NK falsch->Rückforderung möglich?

Diskutiere NK falsch->Rückforderung möglich? im Fristen Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo, :wink unser Vermieter hat uns eine Betriebskosten Abrechnung für das Jahr 2006 abgegeben wo uns auffiel das zu Beispiel der Punkt 3 (...

  1. #1 jptreky, 06.02.2007
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    Hallo, :wink

    unser Vermieter hat uns eine Betriebskosten Abrechnung für das Jahr 2006 abgegeben wo uns auffiel das zu Beispiel der Punkt 3 ( Warmwasser und Heizung)dieser Abrechnung falsch ist, da er nicht mit den Formeln der Heizkostenverordnung HeizKV BGBI S.2376 gerechnet hat. Als wir ihn auf den Fehler hingewiesen haben, hat er den Fehler eingesehen und uns eine neue Betriebskostenabrechnung mit den Formeln der Heizkostenverordnung HeizKV gegeben, Der Unterschied der beiden Abrechnungen belief sich auf 450,-€ zu unseren gunsten.Allerding ist wieder ein Fehler drin,den er hat uns 130% bei Heizung und Warmwasser berechnet.Heist es nicht:
    Bei Heizung und Warmwasser muss der Vermieter mindestens 50,höchstens jedoch 70%entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch abrechnen.Die Restlichen 30 bis 50 % werden entsprechend der Wohnungsgröße auf dem Mieter umgelegt.
    Unsere Frage ist nun :
    Wir habe mit bekommen das diese Fehler die letzten 10 Jahre in den Betriebkosten Abrechnungen sich eingeschlichen haben.
    Da wir bis jetzt immer Geld zurückbekommen haben, hatten wir uns die Rechnungen nicht näher angesehen.
    Haben wir das Recht ,das der Vermieter rückwirkend die Betriebskostenabrechnungen neu berechnet?
    Wenn Ja, wieviel Jahre können wir rückwirkend fordern?
    MFG
    jptreky
     
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  3. #2 jptreky, 06.02.2007
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    Hallo :wink,

    hat keiner von euch einen Rat bzw.Tip für mich? :?

    Bitte bitte bitte

    tschau
    jptreky
     
  4. #3 DiplomHM, 06.02.2007
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    Die alten Abrechnungen sind von dir anerkannt worden. Du hattest nach Erhalt eine Frist von 12 Monaten Einspruch gegen die Abrechnung zu erheben. Die ist - so gehe ich davon aus - längst abgelaufen. Also, keine Chance mehr!

    Das mit den 130% verstehe ich nicht. Bitte näher erläutern, was du damit meinst.
     
  5. #4 jptreky, 07.02.2007
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    Hey DiplomHM, :wink

    also mit den 130 % hat es folgendermaßen auf sich.
    der Vermieter hat 100% Verbrauchsabhängig Warmwasserverbrauch (mein Zählerstand) plus 30% Verbrauchsunabhängig und 100% Verbrauchsabhängig Heizungsverbrauch (mein Zählerstand) plus 30% Verbrauchsunabhängig bei uns abgerechnet.
    Aber laut Heizkostenverordnung darf er doch nur,Auzug aus der Heizkostenverordnung:
    "Bei Heizung und Warmwasser muss der Vermieter mindestens 50,höchstens jedoch 70%entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch abrechnen.Die Restlichen 30 bis 50 % werden entsprechend der Wohnungsgröße auf dem Mieter umgelegt." :?

    Oder versteh ich da was falsch? :?

    Ich habe mal noch eine andere Frage.
    Darf der Vermieter bei den Umlagen den Posten "Betriebskostenabrechnung" in Rechnung stellen wenn er keine Rechnung davon hat? :gehtnicht
    Er mach nämlich die Abrechnung selber per Exel und berechenet jedem Mieter dafür 60,-€ pro Jahr. :gehtnicht

    Gruß
    jptreky
     
  6. #5 lostcontrol, 07.02.2007
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    nein, darf er nicht.
    die betriebskostenabrechnung läuft als verwaltungstätigkeit, und hausverwaltung ist nicht umlegbar.
    dass er die betriebskostenabrechnung selbst erstellt, ist allerdings völlig in ordnung (sofern er sie denn korrekt macht) - das steht ihm ja frei, ob er sich die arbeit selbst machen will oder sie jemand anderen gegen bezahlung machen lässt.
    umlegbare aufgaben (z.b. hausmeistertätigkeiten, gartenpflege usw.) die er selbst erledigt, darf er durchaus auch ohne offizielle rechnung umlegen, sofern er sie ohne mehrwertsteuer und mit entsprechenden vergleichsstundensätzen (z.b. per kostenvoranschlag vom gärtner etc.) abrechnet. wär ja ein witz, wenn eigenarbeit "bestraft" würde.
     
  7. #6 DiplomHM, 07.02.2007
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    [Spaß on] Die Rechnung deines Vermieters muss ich mir merken! :geil .... [Spaß off]

    Nein, du hast natürlich recht. Folgende Aufteilung der Kosten ist möglich:

    50% Grund- 50% Verbrauchskosten (meist bei alten, schlecht gedämmten Immobilien)
    30% Grund- 70% Verbrauchskosten (findet die meiste Anwendung)
    oder 100% Verbrauchkosten (aber dann ohne Grundkosten)

    Das wird ein langer Weg mit deinem Vermieter, dass alles zu klären. Ich hoffe für dich er zeigt sich einsichtig und ist kein "sturrer Hund"!
     
  8. RMHV

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    Mein Eindruck ist eher, dass hier jemand mit einer einfachen Rechenaufgabe überfordert ist und aus 100% der errechneten Verbrauchsmenge durch Addition von 30% Grundkosten zu 130% kommt.
     
  9. #8 jptreky, 07.02.2007
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    Hallo,

    ich bedanke mich für eure Antworten.
    Ich bin ja erstmal beruhig das ich im Recht bin.
    Mal sehen wie mein Vermieter auf diesen Fehler reagiert.

    ich werden euch auf den laufenden halten.

    mfg
    jptreky
     
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