Notarkosten mit 40 Positionen gem. Paragr. 141?

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung" wurde erstellt von RayRen, 28.05.2013.

  1. RayRen

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    Unser Notar hat mit Einzug der letzten Rate vom Treuhandkonto noch eine Notarkostenberechnung gem. Paragraphen 141, 154 KostO gestellt. Aufgeführt sind 40 Positionen mit einer Gesamtgebühr von 135 Euro. Sicherlich ist das nicht soviel Geld. Trotzdem ärgere ich mich, da viele der Positionen im einstelligen Cent-Bereich liegen (0,06€), aber dennoch mit 1,00€ berechnet werden. Ich frage mich jetzt, warum der Notar nicht einfach die Gesamtsumme berechnet hat? Für mich nicht nachprüfbar, aber ich habe den Eindruck, dass ich so preiswerter weggekommen wäre. Sind den solche Kleinstbeträge rechtens? Die Schlussrate belief sich auf ca. 15.000€
    Danke für Eure Hilfe
     
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  3. #2 Martens, 29.05.2013
    Martens

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    Um Centbeträge in Rechnung zu stellen, die in der Summe dann einen dreistelligen Eurobetrag ergeben (sofern ich das richtig verstanden habe), bedarf es einer gewissen - äh - Penetranz.

    Vielleicht hat das Büro aber auch einfach eine gute Software, die sowas automatisch und mit dem berühmten Knopddruck macht.

    Ob diese Kosten nun angemessen oder korrekt berechnet wurden, kann man ohne detaillierte Kenntnis von 1. dem abgerechneten Sachverhalt und 2. der KostO nicht beurteilen. Einen einfachen "Rechner" gibt es bleistiftsweise hier: Berechnungsweise der Notargebühren .

    Christian Martens
     
  4. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Die Software nennt sich wohl "Gier-frisst-Hirn-2.0".
     
  5. #4 quarnstedt, 31.05.2013
    quarnstedt

    quarnstedt Gast

    Notarkosten

    Diese Paragraphen (141, 154) KostO sagen nichts aus, über das was der Notar abgerechnet hat.
    Du musst den Paragraphen schon genau angeben (in der Zeile wo auch die Gebühr steht).

    Da du von einem Treuhandkonto redest, könnte ich mir vorstellen, dass der Notar hier die s.g. Hebegebühr berechnet hat. Diese wird nach den einzeln ausgezahlten Beträgen berechnet. Vielleicht handelt es sich auf um s.g. Betreungsgebühren (§ 147).

    Im übrigen ist der Notar verpflichtet (er wird alle 3 Jahre amtlich geprüft, alle Kosten in Rechnung zu stellen.
    Finden die Prüfer eine falsche oder zu hohe Rechnung, muss der Notar (wiederum geprüft) die Kosten nachfordern oder erstatten.

    Also erst informieren, dann meckern und nicht gefährliches Halbwissen verbreiten.:-)
     
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