Odysse Wohnungssuche mit Hund

Dieses Thema im Forum "Was nicht passt - der Small-Talk" wurde erstellt von Avicenna, 06.08.2007.

  1. #1 Avicenna, 06.08.2007
    Avicenna

    Avicenna Neuer Benutzer

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    Bin als wohnungssuchender durch zufall beim googeln auf dieses forum gestossen und habe mich sehr interessiert und immer wieder erstaunt durch einige themen gelesen.
    scheint es nur so oder haben hier ziemlich viele vermieter ein etwas seltsames verhältnis zu "dem mieter an sich"?

    meine schwester ist selber besitzerin mehrerer mehrfamilienhäuser, und ich kenne ne menge anektoden, sicher sollten vermieter vor existenszbedrohenden wirtschaftlichem schaden geschützt werden usw.

    nur sind meine erfahrungen der letzten wochen mit vermietern (und besonders mit maklern!!! .. gut anderes thema) so übel, dass ich denke, viele probleme mit mietern haben sich vermieter selber zuzuschreiben.
    die art und weise, wie die teilweise mit interessenten umgehen, ist echt nicht mehr zu akzeptieren und übersteigt jedes zu ertragende mass an unhöflichkeit.

    ich z.B. habe einen sehr guten job verdiene überdurchschnittlich gut.
    lustigerweise finden vermieter das auch immer ganz toll ... ich stehe bspw. in der wohnung oder bin am telefon und sobald ich auskunft über job und einkommen gebe, werden sie übertrieben freundlich, ich bekomme den mietvertrag quasi schon aufgedrängt :vertrag. zumindest solange, bis ich erwähne, dass ich einen hund habe ... danach ziehen düstere wolken auf und es fehlt nur noch, dass man mich mit security entfernen läßt. :lol

    und dazu kann ich nur sagen, wer meinen hund nicht mag, der bekommt auch nichts von meinem geld - und da ich glücklicherweise genug davon habe, bin ich in der glücklichen situation, dass ich mich nich doppelt diskriminiert fühlen muss.

    aber die jüngsten erfahrungen, die ich mal als "randgruppe" machen durfte, zeigen mir, dass auf dem deutschen wohnungsmarkt was ganz gewaltig nicht stimmt ... und zwar der umgang miteinander! ich erwarte, dass man sich grundsätzlich mit gegenseitigem respekt entgegen tritt.
    man bekommt in BRD nur schwer eine Wohnung als tierbesitzer, mit Kindern, als Student, wenn die Hautfarbe etwas von weiß abweicht ... und dann wird gejammert "es ist so schwer ordentliche mieter zu finden"
    slber sfchuld sage ich da nur.
    die kunst als unternehmensleiter (sprich als vermieter) ist es, die achtung der mieter zu gewinnen und erhalten ... leben und leben lassen .. und wenn die mieter den vermieters sehr schätzen, dann funktionieren sie auch so, wie sich das jeder "chef" wünscht.

    ich kann nur sagen, es ist ebenso schwer ordentliche vermieter zu finden.
    ich habe nun einige privatvermieter kennen gelernt, von denen ich nicht weiß, ob sie eigentlich selber wissen, dass sie nicht weit weg davon sind, sich im rechtsfreien raum zu befinden.
    hier ein paar beispiele skrupelloser tricks von vermietern, die denken, die hat einen hund und zeitnot, und die hat genug geld, die findet so leicht nix, da habe ich leichtes spiel:

    1. der vermieter lehnt die vermietung der guten wohnung ab, aber bietet mir alternativ eine hundetaugliche wohnung an (wie sich rausstellen sollte ein verschimmeltes loch unter dem dach) .. und dann sagt er mir noch, ich müsste dann aber seinem freund, der makler ist, provision zahlen, damit der auch was davon habe :stupid

    2. vermieter meint er müsse sich das mit dem hund überlegen .. nach kurzer zeit kommt er zu mir und sagt, er wäre einverstanden, aber die miete pro/qm wäre dann etwas höher, er würde dann auch nicht renovieren (obwohl die wohnung noch kein bad hat) und er würde keine nebenkostenabrechnung machen, ich solle zustimmen, dass ich ihm pro qm pauschal 2,50 € monatlich zahle ... die miete hätte dann für 120 qm warm bei 1740 € gelegen ... nur!!! :D ... sonst übrigens nur etwa 1350 € :zwinker

    .. ich könnte hier noch einiges schreiben, was ich erlebt habe ... ich kann aber eigentlich nur noch mit dem kopf schütteln über solche dreistigkeit.

    und zum anderen, ich habe einen hund, weil ich hunde liebe.
    ich habe meinen hund nicht als kinderersatz, obwohl ich keine kinder habe.
    ein hund bereichert mein leben und es bedeutet steigerung meiner lebensqualität.
    tiere haben grundsätzlich ebenso ein existenzrecht wie menschen.
    man kann nicht auf der einen seite über klimaschutz und naturschutz reden und auf der anderen seite in seiner nächsten umgebung extrem umweltfeindlich agieren.
    ich bin auch kein "öko", ich arbeite im TOP-Management einer sehr großen firma, bin doppelakademikerin und promoviert.
    und ich zahle mehr steuern als viele familien (auch manche vermieter :zwinker) überhaupt brutto verdienen.
    ich leiste genug für die gesellschaft, ich habe es verdient, dass ich mein leben so gestalte, wie es mir gefällt ... und dazu gehört die freiheit einen hund zu besitzen .. auch als mieter.
    und wenn ich dann höre ... "sie ja, ihr hund nicht, schaffen sie den doch ab" ... dann weiß mein gegenüber einfach nicht, was für eine dummheit er sich da gerade geleistet hat!
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    Viele Vermieter verbieten hunde, weil die Gesetzeslage nunmal so ist. Wenn der Vermieter einen hund erlaubt, kann er das bei Problemen nicht rückgängig machen. Deswegen werden Haustiere pauschal verboten und dann nachträglich erlaubt. (Genehmigung speziell für diesen Hund)

    Leider sind Hunde (wie auch andere Tiere) oft nicht "erzogen" und stellen eine Gefahr für die Mitbewohner da. Da der Vermieter hier massive Probs bekommt, versucht er das natürlich zu verhindern.

    zugegeben, viele Vermieter wissen nicht, was sie da tun, aber das liegt mehr an der Gesetzgebung als an den vermietern selbst.
     
  4. #3 Avicenna, 06.08.2007
    Avicenna

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    es ist ja nicht so, dass ich nicht wüßte, dass es ne menge hundehalter gibt, die sich wirklich seltsame methoden im umgang mit ihrem hund einfallen lassen und wo sicherlich hundehalter und hund nachhilfe bräuchten.

    es würde mich auch nicht stören, wenn mir ein vermieter in einem vernünftigen gespräch erklären würde "wieso, weshalb, warum" .. aber so verläuft es nur selten, statt dessen wird die abneigung gegen "hund" schnell auch auf den hundehalter übertragen. und das nervt einfach.

    ich habe nur 2 vermieter bisher kennen gelernt, die meinten, man habe nichts gegen hunde, aber man wolle keine probleme im haus. sie würden mir die wohnung aber geben, wenn ich mit ihnen schriftlich vereinbaren würde, wenn es probleme mit dauerkläffen oder aggressvität gäbe, müsste ich den hund abgeben oder innerhalb von 3 monaten ausziehen. die beiden haben so eine gewisse toleranz vermittelt und damit auch eine atmosphäre geschaffen, dass man sich gerne mit denen gut stellen möchte ... also nur dann auf deren abgebot eingeht, wenn man weiß, der hund entspricht den bedingungen auch.

    privatvermieter sollten mal darüber nachdenken, warum sie welche beziehung zu welchem mieter haben. das vermeitung in brennpunkten eher problematisch ist, ist ja noch einsehbar. aber das problem mit den mietern zieht sich ja durch alle schichten.

    und es fällt eben auf, dass bestimmte umgangs- und verhaltensweisen mieter dazu animieren, den vermieter regelrecht zu verabscheuen .... und wenn die chemie gar nicht mehr stimmt, dann gibt es auch keinen respekt mehr vor fremdem eigentum. und die folgen sind belannt.
     
  5. #4 lostcontrol, 06.08.2007
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    ganz ehrlich, wenn du finanziell so gut dastehst - warum kaufst du dir dann nicht einfach 'ne eigentumswohnung? dann wäre das problem ein für alle mal erledigt...

    dass viele vermieter keine hundehaltung erlauben wollen liegt a) an den von capo genannten gründen aber häufig auch b) daran, dass die anderen mieter im haus das nicht haben wollen - und die möchte man ja behalten und sie gut behandeln...
     
  6. #5 Suzuki650, 07.08.2007
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    Ich kann dich verstehen, bin ehemals Mieter gewesen, einer von der ganz "beliebten" Sorte, alleinerziehend, Hund + Katze. :zwinker Ist allerdings auch schon ein paar Jährchen her (ca. 13 Jahre).

    So, nun, durch ein Erbe habe ich ein "halbes Haus" bekommen. Da ich bei meinem Freund wohne habe ich meine Wohnung vermietet. Da kein Mieter "komplett" zu finden war, habe ich als teilmöbliert bei der Uni angeboten...Ein Zimmer war ruckzuck weg.

    Wo ich aber drauf raus will, ist Zimmer 2. in Bezug auf Hautfarbe, habe weder ich noch meine Eltern (Quasi-Hausverwalter, da im gleichen Haus wohnend) nun überhaupt keine Probleme mit gehabt. Ok. ich habe ein Auge bei der Kündigungsfrist zugedrückt. (Versuch mal einem Ausländer der sich gerade mal in deutsch ausdrücken kann unser Mietrecht zu erklären!??) Mit Erfolg! Israelis, Palästinenser, Kurden, Pakistani..........haben da zeitweise zusammen gelebt. Ohne Probleme! Das Zimmer ist quasi immer irgendwie weiter gegeben worden........

    Für die herzliche Aufnahme und Unterstützung sind meine Eltern mit Geschenken überhäuft worden.... Auch "vorgeführt" um andern Stuenten zu zeigen es ist nicht nur Scheixx in Deutschland, es geht auch anders....

    Es geht also.....

    Hund, ja ist ne Sache für sich. Wir täten mit Katze oder Hund vermieten. Aber weil wir beide langjährig Hund hatten, haben wir uns entschlossen nur kleine Hunde (Kniehöhe) zu nehmen, wg. den Treppen.

    Kinder, haben wir beide mittlerweile erwachsen. Zum Glück und selbstständig :banana Ja, Kinder bei uns im Moment Reizthema...

    Praxisbsp.: 2 Kinder (8+4) Der ältere ADSH, der jüngere wahrscheinlich auch. Ich erlaube mir dieses Urtei,l weil selber betroffen. Man geht zwar zur Behandlung, setzt diese aber allem anschein nach nicht um. (will jetzt nicht weiter dadrauf eingehen; ich spreche aber aus Erfahrung) daraus erbibt sich:

    Krach, Randale, von Kindern wie von Eltern. Zum Teil nachts um 3.00. Und um 6.00 gehts wieder los.

    Sorry ich bin ein wenig abgeschweift.

    Ich weiß ja nicht.........Wir hätten ne Whg. in 57...

    Gruß
    Suzi





    Suzie
     
  7. Dr.No

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    Oh, das sehe ich aber ganz anders. Natürlich kann man eine Zustimmung widerrufen wenn es Probleme gibt (zumindest wenn Sie arg sind).

    Das Hauptproblem ist, das durch das Dauerschuldverhältnis eine besondere
    Treueverpflichtung begründet wird, aus der ein Willkürverbot resultiert.

    D.h. wenn einem Mieter ein Hund zugestanden wird, dann haben alle Mieter einen Anspruch auf einen Hund (oder zwei oder ...).

    Den ersten Hund kann ich mir noch aussuchen, die weiteren nicht mehr.

    Die einzige Möglichkeit dies zuverhindern ist keinen Hund zuzulassen, bzw. verbotene
    Hundehaltung zu verfolgen. Wir haben deshalb bereits einem Fußball Bundesligaspieler gekündigt.

    Der übertriebene Mieterschutz schlägt hier um zu einer Benachteilung der Hundemieter.
     
  8. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Eine Zustimmung zu widerrufen, mag ja gehen, aber wenn es um einen hund geht, ist das schwieriger. Ein rückzug der Genehmigung bedeutet das abgeben des Tieres. Je nach Nachfrage kann das Tier vermittelt werden oder eben nicht. Wer da auf den Plan tritt, sollte klar sein. Mieterschutz, Tierschutz, Datenschutz...
    komische Sachen sind das und widersprechen sich manchmal...
     
  9. Dr.No

    Dr.No Erfahrener Benutzer

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    Du hast mich erwischt, ich bin kein Hundehalter.
    Die Steigerung der Lebensqualität durch einen Hund geht an mir vorbei.
    Apropos vorbei, an meinem Haus gehen ganz viele Menschen mit ihren Hunden
    vorbei. Ich habe so viel Hundekacke, dass ich gar keinen eigenen Hund brauche.
    Ich habe nur so einen kleinen Roboterhund,
    wenn der nervt dann drücke ich auf den Schalter er nervt nicht mehr.
     
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