Pflicht der Vor-Hausverwaltung gegenüber Eigentümer

Diskutiere Pflicht der Vor-Hausverwaltung gegenüber Eigentümer im Verwaltung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Ich habe gegen den Willen der Eigentümer eine Hausverwaltung zum 31.12.2016 gekündigt. Ich habe noch Gelder seit 2013 zu erhalten. Sie zahlten...

?

Muss ich das nachholen. Ich kann meine Hinweise und Anfragen belegen.

  1. was muss ich tun?

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  2. bin ich dazu verpflichtet?

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  1. #1 karinamietverwaltung, 07.11.2017
    karinamietverwaltung

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    Ich habe gegen den Willen der Eigentümer eine Hausverwaltung zum 31.12.2016 gekündigt. Ich habe noch
    Gelder seit 2013 zu erhalten. Sie zahlten nie, aber ich sollte immer mehr leisten. Sie haben mir dann 2 Monate
    Ende der Verwaltung die Bankkontoauszüge zum Buchen geblockt. Trotz mehrfacher schriftlicher Anfrage
    meinerseits, daß ich dann keine ordentliche kontokonforme Abrechnung machen kann, wurden meine Anfragen
    ignoriert.
    So kündigte ich entsprechend bereits im Oktober 2016 an, daß die Hausabrechnung mit dem letzten erhaltenen Bankkontoauszug zum 2.11. endet. Ebenso wies ich neben den Anfragen am 27.12.16 nochmals darauf hin.
    Die Tochter der Eigentümer hat dann alle Unterlagen am vereinbarten Übergabetermin von mir erhalten.

    Meine Klage für die nicht bezahlten Rechnungen ist vor Gericht. Termin noch ausstehend, da sie dort noch
    nicht geantwortet haben. Jetzt! am 3.11.2017, 11 Monate später, erhalte ich eine Aufforderung, die "Haus-
    abrechnung zu korrigieren, mir dort die Unterlagen abzuholen und zu vervollständigen." Frist bis 17.11.2017.

    1. Ich habe keinerlei Unterlagen, die entsprechenden Kontoauszüge nicht erhalten. Sie wünschen eine
    Abrechnung nach "Datum"..., Originalbelege könnte ich mir holen, Kontoauszüge erhalte ich nicht. Es war
    auch einer der Gründe, warum ich "fluchtartig" kündigte: Sie haben plötzlich in meine vorhandene Bank-
    vollmacht eingegriffen und Rechnungen über andere Konten, die mir nicht bekannt sind, bezahlt etc..

    Es ist dort ein ziemliches Chaos, alle guten langjährigen Verwalter sind weg, es sind nur Zeitarbeitskräfte
    dort und Lehrlinge. Klar, daß sie das nicht können.
    Lt. Internet muss ich nicht, 11 Monate nach Übergabe, eine Abrechnung vervollständigen. Ich habe genug
    rechtzeitig um die Kontoauszüge gebeten. Trotzdem macht es mir Angst. Sie haben alle Unterlagen, meine
    Abrechnung ist absolut ok und Buchungen, nicht kontokonform mache ich nicht, davon abgesehen, daß
    ich ja nicht mal Mieten buchen kann, da ich keine Kontoauszüge hatte.

    Muß ich das trotzdem noch machen? Es ist so konfus, wie ich schreibe. Eben auch der Grund, warum ich
    kündigte. Es war für mich nicht mehr tragbar, daß mündliche Zusagen nicht eingehalten wurden, Termine,
    die für mich wichtig waren, wurden ignoriert. Ich hatte zu lange zuviel für nichts gearbeitet, bis es nicht
    mehr ging - und nun das:

    Das bedeutet ja auch, daß sie tatsächlich bis jetzt keinerlei Abrechnung für das Haus fertiggemacht haben
    seit 2.11.2016. - Ich hätte sogar noch anständig die Hausabrechnung fertiggemacht, was ich nicht mußte.
    Aber - wie gesagt - sie haben mir die Kontoauszüge nicht dafür gegeben - und jetzt wollen sie meine Arbeit,
    für nichts, mit Fristsetzung.
    Danke für eine Antwort, ich bin einfach sehr sehr fertig, wie lange ich mich habe ausnutzen lassen.
    Karina
     
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  3. Andres

    Andres
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    Nein. Es wäre nämlich schon weniger konfus, wenn du wenigstens erklären könntest, was deine Rolle in dieser Geschichte ist. Eigentümer bist du wohl nicht, Verwalter wohl auch nicht, Mieter ziemlich sicher nicht, ...
     
  4. #3 immobiliensammler, 07.11.2017
    immobiliensammler

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    So wie ich es verstanden habe der Vor-Verwalter, der dann zum 31.12.2016 den Vertrag gekündigt hat (rechtswirksam?), aber ob diese Vermutung trägt? Ebenso wäre die Frage, ob es um die Abrechnung 2016 geht, die müsste der "alte" Verwalter ja wohl nicht mehr machen ,wenn diese erst in 2017 erstellt wird.
     
  5. #4 karinamietverwaltung, 07.11.2017
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    Ich war die 18 Jahre lang die Verwalterin und habe rechtswirksam gekündigt, 2x. Sie wolten sie nicht annehmen und wollten mich unbedingt behalten. IIch habe einen Anwalt. Alles ist damit okay. ch habe keine Rechtsfrage. Mich hat dieser Anspruch, nach 11 Monaten die Monate November und Dezember 16 nachzubuchen, nur irritiert. Schließlich wollte ich korrekt Hausabrechnung 2016 nicht vollständig fertigmachen ab 2.11., weil sie mir die Kontoauszüge nicht
    gaben.

    Die Eigentümer haben die Verwaltungen ihrer Häuser ihren Töchtern übergeben, die sich nicht auskennen. Ich war die fünfte Verwalterin, die kündigte. Die Töchter hatten keine klaren Arbeitsgebiete und mischten sich in alles ein, trotz Vertrag. Es war alles nicht mehr zu verantworten. Sie blockierten z.B. die Kautionsanlagen, hielten Zahlungen an mich nicht ein - ich habe einfach zu lange gehofft und geglaubt, das wird noch wieder, wie vorher. Da war alles gut. Das war erst die letzten 2 Jahre durch die Töchter so, die sich nicht einig sind. Dafür hatte ich 550 Euro brutto bei 38 1-Zi-Appartements Zweitwohner mit ständigen Wechseln. Die Vermietung sollte ich auch noch incl. Kostenübernahme Inserate mitmachen.

    Ich weiß, daß die neue Verwaltung die Hausabrechnung machen muß. Worin ich mir nicht sicher bin, ob ich die
    Buchungen jetzt noch nachholen muß. Schließlich lag die nicht Buchung nicht an mir, sondern an den Eigentümern. Ich kann schriftlich belegen, daß ich mehrfach um die Zusendung der Bankkontoauszüge bat. Zitat des Eigentümers dazu "Wir wissen nicht, was Sie meinen. Niemand hindert Sie an Ihrer Arbeit. Wir wissen nicht, wann wir die Auszüge von der Bank bekommen, Sie können ja selbst numerieren."
    Für mich war die Antwort so dumm wie blöd, ich hatte ja keinen Einblick in die Eingänge und schließlich muss ich
    bankkontokonform buchen. Ich will jetzt einfach nichts mehr mit den dortigen Buchungssachen zu tun haben:
    Sie haben z.B. auf Sammelüberweisungen für unterschiedliche Häuser Rechnungen bezahlt: Ich sollte mir dann
    aus den Sammelüberweisungen die Rechnungen für dieses Haus heraussuchen bzw. haben sie plötzlich Rechnungen
    für dieses Haus von einem anderen Konto bezahlt. Es gab einfach nur noch der Weg zur Kündigung für mich, sonst nichts.
    Karina
     
  6. #5 BHShuber, 08.11.2017
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    Hallo,

    was ich hier herauslese, Hausverwaltung, Mietverwaltung und Vermietung aus einer Hand, ist das so richtig?

    Wenn ja, dann wäre ich bei 550€ brutto im Monat schon längst ausgestiegen, ich verlange alleine für die Mieterverwaltung einer einzigen Einheit bereits 38,90€ zzgl. 19% MwSt. nur für die Verwaltung des Mietverhältnisses, jetzt kannst du dir ausrechnen, wie viel das wäre bei 38 Einheiten, da würde dann noch die Hausverwaltungsvergütung hinzu kommen, pro Einheit monatlich ca. 8,00€, Buchhaltung ist da aber nicht dabei, wenn der oder die Eigentümer die Buchhaltung nicht im Griff haben ist das nicht des Verwalters Problem.

    Man werfe mal einen Blick in den Verwaltervertrag und mache keinen Handstrich mehr als was da vereinbart ist.

    Gruß
    BHShuber
     
  7. #6 karinamietverwaltung, 09.11.2017
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    Danke für die Antwort. Ich hatte die Hausverwaltung zusätzlich zu meiner kleinen Rente gemacht. Deshalb war ich
    froh, eine anspruchsvolle Arbeit zu haben und habe mich nicht nach anderem umgeschaut. Allerdings wurde es seit 2012 immer mehr an Arbeit und immer weniger an Zahlung. Ich weiß, daß ich zu wenig verdient habe. Aber erst als
    sie in das Hauskonto eingriffen, Querüberweisungen tätigten, mir die Kontoauszüge nicht mehr gaben, habe ich
    gekündigt. Ich habe in 2016 von Oktober bis Dezember 7x um die Bankkontoauszüge gebeten, um buchen zu können. Sie haben sie mir nicht gegeben - und jetzt wollen sie, daß ich nach 11 Monaten ihre Buchungen vornehme.
    Das kann ja nicht sein. Ich hätte die Buchhaltung gern vollständig abgeschlossen nach Bankkonto in 2016. Es
    scheint so, daß diese Töchter tatsächlich mit dem Einstellen der Bankkontoauszüge an mich und gegen den Vertrag
    eigenständig die Überweisungen tätigten, nicht korrekt, wenn überhaupt, gebucht haben. Sie wußten überhaupt nicht, warum ich die Kontoauszüge brauche.
    Meine Frage war schlichtweg hier nur: Muss ich das jetzt noch nachholen nach 11 Monaten nach klarem Beleg, daß
    ich vergeblich darum bat?
    Zweite Frage: Ich möchte das auf keinen Fall machen, weil sie Sammelüberweisungen durchführten, quer durch alle
    eigenen 128 Häuser und ich muss mir dann aus der Sammelüberweisung die einzelnen Rechnungen raussuchen,
    die sie mir auch nicht gaben, aber zu Haus gehören... Ich konnte nur schnellstens kündigen und war die letzte von
    fünf Verwalterinnen. Jetzt haben sie nur nicht eingearbeitete Minijobleute, die Verwaltung nicht kennen. Ich will damit
    einfach nichts mehr zu tun haben, verständlicherweise. So etwas Unseriöses und Durcheinander an Buchhaltung
    kenne ich nicht.
    Karina
     
  8. #7 BHShuber, 10.11.2017
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    Hallo,

    nochmal da keiner hier den Inhalt des Verwaltervertrages kennt, bzw. die vereinbarten Tätigkeiten kann hier nicht mal pauschal gesagt werden was du zu tun hast oder nicht oder zu was du verpflichtet bist oder nicht.

    Gruß
    BHShuber
     
  9. #8 karinamietverwaltung, 10.11.2017
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    Entschuldigung. In Klarheit. Lt. Vertrag habe ich selbstverständlich nach Bankkonto und Wertstellung zu buchen mit
    entsprechender Bank- und Überweisungsvollmacht. Es gab Probleme mit dem Geschäftsführer der Eigentümer, der
    eigenhändig in dieses Hauskonto "einbuchte" und Beträge ohne Belege abhob. Ich habe mich geweigert, eine solche
    Buchhaltung weiterzuführen. Daraufhin wurde mir vom bevollmächtigten Geschäftsführer für alle Geschäftsbereiche
    ohne Unterschrift der Eigentümer von Freitag auf Samstag die Bankvollmacht entzogen, ebenso die Zusendung der Kontoauszüge.
    Gleichzeitig teilte er mir mit, daß ich ab sofort "selbst numerieren sollte", d.h. die Originalrechnungen an ihn einsenden,
    die er bezahlen würde, ich solle eine eigene Numerierung vornehmen und das als "bezahlt" buchen.. Die Mieteinnahmen, Kontoauszüge würde ich nicht mehr erhalten.
    Daraufhin habe ich sofort zum 31.12.2016 gekündigt und auf Vorlage der Kontoauszüge bestanden. Die Originalrechnungen habe ich eingescannt zum Zahlen durch ihn - weil ich das ja nicht mehr machen konnte - und
    von da an, 10.8.2016 mehrfach schriftlich um die Kontoauszüge gebeten, damit ich das ordentlich buchen kann bis
    zum 31.12.16. Ich erhielt drei Antworten vom Eigentümer "niemand blockiert Ihre Buchhaltung" und von einer Buchhalterin "wir haben keine Kontoauszüge, das brauchen wir auch nicht. Numerieren Sie selbst".

    Korrekt habe ich alle Unterlagen abgegeben, mit Buchhaltungsstand, solange ich die Kontoauszüge und Vollmacht
    dazu hatte. Dank einer Bankmitarbeiterin erhielt ich aber noch kopierte Kontoauszüge für 6 Wochen länger. Dadurch
    konnte ich sehen, daß der Geschäftsführer 45.000 Euro ohne Beleg abgebucht hatte. Ebenso konnte ich dadurch
    sehen, daß er Rechnungen, die für dieses Hauskonto vorlagen, von einem anderen Konto gleichen Namens, mir
    bis dahin nicht bekannt, abgebucht hatte.

    Jetzt kommt nach 11 Monaten die gleiche Aufforderung nochmals incl. der Behauptung "Ihre Buchhaltung stimmt nicht
    und reicht nur bis 2.11.16. Sie haben Frist, bis zum 17.11.17 Ihre Abrechnung zu korrigieren. Dafür erhalten Sie die
    Rechnungen." Wieder keine Kontoauszüge, nichts.

    Es waren auch andere Dinge vorgefallen: Dieser Geschäftsführer meldete auf meine Tel.Nr. eine Firma an. Aufgrund
    von Anrufen bei mir erfuhr ich davon, überprüfte das und fand heraus, daß er die Adresse seines Bruders für diese
    Immobilienfirma mit meinen Tel- und Fax. Daten ausgerüstet hatte. Auf meine Bitte, das sofort zu ändern, lehnte er
    das ab. Ich habe über den Datenschutz und Telekom erreicht, daß ich eine neue Tel-Nr. erhielt - er benutzte dann
    diese. Schriftlich teilte ich das dem Eigentümer mit, das war 2014, auch, daß ich Anzeige erstatte. Er sagte, "das sei sicher ein Versehen, so meint das sein Geschäftsführer nicht." Aufgrund meines Briefes erfolgte dann endlich die
    Entfernung meiner Daten für seine Briefkastenfirma.

    Ich hatte nur noch Angstzustände, bis heute. Weil ich auch Anderes erfuhr. Z.B. mit einem anderen Verwalter, der
    auf das Wort des Geschäftsführers hin eine Rechnung über 28.000 Euro anwies und dafür eigentlich die Unterschrift des Eigentümers brauchte. - Der Geschäftsführer hatte ihm gesagt (und das glaube ich aufgrund eigener Erfahrung),
    "er habe doch 12jährige Erfahrung, der Eigentümer vertraue ihm, er solle ruhig die Rechnung überweisen, das sei in Ordnung." Der Hausverwalter tat das - und mußte eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen, weil der Eigentümer die
    Zahlung nicht genehmigte - und er musste zahlen. Er hat schließlich sein Haus an den Eigentümer verloren...

    Ich sehe durch das Schreiben hier, daß ich richtig gehandelt habe, sofort zu kündigen. Ich kann alles belegen, warum
    ich nicht bis Ende 31.12.16 buchte, weil mir die Belege vorenthalten wurden vonseiten dieses Geschäftsführers, dem
    der Eigentümer blind vertraut, Handwerkerfirma, hat keine Ahnung vom Kaufmännischen und sagt jedem, daß er
    ohne seinen Geschäftsführer kaufmännisch keinen Durchblick hat.

    Ich bin jetzt entspannt. Mir half es, mich hier mitzuteilen. Ich habe mir zu lange zuviel gefallen lassen, weil ich vertraute, bis diese Töchter kamen zusammen mit diesem Geschäftsführer - und der Eigentümer selbst nicht mehr
    mein Ansprechpartner war nach 17 Jahren.
    Danke fürs Lesen und Verständnis, daß ich zulang schrieb. Ich bin sehr sehr fertig, betroffen und enttäuscht.
    Karina
     
  10. #9 BHShuber, 10.11.2017
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    Hallo,

    vielen Dank für die Aufklärung.

    Nachdem dir teilweise die Hände gebunden sind und vertragswidrig Tätigkeiten entzogen wurden, steht die Forderung dies doch zu tun auf wackeligen Beinen, wenn dir hierzu die Möglichkeit nicht gegeben ist.

    So wie du das beschrieben hast solltest du das einem Juristen vortragen, wenn es dazu kommen sollte dass du einen benötigst, hier werden wir dir nur bedingt weiterhelfen können.

    Gruß
    BHSHuber
     
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  11. #10 karinamietverwaltung, 10.11.2017
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    Ja, ich danke Dir. Ich habe eine Anwältin. Die Sache ist vor dem Landgericht. Aber sie machen dasselbe, wie vorher
    mit mir allein: Sie bitten ständig um Fristverlängerung für eine Antwort. Jetzt ist die letzte Frist zur Antwort - Zahlung
    der offenstehenden Rechnungen von über 7.000 Euro seit 2014, mit dem 13.11. abgelaufen. Meine Anwältin sagt
    mir, daß sie mich unter Druck setzen und weiterhin verunsichern wollen. Schließlich hatte ich bereits vorher 2x
    gekündigt und aufgrund der Entschuldigung des Eigentümers und falschen nicht eingehaltenen mündlichen
    Versprechungen meine Kündigung zurückgezogen. Ich bin regelrecht geflüchtet. Der Eigentümer sagte mir,
    er hätte mich am liebsten mit einer Kugel festgebunden, um mich zu halten.
    Anders war es eigentlich alle Zeit nicht - nur - ich habe immer wieder vertraut und gewartet. Jetzt bin ich einfach
    nur fertig, habe ab November wieder einen Job, weil ich einfach nicht mehr konnte. Ich habe trotzdem abgehakt,
    das Geld zu bekommen. Es ist so verlogen/verdreht und ich bin, das verstehe ich, so anstrengend geworden,
    das ist niemandem, auch keinem Anwalt, zuzumuten. Ich habe Prozesskostenhilfe bekommen, sonst hätte ich
    garnicht klagen können. Ich kann einfach keine Nachrichten mehr von diesen Leuten ertragen - und nun erhalte
    ich im Moment, genau wie früher, ständige Wiederholungen per mail, Fristsetzungen, zusätzlich jetzt per Einschreiben,
    daß ich dort in die Firma kommen soll und die Abrechnung machen.
    Ich machs nicht. Aber es verunsichert mich, es arbeitet mein Helfersyndrom, daß jetzt junge neue Mitarbeiter damit
    belastet sind... Das wichtigste ist: Es geht mich nichts an, ich muss loslassen. Mein ganzes Leben ist ausgebrannt.
    Ich hatte mich dieser Firma über Jahre so verbunden gefühlt nach dem Tod meines Mannes. Das war wie ein Ersatz
    für eine Familie, die nicht mehr da war. Das erkenne ich jetzt.
    Danke fürs Antworten, fürs Lesen, das war schon viel. Ich bin einfach ein Mensch vom Schlag "gib die Hand " und
    dann kann man sich verlassen... nur - das geht einfach heute nur noch mit Wenigen. Und diese Leute habe ich zu
    sehr verwöhnt, indem ich mir alles an Mist auftragen liess für ein paar anerkennende Worte - anstelle Zahlung...
    Danke nochmal.
    Karina
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 10.11.2017
    ehrenwertes Haus

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    @karinamietverwaltung

    Was die Mails oder Einschreiben betrifft:
    lass deinen Anwalt die alte "Firma" anschreiben, mit der Forderung den gesamten Schriftwechsel nur noch über den Anwalt zu machen.
    Das kann auch als Forderung bei Gericht vorgebracht werden, aber überlass das besser deinem Anwalt. Vermutlich hat er schon ein paar Ideen, wie man taktisch geschickt vorgehen sollte.

    Für den Rest, man merkt, dass dich die Sache mitnimmt. Das ist auch nachvollziehbar.
    Trotzdem, auch auf die Gefahr, dass sich Jmd auf den Schlips getreten fühlt, versuch dir fachliche Hilfe für deine flatternden Nerven zu holen.
    Du wirst sehen, es hilft dir mit dem Erlebten besser umzugehen und das ganze für dich zu verarbeiten.

    Mit fachlicher, psychologischer oder psychiatrischer, Unterstützung kannst du auch lernen mit Druck besser umzugehen, damit du zukünftig gar nicht mehr so leicht aus der Spur zu bringen bist wie momentan.
     
  13. #12 karinamietverwaltung, 12.11.2017
    karinamietverwaltung

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    Ich danke Dir für Dein Verständnis. Ja, so ist es. Die Klage auf die Zahlung der Rechnungen ist eingereicht. Genau
    wie vorher, antworten sie nicht auf die Klage. Letzte Frist zur Antwort vom Gericht: 13.11.17. Es ist ihnen mitgeteilt,
    sich ausschl. an den Anwalt zu wenden: Sie machen es nicht. Ständig bekomme ich neue mails oder Einschreiben,
    zu kommen ... etc..
    Ich wohne noch in dem verwalteten Haus, seit 1995. Der Mietvertrag hat mit dem Verwaltungsvertrag nichts zu tun.
    Nur: Sie haben inzwischen 5x den Vermieternamen gewechselt. Als ich meine Kündigung einwerfen wollte, gab es den Namen nicht mehr an den Briefkästen. Sie haben 14 Firmen. Dasselbe berichtete mir ein Mieter, der gekündigt hatte. Aber die GbR, unter dem dieses Wohnhaus steht, hat bei ihnen keinen Briefkasten mehr, ist aber im Internet unter einer Fond-Nr. zu finden. Gegenüber den 33 Mietern treten sie so auf, als seien sie nicht Eigentümer, sondern nur "neue" Verwaltung. Es ist alles so obskur, undurchsichtig. Als ich gekündigt hatte, wollten sie von mir vor Kündigungstermin alle Originalunterlagen. Ich habe, auch wenn ich das nicht mußte, da 2016 noch ohne Anwalt,
    alles in Kopie übergeben. Meine Abrechnungen sind absolut in Ordnung, kontokonform. Ich habe niemals etwas
    Unrechtes getan - aber ich habe Angst. Mir ist das alles nicht geheuer.

    Ich habe eine posttraumatische Belastungsstörung, war in der Reha. Diese Angststörung kam vor der Kündigung,
    als mir der Eigentümer einen Anwalt zugestand für einen üblen Mieter, der andere Mieter schlägt, auch mich.
    Die Tochter hatte einen Tag später die Genehmigung ihres Vaters zurückgenommen mit der schriftlichen Aussage,
    ich würde das allein schaffen. - Das war der letzte Punkt meiner Kündigung. Es reichte.

    Ich bin aber verunsichert. Mir ist bekannt, daß sie gute Leute halten, indem sie sie verunsichern, etwas anhängen,
    damit sie umsonst weiterarbeiten. Zwei anderen Verwalterinnen, die allerdings angestellt waren, - ich war freie
    Verwalterin, hatten auch gegen ihn geklagt. Nach zwei Terminen liess er sie zu sich bitten und erklärte ihnen, daß
    er leicht ihre Anwälte bezahlen kann, er würde sie fertigmachen, wenn sie gegen ihn klagen. Sie haben ihre Klage
    zurückgezogen - und arbeiten noch heute für ihn. Er war in einer bekannten Partei ein hohes Tier, ist dort ausge-
    treten, bevor man ihn heraussetzte. Aber er ist vor Ort ein einflußreicher mächtiger Mann. Alle diejenigen, die
    kündigten, haben sich in anderen Städten beworben.
    Als man erfuhr, daß ich gekündigt hatte, erhielt ich anerkennende Anrufe "Sie haben aber Mut" und gleich drei
    Stellenangebote. - Genauso schnell wurden sie zurückgezogen: Die Frau des Eigentümers war bei diesen Verwaltungen und hat ihnen erklärt, daß sie ihre Wohnungen verlieren und sie ihren Einfluss geltend machen,
    ich dürfte nur für sie arbeiten.
    Er bekam einen Tobsuchtsanfall, als ich eine 2. Verwaltung annahm 2012. Ich hatte und habe auch Angst, daß
    mein Ruf kaputtgemacht wird. Das belastet mich, das macht mir Angst. Ich fühle mich dem nicht mehr gewachsen.

    Aber - dank diesem sich hier mitteilen weiß ich: Wenn jetzt wieder etwas Geschriebenes kommt, bitte ich meine
    Tochter, es für mich zu lesen und dann an meinen Anwalt weiterzuleiten. Ich darf nichts mehr lesen, dieser Psycho-
    terror macht mich kaputt.
    Danke,
    Karina
    PS. Zum Verständnis: Es war meine erste und einzige Hausverwaltung. Die zweite Verwaltung habe ich abgegeben, mit diesen Eigentümern bin ich heute tief und gut befreundet. Sie empfehlen mich weiter. Ich
    hatte einen anderen Beruf und hatte das Verwaltungsstudium mit Abschluß nachgeholt, nachdem ich 4 Jahre
    in einer Immobilienfirma gearbeitet hatte. Ich habe im nachhinein begriffen, daß ich viel zuviel und zu gut geleistet
    habe, das wurde mir auch bestätigt, auch in Anerkennungsschreiben dieser Eigentümer. Aber mit Rente kann man nicht soviel verdienen, ohne daß sie gekürzt wird und für mich war es lange in Ordnung, - bis die Aufgaben ständig wuchsen, weil sie keine Fachkräfte mehr hatten. - Alle sind gegangen, jetzt haben sie nur noch ungelernte
    Kräfte und kommen offentsichtlich nicht klar. Eine mail lautete an mich nach meiner Kündigung "aufgrund der
    langjährigen sehr guten Zusammenarbeit bitten wir Sie nochmals um ein Gespräch."...

    Mir ist das Ganze einfach suspekt. Man kann doch nicht einfach die Firmierung ändern, die Haus-Nr. umschreiben,
    die Nebenkostenabrechnungen jetzt neu über andere Hausnr. darstellen mit anderer Inhaberfirmierung ohne Anschreiben an die Mieter...

    Ich kann nicht ausziehen, weil es so schwer ist, eine entsprechende 2Zimmerwohnung zu finden, habe aber wieder
    meinen Beruf, bin aber einfach wie gelähmt, fix und fertig und will keine Antidepressiva nehmen. Ich habe einfach nur Angst, weil ich damit allein bin, mein relativ kleines Einkommen habe und es mich überfordert.
     
  14. #13 ehrenwertes Haus, 12.11.2017
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    1. Bist du damit nicht allein, es geht vielen so. Die meisten trauen sich das nur nicht zuzugeben.
    2. Kommst du auch genau so bei mir an
    3. Deswegen ja Hilfe suchen und annehmen. Lass die anderen doch denken was sie wollen. Das machen sie so oder so.
    4. Hab mal keine Angst auch Medis gegen Depressionen zu nehmen, das ist keine Schande, sondern oft ein hilfreicher Weg und das muss auch gar nicht auf Dauer sein. Im Gegenteil, das ist der 1. Schritt raus aus dem Gefühl der Ohnmacht und schießt andere Hilfen ja nicht aus. Antibiotika nimmst du sicher auch, wenn das angezeigt ist. Warum also keine Antidepressiva, wenn es dein Arzt für richtig und hilfreich hält?
     
  15. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Ja und?
    Das ist doch völlig normal. Ich kenne mehrere Mieter, die nur den Vertreter (=Verwaltung) ihres Vermieters kennen, und der Vermieter ist nicht mal der Eigentümer der Mietsache.
    Das alles geht den Mieter nichts an, es hat auch keine Auswirkungen/Konsequenzen auf/für den Mieter.

    Ich befürchte, dass alle deine Probleme nicht hier im Forum gelöst werden können. So leid es mir auch tut. Aber du solltest dir wirlich professionelle Hilfe suchen.
     
  16. #15 karinamietverwaltung, 14.11.2017
    karinamietverwaltung

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    Ich möchte danken für die Beiträge und damit mein Thema beenden. Ich habe für die Rechtssachen einen Anwalt.
    Mir fehlte als kleine einzelne Mietverwaltung nur der Austausch mit Anderen. In meinem Freundeskreis hat niemand
    eine Verwaltung. Mehr wollte ich nicht. Ich bin psychisch angeschlagen, weil es bei den Eigentümern, Familienbetrieb, untereinander Macht- und Organisationsprobleme gibt. Mir als letzter Verwalterin, die von fünfen
    kündigte, wurde genauso wie den Anderen Buchungs- und Bankenvollmachten entzogen, aber vertraglich beibehalten: Wir konnten nicht mehr nach Konto buchen und sollten ohne Kontoauszüge Buchungen erstellen ohne
    entsprechende Vertragsänderung. Es gibt dort seit Monaten Buchhaltungsprobleme, klar.
    Das geht nicht. Man kann nicht arbeiten, wenn der eine Bevollmächtigte etwas zusagt und der andere Bevollmächtigte widerruft die schriftliche Zusage des Anderen. So ging das seit 2013 und entsprechend hatte ich
    immer auf Klarheit gehofft, - wie die Anderen. Je mehr von ihnen kündigten, umso mehr sollten wir Anderen umsonst
    dazu arbeiten. Das war nicht tragbar.
    Ich brauche keine Antidepressiva, sondern wieder meinen täglichen Sport, Spaziergang und Distanz, die ich durch
    meine Kündigung erreichte. Für das Nachbuchen brauche ich mir keine Gedanken zu machen: Ich habe 7fach belegt
    um die Vorlage der Kontoauszüge und Mieteinnahmen gebeten und nicht erhalten. Jetzt, 11 Monate später, kurz vor
    der Nebenkostenabrechnungsfrist, soll ich "nachbuchen" - wieder ohne Kontoauszüge. Damit auch schriftlich. Sie haben also seitdem nicht mehr gebucht. Ihre Sache. Damit bin ich entlastet.
    Es war eine verständliche menschliche Enttäuschung, parallel ständig gelobt zu werden und ich könne "bis 100 Jahre
    für sie arbeiten" - und gleichzeitig zu erleben, daß ich immer schlechter bezahlt wurde, - bis hin, bei 400 Euro auch
    noch die Vermietung incl. zu machen, Zusage 200 Euro je Vermietung, bezahlt: nichts. Das geht lt. Anwalt unter
    § 313 BGB einer Dienstleistung und Vertrag garnicht. Deshalb hat auch VERDI REchtsschutz für mich die Vertretung und Zahlung der Rechtskosten übernommen. Auch eine Empfehlung für Selbständig hier: Ich wußte
    nicht, daß VERDI auch für SELBSTÄNDIGE arbeitet. Dort bekommt man Rechtsberatung, Rechtsschutz, in meinem
    Fall sogar bereits bezahlte Kosten für einen Anwalt, den ich mir selbst aussuchen konnte und die Gerichtsgebühren in 1. Instanz vor dem Landgericht, die sie nach eingehender Prüfung übernahmen.

    Was ich nicht mehr machen darf: Die ständigen mails und Forderungen zu lesen, sondern gleich an den Anwalt zu
    geben: Er sagte mir, daß sie mich verunsichern wollen bzw. ja wiederbehalten. Sie haben ja bisher nur Fristen-
    verlängerung für ihre Antwort beim Landgericht eingereicht. "Da muss ich nun durch".

    Antidepressiva: Davon halte ich nichts, sondern von direkten Gesprächen und Austausch, den ich hier suchte,
    nicht rechtlich, sondern aus verständlicher menschlicher Enttäuschung. Und Eigeninitiative für meine Gesundheit in Schwimmen und Spazierengehen.

    Zur Klärung der letzten Antwort hier: Mißverständnis: Es geht einfach darum - auch ein Grund meiner Kündigung -
    daß der Eigentümer die Haus-Nr. draußen nach 20 Jahren geändert hat und ein Grundstück mit einbezogen hat,
    das nicht zum Wohnhaus gehört, aber ihm viele Kosten verursacht, anstelle lt. 33 Mietverträgen und auch meinem
    Hausverwaltervertrag "Haus-Nr. 17 und 17a" hat er die Häuser umbenannt in "17 - 19", äußerlich und für die
    neuen Schreiben /NK- an die Mieter: Die Nr. 18 ist das teure Grundstück, das neben dem Grundstück 17,17a
    liegt.
    Außerdem schreiben die Töchter bei den Antworten an die Mieter ausdrücklich, daß sie sich nicht mehr an den
    Eigentümer wenden dürften, sondern nur noch an sie: Nur - Der Eigentümer ist korrekt genannt in den Mietverträgen. Die Antworten über eine andere Firma als hier als Vermieter im Mietvertrag, mit nicht authorisierten
    und nicht bevollmächtigten Unterschriften der zwei Töchter des Eigentümers führt die Mieter in die Irre und ist
    bewußte Täuschung: Das weiß ich durch den Mieterschutz-Rechtsanwalt, der mir genauso wie die Bankmitarbeiterin zur sofortigen Kündigung riet:
    Durch solche Formfehler haben die Mieter bei Rechtsstreiten niemals gültige Aussagen und Unterschriften. Das
    steht auch auf den Antwortmails dieser Töchter der Eigentümer ausdrücklich sehr klein gedruckt drauf. "keine
    Rechtsgültigkeit". Es werden so Abmahnungen geschrieben, die keine Rechtsgültigkeit haben und die Mieter
    gebeten, nicht untereinander über eine Sache zu sprechen: Einen Mieter, der andere schlägt, weil sie die
    Gerichtskosten und Räumungsklage sparen wollen. Das habe ich alles durch meinen Anwalt erfahren, das ist
    alles nicht in Ordnung. Nur deshalb konnte auch dieser Schlägermieter eine Klage abwehren, obwohl er
    mit über 1.600 Euro im Rückstand für Nebenkostennachzahlungen zusätzlich ist - weil diese Formfehler bestehen.
    Auf meine Anfrage noch bevor ich kündigte, welche Firmierung denn jetzt für die Mietverträge zu verwenden ist
    als auch Aufzählung, daß die Firmierung inzwischen 5x verändert wurde - erhielt ich keine Antwort. Auch nicht,
    daß man die Mieter von den veränderten Firmierungen informieren muss. - So konnte, wie gesagt, dieser
    Schlägermieter erfolgreich wegen der Formfehler - der Anwalt der Eigentümer hatte auch eine falsche Firmierung zur Prozesskostenvollmacht erhalten - ablehnen. Ein 2. Versuch ist in gleicher Sache dadurch nicht mehr möglich.

    Das war und ist alles nicht tragbar. Mich machte einfach nur die menschliche Verändung verständlicherweise zu schaffen. Der 2. Partner der Eigentümer hatte mir vorgestern gemailt, daß er mich um Verständnis bitte, daß er
    sich heraushält: Er würde sich, das wußte ich allerdings, schon seit Jahren nicht mehr um die Verwaltung der Häuser kümmern, sondern sei nur noch stiller Teilhabender Investor. Das habe ich respektiert. Von ihm weiß ich
    auch, daß er möglichst jeden Kontakt zu dieser Vermieterfamilie meidet, nicht ans Telefon geht, wenn von dort
    angerufen wird - aber er ist in Investitionen mit ihnen verbunden. Und das will er nicht gefährden.
    Also. Vielen Dank für diejenigen, die mir antworteten, an diejenigen, die ich nervte und das nicht verstanden,
    alles okay. - Manchmal braucht man einfach nur "sich mitteilen können" und "Resonanz", zuhören.
    Innigen Dank, ich bin ein Stück weiter.
    Karina
     
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  17. dots

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    Hallo Karina,

    der Eigentümer steht wirklich im Mietvertrag?
    Ich denke, doch wohl nur in seiner Eigenschaft als Vermieter.
    Den Mieter geht es nichts an, wer der Eigentümer ist und/oder ob der Vermieter gleichzeitig der Eigentümer ist.

    Da der Vermieter durchaus wechseln (sich ändern) kann, ist die Angabe im Vertrag, wer denn Vermieter ist, oft veraltet und somit überholt.

    Das freut mich (für dich), ehrlich! :-)
    Wenn du magst, kannst du uns gerne hier auf dem Laufenden halten.
    Ich lese auf jeden Fall hier mit.
     
    ingo1404 und BHShuber gefällt das.
  18. #17 karinamietverwaltung, 14.11.2017
    karinamietverwaltung

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    Danke, Ihr tut mir auch gut. Lieber Dots, ja, Du hast völlig recht. Hier ist der Vermieter und Eigentümer identisch.
    Ich kenne mich rechtlich nicht aus und musste miterleben, daß durch die Falschformulierungen der "wechselnden
    Eigentümer" im MV die Gerichte alles abschmettern: Es handelt sich ja nicht um Nachfolge-Eigentümer, sondern
    um Umbenennungen durch die Töchter, von deren nur eine authorisiert und bevollmächtigt ist. Sie ändern aus
    Unwissenheit?, Mangel an Durchblick? ständig die Vermieternamen, wechseln von GbR in GmbH, niemals identisch
    mit dem Grundbuch oder echten rechtlichen Veränderungen:
    Deshalb wird jeder abgeschmettert durch diese Formfehler. Damit schreiben sie ja auch Rechnungen. Wenn sie
    nicht zahlen und der Gläubiger gegen sie aufgrund des Namens in seiner Rechnung Mahnbescheid erstellt oder
    klagt - wird er vom Gericht abgewiesen: Empfänger nicht identisch. Mir ist das nicht passiert. Ich habe von Anfang
    an Rechtsberatung für mich dabei in Anspruch genommen. Deshalb habe ich meine Rechnungen und Forderungen
    an die eigentliche Alt-Formulierung geschrieben, die auch so im Grundbuch steht, aber wesentlich mit dem
    Zusatz: namentlich die zwei Gesellschafter. Dadurch kann das vor Gericht nicht passieren - was mehreren Handwerkern, anderen früheren Verwaltungen von ihnen nicht passierte.
    Das ist die neue Handlung der Tochter seit 2012/2013. Sie hat, anders als die Eigentümer (Vater und externer Partner) ihre Schulfreundin als Anwältin: Beide Gesellschafter/Eigentümer lehnen diese Anwältin ab, mündlich
    und schriftlich.
    Auch meine Klage wird nicht von den beiden eigentlichen Eigentümern "bearbeitet", sondern die Verursacherin,
    die Tochter, mit ihrer Anwältin.
    Ich habe viel gelernt, was Formfehler bedeuten: Z.B. zuletzt, das betrifft nicht mehr meine Verwaltungszeit, habe
    ich nur als Mitmieterin erfahren: Der Schlägermieter hat einem Mieter auf dessen Terrasse Teile zerschlagen.
    Dieser Mieter hat das korrekt der Eigentümer-Tochter-Verwaltung gemeldet und den Schlägermieter wegen
    Sachbeschädigung angezeigt. - Die Eigentümer-Tochter-Verwaltung (wie ich sie jetzt hier nenne) hat dem
    Schlägermieter eine nicht rechtlich-korrekte Abmahnung geschickt (u.a. ohne Unterschrift einer der dafür
    authorisierten Personen). Der Mieter hat auf den gestörten Hausfrieden verwiesen. Der Schlägermieter hat
    dann umgekehrt diesen ordentlichen Mieter wegen Körperverletzung angezeigt! (er sei gegen diese Teile
    gefallen, als dieser Mieter ihn angriff)...
    Es wurde wegen GEringfügigkeit beides eingestellt. Diese Verwaltung jedoch ist nur konform diesem Schläger-
    mieter, ihn schützend. Eher können seriöse Mieter gehen - Miete von 300 - 400 Euro, anstelle diesen heraus-
    zusetzen. Ihm wurde sogar die Nebenkostennachzahlung von fast 2.000 Euro erlassen... Diese Eigentümer-
    Tochter-Verwaltung geht nur nach Zahlen, nicht nach Hausfrieden: Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen
    ist extrem hoch: Also machen sie nichts, was den Hausfrieden allerdings belastet.

    Das ist alles rechtlich in Ordnung. Da ich aber jemand bin, der für den Hausfrieden steht, nicht unbedingt für
    Kündigungen, aber für Unterlassungsklagen, die max. 400 Euro kosten und hier alles aufgezeigt werden kann,
    weil dafür nichts der Verjährung unterliegt, kann ich mit diesen Leuten nicht leben. Eine durchgeführte Unterlassungsklage - auch nur zur Info hier und für mich neu (ich habe extrem viel hier durch den Mist
    an Rechtlichem gelernt), ist notwendig und kann für eine fristlose Kündigung am allerbesten und billigsten
    verwendet werden, ohne viele Zusatzkosten für den Vermieter.

    Das sollte ich alles umsonst machen... Ich bin gegangen. Jetzt muß ich nur bei mir selbst ankommen. Schließlich
    hatte ich fluchtartig gekündigt, ohne neues zu haben, und war dann psychisch zu belastet, gleich Neues anzufangen und mußte für die Fehlbeträge mtl. 200 Euro mein Konto 10 Monate überziehen. Das ist für mich
    viel. Ich erwarte keinen Gewinn vor dem Landgericht, weil sie mit Sicherheit irgendetwas an Formfehlern finden,
    was meinem Anwalt und mir nicht bewußt ist.
    Gut ist, daß ich mich immer wehren konnte: Als der Geschäftsführer meine Kautionsanlagen blockierte, - das
    erfuhr ich über die Mitarbeiterin bei der Bank, die mir noch einige Insiderinfos gab und mir riet, schnellstens zu
    kündigen, weil sehr viel nicht stimmt. Da hatte ich sofort, da ich noch Überweisungsvollmachten hatte, die
    Kautionen an die Mieter zurücküberwiesen zur Anlage bei ihrer eigenen Bank. Zum Teil lagen die Kautionen
    zwischen 4 und 7 Monaten unzulässigerweise auf dem Hauskonto. Ich wäre verantwortlich gewesen. So habe
    ich es nach rechtlicher Rücksprache so gelöst.
    Ergebnis: Die Tochter/Geschäftsführer erklärte, ich hätte 7.200Euro vom Konto genommen! Das muss man sich
    mal vorstellen. Sie lesen keine Kontoauszüge, sie gucken nur auf Beträge und Datum. Sie haben keine Ahnung
    von Buchhaltung, keine Hausverwaltungssoftware, sondern machen alles mit excel, quer durch alle verwalteten
    Häuser in einer Buchhaltung. Kein Wunder, daß da keiner etwas findet. Und das sollte ich mitmachen. Not
    my way.
    Ich hatte die WIN CASA Mietverwaltung und mit damit absolut zufrieden, topper Service, klar, übersichtlich.
    datev-Konform. Es hatte mir echt Spass gemacht, von meinen Mietern, Zweitwohner auch mit Eigentum zuhause,
    geprüft zu werden über ihre Steuerberater: Immer Empfehlung für mich, Anfragen von 4 Steuerberatern, ob ich
    für sie die Buchhaltung mache. Ich bin gern geprüft, anstelle nur vertraut. Es tut mir gut und schenkt mir
    Anerkennung aus echter sauberer Leistung.
    LG Karina
     
  19. #18 karinamietverwaltung, 15.11.2017
    karinamietverwaltung

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    Lieber Dots,
    Die Eigentümer/Vermieter haben selbst vorgeschrieben, daß sie und wie sie im Mietvertrag stehen. Ich war als Verwalterin zusätzlich als Bevollmächtigte für sie genannt mit dem Hinweis für die Mieter, sich ausschl. an mich zu wenden. Ich hatte Vollmacht zum Abschluß der Mietverträge ohne weitere Unterschrift der Eigentümer/Vermieter, - mit dieser (vorgeschriebenen) Auflage.
    LG Karina
     
  20. dots

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    Und wo genau liegt dann das Problem diesbezüglich?
     
  21. #20 karinamietverwaltung, 15.11.2017
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    Hallo dots,
    das habe ich - zu umfassend - beschrieben. Und ist damit erledigt. Ich muss nichts "nachbuchen", kann ausreichend
    alles belegen und habe die Hilfe vor Ort durch einen langjährigen erfahrenen Eigentümer/Vermieter mit eigener
    Verwaltung, der meine Arbeit kennt und schätzt. Ich war zu lange allein ohne Rückfragemöglichkeit im entsprechenden Verband und Gesprächsaustausch. Nun ist alles gut. Und ich habe alles gut gemacht, mich nur in Angst irritieren lassen.
    Ich bin erleichtert auf neuem Weg, in Abstand und Distanz. Meine Kündigung war die beste Entscheidung, ich hatte damit nur zu lange gewartet und mir zuviel gefallen lassen durch die Erfahrungen der langen guten Jahre.
    Das Thema ist damit für mich abgeschlossen. Herzlichen Dank.
    Karina
     
Thema: Pflicht der Vor-Hausverwaltung gegenüber Eigentümer
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