Privatvermieter - entgeltliche Beschäftigung Ehefrau

Diskutiere Privatvermieter - entgeltliche Beschäftigung Ehefrau im Steuer - Vermietung und Verpachtung Forum im Bereich Finanzen; Schön, dass die abzuführende Lohnsteuer nur 450 € beträgt! Nur, dass die voraussichtlich anfallende Einkommensteuer auf diese Einkünfte etwa 1.500...

  1. #21 lingnoi, 25.01.2020
    lingnoi

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    Da liegst Du falsch.

    Meine (und meine Frau) Einkünfte aus Nichtselbstständiger Arbeit erhöhen sich um 5000 Euro durch den Verdienst meiner Frau (den ich ihr zahle)
    Meine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung reduzieren sich um das Gehalt welches ich meiner Frau zahle plus den entsprechenden AG Beiträgen (insgesamt ca. 7000 Euro).
    Die Summe Einkünfte reduziert sich somit um 2000 Euro und somit auch meine Einnkommensteuer.
     
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  3. #22 lingnoi, 25.01.2020
    lingnoi

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    Das Feststellungsverfahren ist kein Akt gewesen.

    Eine UG oder GmbH wäre deutlich mehr Aufwand und Kosten, daher möchte ich das vermeiden.
     
  4. #23 lingnoi, 25.01.2020
    lingnoi

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    Der Aufwand ist mir bekannt, da ich vor ein paar Jahren bereits eine Mitarbeiterin im Rahmen meiner nebenberuflichen gewerblichen Tätigkeit als Einzelhändler (aktuell ruhend) beschäftigt habe.
     
  5. #24 lingnoi, 25.01.2020
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2020
    lingnoi

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    Es geht um 3 Wohnungen, Jahresnettomieteinnahmen 24700. Nach Vermietung als möblierte Wohnungen entsprechend mehr!

    Ich bin seit 20 Jahren Vermieter und mache meine Einkommensteuererklärung (und EÜR) stets selbst. Mit dem FA habe ich meistens keinen Stress.
     
  6. SaMaa

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    @lingnoi

    genau das meinte ich @immobiliensammler hat auch viel mehr Objekte, sodass sich der Umweg „GmbH“ rechnet. Aber das hattest Du ja schon in #22 selber erwähnt.
     
  7. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Wo du doch alles kannst und alles weist, was war nochmal deine Frage?
     
  8. #27 lingnoi, 25.01.2020
    lingnoi

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    Steht unter #1.

    Warum jetzt polemisch werden?

    Ich möchte/werde keine Kapitalgesellschaft gründen, da ich dann das Problem habe die Immobilien einzubringen in die GmBH...
     
  9. #28 immobiliensammler, 25.01.2020
    immobiliensammler

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    Nochmal zur Klarstellung: Ich habe nie etwas gegen die Idee von @lingnoi geschrieben, nur darauf hingewiesen, dass er ein Statusfeststellungsverfahren durchlaufen muss und es gewisse Hürden gibt, wenn er die Ehefrau anstellt. Diese sind aber nicht unlösbar, man muss halt nur Bescheid wissen und die richtigen Antworten geben.

    Ich habe mir das eben gespart, aber auch nicht - wie einige rauslesen wollen - durch Gründung einer GmbH dafür, ich hatte schon vorher eine GmbH und habe meine Frau eben bei dieser angestellt, dann tritt das Problem "Statusfeststellungsverfahren" gar nicht erst auf.
     
  10. Duncan

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    Weil du sagst das dir die antworten zu deinen Fragen bekannt wären? Nur mal so ins Blaue geraten...
    Also nochmal:
    Ja.
    Nein.
    Da gibt es verschiedene Wege mit diversen Vor- und Nachteilen, die hier gerade diskutiert wurden/werden. Ob derer kamen mehrere Foristi zu dem Schluss lohnt den Aufwand nicht.

    Da ist eher das geringere Problem, also so fast gar keins, weil das Stammkapital auch als Sachanlage geleistet werden kann, u.a. wären da auch Immobilien möglich. Da gibt es diverse andere (teure) Gründe das man das nicht möchte.

    In deiner Größenordnung möchte man grundsätzlich in der privaten Vermögensverwaltung bleiben.
     
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  11. #30 taxpert, 25.01.2020
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    Wenn das dein Verständnis von Steuersparen ist, dann fällt das leider zum Teil unter die Kategorie "Steuern sparen, egal was es kostet"! Durch die Umqualifizierung von 6.000 € von V+V zu Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit generierst Du 1.000 € WK-Pauschale ohne einen Cent dafür aufbringen zu müssen!
    Mit den restlichen 1.000 € ArbG-Anteil zur SozVers "kaufst" du dir einen "Steuervorteil" teuer ein, denn die 1.000 € fließen tatsächlich ab.

    Dann brauch ich dir ja nicht erklären, warum z.B. bei gleich hohen Aufwand für die PKV trotzdem noch ein kleiner Steuervorteil entstünde ...

    ... oder warum das Konstrukt von @immobiliensammler aus steuerlicher Sicht sogar kontraproduktiv ist!

    ... oder warum dein Konstrukt deinen "Frieden" mit dem FA erschüttern kann!

    Aber da das Thema "Steuern" ja auch nicht Sin und Zweck des Konstruktes ist, spielt das ja ajch keine Rolle.

    taxpert
     
  12. #31 ehrenwertes Haus, 25.01.2020
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    Geht es hier wirklich nur um Steuern, oder soll mit dem Konstrukt auch ein anderes, bisher nicht genanntes Ziel verfolgt werden?

    Je nach momentaner und längerfristiger Zielsetzung, persönlichen Risikofaktoren, Planungen kann es Sinn machen "Frau" in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu bringen.

    Ich werde trotzdem den Eindruck nicht los, dass der Gedankengang vom TE nicht wirklich durchdacht ist.
    Da kann ein Steuerberater helfen Denkfehler und Irrtümer aufzuzeigen, wenn man nicht am Posten fachlich kompetenter Beratung sparen will.
    Oder soll das der Anfang zum Familienausstieg aus der PKV sein?
    Oder Frau eine eigene Rente sichern?

    Man kann sich sicherlich viel Wissen durch Selbstschulung aneignen, aber einen Profi kann man damit i.d.R. nicht ersetzten.
     
  13. Andres

    Andres
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    Das zweite Ziel ist genannt, man muss nur #3 lesen. Die Steuer wird damit eher zur Nebensache.
     
  14. #33 ehrenwertes Haus, 25.01.2020
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    Bin ich mir mit der Argumentionsweise des TE gar nicht so sicher, wie die Prioverteilung wirklich ist.
    Seine Argumentationsschiene bleibt ziemlich konsequent bei möglichen Steuereinsparungen.

    Ginge es primär um Frau wird sozialversicherungspflicht beschäftigt, könnte man sich auch außerhalb des eigenen Unternehmens nach einem Job umsehen und damit gleichzeitig einige Fragen und mögliche Probleme einsparen.
     
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  15. #34 lingnoi, 26.01.2020
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    Nochmals vielen Dank für die vielen Ratschläge.

    Ich werde als nächstes meinen zuständigen Sachbearbeiter im FA aufsuchen und mein Anliegen vortragen. Sollte das nicht fruchten bin ich dankbar für eure Empfehlungen für einen geeigneten Steuerberater in Stuttgart.

    Grüße,

    L
     
  16. #35 taxpert, 27.01.2020
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    Der kann und vor allem darf (§§2,3 StBerG) dir hier gar nicht "helfen"!

    Die Aufgabe deines Sachbearbeiters ist es nicht, dir steuerliche Auskünfte zu erteilen, sondern die von dir erstellte Steuererklärung zu prüfen, ggf. Einsprüche uns Anträge zu bearbeiten. Nicht mehr und nicht weniger! Deshalb ist auch seine Arbeitsbelastung genau so berechnet, so dass für die von Dir angedachten Fargen schlicht keine Zeit vorhanden ist!

    Aus steuerlicher Sicht ist die Beschäftigung der Ehefrau grundsätzlich unproblematisch, soweit ...

    ...der Vertrag auch tatsächlich so gelebt wird, Die Göttergattin also auch tatsächlich die vereinbarten Tätigkeiten ausführt (Nachweis z.B. über Stundenzettel, nach EU-Vorschrift ja sowieso zur Arbeitszeit Überwachung notwendig!). Sonst ist man im §41 Abs.2 AO,

    ... und der Vertrag dem Drittvergleich standhält. Dazu gehört neben der unbaren Zahlung und der Überwachung der Arbeitszeit durch entsprechende Protokollierung natürlich auch der tatsächlich in Anspruch genommene Urlaubsanspruch und als wichtigstes, dass zumindest glaubhaft gemacht werden kann, das wenn die Göttergattin sich nicht bereit erklärt hätte, ein fremder Dritter eingestellt worden wäre! Sonst ist man im §42 AO drin!

    Mit dem StB kann man dann auch gleich abklären, was mit dem einen garantierten steuerlichen Problem ist, dass bei der angedachten Planung auftaucht und wenn er/sie gut ist, erkennt er/sie auch das mögliche zweite Problem, dass sich durch die Beschäftigung der Ehefrau ergeben kann.

    taxpert
     
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Privatvermieter - entgeltliche Beschäftigung Ehefrau

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