Probleme mit Miteigentümer dem 8 von 12 Einheiten gehören

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Aprilseestern, 02.08.2008.

  1. #1 Aprilseestern, 02.08.2008
    Aprilseestern

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    Wir haben eine Eigentumswohnung in einem Objekt, dass zwei Häuser umfasst. Eines der Häuser gehört einem Eigentümer (A) komplett und im zweiten Haus gehören ihm drei Einheiten und drei Einheiten werden von uns (B) und zwei weitere Eigentümer (C und D) bewohnt. In der Mitte der Häuser befindet sich noch eine Wohnung mit den vierten Eigentümern (E). Bei uns ist das Stimmverhältniss nicht pro Kopf sondern nach Eigentumsanteilen geregelt. Wir (B) und die anderen zwei Eigentümer (C und D) möchten, dass die Häuser verwaltungstechnisch getrennt werden. In unserem Haus haben wir zusammen (B, C und D) mehr Einheiten als der ander Eigentümer (A). Haben wir eine Möglichkeit dies durchzusetzten?
     
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  3. #2 Th_Krieg, 03.08.2008
    Th_Krieg

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    Ich sehe da keine möglichkeit. Es sind zwar zwei Häuser, aber es handelt sich hier um EIN OBJEKT, da die Häuser auf EINEM Grundstück stehen.

    Man muss das immer so sehen als wären die Häuser ein Gebäude, sie sind halt nur geographisch getrennt.

    Wenn Ihr die Verwaltung trennen wollt, welche Probleme gibt es denn da ?? Gibt es Probleme mit dem Verwalter oder dem anderen ET ??

    Grüße
     
  4. #3 Aprilseestern, 03.08.2008
    Aprilseestern

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    Unser Hauptproblem besteht darin, dass der Eigentümer (A) alle Entscheidungen alleine trifft und der Verwalter ihn gewähren lässt, da er für ihn mehre Objekte betreut.

    Beispiel in beiden Häusern befinden sich Gewerbeeinheiten. Vor drei Jahren wurde die Fassade unseres Gebäudes neue gestrichen und nun hat der Eigentümer (A) einfach einen Maler bestellt und einen Teil der Sockelleiste in einer anderen Farbe streichen lassen (passend zu seinem Geschäft, welches sich aber im anderen Gebäude befindet).

    Des weiteren ist es so, dass die Kosten von Sanierungen in unserem Haus immer beschlossen werden müssen und nur von den jeweiligen Eigentümern unseres Hauses gezahlt werden. Beispiel Dachsanierung, Fassaden u. s. w.

    Wenn aber der Eigentümer (A) etwas an seinem Haus machen lässt, wird das vom Hausgeldkonto gezahlt und wir erfahren das noch nicht einmal.

    Vielen Dank für Ihre Mühe!
     
  5. #4 Th_Krieg, 03.08.2008
    Th_Krieg

    Th_Krieg Neuer Benutzer

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    Ich würde sagen, hier liegt das Problem beim Verwalter. Ein verändern des Farbanstriches der Außenfassade ist eine bauliche Veränderung und bedaf eines Beschlusses aller Eigentümer DES OBJEKTES!

    Auch wenn Eigentümer A die Mehrheit an Miteigentumsanteilen hat, darf er nicht verfahren wie er will. Hat er die erforderliche 3/4 Mehrheit an Anteilen?

    Ich würde mir zukünftig von einem Rechtsanwalt mit Fachrichtung WEG - Recht Rat holen und die Beschlüsse prüfen lassen. Im übrigen können Sie auch den Verwalter haften lassen. Der Verwalter muss neutral sein und für alle Eigentümer sprechen. Dies sollten Sie dem Verwalter vielleicht noch einmal in Erinnerung rufen.

    Auch wenn Sie meinen, es seien Kosten zu unrecht abgerechnet worden, so verweigern Sie in der Versammlung die Entlastung der Verwaltung.

    Im übrigen bestimmt nicht der Verwalter über die Kostenverteilung eines Maßnahme. Immer die Eigentümer. Eine Entnahme vom Rücklagenkonto bedarf eines Beschlusses.

    Grüße
     
  6. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Auch wenn es für den hier in Rede stehenden Sachverhalt von eher untergeordneter Bedeutung ist, frage ich mich doch, warum erst die Zustimmung aller Eigentümer wegen einer baulichen Veränderung benötigt wird und im nächsten Satz eine Mehrheit von 3/4 der MEA erforderlich sein soll. :?

    Ganz unabhängig von der Frage der, ob bei einer Fassadeninstandsetzung die Farbgestaltung durch Beschluss geregelt werden kann, kenne ich keine einzige Vorschrift, nach der für eine Beschlussfassung 3/4 der Anteile erforderlich wären.

    Das Gesetz sieht vor:
    - den normalen Mehrheitsbeschluss oder
    - den Beschluss mit 3/4 der Eigentümer und gleichzeitig 50% der MEA.

    Andere Mehrheiten können nur auf Grund einer Vereinbarung erforderlich sein.
     
  7. #6 Th_Krieg, 03.08.2008
    Th_Krieg

    Th_Krieg Neuer Benutzer

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    Hallo

    Ich wollte damit sagen, dass alle Eigentümer gefragt werde müssen und es dann einen dementsprechenden Beschluss geben muss, unabhängig vom Ergebnis, und nicht einfach der Eigentümer A drauf los streichen darf.

    Sie haben recht, ich meinte Köpfe und nicht Anteile. Das sollte ironisch gemeint sein. Eigentümer A kann doch nicht einfach so verfahren wie er will, er ist nicht 3/4 der Eigentümer. Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.

    Sehen Sie nicht in einer anderen Farbwahl der Außenfassade eine bauliche Veränderung ?
     
  8. #7 Aprilseestern, 03.08.2008
    Aprilseestern

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    Nein er hat keine 3/4 Mehrheit aber ihm gehört mehr als die Hälfte.

    Uns anderen Eigentümern gehören vom Objekt gesamt 33.400.

    Die Frage ist, können wir eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen und fordern dass die Fassade wieder in ihren ursprünglichen Zustand gebracht wird und können wir fordern, dass die Objekte verwaltungstechnisch getrennt werden?

    Wie sieht das aus, wenn der Eigentümer (E) nicht zu uns hält und dadurch der Eigentümer (A) mit ihm doch die 3/4 Mehrheit hat?

    Vielen Dank noch einmal für Ihre Mühe!
     
  9. #8 Th_Krieg, 03.08.2008
    Th_Krieg

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    Sicherlich können Sie fordern, dass die Fassade wieder in ihren ursprünglichen Zustand gesetzt wird. Wie schon erwähnt war Eigentümer A zum Zeitpunkt des anstreichens nicht dazu legitimiert.

    Eine verwaltungstechnische Trennung des Objektes ist nicht möglich. Sie müssten das jetzige Objekt teilen und 2 Grundstücke daraus machen. Inkl. Grundbucheintrag, Notar unddem ganzen Rattenschwanz der da dran hängt.

    Denke aber, da wird der eine oder andere Baufinanzierer etwas dagegen haben. Geschweige von Eigentümer A :lol

    Wie wäre es, wenn Sie mal ein offenes Wort mit dem Verwalter sprechen. Weisen Sie ihn auf die zur Zeit bestehenden Unstimmigkeiten hin.
     
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