Neuer Besitzer möchte neuen Mietvertrag

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von ingo1404, 01.03.2015.

  1. #1 ingo1404, 01.03.2015
    ingo1404

    ingo1404 Benutzer

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    Moin zusammen,
    so meine 2. Neuling Frage.
    :unsicher005:
    Wir stehen vor der Anschaffung eines 2 Familienhauses zur Vermietung.
    1 Wohnung ist schon seit mehr als 10 Jahren an den gleichen Mieter vermietet. Wir würden gerne einen neuen Mietvertrag mit ihm abschließen. Ich weiß das er das nicht muß, kenne ihn aber lange und gut und denke das wir das einvernämlich machen werden.
    Auf was muß ich besonders achten ? (Renovierungen,Hausordnung, Winterdienst usw.)
    Bin für jeden Tip dankbar.

    Gruß Ingo
     
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  3. #2 Glaskügelchen, 01.03.2015
    Glaskügelchen

    Glaskügelchen Erfahrener Benutzer

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    Na du wirst ja einen Grund haben, warum du einen neuen Mietvertrag willst oder nicht?
    Ich würde einfach einen H&G-Vertrag nehmen. Auf keinen Fall selber einen Vertrag zusammenschustern.
     
  4. #3 bienemaya, 01.03.2015
    bienemaya

    bienemaya Erfahrener Benutzer

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    Hallo,
    da bei uns fast Dasselbe praktiziert werden soll, nur andersrum, also unser Eigentümer wechselt, stellt sich mir die Frage nach einem Übernahmeprotokoll. Nur ist es ja keine Neuvermietung sondern der Mieter wohnt ja schon einige Zeit in der Wohnung. Oder macht man das dann nicht mehr? Hast du hierzu irgendwelche Gedanken?

    Also wenn der schon 10 Jahre da drin wohnt: sind ja neue Gesetze erlassen worden, gerade was die neuen Klauseln angeht bezügl. der starren Renovierungsfristen ( ist jetzt mal so ein Gedanke).
     
  5. #4 Newbie15, 01.03.2015
    Newbie15

    Newbie15 Gast

    Die Frage ist halt, warum der Mieter einen Vertrag mit neuen, gültigen Klauseln zu Schönheitsreparaturen, Winderdienst, Hausmeister o.ä. akzeptieren soll. Hätte ja nur Nachteile für ihn. Würde für den Mieter nur Sinn machen, wenn es auch irgendetwas positives für ihn gäbe, z.B. Ausschluss von Eigenbedarfskündigung o.ä.
     
  6. Berny

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    Aus purer Menschenfreundlichkeit macht bestimmt kein VM einen neuen MV.
     
  7. #6 Pharao, 02.03.2015
    Zuletzt bearbeitet: 02.03.2015
    Pharao

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    Hi Ingo1404,

    wenn du ihn so "lange & gut" schon kennst, warum brauchst du dann überhaupt einen neuen Mietvertrag :?

    Ich gehe mal davon aus, das der bestehende Mietvertrag wohl nicht ganz so "toll" ist. Und da du den neuen Mietvertrag sicherlich auch nicht aus reiner Nächstenliebe abschließen willst, wäre m.E. der Mieter schön doof, wenn er jetzt einem aktuellen, neuen Mietvertrag zustimmen würde, ohne letztlich einen Vorteil davon zu haben.
     
  8. #7 ingo1404, 02.03.2015
    ingo1404

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    Moin,

    ich kenne im moment den alten Mietvertrag noch nicht einmal.
    Natürlich möchte ich nicht aus Nächstenliebe einen neuen machen. Ich hätte nur gerne alles einheitlich. Es wären sogar einige Sachen von Vorteil für den Altmieter, da meiner Meinung nach die Nebenkostenabrechnung für ihn nachteilig ist.
    Im Moment 2 Wohnungen mit 70 qm (vermietet) und ca 95 qm( im Moment leer). Bis auf Wasser und Gas wird alles 50/50 aufgeteilt ich würde es nach der Fläche aufteilen. Seine verlängerte Kündigungsfrist nach über 10 Jahren würde ich ihm auch erhalten.
    Er macht alle arbeiten ums Haus, kehren, Schnee räumen, Rasen mähen usw. das würde ich halt aufteilen. Sein voriger Mitbewohner war 93 Jahre alt bevor er ausgezogen ist, deshalb hat er freiwillig alles übernommen.
    Danke und Gruß
    Ingo
     
  9. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    probieren kannst du es ja mal mit dieser Begründung. Aber ob die neue Abrechnung tatsächlich vorteilhafter für den Mieter wäre, das solltest du m.E. vorher mal grob ausrechnen. Dazu kannst du ja die Werte aus der letzten Abrechnung hernehmen, nur dann mit dem neuen Umlagesatz. Denn dann kannst du dem Mieter auch zeigen: "schau mal, das hast du bei der letzten Abrechnung gezahlt und das hättest du nach der neuen nur zahlen müssen".

    Naja, also das sehe ich als klaren Nachteil für den Mieter, wenn der Mieter eine verlängerte Kündigungsfrist hat. Vorteil (mitnehmen) wäre meiner Meinung, wenn du als Vermieter eine verlängerte Kündigungsfrist hättest und der Mieter die normale Kündigungsfrist.
     
  10. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    So wird es ja wohl auch gemeint gewesen sein.:tongue:
     
  11. Syker

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    Hallo zusammen,

    Sehe ich auch so.
    Zumal gesetzlich für den M eh max. 3 Monate zulässig sind. Auch wenn im MV längere Fristen vereinbart sind.

    VG Syker
     
  12. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    @ Berny

    unabhängig mal was gesetzlich gilt, in älteren MV verlängert sich die Frist oft für beide Vertragsparteien und deswegen kann man m.E. nicht davon ausgehen, das der Fragesteller sich vielleicht nur falsch ausgedrückt hat.
     
  13. Berny

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    In den alten MVs möglicherweise ja, jedoch nicht laut geltenden Rechtsvorschriften.
     
  14. #13 Glaskügelchen, 02.03.2015
    Glaskügelchen

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    Das ist keine Großzügigkeit, sondern deine Pflicht! Es ist nicht zulässig die Kosten für leerstehende Wohnungen auf den Mieter zu übertragen. Leerstandskosten muss der Vermieter tragen. Meines Wissens nach darf er die zuviel gezahlten Kosten sogar zurückfordern.
    Auch das ist keine Großzügigkeit, denn:
    Betonung liegt auf ÜBERLASSUNG des Wohnraums.
     
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