Photovoltaik-Mieterstrom

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  1. Franke

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    Hallo,

    habt Ihr euch schon Gedanken zum Thema Mieterstrom gemacht, nachdem das neue Gesetz verabschiedet wurde?

    Das Dach unseres 6-Parteien-Mietshauses wäre wohl dafür geeignet und muss in den nächsten Jahren erneuert werden. Mich reizt der Gedanke, dabei auch eine Photovoltaik-Anlage installieren zu lassen und den Strom an die Mieter zu verkaufen, sofern diese mitspielen. Kann sich ein solches Projekt rechnen? Man muss ja mit den Mietern Verträge schließen und abrechnen, das bedeutet schon etwas Veraltungsaufwand...

    Was spricht dafür, was dagegen?
     
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  3. #2 Aktionär, 05.10.2017
    Aktionär

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    Welches grad genau?
     
  4. Berny

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    Bist Du Gewerbetreibender?
     
  5. Franke

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    @ Aktionär: Das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom vom 25. Juli 2017

    @ Berny: Derzeit nicht, aber kann ja noch werden...
     
  6. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Warum willst Du investieren, damit die Mieter den Strom von Dir bekommen?

    Der Mieter ist nicht verpflichtet diesen von Dir zu nehmen, dann speist Du nur ein, was bestimmt nicht im Sinne Deiner Investition ist.
    Kaufe Dir von dem Geld lieber eine Eigentumswohnung.
     
  7. Franke

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    Ich möchte die Möglichkeit prüfen, ob ich als privater Vermieter einen Beitrag zur Energiewende leisten kann, oder ob das unternehmerische Risiko zu groß ist weil sie eben nicht verpflichtet sind den Strom abzunehmen.
    Aber prinzipiell würde ich statt in eine Eigentumswohnung lieber in das bestehende Objekt investieren und dieses aufwerten.
     
  8. #7 Gewohnheitstier, 05.10.2017
    Gewohnheitstier

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    Streng kaufmännisch gesehen gibt es mMn recht wenig was für Mieterstrom spricht.

    Man kann einen Vermietungsanreiz bieten und bekommt eine Einspeisevergütung. Dafür handelt man sich das EEG, einen neuen kaufmännischen Aspekt und neue bzw. mehr Technik ein.

    Ein kurzer Überblick:


    Die Anlage zu verpachten ist natürlich auch eine Lösung, nur vielleicht nicht die Beste.
     
  9. Pitty

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    Dann investiere lieber in eine große Heizungsstation mit Photovoltaik auf Warmwasser und Heizungsunterstützung.
    Damit tust Du Deinen Mietern was gutes. Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld
     
  10. #9 BHShuber, 06.10.2017
    BHShuber

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    Hallo,

    der Mieter ist aber keinesfalls verpflichtet den Strom vom Vermieter abzunehmen, so kann es sein, dass du den Strom nicht zum Eigenverbrauch sondern einspeisen musst und ob sich dass dann mit der Einspeisevergütung rechnet steht auf einem anderen Blatt.

    Ferner muss ich Pitty da beipflichten, um effektiv einen Beitrag zu leisten, dann tu ich meinem Mieter etwas gutes, spare fosile Brennstoffe und leiste meinen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt, oder?

    Gruß
    BHShuber
     
  11. RMHV

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    Ja Nee, iss klar... Strom kommt schließlich aus der Steckdose.

    Solarthermie spart dem Mieter natürlich Betriebskosten. Da wird er sich sicher freuen. Zumindest wenn der Vermieter auf eine Mieterhöhung nach Modernisierung verzichtet.
     
  12. #11 BHShuber, 06.10.2017
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    Hallo,

    nichts verstanden oder nur einen auf Troublemaker machen?

    Wo bitte ist denn die Ersparnis für wen?

    Der Vermieter investiert in eine Photovoltaikanlage mit der Gewissheit, dass er den Mieter nicht dazu zwingen kann, seinen Strom abzunehmen, somit bleibt ihm die magere Einspeisevergütung, mehr nicht.

    Solarthermie spart Heizenergie, hier spart sich der Vermieter Geld für den Einkauf von Brennstoffen, der Mieter bei den Heizkosten und WW-Kosten und durch die Ersparnis von weniger Brennstoffen profitiert auch die Umwelt.

    Also wo genau ist denn dein Problem!

    Gruß
    BHShuber
     
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  13. #12 immobiliensammler, 06.10.2017
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    Ich habe mich mit der Thematik bisher nicht beschäftigt, eventuell lacht ihr jetzt über die Frage, aber mal angenommen, der Mieter verbraucht mehr Strom als die Anlage erzeugt (bewölkt, Nacht, etc.), dann muss ich den ja zukaufen. Was passiert wenn der zugekaufte Strom teurer ist als der Preis, den ich vom Mieter verlangen darf? - Darf ich für den zugekauften Strom die diversen Umlagen - die ja bei dem Modell gerade nicht anfallen, die ich aber sicher für den zugekauften Strom bezahlen muss - dann an den Mieter weiterberechnen?
     
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  14. #13 BHShuber, 06.10.2017
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    Hallo,

    es wird nicht immer viel Strom verbraucht, in den Zeiten an denen Menschen auf Arbeit sind wohl eher weniger, in dieser Zeit wird der Strom eingespeißt, bzw. es wird immer eingespeist und mit dem verbrauchten Strom dann verrechnet, so entsteht ein solches Szenario erst gar nicht.

    Gruß
    BHShuber
     
  15. #14 immobiliensammler, 06.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 06.10.2017
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    Ist das so? Wie ich es verstanden habe muss der Strom doch ohne Netznutzung direkt im Haus verteilt werden (auch Nebengebäude müssen direkt - also wohl mit eigenem Kabel - an die Anlage angeschlossen werden). Genau deshalb entfallen ja die diversen Umlagen. Also alles einspeisen und mit entnommenen Strom verrechnen funktioniert wohl nicht.

    Das habe ich zumindest dem von @Gewohnheitstier verlinkten Video entnommen.

    Ergänzung:

    Hier wird das auch so erklärt:
    https://www.haufe.de/steuern/gesetz...strom-bei-photovoltaikanlagen_168_414526.html
     
  16. #15 BHShuber, 06.10.2017
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    Hallo

    interessant, ich muss zugeben ich habe mich nicht mehr weiter damit befasst, vor 3 Jahren das letzte Mal, da war es noch so, dass eingespeißt wurde und der Eigenverbrauch abgerechnet, allerdings, nicht Mieterstrom.

    Nachts produziert die Anlage nicht, wo also kommt dieser Strom dann her, er muss zugekauft werden, insofern würde mich auch interessieren, so wie du schon in den Raum gestellt hast, wie soll das dann funktionieren.

    Mittels Speicherpuffer??? Des wäre mir schon wieder alles viel zu kompliziert.

    Gruß
    BHShuber
     
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  17. Duncan

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    das Problem ist die Umweltsauerei sondergleichen beim Abbau "seltener Erden" und den damit verbundenen Toten. Wenn du die mit einberechnest sterben an der Stromerzeugung aus Photovoltaik mehr Menschen als aus Kernkraft, inkl. der Bomben. Wasserkraft (Dammbrüche), Öl, Gas und Kohle schneiden aber auch nicht wirklich besser ab...

    Man hat mit solchen Anlagen echt schnell das Label: Stromversorgungsunternehmen gewonnen. Da wirst du auch als kleiner Häuslebauer auf die gleiche Stufe gestellt wie Vattenfall, RWE, E.ON oder EnBW gestellt...
     
  18. #17 BHShuber, 06.10.2017
    BHShuber

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    Hallo,

    das trifft aber wohl eher für Photovoltaik als Solarthermie zu.

    Solarthermie stellt lediglich ein Wärmetauschersystem dar, wobei Photovotaik eben die von dir genannten Kriterien in Anspruch nimmt und man weis bis heute nicht, wie diese Solarpanelen dann entsorgt werden können und müssen, höchstwahrscheinlich sehr teuer als Sondermüll.

    Gruß
    BHShuber
     
  19. #18 immobiliensammler, 06.10.2017
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    Die schlimmsten Umweltsünde ist m.W. die Produktion von Batterien für die Pufferung des Stroms; Zitat aus einem Fernsehbericht zur E-Mobilität: Die ersten 3 Jahre Co2-Erparnis wird durch die Produktion der Batterien zu nichte gemacht!
     
  20. #19 Gewohnheitstier, 07.10.2017
    Gewohnheitstier

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    Ich behaupte, dass die inzwischen so niedrig ist, dass, wenn man die Einspeisevergütung allein betrachtet, es sich nicht rechnet. Wie sich Mieterstrommodellen für den Hauseigentümer rechnen sollen ist mir bisher schleierhaft. Außer eben man verpachtete das Dach und hofft dass es gut geht.

    Mit Photovoltaik und Co die Betriebsanlagen im Haus zu betreiben und dass was übrig bleibt zu verkaufen macht schon eher Sinn.

    Man muss ja nur 10% unter dem Tarif des Grundversorgers bleiben, was nicht so furchtbar schwierig ist. Den zusätzlich benötigten Strom, v.a. abends und morgens kauft man dann eben so billig wie möglich ein.

    Jein. Du machst mit dem Mieter einen Preis aus. Ob der deine Kosten deckt ist deine Sache. Abgerechnet wird am Schluss. Im Grundsatz macht man eine neue Position Betriebskosten auf, die aber keine Betriebskosten sind.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Aussage verstanden habe.

    Die sind nochmal was ganz was anderes, technisch, im Sinne der Abrechnung und im Sinne des EEG. Für auf Eigenverbrauch optimierte Anlagen sind die Dinger aber Pflicht, tauchen aber, so wie ich es überblicke, bei Mieterstrommodellen explizit nicht auf.

    Was so das größte Problem bei der Sache scheint. Und mit den steuerlichen Aspekt haben wir uns an dieser Stelle noch gar nicht beschäftigt.
     
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