Photovoltaik-Anlage aufs Mietshaus?

Diskutiere Photovoltaik-Anlage aufs Mietshaus? im Bautechnik Forum im Bereich Technische Abteilung; Die Daecher zweier meiner Mietshaeuser waeren ideal fuer eine Photovoltaik-Anlage (Solarzellen). Abgesehen von der Berechnung ob sich das lohnt...

aspren01

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Die Daecher zweier meiner Mietshaeuser waeren ideal fuer eine Photovoltaik-Anlage (Solarzellen). Abgesehen von der Berechnung ob sich das lohnt, muss ich auch beachten, wie die Mieter drauf reagieren werden. Wenn ich die Anlage montieren lasse, dann schlafen in beiden Haeusern die Mieter in den Dachwohnungen direkt mit dem Kopf unter den Solarpaneln. Wenn es eine reihengeschaltete Anlage ist, dann hat man ja bis zu 380 Volt in den Kabeln und somit recht viel Elektrosmog. Eine paralell-geschaltete Anlage hat aber nur max. 37 Volt ist aber sehr viel teurer.
Generell hat eine Anlage aber fuer Dachwohnungen den Vorteil, dass sie im Sommer die Hitze abschirmt und im Winter eine zusaetzliche Isolation bietet.
Was wuerdet ihr denn machen? Denkt ihr, dass Mieter davor abschrecken wenn Sie sehen, dass sie unter der Anlage schlafen muessen?
 

lostcontrol

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hallo aspren,

ich hab's ja an anderer stelle schon mal geschrieben: ich war lange in der solartechnik-branche tätig. daher kenn ich die thematik elektrosmog auch und kann dich beruhigen: es gibt keinen (zumindest laut der bisher getätigten untersuchungen). ist auch völlig egal ob in reihe oder parallel geschaltet (in reihe schalten würde ich dir nicht empfehlen, denn fällt einmal ein modul aus, dann tut die ganze anlage nicht, und bis du entsprechenden ersatz herbekommst (der muss ja auch mit der leistungs-auslegung der anlage zusammenpassen) kann das manchmal ganz schön dauern, sprich: du hast finanzielle ausfälle.

nachteil für die mieter könnte vor allem eines sein, nämlich wenn du vorhandene dachfenster abdeckst (aber das ist dir vermutlich schon klar).

zusätzliche isolation im winter wirst du allerdings keine haben - normalerweise sind die solarmodule so montiert, dass sie von unten gut durchlüftet werden, ergo auch nicht "wärmen" können.

ich glaube nicht dass eine solaranlage mieter abschreckt - im gegenteil, ich denke dass mittlerweile so viele menschen ökologisch denken, dass sie sowas als positiv begrüssen würden.

wenn du infos brauchst, mail mich ruhig mal direkt an unter [email protected] - ich arbeite zwar mittlerweile nicht mehr in der branche, kann dir aber höchstwahrscheinlich doch die eine oder andere frage beantworten.

grüssle
lostcontrol
 

Heizer

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Finanziell lohnen würde sich so eine Anlage auf jeden Fall. Durch die Staatlich garantierten hohen Einspeisevergütungen machst Du auf jeden Fall ordentlich Plus. Ist auf jeden Falllohnenswerter als das Geld auf einem Sparbuch verschimmeln zu lassen.

Mach Dir wegen den Spannungen keine Sorgen. In der normalen Hausinstallation fließen ja auch überall 400V und davon ist noch keiner gestorben. Außerdem sind da die Ströme noch deutlich höher als in einer Solaranlage. Und wieviel Spannung da auf dem Dach ist brauchst Du Deinen Mietern ja nicht aufs Butterbrot zu schmieren.

Ich würde eine Mischung aus Reihen-und Parallelschaltung bevorzugen. Spannungen so um die 50V können schon viel Leistung vertragen ohne riesen Querschnitte verwenden zu müssen. Viel wichtiger sind möglichst kurze Leitungen von den Modulen zum Wechselrichter.

Aber wie schon gesagt ist eine Reihenschaltung nicht ganz unkritisch. Vor allem bei Teilbeschattung verliert die ganze Anlage deutlich an Leistung. Bei Parallelschaltung würde nur das betroffene Modul weniger Leistung abgeben. Im Extremfall kann durch den Strom der anderen Module sogar eins Zerstört werden.
 

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habe gerade mit SCN-energy schlechte Erfahrungen gemacht. Die habe doch tatsächlich die Montage abgenrochen, weil ich die Vorauskasse noch nicht bezahlt hatte. Dabei kommt man laut AGB erst nach 30 Tagen nach Rechnungsstellung in Verzug und nur für den Fall des Verzuges sind Maßnahmen vorgesehen.
 
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Photovoltaik-Anlage aufs Mietshaus?

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