Photovoltiakanlage - wie rechne ich jetzt genau diese 11 % aus.

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von babyblue2011, 14.08.2011.

  1. #1 babyblue2011, 14.08.2011
    babyblue2011

    babyblue2011 Neuer Benutzer

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    hallo,

    ich habe folgendes Problem: Ich lass mir jetzt ne PV-Anlage (mit 1/3 Eigenbedarf) installieren. Im Haus gibts nur einen Stromzähler - Mieter haben also auch nen Nutzen davon :-)

    Wie rechne ich die daraus resultierende Mieterhöhung richtig aus??

    Also: geplante Kosten ca. 56.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) davon 11%
    macht: 6160 Euro und das durch 12 macht: 513, 33 Euro - bis hierhin alles soweit klar


    So jetzt meine Frage:

    Muss man die 513,33 Euro jetzt noch durch die Gesamtwohnfläche des Hauses teilen???

    Danke für eure Hilfe ...
     
  2. AdMan

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  3. #2 Kitzblitz, 14.08.2011
    Kitzblitz

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    Verstehe deine Fragestellung nicht.

    War deine Photovoltaikanlage vor dem 1.07.2011 am Netz erhältst du 27,33 Cent/kWh für die Einspeisung ins öffentliche Netz von der EVU.

    Der normale Strompreis liegt irgendwo bei ca. 23,00 Cent/kWh.

    100% Stromeinspeisung aus deiner Photovoltaikanlage und den für das Haus benötigten Strom weiterhin vom EVU beziehen.

    Warum sollten die Mieter eine Mieterhöhung hinnehmen, ohne dass sich ihr Wohnkomfort ändert ? - Der Strom kommt bei denen nach wie vor aus der Steckdose !

    Du würdest bestimmt besser daran tun, wenn du jede Wohnung separat mit Strom versorgen würdest und deine Mieter eigene Zähler hätten.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  4. #3 babyblue2011, 14.08.2011
    babyblue2011

    babyblue2011 Neuer Benutzer

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    wollt eigentlich nur wissen, wie ich die Modernisierung richtig ausrechne; sprich

    §559 Abs 1 BGB - (siehe Frage oben.)

    Hauptfrage war, ob ich das Ergebnis noch auf die Quadratmeter ausrechnen muss.....


    aber trotzdem meine Mieter haben einen Zwischenzähler.....
     
  5. #4 Kitzblitz, 14.08.2011
    Kitzblitz

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    Mit der Beantwortung dieser Frage

    "Warum sollten die Mieter eine Mieterhöhung hinnehmen, ohne dass sich ihr Wohnkomfort ändert ? - Der Strom kommt bei denen nach wie vor aus der Steckdose !"

    stellen sich deine Fragen eigentlich nicht mehr.

    Die von dir durchgeführte Verbesserungsmaßnahme dürfte m.E. die notwendigen Voraussetzungen für eine Mieterhöhung gem. §559 Abs 1 BGB nicht erfüllen, denn mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ergibt sich keine Verbesserung der Wohnungen deiner Mieter (der Strom kommt immer noch aus der Steckdose). Energieeinsparungen ergeben sich dadurch übrigens auch nicht, denn deine Mieter verbrauchen nicht eine kWh weniger, wenn der Strom von einer Photovoltaikanlage erzeugt wird.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  6. #5 Unregistriert, 14.08.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    "Im Haus gibts nur einen Stromzähler"

    das wird sich spätestens bei installation der PV-anlage ändern.
    red mal mit deinem elektriker!

    schau, das fängt schon damit an, dass du einen zähler brauchst für das, was du ins öffentliche netz einspeist. ansonsten ergibt die PV-anlage zumindest in sachen ökologie und vor allem in sachen ökonomie keinen sinn, denn das ding rechnet sich nur, wenn du strom einspeist = verkaufst, und das ist auch die einzge staatliche förderung, die du dafür erhälst, nämlich die einspeisevergütung).
    und dann brauchst du zwischenzähler, die den unterschied zwischen einspeisung und privatverbrauch messen. was du nicht privat verbrauchst, wirst du ja hoffentlich einspeisen wollen, auch abseits deiner "2/3tel-vorgabe" die eh nicht hinhaut.

    bezüglich mieterhöhung:
    vergiss es. wie willste die denn begründen?
    wenn du eine PV-anlage auf dein dach legst, musst du unweigerlich dafür ein gewerbe anmelden. du wirst ja zum strom-händler. das ist dein persönliches vergnügen und hat mit den mietern herzlich wenig zu tun (ausser dass die vielleicht lieber bei jemand wohnen, der so fortschrittlich drauf ist, bzw. beim gewerbe 'ne image-geschichte).
    im wärmeschutzgesetz (in bawü schon gültig, im rest der BRD bald) ist photovoltaik ausdrücklich ausgeschlossen.

    und dann ist es ja auch noch so, dass du fürs strom-einspeisen mehr geld kriegst, als du selbst für strom bezahlst. das macht ja die förderung aus. streng genommen könnte man geld damit verdienen, in seinem keller einen halogenstrahler (mit gekauftem strom) auf ein PV-modul zu richten, dessen strom dann ins netz gespeist wird.
    denksportaufgabe: was also ist für dich ökonomisch sinnvoller? den strom ins haus zu speisen oder mit gewinn zu verkaufen?

    ist ja nett von dir, dass du auch strom ins eigene haus ziehen willst. aber wegen gutmütigkeit bzw. blauäugigkeit und totalem missverständnis der PV-förderung kann man halt keine mieterhöhung verlangen, so zumindest mein kenntnisstand. der witz an PV ist doch der, dass unser gesamtes stromnetz damit gefüllt wird, und eben drum auch die förderung.

    wie speicherst du die eigentlich?
    wenn ein mieter nachts um 2:00 noch musik hört, ist der strom dafür dann aus deiner PV-anlage?

    nicht böse sein, aber ich hab ziemlich lang in der branche gearbeitet, und ich entnehme deinem posting dass du ziemlich wenig ahnung von photovoltaik hast. ich würde dir empfehlen dass du dir ein display für deine anlage mitbestellst, das dir anzeigt wieviel strom du erzeugst, und wieviel davon eingespeist wird, am besten auch noch mit anzeige was im haus davon verbraucht wird. einfach damit du wenigstens mitkriegst, was so 'ne PV-anlage überhaupt macht.

    loschdi
    (die die aktuell miese "sonnen-ernte" auch nicht so doll findet)
     
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