Pflaster vs Asphaltierung

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von Investor1337, 14.01.2015.

  1. #1 Investor1337, 14.01.2015
    Investor1337

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    Guten Abend zusammen,

    bei einem Geschäftshaus von mir muss einen Auf/Abfahrt zu ca. 12 freistehnden Stellplätzen neu gemacht werden. Fahren auch mal Lkw bis 7,5 T drüber.

    Zur Wahl stehen
    - Bisherige Asphaltschicht um ca. 3-4 cm Runterfräsen und neue Schicht drauf machen
    - Pflasterung, mit entsprechem 20cm Unterbau und Einrütteln

    Nun hat mir ein Berater gesagt das die Pflasterung vllt. nicht so geeignet (Verschiebungen o.ä.) ist, weil an der Auf/Abfahrt oft gebrest wird. Der Handwerker verneint das.

    Habt Ihr Erfahrungen?
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Das ist der Unterbau für einen Fußweg. Für eine befahrbare Fläche solltest du mit dem Doppelten rechnen. Dazu kommt noch ein ggf. erforderlicher Niveauausgleich - ok, bei einer bereits vorhandenen Fläche eher nicht ...

    Grundsätzlich ist Pflaster aber für solche Situationen verwendbar, falls es korrekt eingebaut wird. Ich kenne einen Speditionshof, wo mit 40-Tonnern auf Pflaster gefahren wird und da verschiebt sich nichts. Jetzt musst du mal schauen, wie sich ein ausreichender Unterbau auf die Kosten auswirkt. Vielleicht hast du dann schon eine klare Präferenz, welche Lösung es werden soll ;)
     
  4. #3 Bürokrat, 14.01.2015
    Bürokrat

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    Die Asphaltierung halte ich für sinnvoller da
    1, billiger
    2, pflegeleichter
    3, leichter zu räumen (schnee etc.)


    Ja, Pflaster kann man auch mit LKW´s gut befahren aber wenns doch mal an einer stelle hakt und man nicht schnell und professionell eingreift wird der defekt ständig größer. Eine Asphaltierung kann man ohne großen aufwand auch selbst reparieren.
    Kann allerdings sein dass man mir der Pflasterung Regenwassergebühren sparen kann (versiegelte Flächen) aber das weiß ich nicht genau...
     
  5. Andres

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    Theoretisch könnte man, aber das ist nicht ratsam. Wenn das Regenwasser nicht kanalisiert wird, bleibt die Fläche beim Niederschlagswasser unberücksichtigt. Eine größere Pflasterfläche nicht in eine Ablaufrinne o.ä. zu entwässern, schreit aber geradezu nach Folgeschäden.

    Wenn es eine befahrbare Fläche sein soll, in der man das Regenwasser versickern lassen kann, wären Rasengittersteine das Mittel der Wahl. Da wird dir der Lieferverkehr aber was husten, wenn man mit der Sackkarre oder Ameise nicht mehr vernünftig fahren kann. Ein Garagenmieter möchte vielleicht mal einen Wagenheber ansetzen, Radfahrer können sich auch besseres vorstellen, der Winterdienst ist die Hölle ...

    Ich tendiere auch zum Asphalt, aber Investor1337 wird schon Gründe gehabt haben, Pflaster mit in die Auswahl zu nehmen. Optisch ist das mit Sicherheit ein Gewinn.
     
  6. #5 Nero, 15.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 15.01.2015
    Nero

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    Den Oberbelag z. B. aus Pflastern kann man "eher" frei gestalten , aber der Unterbau muss unbedingt auf die eventuelle extreme Belastung (z. B. LKW`s , ) ausgelegt worden sein/werden.

    Basalt als Oberbelag war/ist auch nicht schlecht.

    Ansonsten gibt es Schäden an der Sache - denen gegenüber ökologische Belange ziemlich gering und mehr als unwichtig sind.

    Der Keller eines Hauses besteht aus Beton! und ich habe mal zugesehen - über einer Neuverlegung von Gasleitungen - was man damals so an unterirdischen Materialien verwendet hat.

    Ich würde daher auch raten, sich bautechnisch auf die sicherere Seite zu bringen.

    Wenn nicht, empfiehlt es sich - wie ich mal - leider zu spät in Frankreich gesehen habe - das Schild:Befahren mit LKW´s` über xxx Tonnen - verboten! aufzustellen.
    Ja, hätte ich das mal vorher gewusst.
     
  7. #6 Kaiserschmarrn, 16.01.2015
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    Zwei kleine Gedanken zu Pflaster:
    - Umweltschmutz setzt sich auf Pflaster leicht fest, spätestens nach 10 Jahren sieht es sehr unschön aus und eine Reinigung ist teuer.
    - In den Fugen wird nach einigen Jahren Grünzeug wachsen und an selten befahrenen Ecken wahre Biotope entstehen. Die müssen geduldet oder entfernt werden. Bei großen Flächen Aufwand oder lästig.
    Beides bei Asphalt nahezu kein Problem.
     
  8. #7 Aktionär, 16.01.2015
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    Wo regelmäßig gefegt wird wächst auch nichts in den Fugen. Das ist also kein wirkliches Problem.
     
  9. #8 Nero, 16.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.01.2015
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    Die einfache Alternative zum unterlassenen Fegen ist Dampfstrahlen.

    Falls damit jedoch die Fugenmasse auch hinüber sein sollte, so gibt es Folgendes:
    Eine Art Granulat wird trocken eingekehrt und härtet nach dem Bewässern wieder dicht ab.

    Dann ist nichts mehr mit Löwenzahnsalat.
     
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