PÄCHTER bezahlt seit einem Jahr keine Pacht -Räumungsklage

Diskutiere PÄCHTER bezahlt seit einem Jahr keine Pacht -Räumungsklage im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; HILFE ... Der Pächter unseres Hotel-Restaurants bezahlt seit einem Jahr (außer 1 Monat) keine Pacht und keine Nebenkosten. Es blieb uns nichts...

  1. #1 Hantchen Erna, 19.10.2018
    Hantchen Erna

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    HILFE ...
    Der Pächter unseres Hotel-Restaurants bezahlt seit einem Jahr (außer 1 Monat) keine Pacht und keine Nebenkosten. Es blieb uns nichts anderes übrig als den gerichtlichen Weg zu nehmen. Insbesondere, da keine Kommunikation mit ihm möglich ist, er wird ausfallend. Eine Räumungsklage wurde gestellt, die aber nicht zur Wirkung kam, da er immer bis zum letzten Termin gewartet hat und dann kam von seinem Anwalt wieder ein Schreiben, so dass es wieder verschoben wurde. Der Pächter ist durch eine vorangehende Steuerschuld von 80.000 € aus dem Betrieb, den er vor unserem als Pächter betrieb, schon zahlungsunfähig. Die Brauerei, Getränkelieferanten usw. warten auch noch auf die Zahlungen der offenen Rechnungen und noch die Schulden durch den jetzigen Pachtrückstand von ca. 60.000 €. Der Mann ist eigentlich total pleite, aber weigert sich unseren Betrieb zu verlassen, er sitzt wie eine Zecke darin und wir als Eigentümer haben keine Chance ihn daraus zu bekommmen. Wie kann das sein? Was haben wir in Deutschland für eine Rechtssprechung??
    Hinzu kommt, dass er alles verkommen lässt, alles ist verdreckt. Er pöbelt die Gäste an, hat schon Vereine rausgeekelt, ein Nachbarschaftsverein, der seit über 100 Jahren unserem Hause treu war hat er rausgeschmissen. Kegelvereine wurden rausgeekelt. Die Reinungskraft hat er beschimpft und entlassen. Da er sich im Moment eigentlich keine Angestellten leisten kann (das Bier holt er schon an der Tankstelle), gehen wir davon aus, dass es im Haus ebenso alles verdreckt ist.
    Nun gibt es am 26.10.'18 einen Gerichtstermin, dieser soll aber nur ein Gütetermin zur Einigung sein (????), obwohl wir gesagt haben, dass wir nur noch wollen, dass dieser Mensch so schnell wie möglich unser Haus verlässt. Jetzt ist die Sprache davon, dass er zum Jahresende das Haus verlassen will. WIESO kann der Pächter es bestimmen, wie es weitergeht und wann es ihm passt, zu gehen?? Ich verstehe die Welt nicht mehr.
    Hat jemand eine Idee oder Tipps für uns? Was können wir noch machen??? Ich habe das Gefühl, dass unser Anwalt tiefenentspannt ist und ihm der Kampfgeist fehlt ...

    Danke für die Antworten ...
     
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  3. Andres

    Andres
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    Eine Rechtsprechung, die davon ausgeht, dass man Geld hat. Ansprüche gegen Leute zu verfolgen, die kein Geld haben, war noch nie besonders angenehm. Hat übrigens recht wenig mit Deutschland oder dem deutschen Rechtssystem zu tun.


    Es ist nun einmal vorgeschrieben, dass eine gütliche Einigung versucht wird, § 278 ZPO. Macht grundsätzlich auch Sinn ...


    Was ist die Alternative? Faustrecht? Irgendwann wird es eine gerichtliche Entscheidung geben, die dann falls nötig von einem Gerichtsvollzieher vollstreckt wird.


    Euer Anwalt soll euch "die Welt" erklären. Er wird dafür bezahlt.


    Es steht euch frei, jederzeit zu einem Anwalt zu wechseln, der wie ein aufgescheuchtes Huhn durch seine Kanzlei flattert und schon beim Frühstück das Toastbrot anschreit, wenn ihm die Farbe nicht gefällt. Wer hat wohl die besseren Erfolgsaussichten?

    Wenn es um die Terminierung durch ein Gericht geht, hilft Kampfgeist nicht weiter. Ein ehrliche Aufklärung des Mandanten über die zu erwartende Verfahrensdauer und mögliche Komplikationen sorgt dagegen für eine realistische Erwartungshaltung. Das scheint mir hier angebracht.
     
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  4. #3 FMBerlin, 19.10.2018
    FMBerlin

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    Da Steuern in der Regel nur ein Anteil vom Gewinn sind heißt das, daß Ihr leider vor Vertragsabschluß nicht erkannt habt, das Euer Pächter nicht mit Geld umgehen kann. Nutzt die Zeit bis zur Räumung, Euch Gedanken zu machen, wie sich bei der Auswahl des Nachfolgers möglichst verhindern läßt, daß sich soetwas wiederholt.
     
  5. Duncan

    Duncan
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    ich habe ja den leisen Verdacht, dass ihr euch immer habt schön vertrösten lassen und damit wesentlich zur Verlängerung der Situation betragt.
     
  6. Pitty

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    Ich kann Euch für den Gerichtstermin nur alles Gute wünschen.
    Überzeugt den Richter das Ihr den Pächter so schnell wie möglich raus bekommen wolllt. Ein 2. Gerichtstermin kann ewig dauern bis man einen neuen Termin bekommt. Und wenn das Jahresende angepeilt ist, so habt ihr erst die Chance wieder zu reagieren wenn er zum Jahresende Euer Objekt nicht verlassen hat.
     
  7. #6 immodream, 21.10.2018
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    Hallo Hantchen Erna,
    ich hatte mal einen Mieter in einer Wohnung, der es auch ganz legal geschafft, über 12 Monate keine Miete zu zahlen.
    Grüße
    Immodream
     
  8. #7 Hantchen Erna, 30.10.2018
    Hantchen Erna

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    Vielen Dank für die Antworten!
    Nun ist bei dem "Gütetermin" (gottseidank) herausgekommen, dass der Pächter zum 31.12.2018 unser Haus endgültig verlassen muss.
    Ein "Erfolg" ..., aber dennoch ist es mir unverständlich, dass einer, der sich eindeutig in mehreren Punkten vertragsbrüchig verhält, die Macht hat,
    ein Haus über Monate zu besetzen, so dass schon die Existenz des Eigentümers in Gefahr ist.
    Wozu wird ein Pachtvertrag geschlossen, wenn man sich nicht daran halten muss???
    Bis zur Übergabe (Ende 2018) wird sich der finanzielle Rückstand (Pacht + Nebenkosten) des Pächters noch deutlich erhöhen, auch das müssen wir hinnehmen.
    Nun, da der Pächter bis zum Hals in Schulden steckt, werden wir wahrscheinlich sowieso unser Geld nicht bekommen und das Ausmaß an Verwüstung
    wird uns einen schönen Neujahrsanfang bereiten. Alleine die Wiederherstellung des Aussenbereichs unseres Lokals wird uns eine fünfstellige Summe (mit einer 2 davor) bescheren.
    Andres
    Natürlich macht ein Gütetermin Sinn, aber warum müssen mehrere Monate ins Land gehen, in denen sich die Schuld immer mehr vergrößert? Meines Erachtens wurde immer bis zum letzten Tag des möglichen Widerspruchs gewartet und es gab eine Verlängerung nach der anderen, obwohl klar war,
    dass nichts besser, sondern für beide Partei alles schlimmer wird. Auch unsere Existens ist bedroht und das Geld, was er uns schuldet werden wir wohl nie sehen.
    Übrigens gibt es zwischen einem aufgescheuchten Huhn und einem tiefenentspannten Huhn noch Abstufungen.
    FMBerlin
    Er war und ist ein Blender! Leider haben wir ihm geglaubt, da er sich uns gegenüber eigentlich gut verkauft hat. Nun sind wir um eine böse Erfahrung reicher, das schmerzt!
    Glauben Sie, er hätte uns im Vorfeld von den Steuerschulden erzählt?? Es war ein noch nicht veröffentliches Verfahren, von dem er wohl gewußt haben musste (Vortäuschung falscher Tatsachen), dass aber erst später zur Verhandlung kam. Als es dann heraus kam, hat er gesagt, dass das alles nichts zu sagen hätte, er wäre im Recht und würde die Verhandlung gewinnen, allerdings wären seine Konten gesperrt und er könnte nun die Pacht vorerst nicht bezahlen. Wir haben ihm zur "Güte" geglaubt undwaren gesprächsbereit! So fing alles an!
    Duncan
    Genau das Gefühl habe ich auch und das meinte ich, dass unser Anwalt sich hätte mehr für uns einsetzen können, um alles zu beschleunigen.
    Wie gesagt, nur mein Gefühl, mag auch sein, dass es rechtlich nicht schneller ging?? Dann müsste das RECHT mal überarbeitet werden.
    Pitty
    Danke für die guten Wünsche. Genau das war uns klar, dass wir uns auf diesen, vom Pächter angestrebten Termin, einlassen MÜSSEN, denn sonst hätte es noch Monate bis zu einem Jahr gedauert, um ihn heraus zu bekommen. Das hat unser Rechtsanwalt beim Gütetermin dann auch noch mal deutlich gesagt, es war das Beste was heraus zu holen war. Tja, der Klügere gibt nach!?! UND trotzdem bleibt es mir unverständlich, dass einer der in der "Bringeschuld" ist, bestimmen kann, wie er will und wie es weitergeht.
    Immodream
    Ich denke auch, dass wenn jemand mit der Miete oder Pacht im Rückstand ist, dann kann man auch 1 oder 2 Monate Güte walten lassen und vielleicht sich auch schon früher einigen. Aber wenn derjenigen Mieter oder Pächter auch noch frech wird, den Vermieter/Verpächter mit den übelsten Beschimpfungen unter der Gürtellinie betitelt, alles herunterwirtschaftet und verkommen lässt, was gerade bei einem Gewerbebetrie wie einer Gaststätte auch Rufschädigend ist, dann hört der Spaß auf und die Gerichtsmühlen müssten sich mal schneller drehen.
    VIELEN DANK für die Antworten und viele Grüße ...
     
  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Aber bitte nicht von so jemandem wie dir.
     
  10. Duncan

    Duncan
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    Ich hatte eher den Eindruck, das ihr den Anwalt zurück gepfiffen habt um kurzfristig Kosten einzusparen. So was rächt sich regelmäßig.

    Im übrigen halte ich weniger das geschriebene Recht für überarbeitungsbedürftig als den seine Organisation. Zum Beispiel lag in der DDR zwischen dem Einreichen einer Zivilklage (Zahlung einer Geldsumme aus Kaufvertrag) samt entsprechenden Urkundsbeweisen und dem Urteil knapp anderthalb Monate, Vollstreckung binnen 2 Wochen. Dadurch das die Zeit bis zur Verhandlung und dem Urteil recht schnell ging und bei der Durchsetzung diese dann auch sehr zügig ging, lohnte ein auf Zeit spielen nicht. Im Resultat reichten ein paar Fälle durchaus um zu verdeutlichen: halte dich ans Recht. Und trug so wesentlich zur Entlastung bei. Vergleichbare Sachverhalte dauern heute ca. anderthalb bis 2 Jahre bis zum Urteil.
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 30.10.2018
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    Den Urkundenprozeß gibt es ja auch und geht oft wesentlich schneller als die bekanntere Vorgehensweise.
    Nur im Nachgang ist es oft suboptimal und langwierig, wenn man sich darauf einläßt.
     
  12. Duncan

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    nur das war kein Urkundenprozess, den mein Vater da damals führte, sondern ein ganz normaler.
     
  13. #12 Hantchen Erna, 31.10.2018
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    dots
    1. Kann mich nicht erinnern, mit Ihnen Brüderschaft getrunken zu haben.
    2. Da möchte ich Sie sehen, wenn Ihre eigene Existens bedroht ist, weil jemand über ein Jahr hinaus Ihr Haus besetzt ohne zubezahlen (auch nicht die
    Nebenkosten), alles verkommen lässt, den guten Ruf des Hauses nachhaltig schädigt, darüber hinaus noch frech wird und Sie beleidigt.
    3. Dadurch, dass sich die "Verhandlungen" nun über Monate hingezogen haben, ist der Streitwert natürlich noch angewachsen, welches für beide
    Seiten nicht gut ist. Hier gibt es nur den Unterschied, dass es dem Schuldner eigentlich egal sein kann, ob er noch ein paar Tausend Euro mehr
    Schulden macht oder nicht, er hat eh nichts mehr zu verlieren. Das Geld, welches er uns schuldet und auch auf den Wiederherstellungskosten werden
    wir sitzen bleiben, da er zahlungsunfähig ist.
    4. Hinzufügen möchte ich noch, dass wir zuvor, also vor dem gerichtlichen Weg, versucht haben diesem Menschen entgegen zu kommen, ihm sogar
    einen Teil der Schulden erlassen wollten, damit er unser Eigentum eher verlässt und der Schaden auf beiden Seiten nicht noch größer wird.
    Leider ist er ein Choleriker und war nicht gesprächsbereit ...
    5. Ich finde einfach, eine gerichtliche Auseinandersetzung müsste schneller gehen ... um den Schaden zu begrenzen ... für beide Seiten.
     
  14. #13 ehrenwertes Haus, 31.10.2018
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    @Hantchen Erna
    1. Ist es üblich sich in Foren zu duzen, auch ohne sich persönlich zu kennen
    2. Ist das allgemeines Unternehmerrisiko und das haben die meisten Vermieter hier schon mehrfach erleben müssen (dürfen).
    3. muss einen zahlungsunfähigen Mieter nicht stören, geht ja nicht auf seinen Geldbeutel
    4. Buchungskonto Lehrgeld eröffnen, haben andere Vermieter auch.
    5. Den Schaden hat nur der VM. Oder wie pfändet man einen nackten Mann?

    Also nicht Jammer, lerne aus deinen Fehlern und mach es das nächste Mal besser.
    Lehrgeld zahlen alle, nur nicht alle machen daraus ein Drama.
     
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  15. dots

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    Das freut mich! Ich nämlich auch nicht.
    Puh, ich bin erleichtert.
    Das wirst du nicht, selbst wenn du noch so doll magst.
    Vermietung ist ein Gewerbe, in dem - wie in jedem Gewerbe auch - ein Risiko besteht.
    Wenn man dieses Risiko nicht stemmen kann und trotzdem das Gewerbe betreibt, ist mal m. E. selbst Schuld.
    Genau deswegen geht man mit solchen Personen nur dann Geschäfte ein, wenn man das Risiko bewusst in Kauf nehmen möchte. Ist jetzt halt blöd gelaufen für dich, selbst Schuld, aber dafür weißt du halt jetzt Bescheid, fürs nächste mal. Hoffentlich.
    Das darfst du gerne finden. Es wird nur kaum jemanden interessieren - genau wie niemanden interessiert, dass ich finde, dass die Knusperkeks-Schokolade günstiger sein sollte.
     
  16. #15 Hantchen Erna, 01.11.2018
    Hantchen Erna

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    dots
    ich danke IHNEN für IHRE qualifizierten und hilfreichen Antworten ...
    Tschüß
     
  17. #16 Goldhamster, 01.11.2018
    Goldhamster

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    Hallo @Hantchen Erna
    was du da beschreibst, das ist eine totale Scheißsituation.

    Meine Erfahrung mit Gastronomen: die halten sich öfter nicht an Absprachen und zahlen auch mal eine Rechnung nicht. Diese Erfahrung stammt aus meinem Berufsleben (abseits vom Vermieterdasein).

    Ich finde es toll, dass du diese Geschichte hier erzählt hast. Aber was ist denn jetzt deine Frage? Ob wir einen Tipp für dich haben?
    Das Kind ist doch schon im Brunnen...

    Der Einzige Tipp, der mir noch einfällt:
    Ein Mittelsmann bietet dem Pächter Geld, wenn er sofort! auszieht. Das Geld musst du natürlich ggf. aufbringen.


    Goldhamster
     
  18. #17 Hantchen Erna, 05.11.2018
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    Hallo @Goldhamster
    Stimmt das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Wie bereits in meiner Antwort #7 erwähnt, besagt das "Urteil" vom Gütetermin,
    dass der Pächter nun endgültig am Ende des Jahres das Lokal verlassen muss. In Form von Schuldenerlass hatten wir schon einige
    Angebote gemacht, aber leider vergeblich.
     
  19. #18 Goldhamster, 05.11.2018
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    Hallo @Hantchen Erna

    ich verstehe deine Lage und ich wünsche dir alles Gute in dieser Sache.

    Ist der Wirt aus deiner Stadt, aus deinem Bekanntenkreis / Umfeld oder sonst wie eine regionale Bekanntheit?

    Wie habt ihr ihn damals als Mieter bekommen? Hat er sich einfach so auf eine Anonce von euch gemeldet?


    Goldhamsterlein
     
  20. #19 Hantchen Erna, 06.11.2018
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    Hallo @Goldhamster,

    er hatte sich auf eine Anzeige im Internet gemeldet, hatte zuvor 12 Jahre ein Lokal geführt, wollte nun aber einen Betrieb kaufen, so bestand er sogar auf einem Vorkaufsrecht. Beim Vorstellungsgespräch mit Frau und Kind machte er einen erfahrenen Eindruck. Ich habe nach dem Vorstellungsgespräch gesagt, wenn er alles so macht, wie er das sagt, dann ist es gut, wenn nicht, werden wir ein Problem bekommen. Leider passierte das Letztere,er war und ist ein Schaumschläger, ein Blender und Choleriker, der seine eigenen Gäste und Angestellten rausekelte, den Betrieb heruntergewirtschaftet hat, seine Ehe vor die Wand gefahren hat und immer noch große Klappe hat. Kurz gesagt: "mit dem haben wir ins Clo gegriffen". Leider!
     
  21. #20 immobiliensammler, 06.11.2018
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    Trotzdem verstehe ich nicht, warum man sich hier nicht vor Vertragsabschluss entsprechend informiert und absichert. Gerade im Gewerbemietrecht gibt es ja vielerlei Möglichkeiten. In problematischen Branchen wie z.B. Gastro würde ich immer auf eine Bankbürgschaft bestehen, das vor allem mit dem Hintergrund, dass die Bank evtl. besser prüft als der Vermieter. Wenn dann z.B. das Angebot kommt, statt der Bankbürgschaft Bargeld zu hinterlegen ist das für mich eher ein Alarmsignal.
     
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