Probleme Abrechnung Warmwasser

Diskutiere Probleme Abrechnung Warmwasser im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo Zusammen, wir haben Ende 2017 ein Haus mit Einliegerwohnung gekauft, die Erdgeschosswohnung bewohnen wir seit Anfang 2018 selbst, die...

  1. Reena

    Reena Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    wir haben Ende 2017 ein Haus mit Einliegerwohnung gekauft, die Erdgeschosswohnung bewohnen wir seit Anfang 2018 selbst, die Dachgeschosswohnung ist vermietet. So weit so gut, nun versuchen wir für 2018 zum ersten Mal die Nebenkostenabrechnung über WISO Vermieter selbst zu erstellen. Dabei stolpern wir über folgendes Problem, wie berechnen wir die Kosten für das Warmwasser richtig? Der Vorbesitzer hatte die Nebenkosten von einem Dienstleister errechnen lassen, wie dieser aber auf die Gesamtmenge des Warmwassers kommt ist uns ein Rätsel. Dazu ist folgendes zu wissen.

    Die Dachgeschosswohnung ist mit eine Kalt- und einem Warmwasserzähler ausgestattet, unsere Wohnung hat solche Zähler nicht, es gibt sonst also nur den Hauptwasserzähler im Keller. Für die Heizung (Gasheizung für Heizung und Warmwasser) sitzt an der Heizanlage für jede Wohneinheit ein Wärmemengenzähler.

    In der Abrechnung von 2017 wurde ein gesamter m3 Verbrauch für Warmwasser ermittelt, wir fragen uns aber wie das geht, abgelesen wurde er nicht in den Unterlagen steht etwas von Differenzmessung, aber wie funktioniert das? Vielleicht stehen wir ja irgendwie vollkommen auf dem Schlauch und es kann jemand weiter helfen!?

    Das hier sind die Ablesewerte und Abrechnung die wir von 2017 haben und uns fragen wie man damit zu den Verbrauchswerten gelangt:

    IMG_9810.jpg IMG_9811.jpg

    Alle vorhandenen Zähler wurden natürlich Ende 2018 wieder abgelesen

    Herzlichen Dank im Voraus!
     
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  3. Andres

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    Frag mich nicht, was in diesen Ableseprotokollen steht. Das soll der Dienstleister bitteschön aufdröseln.

    Auch wenn's blöd klingt: Entweder durch Ablesung oder durch Schätzung.

    Hier ist ein zentraler WMZ erforderlich, um die Gesamtenergie des Warmwassers zu erfassen. Der würde dann neben der Energie auch das Volumen erfassen. So könnte man die 54,10 m³ bekommen haben. Ich lese in den Ableseprotokollen dreimal "WMZ" - das klingt also richtig.

    Oder dieser Wert ist durch (mutmaßlich: unzulässige) Schätzung entstanden. Die Abrechnung sollte zur Angabe "Davon entfallen auf: Warmwasser/Heizung" eine genauere Rechnung enthalten. Dort könnte man dafür Anhaltspunkte finden.
     
  4. #3 Papabär, 25.10.2019
    Papabär

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    Wo siehst Du bitte drei?
    Ich finde nur zwei WMZ, und die sind den jewiligen Wohnungen zugeordnet. Allerdings scheint es im ersten Protokoll so eine Art Gesamtwarmwasserzähler zu geben.
    Was mich außerdem wundert, ist die Aufteilung des Hauses. Lt. dem TE wohnt er selber in einer EG-Wohnung, die nicht mit Zählern ausgestattet sei ... die Protokolle sind aber für eine DG-Wohnung und für eine Wohnung "UG - 1. OG". Danach sind beide Wohnungen jeweils mit einem WMZ, einem KWZ und einem WWZ ausgestattet. Wieviele Wohnungen hat die Hütte denn?

    Bei der mangelhaften Ausstattung mit Messgeräten umschleicht mich der zarte Verdacht, dass zumindest für die Wasserkosten der korrekte Umlageschlüssel hier wohl in m² anzugeben ist.
     
  5. Reena

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    @Papabär das Haus hat wie im ersten Post beschrieben zwei Wohnungen, eine die wir selbst bewohnen und eine die Vermietet ist. Das Ableseprotokoll ist dahingehend vielleicht etwas missverständlich weil der Keller als erstes separat aufgelistet ist, aber dort nur der Gesamtwasserzähler und Gaszähler zu finden sind. Warum dort auch ein Gesamtwarmwasserzähler vermerkt ist, ist uns eben rätselhaft, denn diesen gibt es nicht, oder er ist so gut versteckt das wir ihn in 1,5 Jahren noch nicht gefunden haben, aber wir haben in den letzten Tagen auch nochmal alle Möglichkeiten gecheckt um sicher zu gehen nicht doch noch irgendwo einen Zähler übersehen zu haben, so viele Möglichkeiten gibt ja es aber eigentlich nicht. In unserer Wohnung gibt es definitiv keine Wasser-Zähler, im Protokoll ist dort ja auch kein Verbrauch vermerkt, keine Ahnung warum solche Zähler dort aufgeführt sind?

    Ich gehe davon aus das wir für das letzte Jahr und dieses Jahr im Prinzip dann entweder nur eine Schätzung machen oder nach qm abrechnen können oder? Um korrekt abzurechen müssten wir dann vermutlich in unserer Wohneinheit noch Zähler nachrüsten? Wir fragen uns halt wie das bis Ende 2017 vom Vorbesitzer beauftragte Abrechnungsunternehmen eine solche Abrechnung mit Werten erstellen konnte, wenn diese nicht ablesbar oder berechenbar sind anhand der vorhandenen Zähler?
     
  6. #5 Papabär, 25.10.2019
    Papabär

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    Oh, das ist schnell erklärt. Das Abrechnungsunternehmen (Dienstleister) rechnet nach den Angaben des Vermieters ab. Die obligatorische und umfassende Mitteilung des Abrechners, dass dieser für fehlerhafte Angaben nicht haftet, frisst ja im Rundordner kein Brot.

    Ich habe gerade so etwas ähnliches in einer Gewerbeeinheit. Da wurden über Jahre 16 Heizkörper abgerechnet, wovon einige stets geschätzt wurden (der Mieter hatte dort Schreibtische stehen und diese offenbar für die Ablesung nie beiseite geräumt). Nach der Beendigung des Mietverhältnisses bin ich 4-5 Mal durch alle Räume getappert und habe Heizkostenverteiler abgelesen und mit der TD (Technische Dokumentation) abgeglichen. Ich kann´s nicht ändern, aber mehr als 15 Heizkörper jibbet einfach nich ... auch kein Blindanschluss oder eine Doppelbestückung odgl. Also habe ich den Abrechner angewiesen, in der aktuellen Abrechnung auch nur diese 15 HKV zu berücksichtigen (oder mir hilfsweise den 16. Heizkörper zu zeigen). Gab etwas Murren und das obligatorische "Wir haften nicht"-Schreiben ... wurde aber letztlich so gemacht.
     
  7. Andres

    Andres
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    Delirium. Fata Morgana. Irgendsowas ,,,

    Danke für den Hinweis!


    Weil die Software, die die Abrechnung ausspuckt, nur mit Ablesewerten funktioniert. Da es aber nach eigener Aussage in eurer Wohnung keine Zähler gibt (mutmaßlich weil man sich die Kosten sparen wollte), hat der alte EIgentümer wohl seinen eigenen Verbrauch über die Differenz zwischen dem Gesamtzähler und dem erfassten Verbrauch des Mieters ermittelt. Das ist zulässig, solange man selbst in der nicht "erfassten" Wohnung wohnt. Um den Sachverhalt der Abrechnungssoftware klarzumachen, muss man aber so tun, als gäbe es einen Zähler. Also erfasst man die errechnete Differenz als Ablesewert.

    Das funktioniert aber nur, wenn es einen solchen Gesamtzähler gibt!


    Nochmal: Die Rechnung, die zu den Angaben "Davon entfallen auf: Warmwasser/Heizung" führt, sollte deutlich erkennen lassen, ob sich die Suche nach dem ominösen dritten WMZ und damit dem Gesamtverbrauch an Warmwasser lohnt.
     
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