Ölverbrauch reduzieren

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Modernfamily, 05.07.2014.

  1. #1 Modernfamily, 05.07.2014
    Modernfamily

    Modernfamily Erfahrener Benutzer

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    Mal eine Frage an die Techniker bzw. Energiesparer:

    Momentan heizen wir morgens einmalig unseren Wasserspeicher von 200 l per Öl auf 45 Grad auf. Das Wasser reicht uns den ganzen Tag zum Duschen Usw.

    Was ist nun kostengünstiger bzw. was verbraucht weniger Öl? Wenn ich durchgängig Warmwasser bereite durch Wiederaufhitzen bei Differenz/Absinken der Temperatur um 5 Grad oder so wie wir grade verfahren mit einmaligem Aufheizen?

    Die Frage konnte mir keiner beantworten bisher. Geht nur um den Sommerbetrieb! Keine Heizung, nur Warmwasser. Heizung ist 5 Jahre alt. Buderus Logano
     
  2. AdMan

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  3. Duncan

    Duncan
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    Üblicherweise ist Level halten günstiger als große Schwankungen. Dies hängt auch von eurem persönlichen Verbrauchsverhalten ab. Ausprobieren. Es sollte eine Solarunterstürzung evtl. gar mit einem Kamin mit Wärmerückgewinnung (für die kühleren Tage und Übergangszeit) kombiniert angedacht werden. Ja, dauert ewig bis es sich amortisiert oder gar nie, aber die laufenden Kosten kann man damit minimieren und Geld auf der Bank schimmelt eh nur.
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Die gleiche Temperatur halten ist günstige.

    Wir hatten in unserem Haus ein Jahr die Heizung am Tage immer abgedreht. Dann war das Wohnzimmer Abends auf 18 grad abgekühlt und ehe es warm würde, musste extrem viel Energie reingepumpt werden. Als wir im darauffolgenden Jahr alles konstant haben durchlaufen lassen, haben wir in einem kälteren Winter weniger Gas verbraucht.:finger010:
     
  5. #4 sara, 06.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 06.07.2014
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Dieses Argument hinkt...
    Denn es geht nicht um die Heizung für den Wohnraum sondern nur für das warme Wasser.

    Da das warme Wasser eh nachts auch abgesenkt wird und morgens erst wieder erwärmt wird braucht es die Energie für diese Erwärmung immer. Da ist das Wasser dann nach 10 Stunden gleich kalt...

    Also, wenn du mit den 200l bei einmaligem Aufheizen (da würde ich lieber die Temperatur etwas erhöhen) den ganzen Tag auskommst, ist es auf jeden Fall günstiger dann abzuschalten. Allerdings wird das Wasser mit jedem zapfen an der Warmwasserleitung durch zuströmendes kaltes Wasser doch erheblich abgekühlt.

    D.h. die Wasserprogrammeinstellung nur für ca. 1 -2 Stunden einstellen.
     
  6. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Mit Wasser ist es genau das gleiche. Wenn es akühlt, muss ich mehr aufheizen, kostet mehr Energie.
     
  7. #6 Kitzblitz, 06.07.2014
    Kitzblitz

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    Man kann sich auch zu Tode (oder krank) sparen !

    Schon einmal über die Legionellen nachgedacht, die sich sich bei nur 45 Grad C sauwohl fühlen und sich prächtig vermehren ?

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  8. Duncan

    Duncan
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    Das Problem können ordentliche Heizungsregelungsanlegen ganz einfach lösen. Unabhängig von den sonstigen Nutzereinstellungen prüfen die ob in einen gewissen Zeitintervall, z.B. täglich, eine Temperatur von über 75° erreicht wurde, wenn nicht wird zum nächsten Heiztermin "eine Schippe drauf gelegt". Auch Zwangsspülungen in temporär gering genutzten Leitungssystemen sind einregulierbar, z.B. in Schulen mit Sommerferien oder Ferienhausanlagen außerhalb der Saison.

    Nach nun mind. 3 Schulungen und einigen Jahren Praxis auch in der Krankenhaussanierung halte ich das Thema Legionellen für deutlich übertrieben und sinnfreie Panikmache. Aber wenns schee macht...
     
  9. #8 Modernfamily, 06.07.2014
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    Käse...

    1. gibts das Legionellenprogramm wo der Boiler einmal wöchentlich voll aufgeheizt wird
    Und 2. reden wir hier über nen 200 l Boiler der vermutlich schneller wieder leer ist als sich da auch nur irgendwas festsetzen kann.

    Das Legionellenproblem wird zu Unrecht aufgebauscht. Nicht umsonst gelten die Vorschriften nur für größere Anlagen.

    Und totsparen? Schön wärs...nur siehts leider so aus dass man sich das Wohlfühlheizen einfach nicht mehr leisten kann...
     
  10. Andres

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    Ich hätte bei solchen Überlegungen noch auf dem Schirm, wie stark die Heizung belastet wird, wenn sie täglich nur einmal oder deutlich häufiger anspringt. Aber das dürfte schwer in Bargeld umrechenbar sein.

    Wenn es um den Warmwasserverbrauch außerhalb der Heizperiode geht, würde ich mal über Solarthermie nachdenken. Einen vernünftigen Speicher vorausgesetzt, bekommst du damit Warmwasser zum Preis des Stromverbrauchs der Umwälzpumpe.
     
  11. #10 sara, 06.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 06.07.2014
    sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Ne, in dem Fall nicht. Denn wenn nachts 10 Stunden eh die Nachtabsenkung die Temperatur runter regelt ist da morgens auch kein warmes Wasser mehr drinnen. Also kann der Kessel auch 20 Stunden aus sein, die Wassertemperatur ist dann nicht tiefer.

    Es geht ja darum, dass die Fragerin mit dem morgens gewärmten Wasser den ganzen Tag auskommt...
    Also warum soll das dann permanent aufgeheizt werden.
    Die Temperatur würde ich auf 50° stellen.

    Ich habe auch einen Buderus Logano allerdings Gasheizkessel, der heizt einmal die Woche auf 70° hoch. (Legionellenschaltung)

    Ja, das ist wiederum ein Irrtum, denn der Boiler wird nie leer!
     
  12. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    es kommt doch zudem darauf an ob das Warmwasser im Haus umgewälzt wird (Rücklauf Warmwasserleitung). Ist dies der Fall und sind die Rohre schlecht isoliert wirst Du natürlich einen höheren Energieverbrauch haben wenn die Temperatur ständig auf xx Grad Celsius gehalten wird, im genesatz wenn die Temperatur runter geregelt wird.
     
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