Probleme mit der Heizkostenabrechnung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Vermietneuling, 30.10.2009.

  1. #1 Vermietneuling, 30.10.2009
    Vermietneuling

    Vermietneuling Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Bin neu hier und möchte mich erstmal kurz vorstellen:

    Ich bin 39, Kfm.-Angestellter, aus der nähe von FFM. 2006 habe ich das Elternhaus meines Vaters übernommen, ein zwei Familienhaus, eine Wohnung bewohne ich selbst, die andere ist vermietet. Mit der Übernahme habe ich auch eine Mieterin übernommen.

    Damit sind wir auch schon bei meinem Problem!

    Am 28.04.2009 ist meine Mieterin ausgezogen, alle Zählerstände wurden abgelesen und ich lies mir diese gegenzeichnen.

    Da der Abrechnungszeitraum leider zu diesem Zeitpunkt noch vom 01.Juni bis 31. Mai des folge Jahres war kommt es nun zu Problemen bei der Heizkostenabrechnung. Für die Zeit von 11/07 bis 11/08 liegt mir eine Gasrechnung der Stadtwerke vor, ebenfalls für den Zeitraum von 11/08 bis 28.04.09

    Zur Ermittlung des an Techem (Abrechnungsfirma) zu meldenden Gasverbrauches habe ich die Rechnung von 11/08 bis 28.04.08 für 6 Monate zu Grunde gelegt und für die Zeit vom 01.06.08 bis 03.11.08 habe ich den Gasverbrauch aus der Rechnung von 11/07-11/08 durch 12 geteilt und mal 5 genommen.
    Dies wird von meiner EX-Mieterin reklamiert.

    Sie will, daß als Basis für die Abrechnung die sogenannten "Gewichteten" Werte der Stadtwerke verwendet werden, die diese in der Rechnung als Basis für Ihre Preisänderungen verwendet haben. Für den Monat 06/08 liegt jedoch kein gewichteter Wert vor, hier soll ich eine Anteil aus den gewichteten Monaten 03-06/2008 zu Grunde legen. Leider habe ich den Anfängerfehler gemacht und nicht immer zu den Ablesezeiträumen die Zählerstände abgelesen :motzki

    Nun meine Frage! Kann meine Ex-Mieterin zu Recht verlangen, daß ich die "gewichteten" Werte zu Grunde lege?

    Ich bin für jede Antwort Dankbar!!!

    Markus
     
  2. AdMan

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  3. #2 TomBusch, 30.11.2009
    TomBusch

    TomBusch Neuer Benutzer

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    Hallo,

    das Anliegen der Mieterin ist durchaus berechtigt,
    schau mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gradtagzahl

    Addiert man die Werte der Monatstabelle von Juni bis September
    so kommt man auf 130 Promille, oder eben 13% des Jahresverbrauches.
    Das ist dann doch ein gewaltiger Unterschied zu den 41,6% des Jahresverbrauches
    wie es bei deiner Überschlagsrechnung herauskommt. (100%/12*5)

    Diese Werte basieren auf langjährigen Mittelwerten und geben
    grob Auskunft über den Heizbedarf, vielleicht ist die Mieterin mit
    diesen in etwa stimmenden Zahlen einverstanden.

    Alternativ findest Du vielleicht hier noch Daten einer Wetterstation in deiner Nähe.

    Grüße
    Thomas
     
  4. #3 pragmatiker, 30.11.2009
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

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    die gradtagszahlenhaben mit dem preis für den feuerstoff nichts zu tun. weder muss der vermieter berücksichtigen, wieviel gas wann wieviel gekostet hat noch welchen tropfen öl er zu welchem preis gekauft hat. ausschlaggebend kann entweder die gasrechnung des zeitraumes sein, welcher abgerechnet wird oder die addition der abschlagszahlungen aus diesem zeitraum. von diesem dann werden die monate berücksichtigt, die der mieter wohnte. wurde abgelesen, nach ablesung. wurde nicht abgelesen nach gradtagen.

    also könne sie den argumenten hrer mieterin gelassen entgegen sehen.
     
  5. #4 TomBusch, 01.12.2009
    TomBusch

    TomBusch Neuer Benutzer

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    Nö - sagt ja auch keiner! Im fraglichen Zeitraum fallen eben im Durchschnitt 13% des Jahresverbrauches an, muss bei schwankenden Primärenergiepreisen nicht 13% der Jahresrechnung sein, ggf. wieder Abgrenzung mit Gradtagszahlen.

    :gehtnicht
    hmm Argumentationskette erschließt sich mir irgendwie nicht, auch wenn ich das ganz pragmatisch sehe :lol

    Thomas
     
  6. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Es ist doch sooo einfach und ganz klar in der Heizkostenverordnung geregelt:

    "§ 9b Kostenverteilung bei Nutzerwechsel

    (2) Die nach dem erfassten Verbrauch zu verteilenden Kosten sind auf der Grundlage der Zwischenablesung, die übrigen Kosten des Wärmeverbrauchs auf der Grundlage der sich aus anerkannten Regeln der Technik ergebenden Gradtagszahlen...
    ...auf die Vor- und Nachnutzer zu verteilen."


    Noch Fragen?

    Es ist auch nicht unbedingt nötig immer zum Stichtag abzulesen. Kein Mensch kann zu Sylvester in Deutschland geschätze 200 Millionen Messgeräte ablesen. Daher ist auch hier eine Hochrechnung nach o.g. Regeln zulässig.
     
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