Neue Wohnung trotz negativer Schufa

Diskutiere Neue Wohnung trotz negativer Schufa im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo zusammen, bei der Suche nach Foren bzw. Plattformen wo ich mir hilfreiche Informationen erhoffe, bin ich auf dieses Forum gestoßen. Hier...

Rallef

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Hallo zusammen,

bei der Suche nach Foren bzw. Plattformen wo ich mir hilfreiche Informationen erhoffe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Hier scheinen sowohl Mieter als auch Vermieter aktiv zu sein.

Zu meiner Situation:
Ich bin auf der Suche nach einer Wohnung (meine Ansprüche sind wirklich nicht sehr hoch) in der Nähe meiner Arbeitsstätte in der Region Duisburg, Mülheim, Krefeld, Moers und werde immer wieder vor den Kopf gestoßen!
Nach mehreren einschlägigen Ereignissen wie z. B. ein sehr langer Scheidungskrieg oder die langjährige Pflege meiner Mutter, versuche ich jetzt mein Leben neu zu sortieren. Dazu gehört u. a. auch ein Umzug. Durch die bereits erwähnten Vorfälle habe ich eine negative Schufa :-(
Hey, ich sage nicht, dass ich an so mancher Sache nicht selber Schuld bin! Ja, ich habe Fehler gemacht!
Ok, weiter - ich habe seit über 12 Jahren ein und denselben Arbeitgeber und verdiene auch durchaus gut. Das scheint aber niemanden zu interessieren! Alle, auch private Vermieter bei denen ich mich vorstellte, sehen nur die negative Schufa und lehnen mich ab!!!!!!!!!

Was ist das denn für ein Sch*** ?!
Da will man n Neuanfang, hat feste Arbeit, verdient gut und bekommt signalisiert, dass man der letzte Dreck ist ....

Vielleicht sollte ich mich kündigen lassen. Denn dann hätte ich wohl mehr Chancen ...

Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht? Weiß jemand was ich noch tun kann?

Danke (sorry wegen der teilweise emotionsgeladenen Schreibweise)
Rallef
 
Andres

Andres

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Von welchen negativen Einträgen reden wir hier? "Nur" schlechte Scores (und wenn ja: wie schlecht?) oder sind irgendwelche (evtl. sogar harten) Negativmerkmale erfasst?


Weiß jemand was ich noch tun kann?

Weiter probieren, bis du an einen Vermieter kommst, der nicht (oder nicht als erstes) auf die Schufa schaut und bei dem du mit deinem persönlichen Eindruck punkten kannst. Der sollte dann entsprechend positiv sein ...

Bei kleinen privaten Vermietern hast du immer das Problem, dass die sich große Risiken nicht leisten können. Wenn die einen schlechten Mieter haben, gefährdet das ganz schnell mal die Finanzierung der Immobilie. Daher sind diese Vermieter recht sensibel, wenn es um Negativmerkmale in der Selbstauskunft geht.


Nach mehreren einschlägigen Ereignissen wie z. B. ein sehr langer Scheidungskrieg oder die langjährige Pflege meiner Mutter, versuche ich jetzt mein Leben neu zu sortieren.

So etwas würde ich beim Gespräch mit einem Vermieter nicht von mir aus erzählen. Wenn es irgendwie zur Sprache kommen sollte - ok, kein Problem. Aber Mieter, die bei Besichtigungsterminen o.ä. jammern (egal über was), fallen bei vielen einfach durchs Raster.
 
Duncan

Duncan

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Als Vermieter möchte ich einen Mieter der immer pünktlich seine Miete bezahlt, mit seinen Nachbarn gut auskommt und mich ansonsten in Frieden lässt.
Bei deiner Mietbewerbung solltest du mich davon überzeugen das du diese Punkte erfüllst.
Bei Punkt 1 ist eine negative Schufaauskunft ein erheblicher Minuspunkt. Wenn ich da nur eine Akte auf den Schreibtisch bekomme hat die eine 99,9% Chance einfach nach Kante links, 5cm Auflage geschoben zu werden. Darunter ist die Rundablage P, 3mal wöchentliche Leerung.
Bleibt für dich also nur der persönliche Weg und das Überzeugen mit guten Argumenten. Dabei ist ein offensives Ansprechen der damaligen Probleme durchaus hilfreich und auch das aufzeigen, weshalb diese jetzt erledigt sind und nicht wieder auftauchen können.

PS: Auch Gutverdiener können schnell überschuldet sein, man gewöhnt sich leider auch sehr schnell daran sehr viel Geld auszugeben. So werden durchaus respektable Lottogewinne durchgebracht, aber auch Erbschaften vom Format Gebrüder Albrecht können so enden.
 

Glaskügelchen

Bei mir in der Gegend ist die Nachfrage deutlich grösser als das Angebot. Vermieter können es sich hier durchaus rausnehmen eine Schufa zu verlangen.
Bei jeder Neuvermietung bekomme ich aber von vielen Interessenten zu hören:
"Schufa? Wo bekomm ich die denn?". Viele haben die Schufaauskunft nicht, füllen aber die Selbstauskunft aus und sind mit einer Schufaauskunft einverstanden.
Daraus schliesse ich, dass nicht alle Vermieter diese Auskunft verlangen, denn sonst hätte man sich die als Wohnungssuchender doch schon mal besorgt oder nicht?

So etwas würde ich beim Gespräch mit einem Vermieter nicht von mir aus erzählen. Wenn es irgendwie zur Sprache kommen sollte - ok, kein Problem. Aber Mieter, die bei Besichtigungsterminen o.ä. jammern (egal über was), fallen bei vielen einfach durchs Raster.
Ganz so eng seh ich das nicht. Schliesslich ist es verständlich, dass jemand mit negativer Schufa sich irgendwie zu erklären versucht. Er muss es ja irgendwie auch, wenn er eine Wohnung trotz negativer Schufa haben will.
 
Andres

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Schliesslich ist es verständlich, dass jemand mit negativer Schufa sich irgendwie zu erklären versucht.

Ja, sicher ist das verständlich. Die spannende Frage ist nur: Ist es eine gute Idee?


Er muss es ja irgendwie auch, wenn er eine Wohnung trotz negativer Schufa haben will.

Ich kann es nur aus meiner Perspektive schildern: Wenn es einen Negativeintrag gibt, konnte oder wollte der Interessent in der Vergangenheit irgendetwas nicht bezahlen. Welche der beiden Varianten es war und ob es dabei um die 96. Rate für den neuen Fernseher oder um die Versagung einer Restschuldbefreiung ging, ist mir eigentlich ziemlich egal - das Thema ist gelaufen. Wenn ich an diesen Interessenten vermiete, dann vertraue ich darauf, dass es in Zukunft nicht wieder passiert.


Von mir persönlich und auch von anderen Vermietern kenne ich aber die Beobachtung, dass Mieter, die schon bei der Besichtigung über die aktuelle Wohnung, den aktuellen Vermieter, den/die unerträgliche(n) Ex, den bösen Chef oder irgendwelche anderen Widrigkeiten des Lebens jammern (die ja vielleicht sogar objektiv bestehen!), überdurchschnittlich oft später Ärger machen.
 

Glaskügelchen

Wenn ich an diesen Interessenten vermiete, dann vertraue ich darauf, dass es in Zukunft nicht wieder passiert.
Dazu muss ich aber die Historie des Interessenten kennen und das ist ein Problem. Viele Vermieter, mich eingeschlossen, wollen die gar nicht wissen, weil sie das Gefühl haben jemand zu nahe zu treten.
Unangenehmes Gefühl.
Jemand auf dessen Schufa steht "keine Negativmerkmale", dem muss ich nicht zu nahe treten.

Von mir persönlich und auch von anderen Vermietern kenne ich aber die Beobachtung, dass Mieter, die schon bei der Besichtigung über die aktuelle Wohnung, den aktuellen Vermieter, den/die unerträgliche(n) Ex, den bösen Chef oder irgendwelche anderen Widrigkeiten des Lebens jammern (die ja vielleicht sogar objektiv bestehen!), überdurchschnittlich oft später Ärger machen.
Ich würde es so generell nicht sagen, kommt sicher auf die einzelnen Probleme an, aber grundsätzlich würde ich dir Recht geben: wer sich schon jammernd und meckernd vorstellt, wird das Verhalten vermutlich beibehalten.
 

Rallef

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Hallo und vielen Dank für eure Kommentare :148:

Ich denke, dass die unterschiedlichen Meinungen hier in diesem Forum exakt die Realität wiederspiegeln.
Vermutlich bin ich bislang einfach nur auf die Vermieter gestoßen, die sich selber als höhergestellt ansehen.
Das sind dann vermutlich auch die Vermieter, denen eine Basis mit Ehrlichkeit und Offenheit unwichtig ist und das dann als "jammern" bezeichnen.
Sorry, aber dann muss ich, als einer der möglichen Vertragspartner, ja von Selbigem ausgehen - diese Vermieter sind nicht ehrlich und verschweigen wichtige, evtl. negativ auszulegende Details zum Objekt!
Genau, ich sehe beide, Vermieter und Mieter, als gleichwertige Vertragspartner an.

Das war definitiv sehr lehrreich für mich - Danke!

Hab noch n kleines Beispiel für euch:
Bei meinem letzten Besichtigungstermin habe ich sogar angeboten 6 Monatsmieten als Sicherheit zu hinterlegen.
"Nein Danke!" war die kurze und überhebliche Antwort.
Und jetzt ist mir auch klar warum ...


Ich werde meine Werte nicht aufgeben und weiter hoffen, dass ich einen Vermieter treffe der ähnlich denkt und dem nicht der zahlende Schweiger oder Lügner mit weißer Weste (aufm Papier) wichtiger ist.

Hey, ich habe übrigens in dieser Woche noch drei Besichtigungstermine :45:
Drückt mir die Daumen, dass diese Objekte von Menschen verwaltet werden!

Gruß
Rallef
 
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Hallo Rallef,

ich kann dich (zum Großteil) verstehen und drücke dir die Daumen.

Allerdings wälzt du gerade die gesamte Schuld auf die Vermieter ab, die nicht in deinem Sinne entscheiden und/oder ihre Wertvorstellungen anders prioisieren als du es tust.

Bisher hast du (m.E. - vielleicht habe ich es ja überlesen?) absolut gar nichts dazu gesagt, daß das, was zum Stempel "der ist bei Zahlungen unzuverlässig" geführt hat, nie wieder auftreten KÖNNTE.

Wenn man die Wahl hat zwischen einem, der bisher nie negativ aufgefallen ist und einem, der schon mal negativ aufgefallen ist, wen nimmt man dann wohl?
Würdest du anders als die allermeisten handeln?

Wenn derjenige mir glaubhaft versichern kann, daß ich mir keine Sorgen machen muss, dann hat der eine Chance. Du aber versicherst (zumindest hier) niemandem, daß das ein einmaliger Ausrutscher war, sondern forderst, daß du eine Chance bekommst.

Gruß,
Christian
 

Rallef

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Hi CHristian,

Du hast Recht!
Ja, ich habe meine bislang gemachten Erfahrungen aus meiner Sicht geschildert, aber was soll ich auch sonst tun?
Zum Thema "Stempel der Unzuverlässigkeit" - genau das tue ich doch! Ich versuche doch das was war und wie es dazu gekommen ist zu schildern (was hier zum Teil als jammern bezeichnet wurde) und beschreibe bzw. belege die jetzige Situation.

Ich beurteile Menschen die einen Job haben wollen nach dem Eindruck den sie auf mich machen und nach dem was sie fachlich drauf haben. Wenn das passt, haben sie den Job quasi sicher. Erst dann sehe ich mir die bisherigen Beurteilungen/Zeugnisse an. Sollte mir dort etwas Gravierendes wie z. B. sehr viele Fehltage auffallen, führe ich noch ein Gespräch in dem ich mehr über die Hintergründe erfahren möchte und dann wird gemeinsam überlegt wie das in den Griff zu bekommen ist.


Vielen Dank fürs Daumendrücken :top
 

Rallef

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Kennst Du eigentlich Deinen Schufa Eintrag ?

Nein, meine Bankerin hat mir nur was von einem sehr schlechten Score gesagt.
Und bei Rückmeldungen, die ich nach einer Schufafreigabe bekommen habe, wurde mir ähnliches gesagt.

Aus deiner Frage schieße ich, dass ich mich wohl mal intensiver damit befassen muss.
Ich habe auch gehört, dass es da verschiedene Arten der Auskunft gibt ...

Ok, werde ich in Angriff nehmen :shame
 
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Jobo45

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.....
Ich beurteile Menschen die einen Job haben wollen nach dem Eindruck den sie auf mich machen und nach dem was sie fachlich drauf haben. Wenn das passt, haben sie den Job quasi sicher. Erst dann sehe ich mir die bisherigen Beurteilungen/Zeugnisse an. Sollte mir dort etwas Gravierendes wie z. B. sehr viele Fehltage auffallen, führe ich noch ein Gespräch in dem ich mehr über die Hintergründe erfahren möchte und dann wird gemeinsam überlegt wie das in den Griff zu bekommen ist.....

Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Jemand der einen Job anfängt hat eine Probezeit und da kann er kurzfristik entlassen werden, das geht eben bei einem Mieter nicht und da liegt der Hasse im Pfeffer, denn da beißt sich der Mieterschutz und wendet sich deshalb gegen den Mieter.
 
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... und wenn ich einen "faulen" Mitarbeiter einstelle, fehlen mir vielleicht 3 Personenmonate Arbeit. Wenn ich meine Wohnung an den falschen Mieter vermiete, fehlen schnell mehrere tausend Euro, und ich hab den Stress an der Backe den schlechten Mieter loszuwerden.


Ja, ich habe meine bislang gemachten Erfahrungen aus meiner Sicht geschildert, aber was soll ich auch sonst tun?

Du musst das, was passiert ist, so präsentieren, daß es im Sinne des potentiellen neuen Vermieters ist. Also nicht lügen, aber das so formulieren, daß der Vermieter Vertrauen gewinnt.
Man kann Erfahrungen bestimmt aus vielerlei Sichten schildern, ob deine (persönliche) dem Vermieter immer gefallen wird?

Gruß,
Christian
 

Rallef

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... und wenn ich einen "faulen" Mitarbeiter einstelle, fehlen mir vielleicht 3 Personenmonate Arbeit. Wenn ich meine Wohnung an den falschen Mieter vermiete, fehlen schnell mehrere tausend Euro, und ich hab den Stress an der Backe den schlechten Mieter loszuwerden.

Ok, das hatte ich nicht bedacht und kann es einsehen.

Ich werde mir demnach künftig ne Mappe zusammenstellen, in der vorne Verdienstbescheinigungen (sind 6 Monate ausreichend?) und ne Kontenübersicht abgeheftet sind und hinten füge ich die Unterlagen/Erklärungen zu meiner Schufa ein.
Was meint ihr?
Oder sollte ich das besser auf zwei Mappen aufteilen - eine Ist-Mappe und eine Das-Was-War-Mappe?

Vielen Dank und Gruß
Rallef
 
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Aus Vermitersicht ist ja noch gar nicht klar, daß der eine Teil Vergangenheit ist.

Wer garantiert dem Vermieter, daß das, was du in die "das war"-Mappe" einsortierst, nicht doch in die andere Mappe gehört?
 
Andres

Andres

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Das sind dann vermutlich auch die Vermieter, denen eine Basis mit Ehrlichkeit und Offenheit unwichtig ist und das dann als "jammern" bezeichnen.

Ok, weil dir also Ehrlichkeit und Offenheit wichtig sind, erzählst du beim gemütlichen Small Talk auf einer Party auf die unverfängliche Frage "Wie geht es dir?" von deinen Verdauungsproblemen? Deinem zukünftigen Chef erzählst du beim Vorstellungsgespräch auf die Frage "Haben Sie gut zu uns gefunden?" von dem Typ mit einer Fahne wie eine Schnapsbrennerei, der im Bus neben dir gesessen hat?

Das ist natürlich zugespitzt formuliert, aber ich glaube, du verstehst, was ich meine.


Sorry, aber dann muss ich, als einer der möglichen Vertragspartner, ja von Selbigem ausgehen - diese Vermieter sind nicht ehrlich und verschweigen wichtige, evtl. negativ auszulegende Details zum Objekt!

Davon kannst du gerne ausgehen. Ob du das etwas "lebhafte" Umfeld der Wohnung positiv oder negativ auslegen willst, ist deine Sache - niemand macht dir da einen Vorwurf, weil es ganz einfach Geschmackssache ist. Aber du kannst doch nicht ernsthaft vom Vermieter erwarten, dass er dir alle derartigen Umstände möglichst negativ darstellt, weil du dich ja daran stören könntest? Umgekehrt ist es genau so ...


Genau, ich sehe beide, Vermieter und Mieter, als gleichwertige Vertragspartner an.

Sind sie aber nicht. Dafür sorgen Gesetzgeber und Gerichte. Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, ist der Mieter in einer signifikant besseren Position. Daher muss der Vermieter zusehen, dass er seine Interessen vor Vertragsabschluss wahrt.

Das bedeutet nicht, dass man nicht trotzdem anständig miteinander umgehen kann.


Bei meinem letzten Besichtigungstermin habe ich sogar angeboten 6 Monatsmieten als Sicherheit zu hinterlegen.
"Nein Danke!" war die kurze und überhebliche Antwort.
Und jetzt ist mir auch klar warum ...

Nein, ist es dir nicht. Eine derartige Vereinbarung wäre schlicht unwirksam. Daher ist dieses Angebot für den Vermieter völlig nutzlos. Tatsächlich würde er sich nur unnötigen Ärger ans Bein binden, eine derartige Vereinbarung einzugehen. Am Ende könnte das sogar dazu führen, dass er gar keine (also nicht einmal die gesetzlich zulässige) Sicherheit fordern darf.


Ich werde mir demnach künftig ne Mappe zusammenstellen, in der vorne Verdienstbescheinigungen (sind 6 Monate ausreichend?)

Mehr als ausreichend, 2 oder 3 Monate genügen eigentlich. Hilfreicher wäre eine Bestätigung deines Arbeitgebers, dass das Arbeitsverhältnis aktuell ungekündigt ist. Auch mit einer (positiven) Bankauskunft kannst du Pluspunkte machen. Die ist auch etwas transparenter und meiner Meinung nach präziser als ein Schufa-Score.
 

Rallef

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ja ja ist ja gut - so langsam verstehe ich die Beweggründe und Probleme der Vermieter ja :129:

Vielen Dank für den Tip mit der Arbeitgeberbescheinigung und der Bankauskunft, Andres!

Was haltet ihr denn von der Idee einen Makler mit ins Boot zu nehmen?

- dann müsste ich nicht alles immer wieder aufs neue erklären
- er sucht nach meinen Vorgaben etwas für mich (ich muss schließlich auch arbeiten)
- vielleicht hat der auch noch die ein oder andere Idee


Ist nur so n Gedanke der mir durch den Kopf gegangen ist ...
 

Glaskügelchen

Das Problem ist, dass Makler eigentlich nie gezielt für eine Person suchen. Dir werden eher Wohnungen aus dem Bestand des Maklers angeboten. Die Wohnungen aus den Beständen aller seiner Kollegen entgehen dir dadurch.
Bei grossen Abschlüssen, wie bei Verkäufen oder Ladenflächen in A-Lagen, sind Gemeinschaftsgeschäfte zwischen Maklern durchaus üblich. Ob das bei "Kleinkram" wie Wohnungsmieten auch so ist, weiss ich nicht.
 
Pitty

Pitty

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In Berlin werden fast alle Wohnungen über Makler angeboten. Da ist es schon die Ausnahme eine geeignete ohne Makler zu finden. Schlecht ist nur, wenn Dein Makler Dir eine Wohnung sucht, die wiederum über einen Makler angeboten wird. Dann zahlst Du zwei mal die Maklergebühr.

Lass Dir von Deinem jetzigen Vermieter eine Bestätigung geben, woraus hervor geht, dass die Miete immer zum 3. auf dem Konto war. Damit kannst du besser Punkten als jegliche Erklärungen. Du kannst den Zeitraum des letzten Jahres wählen. Das sieht sicher gut aus.
 
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