NK-Abrechnung nach EG-Wechsel

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von ute-mlt, 05.10.2008.

  1. #1 ute-mlt, 05.10.2008
    ute-mlt

    ute-mlt Neuer Benutzer

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    Hallo,
    letzten November wurde (m)eine Wohnung zwangsversteigert. Die Hausverwaltung weigert sich, die Kopien der NK-Abrechnung rauszugeben bzw. verweist lapidar auf den Neubesitzer und "man solle das doch mit ihm bzw. seinem Steuerberater klären". Schon nach der Versteigerung erhielt der Neubesitzer die Info "Zwischenablesung ist nicht notwendig". Ist das rechtlich korrekt? Wenn ja: wie wird mit den Verbrauchsdaten umgegangen? Viele Grüsse und herzlichen Dank für jeden Hinweis, Ute
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 05.10.2008
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    wenn dir die wohnung nicht mehr gehört, warum brauchst du dann kopien der nk-abrechnung?
     
  4. #3 Christian, 06.10.2008
    Christian

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    Wenn es deine Wohnung war, hattest du auch sicherlich einen Vertrag mit dem Energieliferanten (Strom + ggf. Gas), dem Wasserlieferanten, dem Versicherungsunternehmen, Dem Telefonanbieter, ...

    Diese Verträge solltest du schleunigst kündigen (wenn noch nicht geschehen).

    Ab der Kündigung dürften dann eigentlich keine Kosten mehr für dich entstehen, der Käufer/Ersteigerer schließt dann neue Verträge ab, und gut ist ...

    Alternative: In Absprache mit dem neuen Eigentümer die bestehenden Verträge auf ihn übertragen/umschreiben lassen.
     
  5. RMHV

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    Die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft ist nun mal etwas völlig anderes als eine Betriebsksotenabrechnung mit einem Mieter. Eine Aufteilung auf die einzelnen Nutzer eines Jahres findet nicht statt. Der Abrechnungssaldo ist mit demjenigen auszugleichen, der bei Fälligkeit Eigentümer ist. Der frühere Eigentümer scheidet mit dem Eigentumsübergang aus der Gemeinschaft aus und hat ab diesem Zeitpunkt auch keine Rechte mehr gegen die Gemeinschaft.


    Wozu soll eine Zwischenablesung gut sein? Der Erwerber hat die Abrechnungsspitze zu zahlen bzw. hat Anspruch auf ein Guthaben. Für die Abrechnung der Gemeinschaft ist die Jahresablesung also immer ausreichend.
     
  6. #5 ute-mlt, 06.10.2008
    ute-mlt

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    Na, wie gehe ich denn steuertechnisch mit den NK um?
    Muss ich doch irgendwie einbringen....
     
  7. #6 lostcontrol, 06.10.2008
    lostcontrol

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    betriebskosten sind durchlaufende posten und müssen garnicht eingang in die steuer finden.
     
  8. RMHV

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    Das ist falsch...
    Ein Blick auf die Anlage V zeigt, dass die Betriebskosten sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ausgaben in die Einkommesteuererklärung eingehen.

    Da die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung nach dem Zuflussprinzip erklärt werden, sind die monatlichen Hausgeldbeträge abzügliche der kalkulierten Instandhaltungsrücklage - soweit bezahlt - Werbungskosten des vermietenden Wohnungseigentümers.
     
  9. Capo

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    Da hat losti sich von der Vermietung reinlegen lassen ;)
    Bei der Vermietung KANN das weg gelassen werden, da einnahmen und Ausgaben im allgemeinen gleich sein sollten. (Nicht bei WEG)
    Da bei WEG die Unterschiede durch Hausgeld bzw Instandhaltungsrücklage und VErwalter-honorar höher sind, als die üblichen Betriebkosten, muss das gegen gerechnet werden.
     
  10. #9 lostcontrol, 06.10.2008
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    jepp, mein fehler...
    ich hatte heute mit meiner mutter genau darüber 'ne riesendiskussion, weil sie immer drauf besteht dass der steuerberater das ganze betriebskostenkram auch bekommt, obwohl der mir dann entsprechend jedesmal wieder anruft und erklärt dass er's nicht braucht (dann darf ich's wieder zurücksortieren *genervtguck*).

    klar - ich betreu ja nur ganze häuser, die sich komplett in eigenbesitz befinden, da bleibt mir vieles erspart mit was ihr euch rumärgern müsst.
     
  11. RMHV

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    Auch dieses ist falsch. Für die Vermietung von Eigentumswohnungen gilt das gleiche Einkommensteuergesetz, das auch für die Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäuser gilt.

    Das Einkommensteuergesetz kennt als relevante Größen die Einnahmen und die Werbungskosten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Einnahmen für Nettomiete oder für Betriebskosten erzielt werden und es spielt auch keine Rolle, ob es sich bei den Werbungskosten um umlagefähige oder um nichtumlagefähige Betriebskosten handelt.

    Eine Einkommensteuererklärung, die nur die Nettomieten ausweist, ist definitv fehlerhaft.
     
  12. #11 lostcontrol, 06.10.2008
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    wir verlassen uns da auf unseren steuerberater, und der hat das bisher immer alles prima hingekriegt. wenn das fehlerhaft wäre, hätte sich das finanzamt sicherlich längst gemeldet (wir machen das ja nicht erst seit gestern so, sondern schon seit mehreren jahrzehnten - und der alte steuerberater machte das genauso wie der jetzige).
    ich sehe keinen grund die methode zu wechseln.

    es werden natürlich auch nicht nur die nettomieten ausgewiesen sondern selbstverständlich jede menge anderer kram auch noch.

    aber ich glaub wir hatten die diskussion schon mal - da gipfelte das dann darin, dass man sich gestritten hat ob die grundsteuer dann doppelt versteuert wird oder nicht...
     
  13. RMHV

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    Falsch ist falsch und bleibt auch dann falsch, wenn der Fehler von einem Steuerberater gemacht wird.

    Warte einfach mal auf eine Betriebsprüfung...

    Ich kann mich zwar nicht an eine Diskussion darüber erinnern, ob Grundsteuer doppelt versteuert wird oder nicht, würde aber einen derartigen - sorry - Schwachsinn auch niemals behaupten. :wink
     
  14. #13 lostcontrol, 07.10.2008
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    betriebsprüfung? wir vermieten privat, und das seit mehreren generationen.
    im mom liegen hier vor mir die einkommensteuererklärungen sowie bescheide der letzten 20 jahre, und ganz offensichtlich sieht das finanzamt nichts falsches.
     
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