von dann und dann bis dann unseren Parkplatz benötigen
Was ist das denn für eine Regelung!? Da ist Ärger doch vorprogrammiert.

da ich relativ schnell aufbrausend bin
Wie äußert sich das?

Meine Frage ist einfach, wie soll man mit solchen Menschen umgehen, Ihnen Grenzen aufzeigen- ihnen sagen, dass so wie es momentan läuft wir absolut nicht zufrieden sind?
Ihnen sagen, dass wenn Ihnen manche Sachen, wie das mit der Garage, dem Stellplatz, wir vielleicht zu kleinlich erscheinen mit Schreiben- mit Bitte um Licht aus machen- frei stellen, dass sie hier weiter wohnen bleiben oder sich was anderes suchen sollen?
Ein wenig ratlos bin ich da schon, vielleicht hat jemand von Euch hier aber schon Erfahrungen mit solchen Menschen sammeln "müssen".


Ganz herzlich Grüße ich euch.
Lesen Sie hier im Forum mal die älteren Beiträge, was alles im Bereich der Vermietung möglich ist. Ihre Beispiele klingen noch recht harmlos. Eventuell sind Sie nicht der Typ, um im gleichen Haus wie die Mieter zu wohnen?
 
Andres

Andres

Moderator
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Meine Frage ist einfach, wie soll man mit solchen Menschen umgehen
Einfache Antwort: so wenig wie möglich.

Da wäre zum einen, dass die Wäsche von Ihrem Balkon schon 2-3 Mal herunter geweht wurde vom Wind und dann auf unserem Balkondach vorzufinden war. Klar haben wir die Wäsche dann hochgebracht, gesagt- dass sie vielleicht da etwas achten sollten- da wir einerseits nicht gewillt sind laufend deren Wäsche bei uns vor zu finden und vielleicht auch aus eigenem Interesse, dass die Wäsche dann nicht dreckig wird. Wie gesagt, dass passiert trotz angesprochen - immer mal wieder.
Einfache Lösung: bleiben lassen. Wenn die Wäsche stört, packt man sie weg. Wenn die Mieter die Wäsche haben wollen, können sie selbst kommen. Belehrungen über saubere Wäsche sind außerdem nichts, was dem Vermieter zusteht.

Zu Beginn gleich, wurde einfach unser Waschmittel benutzt, obwohl jeder auf einem Regal ein eigenes Feld dafür hat- ohne das hinterher gesagt wurde etwas wie "sorry, hatte keins da ich hab mal von euch- als Wiedergutmachung hier habe ich ein Neues" oder irgend sowas. Einfach nehmen ohne zu Fragen, wurde auch bei meinen Fußbällen die ich auf der Kellertreppe liegen hatte von deren Tochter auch so gehandhabt, ich meine sind ja nicht Ihre.
Einfache Lösung: nichts offen herumliegen lassen. Es ist ein ewiges Elend mit Dingen, die frei zugänglich sind: Wenn's weg oder kaputt ist, war es niemand. Es ist ja schön, wenn das bisher anders funktioniert hat, aber das war dann eben Glück.

Dann wird trotz vorheriger Reinlichkeitsbekundung, dass Treppenhaus sprich; der Teil von deren Tür bis zu unserer in sehr unregelmäßigen Abständen gereinigt, einen Putzplan wollten wir den Leuten nicht aufdrücken- da wollten wir einfach dem Glauben schenken und auch daran appellieren, dass wenn man sagt- man wäre ach so reinlich, dass man dies auch im Auge hat.
Selbst mit Putzplan ist es oft schwer genug, die Treppenhausreinigung anständig erledigt zu bekommen. Wie das ohne Putzplan funktionieren soll, erschließt sich mir nicht.

Das Licht in der Waschküche, da weiß ich nicht wie oft ich schon Abends spät hinterher gegangen bin es aus zu schalten. Darauf hin haben wir schon zwei mal einen Allgemein gehaltenen Aushang gemacht, dass doch bitte darauf geachtet wird, dass man, wenn man die Waschküche verlässt auch darauf achtet, dass man das Licht ausgeschaltet hat- dies wird von der Allgemeinheit bezahlt und es wäre nur fair, wenn darauf geachtet würde.
Keine Aushänge machen. Die werden ganz zuverlässig nicht von denen gelesen, für die sie eigentlich sind, und gerne von denen missverstanden, die gar nicht gemeint sind. Wenn das mit dem Licht in der Waschküche nicht klappt, wird eben ein Zeitschalter installiert. Wenn das unwirtschaftlich wäre, braucht man sich über solche Bagatellen nicht aufregen.

Diese Mieter haben von uns einen Stellplatz zugesagt bekommen, den sie kostenlos nutzen können, solange wir ihn nicht bräuchten. Meine Frau sagte Ihr bescheid, dass wir von dann und dann bis dann unseren Parkplatz benötigen, Ihre Antwort war darauf, dass Ihr Mann der das Auto vornehmlich nutzt, nicht erfreut wäre und was die Alternative wäre? Im Mietvertrag ist nichts verankert was einen Stellplatz angeht- auch eine Garage die wir Ihnen evtl. nach Räumung dieser - mal in Aussicht gestellt haben- sprach sie an. Doch dies steht bei uns zeitlich momentan noch nicht auf dem Plan.
Der Stellplatz kann übrigens trotzdem Teil der Mietsache sein - das kann auch mündlich oder sogar konkludent zugesichert worden sein. Allgemein würde ich aber zu einer ganz einfachen Lösung tendieren: Ab sofort braucht ihr den Stellplatz. Immer. Punkt.

Dann meinte sie mal zu meiner Frau, dass das Kind über Ihnen spät noch schreit und sie schon mal daran dachte hoch zu gehen und zu fragen ob sie Ihr Kind denn misshandele?
Nicht mit solchen gehässigen Weibern tratschen - Problem gelöst.

Ich und meine Frau verstehen nicht warum uns diese Frau nach so wenigen Monaten schon so oft anlügt und uns das Leben hier schon ein wenig schwer macht
Darüber könnte man lange philosophieren, aber was bringt's? Manche Leute sind halt so.

einen Tag ist sie ganz nett und am nächsten Tag grüßt sie einen nicht mal mehr.
Erwartungen anpassen. Ein freundlicher Umgang wäre schön, aber Mieter sind nicht verpflichtet, ihren Vermieter freundlich zu grüßen.

Da ich als Vermieter viel von meinem Großvater habe, der dieses Haus mit seinen eigenen Händen erbaut hat und es partout nicht leiden kann- wenn sich Leute hier aufführen als gehöre Ihnen das Haus und sie wären der Chef (was in der Vergangenheit durchaus schon vor kam- nicht in diesem Fall)
Ich beobachte, dass diese Einstellung häufig zu Konflikten führt. Mieter haben regelmäßig einfach keinen Bock, ihren Vermieter als das göttliche Wesen zu verehren, das ihnen ein Dach über dem Kopf beschert. Man kann das wohl verstehen, immerhin zahlen sie bereits Miete.

Ich behaupte nicht, dass das Verhalten der Mieter normal oder gar in Ordnung wäre. Es ist aber absolut im Bereich der Dinge, mit denen man als Vermieter rechnen und leben muss. Wenn man nicht mit den Mietern unter einem Dach lebt, ist es etwas besser. Und wenn man solche Leute überhaupt nicht abkann, darf man nicht vermieten.

Also keine Briefchen schreiben, keine Aushänge machen, keine Ratschläge zur Wäschepflege geben. Sich stattdessen überlegen, was man eigentlich will, worauf man Anspruch hat und wie man das durchsetzen kann. Ansonsten Abstand zu den Mietern halten. Man kann die Mieter durchaus gelegentlich daran erinnern, dass sie jederzeit kündigen können, wenn es ihnen hier nicht gefällt. Aber eigentlich habe ich den Eindruck, dass es diesen Mietern hier eigentlich ganz gut gefällt ...
 

ehrenwertes Haus

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Klar haben wir die Wäsche dann hochgebracht,
Das ist aber lieb von dir, dem Mieter sein Geraffel nachtragen. Bei mir weht das der Wind Flugobjekte direkt in die Müllbehälter.
Wenn Erziehung bei Mieter funktioniert, dann nur über deren Geldbeutel.


Dann wird trotz vorheriger Reinlichkeitsbekundung, dass Treppenhaus sprich; der Teil von deren Tür bis zu unserer in sehr unregelmäßigen Abständen gereinigt
Wozu gibt es Reinigungsdienste? Treppenhausreinigung ist mit einer der Häufigsten Streitpunkte in MFH, wenn das von den Bewohnern selbst durchgeführt wird.
"Sauber" ist Empfindungssache, der persönliche Anspruch sehr unterschiedlich.

Ich habe keine konkreten Putzpläne in meinen Hausordnungen, nur das Gemeinschaftsbereiche von den Mietern gereinigt werden sollen und die Mieter sich untereinander absprechen sollen.
Mir ist völlig egal wie die Mieter das unter sich aufteilen, ob nur eine Etage oder das gesamte Treppenhaus wechselweise von den Mietern gewienert wird.
Vertraglich sind meine Mindestanforderungen definiert und, falls die Mieter das nicht gebacken bekommen, die Ankündigung dauerhaft einen Reinigungsdienst mit Kostenumlage auf alle Mieter zu beauftragen.
Funktioniert überwiegend ganz gut, wenn gelegentlich an die Kosten eines Reinigungsdienstes erinnert wird.


Meine Frage ist einfach, wie soll man mit solchen Menschen umgehen, Ihnen Grenzen aufzeigen- ihnen sagen, dass so wie es momentan läuft wir absolut nicht zufrieden sind?
Mach dir bewußt, dass es nicht Mieteraufgabe den VM zufrieden zu stellen. Dafür bekommt ihr Schmerzensgeld, umgangssprachlich Miete genannt. Die Pflichten aus dem Mietvertrag erfüllen, ist völlig ausreichend - für beide Vertragspartner.

Ich habe den Eindruck, du solltest deine Grenzen ebenfalls überdenken. Als VM bist du weder Kindermädchen noch Erziehungsbeauftragter, Gutsherr oder Hygienecoach
der Mieter.
Mieteranschreiben lohnen sich nur, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht oder Geldbeträge, die dem Mieter weh tun, nicht wegen jedem Tüddelkram.
 

Ich-bin-es

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Hallo. Mr. PacoBanane,

mein erster Impuls auf Deinen Beitrag war, ist das Fake?

Wenn nicht, liegt das vielleicht auch daran, daß man nicht weiß, wer hier schreibt. Der Nachbar oder der Vermieter. Beides zusammen zu bringen ist oft schwierig und auch nicht selbstverständlich, daß es geht. Schon allein deshalb wohnen viele Vermieter nicht gern mit ihren Mieter zusammen.

In Deinem Thread klingen sowohl die Erwartungen an ein gutes nachbarschaftliches Miteinander an als auch eine gewisse Hierarchie Vermieter/Mieter. Schon allein die macht das nachbarschaftliche Verhältnis nicht gerade besser.

Glück hat man, wenn beides gut zusammen geht. Kann man aber nicht von ausgehen. Wenn beide Verhältnisse sich mischen, hat man einen "Problemverstärker"

Grüße
 
Ino75

Ino75

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@Gast27092

Ich spar mir jetzt mal das Zitieren Deines ellenlangen Beitrags und da ich Mieterin bin, ergreife ich jetzt mal nur spaßeshalber die Partei Deiner Mieter, quasi als Advocatus Diaboli. Aber vielleicht hilft es Dir ja, auch mal den anderen Blickwinkel zu sehen.

Woher genau sollten die Mieter denn wissen, dass das Waschmittel nicht allen zur Verfügung steht? Schön und gut, dass da jeder sein eigenes Fach hat, aber das würde bei mir ggf. auch für Verwirrung sorgen. Als ich noch in MFHs gewohnt habe, habe ich meinen persönlichen Kram nicht in Gemeinschaftsräumen stehen gelassen. Ansonsten wird es Allgemeingut, ist eben so. Ich denke da auch noch an Kühlschränke im Büro zurück. War genauso. Hat also mit dem Mietverhältnis erstmal rein gar nichts zu tun. Entweder eine abschließbare Lösung im Waschkeller finden oder den Kram in den eigenen vier Wänden lagern. Ist Pillepalle, sich über sowas aufzuregen.

Genauso das mit dem Licht nicht ausschalten. Ich lebe auch mit so einem Exemplar zusammen. Mein Mann macht grundsätzlich nie irgendwo das Licht aus, ist keine böse Absicht, er kann es sich einfach nicht merken. Und bei den Centbeträgen deswegen einen Streit anzufangen, ist schon enorm kleinlich. Wenn es Dich wirklich sooo stört, dann bau halt eine Zeitschaltuhr ein.

Das gleiche mit den Bällen. Das sind Kinder, die sehen da Bälle liegen und dann spielen die halt damit. Ist ganz normal. Wenn Du Dich darüber aufregst, lass sie eben nicht offen liegen. Vor allem, weil Du für die Kinder der anderen Mietpartei ja ganz offensichtlich durchaus Verständnis hast, dann aber bitte auch für die der neuen Mieter.

Und das mit dem Parkplatz finde ich ehrlich gesagt ein starkes Stück. Ihr könnt also ganz nach Gutdünken entscheiden, wann eure Mieter parken dürfen und wann nicht. Ganz abgesehen davon, dass ich auch denke, es könnte durchaus sein, dass der Stellplatz rein rechtlich doch mit vermietet wurde, selbst wenn er nicht im Mietvertrag steht. Türklinken stehen ja schließlich auch nicht drin, oder? Aber frag Dich doch mal, wie es Dir gefallen würde, wenn Du immer von jetzt auf gleich von Deinem Stellplatz verjagt werden könntest? Würde die Laune bei Dir doch ganz gewiss nicht heben, nehme ich an.

Und das mit der Wäsche ist wirklich der Brüller. Was geht Dich das eigentlich an, wenn die zu blöd zum Wäscheaufhängen sind? Da würde ich mich an Deiner Stelle überhaupt nicht einmischen, ist deren Wäsche. Ich würde Dir aber ganz massiv davon abraten, die Wäsche, die bei Dir aufs Grundstück weht, einfach zu entsorgen. Das Recht hast Du nicht. Aber wenn sie Dich stört, einfach einsammeln, auf einen Haufen werfen z.B. neben Deiner Terrasse, und gut ist. Die werden die schon selbst wieder einsammeln.

Und wie kommst Du eigentlich darauf, die neue Mieterin als Lügnerin zu bezeichnen? Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich dreist. Die eine Mieterin sagt, sie hat mit der anderen Mieterin gesprochen wegen der lauten Kinder. Die andere Mieterin bestreitet das. Du warst nicht dabei und KANNST gar nicht wissen, wer lügt und wer nicht. Und es kommt noch schlimmer - manchmal lügt sogar bei so eklatant unterschiedlichen Aussagen keiner. Wahrnehmung ist ein gar trügerisch Ding...

Ich habe grundsätzlich den Eindruck, dass Du sehr emotional bist, was das Haus angeht. Kann ich ja sogar verstehen, wenn der eigene Großvater das gebaut hat. Aber auch wenn es Dir nicht gefällt, Du bist NICHT der Chef vom Mieter. Du hast Mieter nicht zu erziehen, das sind erwachsene Menschen, oder möchtest Du von jemandem noch erzogen werden? Die Mieter müssen Dich nicht grüßen, sie schulden Dir keinen Respekt, sondern lediglich die pünktliche Mietzahlung, dass sie die Mietsache nicht beschädigen und ihre vertraglichen Pflichten erfüllen. Alles andere ist ein Sahnehäubchen, aber es steht Dir nicht zu.

Oder anders formuliert, entspann Dich. Sei nicht so voreingenommen, mach Dir keinen Stress, wo er gar nicht nötig ist und lass Dich nicht provozieren. Wenn die Mieter so weitermachen, dann werden die bestimmt irgendwann tatsächliche Gründe für eine Abmahnung liefern und dann könnt ihr sie ggf. irgendwann loswerden. Aber bisher erweckst Du ein klein bisschen den Eindruck eines Blockwarts ;-). Nicht böse sein, aber so kommt Dein Text bei mir einfach an.
 

Kunigunde

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Wertschätzung und Bemühungen, einen gemeinsamen tragbaren Konsens zu finden in einer Hausgemeinschaft, ist nicht einklagbar. Interessen von Vermietern und Mietern können daher leicht mit Füßen getreten werden und jeder fühlt sich im Recht.
Was im Umgang mit Menschen zu beherzigen ist: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.
Also, alles was sich nicht angeketten lässt, würde ich wegräumen, auf den Parkplatz einen Poller mittig draufstellen zum Umklappen und Abschließen sofern es keinen Rechtsanspruch des Mieters auf den Parkplatz bzw. auf die zugesagte Garage gibt und auch die Miete für die zugesagte Garage noch nicht eingepreist ist und vergessen, das Kleinvieh auch Mist macht. Es handelt sich bei dem Kellerlicht zwar um Centbeträge, spiegelt aber auch in gewisser Form die Einstellung zur Energienutzung wieder. Da wird zukünftig der Energieversorger die Erziehungsmaßnahmen übernehmen.
Die Wäsche würde ich maximal zukünftig ins Treppenhaus legen wie sie aufgefunden wurde damit es keine Klingelattacken zu unbotmäßiger Zeit gibt und bei der nächsten Vermietung die Auswahl der Mieter nach anderen Kriterien gestalten.
 

Tinnitus

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Das war wohl eine Überdosis an ehrlichen Rückmeldungen. Wir bedanken uns bei Gast27092 für seinen Beitrag und wünschen ihm für die Zukunft viel Glück.
 
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