NK-Vorauszahlung eigenständig senken?

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von carolina, 14.11.2010.

  1. #1 carolina, 14.11.2010
    carolina

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    Hallo,

    vor 2 Jahren habe ich mit Zustimmung meines damaligen Vermieters meine Nebenkostenvorauszahlung erhöht. Damals hatte ich eine Nachzahlung von ca. 500 Euro zu leisten, und damit ich nicht wieder eine für mich hohe Nachzahlung am Ende des Jahres zu leisten habe, habe ich beschlossen, die monatliche Vorausszahlung entsprechend zu erhöhen. Mein Vermieter hat dem zugestimmt.

    Seitdem zahle ich eine erhöhte Nebenkostenvorauszahlung.

    Kurz danach hat sich mein Vermieter geändert. Das Haus wurde von jemanden aufgekauft, der bekannt für das Handeln von sog. "Schrottimmobilien" ist. Dabei wurde auch der alte (und sehr gute) Hausmeister gekündigt, es wurden keine Zahlungen an die örtlichen Stadtwerke weitergeleitet (..ein anderes Thema, jetzt wieder im Lot), diese hätten uns beinahe Wasser und Allgemeinstrom abgestellt usw. Gerüchteweise soll sich der Eigentümer in Insolvenz befinden.

    Die Hausverwaltung kümmert sich auch nicht um Mängel, wie an Elektroleitungen herunterlaufendes Wasser, Schimmel an den Wänden usw. Daher haben einige Mieter die Miete seit ca. 1 Jahr gekürzt, ohne das von seitens der Hausverwaltung irgendwelche Reaktionen erfolgte. Ob die Mietminderung gerechtfertigt ist, vermag ich letztendlich nicht zu beurteilen, weil es nicht meine Wohnung betrifft.

    Nun meine Frage: Sollte ich für das Jahr 2009 keine Nebenkostenabrechnung erhalten (..was ich stark vermute), kann ich dann eigentständig die vor 2 Jahren vereinbarte erhöhte NK-Vorauszahlung wieder auf das alte Niveau senken? Brauche ich dafür die ZUstimmung des jetzigen Vermieters?

    Wie kann ich ggfs. auf eine Übersendung einer NK-Abrechnung für 2009 bestehen? Ich lebe nach der Devise: Was ich verbraucht oder benutzt habe, zahle ich auch ! Möchte niemanden was schuldig bleiben. Allerdings denke ich, ich muss mittlerweile ein Guthaben haben, weil so kostenintensive Posten wie z.b. Hausmeister weggefallen sind. :Blumen

    Liebe Grüße
    Carolina
     
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  3. #2 pragmatiker, 14.11.2010
    pragmatiker

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    da der vermieter zur abrechnung nach spätestens 12 monaten verpflichtet ist, können sie bei nichtvorlage der abrechnung ihr zurückbehaltungsrecht aus § 273 BGB geltend machen und unter berufung auf dasselbe (angekündigt) lediglich die grundmiete überweisen.
    kommt die abrechnung, müssen die die zurückbehaltenen beträge allerdings nachzahlen. also nicht ausgeben, sondern zinsbringend anlegen.
     
  4. #3 carolina, 14.11.2010
    carolina

    carolina Neuer Benutzer

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    Hallo,

    also mir wäre es lieber, nur die "erhöhte" NK-Vorauszahlung einzubehalten.

    Die restliche NK-Vorauszahlung von ca. 170 Euro würde ich gerne weiterzahlen. Immerhin muss ich ja Heizung, Grundsteuer, Versicherung des Eigentümers zahlen. Und das würde ich halt auch gerne.

    Und wenn er keine Abrechnung übersendet, kann ich auf diese Bestehen?

    Carolina

    :hase

    (was ein geiler Hase, wo habt Ihr denn den her??)
     
  5. #4 Christian, 15.11.2010
    Christian

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    Hallo carolina,

    ja, aber der Vermieter kann sich, wie pragmatiker schon schrieb, Zeit damit lassen:

    Kannst du das nicht mit deinem Vermieter besprechen? Wenn beide sich (wie auch immer) einigen können, ist das immer besser, als wenn sowas im Streit endet.

    Gruß,
    Christian
     
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