Problem mit Mieterin von Miteigentümer!

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Emily33, 08.03.2009.

  1. #1 Emily33, 08.03.2009
    Emily33

    Emily33 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich bin Miteigentümer einer WEG und wohne selbst in der Wohnung. Vor ca. einem Jahr ist eine junge Frau auf unsere Etage gezogen! Sie hatte von Anfang an sehr häufigen Männerbesuch, was vor allem meiner Nachbarin auffiel, welche direkt neben der neuen Mieterin wohnt und sich ständig über diese beschwerte. Ich war zunächst nur amüsiert und dachte, die Nachbarin wäre nur neidig! Um es kurz zu machen: die Situation ist inzwischen so ausgeartet, dass man schon mal die Polizei rufen muss! Außerdem laufen inzwischen zwei junge Damen mitsamt Typen ständig aus der Wohnung ein und aus. Wir sind uns inzwischen sicher, dass hier ein bordellartiges Gewerbe betrieben wird. Den Verwalter interessiert das alles nicht besonders! Er meinte, er könne die Mieterin nur wegen Ruhestörung ermahnen, er könne ihr nicht verbieten Besuch zu haben. Der Vermieter bzw. Miteigentümer der Wohnung ist im Ausland! Was können wir tun. Muss man ein solches "Gewerbe" im Haus dulden?? Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Antworten.
    Gruß
    Emily
     
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  3. #2 lostcontrol, 08.03.2009
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    also wenn du das beweisen kannst (was sicherlich nicht einfach werden dürfte), dann kannst du die miete mindern.

    hierzu zwei urteile:
    15% mietminderung gabs beim AG Schöneberg am 29.10.1992 (AZ 8 C 171/92): "Im Wohnblock wird ein Bordell betrieben, Unbefugte gelangen ins Haus, es treten Verschmutzungen auf."
    20% mietminderung gabs beim AG Wiesbaden am 10.02.1998 (AZ 92 C 3285/97): "In der Nachbarwohnung arbeitet eine Prostituierte; nachts klingeln deren Kunden beim Mieter und irren durchs Haus."
    (quelle: focus vom 22.10.2007)
     
  4. #3 Prüfer, 08.03.2009
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    Vieleicht kannst Du beim Gewerbeamt anfragen ob Die Dame in der Wohnung was angemeldet hat.

    In die Tageszeitungen kannst Du auch schauen ob die Adresse bei den einschlägigen Anzeigen auftaucht.

    Ein Gewerbe im Haus, darf in den meisten Fällen nicht ohne Einwilligung der andern Eigentümern betrieben werden.
     
  5. malloy

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  6. #5 lostcontrol, 08.03.2009
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    [/quote]
    was willst du damit sagen malloy?
    dass es beweis genug sei, dass emily im gleichen haus wohnt?
    naja...

    um zu beweisen dass es hier um prostitution geht (die übrigens nicht verboten ist oder irgendwas in der art), müsste sie ja zeugin sein, wie für die gewisse dienstleistung geld übergeben wird. und zwar eindeutig. d.h. es reicht nicht aus, wenn sie sieht dass geld übergeben wird (das könnten ja auch die schulden vom letzten gemeinsamen essen sein).
    und selbst wenn - prostitution als solches ist ja bekanntlich nicht verboten, es müssten also die begleiterscheinungen sein, die sich störend aufs haus auswirken. also z.b. lärm im hausflur, dreck etc.

    häufige herrenbesuche allein sind nichts, wofür man jemandem kündigen könnte. das ist noch nicht mal ein grund für 'ne abmahnung.
     
  7. #6 Prüfer, 08.03.2009
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    Wurde die Dame den schon mal gefragt warum so viele Herren kommen und gehen?
     
  8. #7 lostcontrol, 08.03.2009
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    boah prüfer *lach* - weisste was ich jemand erzählen würde, der mich sowas fragt?
    wär sogar möglich dass mir da (ganz ohne was zu erzählen) gleich die hand ausrutschen würde...
     
  9. #8 Prüfer, 08.03.2009
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    Wenn es sooo offensichtlich ist, dann würde ich schon mal fragen, oder eine Bemerkung machen damit die Dame dazu hinten rum augefordert ist dazu Stellung zu nehmen.

    Ka wie groß das Haus ist und ob das die andern Bewohner auch so stark bemerken!?

    Wenn es den stimmt, wird die Dame bestimmt nicht schockiert reagieren :-)
     
  10. #9 lostcontrol, 08.03.2009
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    naja prüfer, der verwalter hat ja recht wenn er sagt:

    genau so sieht's nun mal aus.

    die frage bleibt, ob's denn wirklich "ein solches" gewerbe ist.
    mit betonung auf GEWERBE.
    wenn die wohnung nämlich zu anderen zwecken als den im mietvertrag angegebenen (und da wird ja wohl drin stehen "zu wohnzwecken") genutzt wird, dann stellt das durchaus einen kündigungsgrund dar.
    nur muss das erstmal bewiesen werden.

    ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass (ohne das jetzt der bewussten dame unterstellen zu wollen) jemand, der tatsächlich dieser art von "gewerbe" nachgeht, ob nun haupt- oder nebenberuflich, das auch tatsächlich als gewerbe angemeldet hat...
    zudem ist doch meines wissens auch ein gewisses maß an gewerblicher tätigkeit von zuhause aus durchaus erlaubt, oder täusch ich mich da?
    ich bin jahrelang in einer mietwohnung meiner selbständigkeit nachgegangen, ohne das dem eigentümer/vermieter zu melden. allerdings hatte ich auch keinen kundenverkehr oder ähnliches... keine ahnung ob das rechtens war...

    wie war das eigentlich noch mit den "sperrbezirken"?
    gibt's das noch wie anno dunnemal von der "spider murphy gang" besungen oder ist das mittlerweile abgeschafft?
     
  11. #10 Prüfer, 08.03.2009
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    Bei uns in der Teilungserklärung steht das andere Eigentümer gefragt werden müssen, wenn man von Zuhause aus einer Gewerbsmäßigen Tätikkeit nachgehen möchte.
    Zustimmung kann nur mit Grund versagt werden, bei Kundenverkehr wäre der Grund ja erhöte Abnutzung und Ruhestörung.

    Wenn man keinen Kundenverkehr hat kann denke ich niemand dagegen stimmen.
     
  12. malloy

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    wohl eher, dass sie schlecht ihre eigene miete mindern kann, wenn sie im eigentum wohnt.
     
  13. #12 lostcontrol, 08.03.2009
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    *g* - da haste natürlich recht...
    aber vielleicht kann man das ja irgendwie anderweitig geltend machen? *grübel*
     
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