Nutzung des Gemeinschaftsaigentums

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von marus, 23.04.2014.

  1. marus

    marus Neuer Benutzer

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    In unserer WEG (10 Einheiten) gibt es einen Keller, der nicht aufgeteilt im Gemeinschaftseigentum steht. Außerdem gibt es noch Bodenräume im jeweiligen Spondereigentum. Der Keller ist recht klein, so dass es immer wieder Konflikte um die Nutzung gibt. So beansprucht eine Familie (Mieter, Mutter+2 Söhne, 16/18) etwa 30-40% des Kellerraumes für ein Kettcar (!) und wenigstens 4-5 Fahrräder/"Funbikes" (das täglich benutzte, das die Mutter immer draußen am Gartenzaun anschließt, nicht mitgezählt).
    (Wie) Kann man die Familie daran hindern, den Gemeinschaftskeller über Gebühr zu belegen? (und sie dazu bewegen, überzählige Fahrzeuge entweder zu entsorgen (Kettkar) oder auf dem eigenen Boden unterzubringen, in den allerdings schon der Auto-Dachkoffer der (autolosen) Familie nicht mehr hineinpasst...)
     
  2. AdMan

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  3. #2 Fremdling, 23.04.2014
    Fremdling

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    Was sagt die Teilungserklärung und/oder die Hausordnung zur Nutzung der Gemeinschaftsräume im Kellergeschoss? Was hat der vermietende Eigentümer im Mietvertrag vereinbart? Was sagt der vermietende Eigentümer zur intensiven Nutzung von Gemeinschaftsräumen durch seine Mieter? Der vermietende Eigentümer ist Ansprechpartner auf der Suche nach einer Lösung.
     
  4. marus

    marus Neuer Benutzer

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    O.k., richtig, der Vermieter hat auch zugesagt, mit der Familie zu sprechen. Teilungserklärung/ Gemeinschaftsordnung gehen aber nicht so ins Detail, Keller ist halt "Gemeinschaftseigentum"; Mietvertrag/Hausordnung kenne ich nicht, wenn's aber der übliche Hamburger ist, sagt der über eine anteilige Nutzung o.ä. auch nichts aus.
    Wenn es keine "übergeordnete" Regelung gibt, wird man auf goodwill angewiesen sein - oder auf die Trägheit der Familie: Der Keller soll saniert werden und muss dazu vollständig geräumt werden - vielleicht bleibt dann doch das eine oder andere Wrack auf der Strecke (oder auf dem Recyclinghof)...
    Es irrt der Mensch solang er hofft http://www.vermieter-forum.com/images/smilies/84.gif
     
  5. #4 The HouseManager, 23.04.2014
    The HouseManager

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    Sofern in der Teilungserklärung bzw. Hausordnung und Beschlüssen, welche in der Vergangenheit gefasst wurden (eine Pflicht zur Führung einer Beschluss-Sammlung gibt es seit 2007) nichts anderes erwähnt ist, sollte es auf die Tagesordnung der Eigentümerversammlung gestellt werden.

    Einfacher wird die Sache, wenn sich mehrere Eigentümer zusammenschließen und gleicher Meinung sind. Entweder spricht man dann mit dem Eigentümer selber oder lässt die Angelegenheit über den Verwalter/Hausverwaltung regeln.

    Dennoch sollte hier ein Beschluss über die Nutzung des Gemeinschaftseigentums gefasst werden. Wichtig ist, dass der Tagesordnungspunkt auf jeden Fall vor der Eigentümerversammlung von dem Verwalter erfasst und allen Eigentümern mitgeteilt wird, da ansonsten der Beschluss anfechtbar ist.
     
  6. Duncan

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    Mal die Teilungserklärung genau ansehen. Da gibt es fast immer einen Passus in dem die WEG einen einzelnen Eigentümer zwingen kann sich seinen Mietern entsprechend durchzusetzen, das kann ggf. sogar zum unfreiwilligen Verkauf der Whg. führen! Auch das er sich ggf. der WEG gegenüber Schadensersatzpflichtig macht, wenn er seinen Mietern nicht Einhalt gebietet, sollte kommuniziert werden.
    Abmahnung der Mieter und die Ankündigung der kostenpflichtigen Einlagerung durch den vermietenden Eigentümer wären durchaus probate Mittel. Wenn die Solvenz der Mieter unbefriedigend ist, sollte auch im Kosteninteresse die kostenpflichtige Entsorgung des Unrates bzw. die Verwertung zur Kostendeckung "angeboten" werden.
     
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