Nochmal Fahrstuhl: Sondernutzungsrecht?!

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von sosoberlin, 15.05.2014.

  1. #1 sosoberlin, 15.05.2014
    sosoberlin

    sosoberlin Erfahrener Benutzer

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    Hallo liebe Experten,

    noch eine Frage bzgl. des leidigen Fahrstuhls. Mir gehört nicht das ganze Haus und ich habe gerade den Eindruck, über den Tisch gezogen zu werden.

    Gehen wir mal davon aus, dass ich alleine einen Fahrstuhl bezahle für alle anderen ME.
    Kostenpunkt zwischen 60.000 und 100.000 Euro. 8Wir sprachen hier schon drüber). :unsicher017:

    Laut TE soll jetzt nicht ernsthaft nur ein Sondernutzungsrecht für uns rausspringen?

    Für mich sind Sondernutzungsrechte etwas, worüber man nach Gusto auch wieder anders entscheiden kann. Mir ist EIGENTUM 10 x lieber als ein x-beliebiges Sondernutzungsrecht.

    Was sagt Ihr dazu?
    Ich muss ja auch in Zukunft alle Kosten tragen, Instandhaltung etc. Ich nutze ihn auch alleine. Und ja, den Tip zum Spezialschlüssel mit dem man auch wirklich der einzige Nutzer bleibt, kenne ich. - Aber darum geht es eigentlich nicht. -

    Danke Euch!
     
  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Nur falls es allstimmig gustiert ;)


    Wer Chef im eigenen Haus sein will, ist in einer WEG falsch. Ob man einen Aufzug, noch dazu einen außenliegenden, irgendwie zum Sondereigentum machen könnte, kann ich nicht beurteilen.
     
  4. #3 sosoberlin, 15.05.2014
    sosoberlin

    sosoberlin Erfahrener Benutzer

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    Klar, ich habe auch nichts gegen WEG.

    Aber gibt es wirklich keine Fahrstühle in Sondereigentum? Nie, nie, nie?

    Verdammt, mich ärgern die 100.000 Euro und (die auf die Jahre ja noch viel höher liegenden) Folgekosten einfach so sehr :unsicher029:

    Naja, ich habe ja jetzt meinen Superjuristen, vielleicht zaubert er irgendwas aus dem Hut. *Zaubernder Smilie mit Kaninchen*
     
  5. ika

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    Das Geld für den Juristen hättest du dir wohl sparen können.

    Sondernutzungsrecht. zwingend. § 5 Abs. 1 WEG.
     
  6. #5 sosoberlin, 15.05.2014
    sosoberlin

    sosoberlin Erfahrener Benutzer

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    der superjurist überarbeitet die TE :smile018: das hat nichts mit der Frage zu tun aber *werweißwas*
    manchmal gibt e vollkommen erstaunliche Dinge, die ich nieeee gedacht hätte!!!
    Abgesehen davon, dass der BGH viele Dinge ständig ändert.
     
  7. #6 Bürokrat, 15.05.2014
    Bürokrat

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    Warum nicht einfach den Aufzug weglassen? Für den gesparten Kaufpreis + Instandhaltung + Reparaturen auf 10 jahre kannst du dir schon ein neues kleines mfh kaufen.
    An die 60.000 glaube ich übrigens nach wie vor nicht...
     
  8. #7 sosoberlin, 22.05.2014
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2014
    sosoberlin

    sosoberlin Erfahrener Benutzer

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    @Bürokrat: bei Eigentumswohnungen muss ein Fahrstuhl vorhanden sein, es geht nicht ohne. Die Folgekosten trage ich nicht mehr, bzw. nur zu 50%. :-)
    Nur deswegen interessiert mich auch ein möglichst günstiger Herstellungspreis, ob die Verträge zur Betreuung des Fahrstuhls vom Hersteller dann die gesparten Herstellerkosten wieder hereinholen, ist nicht 100%ig mein Bier.

    Es ist aber wirklich schwer, motivierte Fahrstuhlbauer zu finden in der Hauptstadt.
    Die haben alle so viel zu tun, meine Güte..

    Zum Thema: Fahrstuhl geht nie und wird auch nie Eigentum sein können. Damit muss man sich wirklich abfinden und dann geschickt regeln, dass das Sondernutzungsrecht nicht geändert werden kann durch irgendwelche späteren, wideren Umstände. - Das beschäftigt dann die Gerichte. *stöhn* Statt dass man solche Streitereien juristisch im jetzt Vorfeld unterbindet, ernährt man mit den von Juristen geschaffenen § nur ihre späteren Arbeitsplätze. Das ist ziemlich raffiniert gemacht, ein Hand reicht die andere.
     
  9. ika

    ika Erfahrener Benutzer

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    Und wer zahlt die restlichen 50% der laufenden Aufzugskosten ?
     
  10. #9 sosoberlin, 22.05.2014
    sosoberlin

    sosoberlin Erfahrener Benutzer

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    ...der Käufer der Wohnung -> Eigentumswohnungsverkauf.
    Naja, streng genommen zahle ich ihn erst und dann der Käufer, deswegen die finanzielle Beklemmung.

    Und wenn wir es nun noch genauer betrachten: im Prinzip zahlt der Käufer nachher eh alles, weil wie schon mal besprochen: Herstellungskosten beider Wohnungen entsprechen wie immer dem Preis einer Wohnung.

    Wie ich heute Mittag schon einer Forumsteilnehmerin empfohlen hatte: schuldenfreie Immobilien sind immer noch die beste Garantie für Ruhe und Zufriedenheit. Oder? :-)
     
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Nochmal Fahrstuhl: Sondernutzungsrecht?!

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