Probleme mit dem Verwalter

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von Balma1971, 25.02.2016.

  1. #1 Balma1971, 25.02.2016
    Balma1971

    Balma1971 Neuer Benutzer

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    Hallo guten Abend erst einmal

    ich besitze eine kleine ETW in der Nachbarstadt in einem 8 Parteienhaus.

    die Wohnung war bis Oktober 2015 und dann ab Februar 2016

    meist durchgehend vermietet war. Der alte Mieter war mein Onkel, die neue Mieterin eine gute Bekannte. Beide sehr zuverlässig.

    Seit ca. 6 Monaten haben wir (die Eigentümergemeinschaft) einen neuen Verwalter.

    Die Wohnung stand ca. 3 Monate leer und ich hatte der neuen Mieterin angeboten, schon mal die

    Erlaubnis gegeben, die Wohnung einzuräumen (nicht dort zu wohnen). Im gegenzug hat Sie dort den Flurdiesnt übernommen und Schneedienst

    In der zeit gab es wohl einen Hinweis eines anderen Eigentümers an den Verwalter.

    „Es gehen wohl verschiedene Leute in der Wohnung ein und aus und Sperrmüll sammelt sich.“

    Beides stellte sich nach kurzfristiger Überprüfung als unwahr heraus, und konnte natürlich nicht belegt werden. Beinahe wäre meine neue Mieterin abgesprungen, und das habe ich dem Verwalter auch deutlich mitgeteilt – in einem Telefongespräch.

    Auch ein persönliches Gespräch wollte man – zu meiner Überraschung – nicht führen.

    Obwohl ich den Auszug des alten Mieters frühzeitig angekündigt habe und auch den Einzug der neuen Mieterin, reagiert der Verwalter nun nicht mehr
    • Ich habe keinen Wirtschaftsplan für 2016 erhalten

    • Der Auftrag zur Zwischenablesung der Heizung wurde nicht erteilt

    • Keine Abrechnung der Kosten für 2015 inkl. Abrechnung der Handwerkerkosten

    Ich habe meinem Verwalter gedroht, die Einzugsermächtigung für mein Konto zu kündigen.

    (was ich eigentlich aber nicht tun wollte). Inzwischen habe ich diese Einzugsermächtigung widerrufen.

    Habt Ihr eine Idee ?

    Soll ich wirklich zurückbuchen lassen (der Verwalter hat weiterhin abgebucht) ?

    Mein Gedanke ist ca. 75 % der geschätzen Summe dauerhaft zu überweisen, den Rest nach Abrechnung des Verwalters und alles zurückbuchen zu lassen.

    Danke für eure Hilfe
     
  2. AdMan

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  3. #2 halunke, 25.02.2016
    halunke

    halunke Benutzer

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    Die Jahresabrechnung und der Wirtschaftsplan sind die Pflicht des WEG Verwalters. Wann sind die letzten Abrechnungen denn erstellt worden? Gilt der letzte Wirtschaftsplan ggf. fort?

    Mit der Zwischenablesung zum Mieterwechsel hat der WEG Verwalter i.d.R. nichts am Hut. Es besteht auf der einen Seite ein Vertragsverhältnis zwischen dir als Eigentümer und dem WEG Verwalter....auf der anderen Seite zwischen dir und dem Mieter. Ich würde erstmal die Füße stillhalten und abwarten. Wenn du unbedingt was kürzen willst Fristsetzung nicht vergessen aber es ist erst Februar. Eine Verpflichtung zur Erstellung der Abrechnung 2015 sehe ich noch nicht. Eine Abrechnung innerhalb der ersten 6 Monate ist vollkommen ok und gängig.
     
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  4. Andres

    Andres
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    Ebenfalls.


    Nicht wenn ich das richtig verstehe. Dann bist du nur Eigentümer. Den Unterschied möchtest du bei Gelegenheit mal googeln, aber im Moment hat das nicht gerade höchste Priorität.


    Damit ergibt sich auch gleich eine wichtige Frage: Ist dieser Verwalter nur der bestellte Verwalter der Eigentümergemeinschaft oder hast du ihn auch mit der Mietverwaltung deines Sondereigentums (ggf. teilweise) beauftragt?


    Das ist jetzt nicht grundsätzlich schlimm. Gerade mit schwierigen Zeitgenossen ist es manchmal einfacher, in einer Form zu verkehren, bei der später nachweisbar ist, wer was behauptet hat. Dass die Fronten aber nach einem halben Jahr schon so verhärtet sind, dass man nicht mehr miteinander telefonieren mag, ist schon etwas arg heftig.

    Magst du ein wenig erzählen, wie es zu diesem neuen Verwalter gekommen ist?


    Wann war die letzte Eigentümerversammlung? War das Thema dort auf der Tagesordnung? Falls ja, warum wurde kein Wirtschaftsplan beschlossen? Falls nein, gab es dazu eine Begründung oder weitere Ankündigungen? Wie lief das bisher ab?


    Wann und wie hat der Verwalter davon erfahren? Hast du versucht, direkt mit dem Dienstleister in Kontakt zu treten? Hast du selbst die Werte abgelesen?


    Naja, dafür ist es auch noch etwas früh im Jahr. Wann finden üblicherweise eure Eigentümerversammlungen statt?


    Warum? Dass der Verwalter evtl. (so ganz überzeugt bin ich da noch nicht) seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, entbindet dich nicht von deiner Pflicht zur Zahlung des Hausgelds.


    Musst du unter den eben genannten Umständen selbst wissen. Dem Verwalter tut das überhaupt nicht weh, also erkenne ich den Sinn dieser Aktion nicht.


    Für den Moment mehr Fragen als Antworten, aber das wird noch besser werden ...
     
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  5. #4 BHShuber, 26.02.2016
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    Hallo,

    zunächst hat es weder den Hausverwalter noch Miteigentümer zu interessieren was ich mit meinem Sondereigentum mache, ob dies leer steht oder vermietet wird, kann und darf meine Miteigentümer eine feuchten Kehricht interessieren.

    Wie von dir beschrieben hast du den Mieterwechsel in Form von Aus- und Einzugsdatum ordentlich angezeigt, der Rest sollte den Verwalter nun nicht mehr interessieren, schon gar keinen Miteigentümer!

    Nun frage ich mich, aus welchem Grund nun der Hausverwalter nun nicht mehr mit dem Miteigentümer sprechen will?

    Deinen Plan aus diesem Grund die Hausgeldzahlung zu kürzen, halte ich ebenfalls für einen sehr schlechten Plan, das Eine hat mit dem Anderen nicht aber schon gar nichts zu tun.

    Geht es nur mir so oder hält das noch jemand anderer für eine sehr seltsame Geschichte?

    Gruß

    BHShuber
     
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  6. #5 ImmerPositiv, 26.02.2016
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    Also mich irritiert das Anliegen auch ein wenig und ich frage mich warum kein persönliches ,sachliches Gespräch mit dem VW stattfinden kann ?

    Ähm, er hat mit jedem ET in meinen Augen zu reden denn er wird von dem ET auch bezahlt ;-) Sachlichkeit liegt professionell aber an der Tagesordnung .

    Und erst 3 Monate VW neu und so ein Theater ? Hmmm

    Aber gut, letztendlich sehe ich da auch nichts schlimmes dran wenn die zukünftige Mieterin schon mal die Whg einräumt und der VW informiert ist.

    Alles was widerlegt wurde spielt ja auch keine Rolle mehr

    Allerdings keine gute Idee Hausgeld usw.ein zu behalten oder zu kürzen.

    Wie wäre es denn es noch einmal mit einem sachlichen Gesprächversuch ? Meinetwegen vorab eine freundliche Mail wann er einen TE für Dich hat damit man Reibereien aus dem Weg räumen kann ?

    Grusd
     
  7. #6 BHShuber, 26.02.2016
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    Hallo,

    ich bin da ein wenig forsch was Hausverwaltungen angeht, hier in diesem Fall wäre das auch angebracht, was erlaubt sich dieser Hausverwalter, die Kommunikation mit einem Mietglied der Wohnungseigentümergemeinschaft aus unerfindlichen Gründen einzustellen.

    Man sollte, wenn denn die Geschichte so ist wie dargestellt, dem Verwalter mal seine Pflichten vor Augen halten.

    Nach wie vor habe ich allerdings immer noch Skepsis über den Inhalt der Geschichte.

    Gruß
    BHShuber
     
  8. Syker

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    Hallo zusammen,

    Ich kann das Verhalten des Verwalters schon ein bisschen verstehen.
    Der TE hat selber berichtet, dass er den Verwalter telefonisch ziemlich zusammen gefaltet hat.

    VG Syker
     
  9. #8 Tobias F, 26.02.2016
    Tobias F

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    Interessiert nicht so lange der Verwalter nicht auch die Sondereigentumsverwaltung für dich macht.



    Und was soll der Verwalter deiner Ansicht nach tun? Es ignorieren oder der Sache nachgehen?
    - wer ein und aus geht geht den Verwalter nichts an;
    - Sperrmüllansammlungen sollte er nach Beschwerden aus dem Haus überprüfen.



    Beschwer dich bei Deinem Nachbarn der sich bei der Verwaltung gemeldet hat.



    Muss er das denn, gibt es einen gesetzlichen Anspruch darauf? Wie man in den Wald hinein ......



    Wie schon gesagt, sofern er keine Sondereigentumsverwaltung macht interessiert es den WEG-Verwalter einfach nicht an wen du vermietest.




    Es gab sicher einen Wirtschaftsplan 2015, der so lange gilt bis ein neuer verabschiedet wird. Und im Februar ist das wohl schon etwas mehr als unrealistisch.




    Warum sollte er auch? Für die WEG und die Hausgeldabrechnung ist das völlig gleichgültig. Wenn du eine solche willst kannst Du das ganz einfach bei eurem Messdient (TECHEM, ISTA, o.a.) selbst beantragen. Das ist nicht Aufgabe der WEG, und somit auch nicht Aufgabe der Verwalters (sofern er eben nicht auch die Sondereigentumsverwaltung macht)




    Junge, junge - wir habe Februar !!!
    Bei uns trudeln jetzt so langsam die Abrechnungen der Kommunen, Gasversorger, usw. ein. Wer soll da schon einen Hausgeldabrechnung fertig haben, zudem wenn Techem/Ista o.a. involviert sind?
    Du solltest hier mal etwas realistischer sein. Mit solchen "Beschwerden" machst du dich eher lächerlich bzw. unglaubwürdig.





    Als Verwalter hätte ich damit kein Problem. Du weißt ja wann du was zu zahlen hast.



    Sollte der Verwalter wirklich, trotz widerrufener Einzugsermächtigung, Lastschriften eingezogen haben, so kannst Du hiergegen natürlich Einspruch bei der Bank einlegen und die Rückbuchung fordern.
    Du solltest allerdings gleichzeitig diese Beträge auf das Konto der WEG überweisen, denn ansonsten würde ich als Verwalter dir am selben Tag eine Mahnung nebst Mahnkosten zukommen lassen. Schließlich wärst du dann automatisch mit den Hausgeldzahlungen im Rückstand.



    Toller Gedanke. Etwas schätzen und davon dann einen Teil zahlen (lies mal §28 Abs. 2 WEG).
    Was macht man als Verwalter da? Richtig, man macht mit solchen Querulanten kurzen Prozess und übergibt die ganze Sache einem Fachanwalt. Denn der Verwalter ist der WEG gegenüber u.a. auch verpflichtet Gelder beizutreiben.
     
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