NK-Abrechnung: Quadratmeterzahl variierte ueber die Jahre ... ...

Diskutiere NK-Abrechnung: Quadratmeterzahl variierte ueber die Jahre ... ... im VF - Ankündigungen! Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; Aus den Unterlagen meiner Vorgaenger habe ich einge NK-Abrechnungen, die Quadratmeterzahlen fuer die Wohnflaeche des Gesamtgebaeudes schwanken um...

  1. #1 Koenig Arthur, 13.02.2015
    Koenig Arthur

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    Aus den Unterlagen meiner Vorgaenger habe ich einge NK-Abrechnungen, die Quadratmeterzahlen fuer die Wohnflaeche des Gesamtgebaeudes schwanken um ca. 15 %, d. heisst mal sind es weniger, mal mehr gewesen ... .

    Ich hatte nun einen gesunden Mittelwert genommen ; aber die einen Mieter haben Einsicht in den alten Mietvertrag der anderen Mieter genommen, und dort sind die qm leicht hoeher angegeben ... , aber noch nicht beim Maximalwert den ich in meinen Unterlagen finden kann ... .

    ==> Da aendert sich natuerlich erstmal potentiell der Umlageschluessel zu Gunsten der Vermieter, die mehr qm aufgeschrieben haben wollen ... .

    Nun hat das Objekt noch nie jemand genau vermessen ... ... , zumindest sind keine Unterlagen dazu da ... ...

    Da die Mieter in dem Punkt eine Korrektur wollen: Koennte ich auch enfach auf die Variante verweisen, wo _noch_ weniger qm vorhanden sind, und dann einfach diese in der Korrektur verwenden ?
    ==> Dann muessten sie sogar mehr zahlen, nicht weniger ...

    ===============

    Und was ist, wenn ich die Huette mal vermesse .. und dabei kommen noch 100 qm mehr raus:
    ==> Muss ich dann rueckwirkend Nebenkosten korrigieren und erstatten ... ?

    Oder wenn ich einen Nutzraum in Wohnraum umwandle ?
     
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  3. dots

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    Um welche Quadratmeter gehts denn? Wohnfläche, beheizte Fläche, Nutzfläche, ...?

    Meine Oma schreibt mir ja auch nicht einfach nur "3 Liter" auf den Einkaufszettel ...

    Und: Maße haben den Vorteil, dass sie durch Messungen eindeutig zu bestimmen sind.

    Die Bude hat also eine konkrete Wohnfläche, die es zu nehmen gilt. Warum willst du da irgendeinen Wert nehmen, den du zufällig gefunden hast?

    Einfach einen Wert zu nehmen, weil der noch niedriger ist als der bisher verwendete, ist .... wie drücke ich mich jetzt aus, damit es noch einigermaßen höflich bleibt? ... ******
     
  4. #3 Koenig Arthur, 13.02.2015
    Koenig Arthur

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    Moment mal ; die Alt-Mieter haben selbst in der Vergangenheit alle unterschiedlichen qm-Zahlen akzeptiert ; bei mir soll es auf einmal genau der Wert sein, der denen am meisten nuetzt ... ... :wink4:

    Es geht um _Wohnflaeche_ ...
     
  5. dots

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    Ach, Wohnfläche.
    Weißt du, wie man die berechnet?

    Dass damals andere Werte verwendet wurden, mag sein. Vielleicht hat sich ja was an der Berechnung der Wohnfläche geändert?
    Du als Vermieter bist aber dafür verantwortlich, die korrekten Werte in der Berechnung zu verwenden.
    Du kannst auch pauschal mit 5 rechnen, aber damit wärst du angreifbar, sofern die Wohnfläche nicht 5 (qm, dm² oder ha) ist.

    Also: Nimm den Mittelwert aus den ganzen Werten, runde den auf auf volle 100 und rechne 3,6 drauf, damit es nicht so aufgerundet aussieht.

    Du darfst dich nur nicht beschweren, wenn die Mieter sich (zu Recht!) beschweren.
     
  6. #5 lostcontrol, 13.02.2015
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    Wie kann eine Betriebskostenabrechnung überhaupt irgendwie "zu Gunsten der Vermieter" ausfallen? Da gibt's gesetzliche Grundlagen (Betriebskostenverordnung, Heizkostenverordnung) die besagten dass diejenigen Kosten mit den Mietern abgerechnet werden müssen die entstanden sind - wo will da der Vermieter irgenwas zu seinen Gunsten ermauscheln?

    Keine Unterlagen? Sowas.
    Dann frag doch mal beim städtischen Bauamt nach, vielleicht hast Du da Glück.
    Oder lass halt ausmessen.

    Interessant. Was habt Ihr denn für Umlageschlüssel dass die Kosten bei weniger Quadratmetern höher werden?

    Dann solltest Du vielleicht drüber nachdenken warum man für sowas üblicherweise Fachleute engagiert...
     
  7. #6 Nero, 13.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2015
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    Wie bereits zuvor gesagt: Am besten anhand der Baupläne und v.a. via Messgerät selbst ! im Beisein der M. räumliche Feststellungen treffen.

    Zwischen beiden Methoden kann es ja durchaus leichte ! Unterschiede in den tatsächlichen Maßen geben.

    Aber was kümmert mich das "Geschwätz" = die NK von gestern. Wenn ich den "Fehler" nicht zu vertreten habe.

    Ich würde exakte Daten schaffen - je mehr m² desto besser - falls nach = Wohnfläche abgerechnet wird.

    Wieso weniger m² mehr sein sollen, verstehe ich jetzt auch nicht. Unproportionaler = hier unangebrachter Dreisatz?
     
  8. #7 lostcontrol, 13.02.2015
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    Viel besser wär's man würde einen Profi engagieren der auch die Wohnflächenverordnung gut kennt.
    Sonst setzt man sich nur dem Vorwurf aus da was gemauschelt zu haben.
    Gerade Koenig Arthur sollte sowas lieber nicht selbst machen.
     
  9. #8 Koenig Arthur, 14.02.2015
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    Also: Unterlagen gibts definitiv nicht, war mal ein Archivbrand ... ...

    Und fuer die Mieter waeren mehr qm besser, weil dann mehr der Kosten auf den Leerstand entfiele ...

    Dass mehr qm besser waeren ... gilt ja nur, wenn die Mieter mehr davon haben ...
     
  10. #9 lostcontrol, 14.02.2015
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    Du weisst aber schon dass DU für die Leerstandskosten aufkommen musst und nicht die Mieter?
    Also so langsam kann ich auch nur dem zustimmen was Dir schon mehrfach gesagt wurde:
    Lass die Betriebskosten lieber einen Profi machen - Du scheinst das nicht nur inkorrekt zu machen, sondern sogar illegal...
     
  11. #10 Koenig Arthur, 14.02.2015
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    Ist mir doch voellig klar ; aber oben hat jemand gemeint, dass mehr qm besser waeren ... ...

    Ich selber koennte auch mit der geringsten vorkommenden qm-Zahl bestens leben ... :41:
     
  12. #11 lostcontrol, 14.02.2015
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    Bei Dir bin ich mir absolut nicht mehr sicher was Dir klar ist und was nicht...

    Ob gering oder hoch - gefragt ist die KORREKTE Quadratmeterzahl, und sonst garnichts.
     
  13. dots

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    Damit bin ich hoffentlich nicht gemeint, oder?
    Oder doch? Würd' mich mittlerweile auch nicht mehr wundern. Wo bin ich hier nur gelandet?
     
  14. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Und genau das meine ich auch. Ausmessen kann jeder selbst, denn geringe Differenzen
    sind erlaubt, (10% ). Mir persönlich sind diese Tricksereien nicht verständlich, denn jeder
    Mieter soll/muß nur das bezahlen was er in Anspruch nimmt, dazu zählt nun mal die ge-
    naue Wohnfläche (evtl.Abweichung 10%).
     
  15. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Trotz reichlich Ecken und Kanten bist Du recht weich gelandet. Dieses Forum ist so viel-
    seitig, also für jeden was dabei.Stell Dir vor, es wären hier nur Professoren am Werk.
     
  16. Nero

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    Hallo Herr König:
    Ich war gemeint - Aber wieso auch nicht.

    Habe gesagt, dass die exakten! Maße der Wohnungen festgestellt werden sollen.

    Falls bisher nicht - und es sich herausstellt, dass andere, größere Dimensionen gegeben sind, so können sie ja nur für dich von Vorteil sein, sofern Du u. a. nach m² abrechnest. Und die Mieter das bisher jährliche Treiben auch weiterhin mitmachen.

    Ich mache/kenne das jedenfalls so, dass ich ein einmal festgelegtes Verfahren nicht mehr ändere/einfach so ändern kann.

    Also mit raus und rein in die Kartoffeln wäre ich persönlich vorsichtig.
     
  17. #16 lostcontrol, 14.02.2015
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    Wieso sollte das von Vorteil sein?
    Ob klein ob gross - das Ganze muss auf 0,00 aufgehen.
    Wo soll da ein Vorteil für den Vermieter drin sein?
     
  18. dots

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    Mit Mieter A ist Umlage nach Fläche vereinbart, der Mieter hat 60% der Fläche gemietet.
    Mit Mieter B ist Umlage nach Verbrauch vereinbart, der Mieter hat 60% des Gesamtverbrauchs.
    Es sind Kosten in Höhe von 100€ entstanden (und folglich auf die beiden Mieter umzulegen).
    Mieter A hat 60€ zu zahlen.
    Mieter B hat 60€ zu zahlen.

    Und siehe: Es muss NICHT auf 0,00 aufgehen. Und je nach dem, ob man es beim Ermitteln der Fläche nicht so genau genommen hat oder doch, ist da u.U. ein Vor- oder Nachteil für den Vermieter "drin".
    Wenn sich jetzt nämlich rausstellt, dass die von Mieter A bewohnte Fläche nur 40 (oder gar noch weniger) Prozent der Gesamtfläche ausmacht, ...
     
  19. #18 lostcontrol, 14.02.2015
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    Das ist aber genau das was so nicht sein darf.
    Der Umlageschlüssel muss ja für alle Parteien der gleiche sein.

    Es müsste schon - wenn man natürlich nicht korrekt vorgeht bzw. das Gesetz missachtet dann kommt sowas dabei raus. Das ist aber eben nicht in Ordnung.

    Klar - auf illegale Weise zu Geld zu kommen ist auch 'ne Möglichkeit.
    Aber die wollen wir hier ja wohl kaum befürworten, oder?
     
  20. #19 Nero, 14.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2015
    Nero

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    Es war keineswegs so gedacht, als VM irgendwie einen Vorteil zu ziehen. Im Gegenteil.
    Ich hatte die Eingangsfrage so verstanden, dass man nicht weiß, um welche Größenordnungen es im einzelnen geht und sie deshalb festgestellt werden sollen.
    Der besagte Streit in diesem Fall bezieht sich ja auf irgendwelche Maße.

    Ich habe ja irgendwo schon einmal erwähnt, dass exakte Maße für mich sehr relevant sind - weil ich im Rahmen der Heizkosten u. a. nach Wohnfläche" abrechne. Was glaube ich nur noch in Ausnahmefällen haltbar ist.

    Insofern sind /wären für mich genau in diesem! Falle bezüglich der Fragestellung auch eventuell höhere Raummaße von Vorteil.
    Bei mir geht es auch genau auf - und keinesweg zum Nachteil der Mieter.

    Dass man einen Leerstand nicht veranschlagen kann, ist mir sehr wohl bekannt. L.G.

    Ich beziehe 70 % der Gesamtkosten auf die Fläche, und 30 % auf die Personenzahl.
    Vielleicht ist es jetzt verständlicher.
     
  21. #20 dots, 14.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2015
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    Hast du dafür Beweise/Quellen oder irgendeinen Hinweis, daß das wirklich so ist? Ich habe bisher noch keinen einzigen gefunden.

    Welches Gesetz?
     
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