Problem mit Hausverwaltung

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von Renrew, 01.04.2008.

  1. Renrew

    Renrew Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich habe derzeit ein Problem mit der Verwaltung bzgl. Übernahme von Gutachterkosten.

    Vorgeschichte:

    Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus und hatten im September 2006 einen Wasserschaden, verursacht durch die Wohnung über uns, zu beklagen. Es handelte sich hierbei um eine Undichtigkeit im Zuflussrohr der Toilettenspülung zum Abwasserfallrohr. Bei der erstmaligen Instandsetzung hat der Installateur gepfuscht und das Wasser ist weitere vier Wochen ausgetreten. Die Trocknungs- u. Sanierungsmaßnahmen gingen dank einer „aktiven“ Gebäudeversicherung schleppend voran. Letzte Arbeiten wurden im Januar 2007 beendet.

    Eigentliches Problem:

    Im Februar/März 2007 hat sich dann ein lautes Klopfgeräusch in den Leitungsrohren eingestellt. Wenn der Bewohner über uns duschte oder die Waschmaschine laufen ließ, war nicht mehr an Schlaf zu denken. Nach zwei/drei Wochen haben wir den Bewohner auf dieses Klopfen angesprochen. Er meinte, dass er selbst noch nichts wahrgenommen hätte (wie auch – unter der Dusche rauscht es erheblich lauter). Die unter uns wohnende Familie hat dieses Klopfen vereinzelt auch wahrgenommen.

    Im März 2007 haben wir erstmals telefonisch die Hausverwaltung auf dieses Geräusch aufmerksam gemacht und um entsprechende Maßnahmen gebeten. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Prüfung, ob die Instandsetzungmaßnahmen am Abwasserrohr ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Das Klopfen kam objektiv und akustisch genau aus jener Ecke, wo der betr. Wasserschaden beseitigt wurde.

    Nach mehrmaligem Anmahnen, auch schriftlich, hat der betr. Installateur (beauftragt von der Hausverwaltung) sich die Sachlage vor Ort begutachtet und angeführt, dass vermutlich eine sog. „Baumarktarmatur“ für das Klopfen verantwortlich sei. Daraufhin wurde ein Aushang im Eingangsbereich angebracht, der die Bewohner aufforderte entsprechende Beobachtungen dem Handwerker zu melden.

    Wie nun jeder richtig vermutet, ist natürlich nichts dabei raus gekommen. Der Wisch wurde entfernt und für den Handwerker war die Angelegenheit damit erledigt.

    Von unserer Seite wurde nun schriftlich weiterer Druck auf die Verwaltung ausgeübt. Doch letztlich musste ich mit dem Eigentümer der Wohnung über uns, die nähere Ursache selbst „ermitteln“. Wir haben festgestellt, dass das Klopfen explizit auftritt, wenn er Wasser aus dem Bad in die Fallrohre ablässt.

    Ich habe daraufhin die Verwaltung mit unserer Vermutung konfrontiert und darum gebeten, die Wand an der betr. Stelle wieder öffnen zu lassen, um dieses lästige Klopfen endlich beseitigen lassen zu können.

    Zwischenzeitlich ging es auf Oktober zu und die Verwaltung beauftragte einen „Sanitär“-Sachverständigen, der sich die Lage vor Ort ansehen sollte. Gutachterlich bestätigt hat der Sanitärinstallateur offensichtlich keinen Fehler begangen. Die Lokalisierung des Klopfgeräusches wurdes als Spannungsgeräusch im Deckendurchbruch vermutet. Aber da man nichts Genaues feststellen konnte, wurde die evtl. Einschaltung eines Akustikers empfohlen. Dieser trat dann im November mit seinen „Vermutungen“ auf den Plan. Denn er konnte auch nichts anderes feststellen, ausser daß in seinem Gutachten von gravierenden Kraftanstrengungen des Installateurs die Rede ist, welche eventuell div. Halterungen des Fallrohres verändert hätten bzw. dass im Deckendurchbruch Betonteile zwischen Rohr und Isolierung geraten wären. Nachdem ich mir eine Baustelle über Weihnachten verbeten habe, war nun vorerst wieder Stillstand. Erst Anfang Februar, als ich die Verwaltung wieder aus ihrem Winterschlaf erweckte, gab es wieder Aktivitäten.

    Die Verwaltung meinte nun, dass Sie für weitere Maßnahmen erst den betr. Wohungseigentümer einbinden müsse(ich war in der Vermutung, dass er das ohnehin sein sollte!) und die Kostenübernahme für die Gutachten bei der Versicherung einholen wolle.

    Es kam, wie es kommen musste. Die Versicherung lehnte die Übernahme der Kosten ab, da die Arbeiten für die Beseitigung des Wasserschaden ordnungsgemäß ausgeführt wurden!

    Der Bewohner über uns lehnte die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass er die Sachverständigen nicht beauftragt habe.

    Die Verwaltung hat mir wenige Tage darauf geschrieben:

    Zitat: „…wenn Herr X die Kosten nicht übernimmt, werden wir die Kosten Ihrem Wohngeldkonto belasten müssen..“

    Tja, eine lange Geschichte. Aber ich glaube, dass diese Informationen wichtig sind, um meine Fragen zu beantworten:


    1. Kann die Gebäudeversicherung die Kostenübernahme einfach so ablehnen? Schließlich besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen den Instandsetzungsarbeiten und dem nun aufgetretenen Mangel (Leitungsklopfen).

    2. Da das Klopfen lt. Gutachten mit hoher Wahrscheinlichkeit im Deckendurchbruch des Abwasserrohrs verursacht wird, liegt der Mangel doch im Gemeinschaftseigentum? Wäre dies dann nicht Angelegenheit der Verwaltung sprich der Eigentümergemeinschaft?

    3. Wenn das Klopfen durch Wasserablassen in der über uns befindlichen Wohnung verursacht wird, dann ist die Ursache ausserhalb meines Einflußbereichs. Ist dann eventuell der über uns wohnende Eigentümer kostenpflichtig?

    4. Ich habe zwar die Sachverständigen auch nicht beauftragt, aber ich war die treibende Kraft, dass etwas unternommen wird. Ist die Verwaltung im Recht, wenn Sie mir die bisher angefallenen Kosten aufbürden will?

    Ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Meinungen hierzu hören könnte oder aber sogar ein paar Tips, wie ich weiter vorgehen soll, erhalten würde.

    Ich möchte auch noch anmerken, dass wir mit dem Bewohner der anderen Wohnung soweit ein gutes Verhältnis haben und uns dahingehend abgestimmt haben, evtl. gemeinsam gegen die Verwaltung bzw. Eigentümergemeinschaft anzugehen.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Grüße Renrew
     
  2. AdMan

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  3. #2 Vermieterheini1, 01.04.2008
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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