Notarsgebühren

Diskutiere Notarsgebühren im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Hallo zusammen, ich habe ein Haus gekauft und der Verkäufer, da nicht am Ort wohnend, hat seinen Teil der Unterschrift bei einem anderen Notar...

  1. #1 Ich-bin-es, 27.06.2017
    Ich-bin-es

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    Hallo zusammen,

    ich habe ein Haus gekauft und der Verkäufer, da nicht am Ort wohnend, hat seinen Teil der Unterschrift bei einem anderen Notar geleistet. Die Fahrt war ihm zu weit. Nun bekomme ich die Rechnung dafür. So ganz sehe ich das nicht ein. Er hätte ja her kommen können und wenn er es vorzieht, woanders hin zu gehen, ist das doch eher seine Sache, oder? Auch wenn ich als Käufer für die Notarsgebühren zuständig bin, aber doch nur bei meinem Notar hier.

    Grüße
    Cantor
     
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  3. #2 immobiliensammler, 27.06.2017
    immobiliensammler

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    Um wieviel geht es denn? Wenn es die reine Nachgenehmigung war (also nur eine Unterschriftsbeglaubigung) dann sind das wohl ca. 50 Euro?
     
  4. #3 Ich-bin-es, 27.06.2017
    Ich-bin-es

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    Ja, gut € 65. Also erträglich. Trotzdem finde ich nicht, dass es meine Sache ist,
     
  5. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Dann solltest Du Dir keine Immo kaufen. Da kommen bestimmt noch andere Rechnungen auf Dich zu
     
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  6. #5 immobiliensammler, 27.06.2017
    immobiliensammler

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    Wenn Du Dich zur Zahlung der Notargebühren verpflichtet hast dann zahlst Du die eben, Punkt. Oder steht da eine Einschränkung, dass Du nur die Kosten des Notars XXX bezahlst?
     
  7. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Wie weit wäre die Fahrstrecke des Verkäufers zu Deinem Notar gewesen? Der Verkäufer hätte entsprechende Unkosten gehabt und hat den Weg zum naheliegendem Notar gewählt. Nachdem Du die Kosten des Notars zu übernehmen hast musst Du diesen auch bezahlen. Nur meine unverbindliche Meinung.
     
  8. #7 Ich-bin-es, 27.06.2017
    Ich-bin-es

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    Letztlich geht es mir gar nicht um diese Kosten. Der Verkäufer ist meine Schwester. Erbauseinandersetzung. Ich war schon ein bisschen enttäuscht, weil sie nicht hergekommen ist. Ist ja auch ein kleines Ritual und setzt irgendwo einen Punkt in der Familiengeschichte. Also ich wäre gern MIT ihr zum Notar gegangen. Wenn sie es vorzieht, woanders zu beurkunden, ok. Ich bin davon ausgegangen, dass sie dann selbstverständlich auch die Mehrkosten trägt. Oder es wenigstens mal anspricht. Es geht mir gar nicht um die Kosten an sich. Wenn man enttäuscht ist, will man einfach nur wissen, wie klar und selbstverständlich ist das, dass ich die Kosten übernehmen muss. Mir war es nicht klar.

    Es scheint juristisch korrekt und liebe Pitty, ich werde auch die weiteren Rechnungen des Hauses zahlen können.
     
  9. Duncan

    Duncan
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    Jetzt bin ich aber enttäuscht. Da hat man die perfekten Grundlagen für den beliebten Erbengemeinschaftskrimi. Da wäre locker eine Erpressung, anderthalb Morde und diverse Anschläge drin gewesen und dann kommt ihr mit so einem Kleinkram....
     
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  10. #9 Ich-bin-es, 27.06.2017
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    .... yes, das war ne dicke Nummer. Bei den wenigsten Krimis dieser Art geht es um Finanzen. Da ploppt alles mögliche auf .... ich bin jetzt erstmal stolz, dass wir das soweit hinbekommen haben. Wenn man schon nicht mordert, erpresst und verleumdet, dann wird man sich doch mal über € 65 aufregen können .....

    Bzw. ich würde wirklich gern wíssen, ob das so ok ist. Muss man doch mal vorher drüber geredet haben . Ansonsten, wer die Musik bestellt, zahlt. Stell Dir vor, Du hast 10 Geschwister und alle gehen zu einem anderen Notar ohne darüber zu reden, dass Du die Rechnung dafür zahlen sollst .....
     
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  11. #10 sara, 27.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2017
    sara

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    Also ich habe vor ein paar Jahren auch eine Erbauseinandersetzung mit meinem Bruder und habe das Haus meiner Mutter übernommen und meinem Bruder ausbezahlt. Soviel ich weiß sind die Notarkosten von uns Beiden hälftig bezahlt worden.
    (Fremdnotar war allerdings keiner nötig).

    Erbauseinandersetzung oder was ?
     
  12. Bovary

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    Hast Du Deine Schwester vielleicht einfach mal gefragt? Vielleicht hat der unterschriftenbeurkundende Notar einfach nur in die Urkunde geguckt und die Rechnung dem geschickt, der sie nach Urkunde zu bezahlen hat. :)
    Wenn auch mancher KV vielleicht nicht die nötige Klarheit aufweist, die man sich wünschen würde. Wenn es um die Eintreibung der Kosten geht, wird da meist nicht geschlampt. :)
     
  13. #12 Ich-bin-es, 27.06.2017
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    Danke für Eure Gedanken. Ja, ich frage meine Schwester.
     
  14. #13 Ich-bin-es, 28.06.2017
    Ich-bin-es

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    Nur falls ihr neugierig seid. Gefragt. Und ja, sie war davon ausgegangen, dass das alles so seine Richtigkeit hat.
     
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  15. #14 immodream, 28.06.2017
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    Hallo ich-bin- es,
    vielleicht hast du ja so gut geerbt, das deine Schwester ohne schlechte Gewissen gedacht hat, das diese Peanuts für dich Trinkgeld sind.
    Aber ihr habt ja zumindestens geredet.
    Grüße
    Immodream
     
  16. #15 Ich-bin-es, 29.06.2017
    Ich-bin-es

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    Na ja. In dem Fall ist meine Schwester die Wohlhabendere und das Erbe nicht gerade groß.

    Für alle, die es vielleicht noch nicht wußten: bei einer Erbauseinandersetzung nimmt der Notar immer als Geschäftswert den kompletten Verkehrswert, auch wenn Dir die Hälfte bereits gehört und Du nur die andere Hälfte kaufst. Jetzt verstehe ich auch, dass Sara hier schreibt, wir haben uns als Geschwister die Notarskosten geteilt. Verhandelt wird über das GESAMTE Objekt als Erbe und nicht nur über den Kauf einer Hälfte.

    Gut vielleicht auch für den einen oder anderen, der hier liest und in ähnlicher Situation ist, vorher zu wissen. Dagegen ist dann die Beglaubigung durch den zweiten Notar echte Peanuts.

    Grüße
    Cantor
     
  17. Berny

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    Hallo Ich-bin-es,
    gibt es eine Vereinbarung, ODER hatte der VK die Notarmusik bestellt...?
    Wer hatte Dir die Rechnung geschickt?
     
  18. Pitty

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    Da beschwert sich jemand, dass das Erbe nicht groß ist. Das ich nicht lache.

    Weißt Du, was schon lustig ist. Die Generation vor mir, ich bin jetzt knapp über 40 hat es noch geschafft etwas auf die Höhe Kante zu legen.

    Meine Generation mag lieber Urlaube und weniger arbeiten, weil sie mit dem momentanen Geld klar kommen. Die wenigsten die ich kenne haben sich für das Alter abgesichert. Warum auch, ich lebe jetzt. Sie verpulvern das letzte Geld was sie vererbt bekommen haben und leben an sich gut. Die eigenen Kinder haben nur kein Geld mehr zum verprassen., denen wird es wesentlich schlechter als den eigenen Eltern gehen.

    Und jetzt kommst Du, der nicht gerade Wohlhabend ist und beschwert sich dass das Erbe nicht größer ist.

    Hast Du mal überlegt, weshalb manche Leute mit gleichem Gehalt wohlhabender sind wie andere?

    Sie haben gespart, jede DM und jeden Euro zweimal umgedreht vor dem ausgeben. Sind in den ersten Jahren ihres Lebens nicht groß in den Urlaub gefahren, haben die Versicherungen stets überprüft wo sie am günstigsten ist. Fahren lieber kleine Entfernungen mit dem Rad, als das Auto anzuschmeißen.

    Dann kauft sich der sparsame ein Haus und wird von anderen beschimpft, dass er wohlhabender ist.

    Sorry, lass Dir mal was anderes einfallen. Und sehe selber zu wie Du an mehr Geld kommst um so wohlhabend zu werden wie Deine Schwester. Da kann schon ein Zweitjob helfen.

    Mit Deiner Aussage hast Du mich wohl gerade auf dem falschen Fuß erwischt.

    Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.
     
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  19. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    OODER: Sie hatten intelligent/er bzw. geschickt/er gewirtschaftet...:007sonst:
     
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  20. GSR600

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    Bissle Offtopic, auch ich gehöre zu der Generation, ich lebe jetzt, klar wir haben auch ein Haus, dass denn in ein paar Jahren abbezahlt ist. Aber ganz ehrlich, es kann ich 10 min vorbei sein, da nützt mir das ganze gesparte nix.
    Wie heisst es so schön, das letzte Hemd hat keine Taschen.
     
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  21. #20 sara, 29.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2017
    sara

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    Hast du wirklich einen Kaufvertrag diesbezüglich gemacht?

    Du solltest dich mal von deinem Vokabular verabschieden mit dem "Kauf".
    Erbauseinandersetzung ist kein Kauf in dem üblichen Sinne. Du übernimmst Anteile von Mitereben, diese werden ausbezahlt.

    Was ist im Erbauseinandersetzungsvertrag bezüglich der anfallenden Kosten genannt?
    Da kann natürlich stehen, dass der Erwerber diese übernimmt.
     
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