Probleme mit Vermieter/Wohnung

Diskutiere Probleme mit Vermieter/Wohnung im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo ich bin neu hier. Ich habe ein paar Probleme mit meiner Wohnung/Vermieterin; und weiß nicht, was ich tun soll. Folgendes: - Ich habe...

Svanhvita

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Hallo ich bin neu hier.
Ich habe ein paar Probleme mit meiner Wohnung/Vermieterin; und weiß nicht, was ich tun soll.
Folgendes:

- Ich habe starken Schimmelbefall in der Wohnung. Hatte ich vorletztes Jahr gemeldet. Antwort vom VM: Sie lüften falsch.
Dezember 2021 habe ich einen Gutachter kommen lassen. Ergebnis: Liegt an ungedämmten Wänden & Haustür. Habe ich Januar 2022 gemeldet. Mir wurde eine neue Haustür versprochen, seit dem passiert nichts, auf Nachfragen werde ich vertröstet.
Meine Ledersachen und Möbel in der Wohnung schimmeln auch schon.
Ich möchte nicht, dass meine Sachen kaputtgehen. Was mache ich denn da?

- Es gab einen Wassereinbruch in der Wohnung, weil die Außenwand nicht dicht war. Außenwand wurde daraufhin abgedichtet. Allerdings ist von innen die Tapete auf 2x2 Metern komplett aufgeweicht und abgegangen. Darunter ist ein großer, breiter Riss in der Wand.
Muss ich mich um die Renovierung kümmern? Muss ich das selbst bezahlen?

- Ich wohne hier seit 4 Jahren, habe aber nur im ersten Jahr eine Betriebskostenabrechnung erhalten. Seit dem erhalte ich immer nur Ausreden, wenn ich danach frage.
Kann ich da was tun?

- Der Strom in meiner Wohnung geht 2-3 Mal am Tag für 1-5 Sekunden aus. Der Stromanbieter hat mir versichert, dass es nichts mit ihm zutun hat, und dass es an etwas anderem liegen muss. Muss ich da auch einen Gutachter bestellen?
Der Schimmel-Gutachter war schon so furchtbar teuer.

- Unter meiner Wohnung ist der Keller der VM. Unter meinem Schlafzimmer steht die Wasserpumpe zu ihrem Zierbrunnen. Die Wasserpumpe springt von Frühling bis Herbst unregelmäßig an, auch die ganze Nacht durch. Es brummt sehr laut und ich kann nicht schlafen. Ich habe mehrmals Bescheid gesagt, und mir wird immer zugesagt, dass sich jemand darum kümmert, aber es passiert nie etwas.
Die Wohnung ist sehr günstig, weil direkt angrenzend eine Klempnerei ist und es daher manchmal zu Lärm tagsüber kommt. Deswegen muss ich mir aber doch nicht den Lärm nachts gefallen lassen, oder?

Voraussetzung für den Einzug war, dass die Miete von meinem Konto abgebucht wird. Ich kann also keine Miete kürzen.

Leider kann ich auch nicht umziehen, da die Mietpreise hier unglaublich angestiegen sind.

Außerdem würde ich die Wohnung gern renovieren irgendwann (auch wegen des Schimmels). Als ich einzog war die gesamte Wohnung in Flieder gestrichen (auch die Fliesen in der Küche, Türrahmen, Decken). Es war wirklich komplett alles in Flieder, Dübel wurden einfach überstrichen, igendwelche festgeklebten Posterreste, Malerkrepp, Heftzwecken, etc. Ich habe nach dem Einzug einfach alles schnell weiß überstrichen, aber es sieht natürlich furchtbar aus.
Muss ich den VM erst um Erlaubnis fragen, wenn ich renovieren möchte?

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!
 

Ferdl

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Leider kann ich auch nicht umziehen, da die Mietpreise hier unglaublich angestiegen sind.
Eine etwas böswillige Zusammenfassung: you get, what you pay for.

Eine sehr wichtige Frage vorweg:
Du hast einige rechtliche Ansprüche, nicht auf alle deiner Wünsche aber schon einen Teil. So wie du dass beschreibst, wird sich das nicht friedlich durchsetzen lassen, bist du bereit eine harte Auseinandersetzung mit dem Vermieter incl. Beschreiten des Rechtsweges zu gehen?
Wenn nicht, suche dir eine neue Wohnung, alles andere ist Zeitverschwendung.

Zu einzelnen Punkten.
Dezember 2021 habe ich einen Gutachter kommen lassen. Ergebnis: Liegt an ungedämmten Wänden & Haustür.
Dies mag einerseits richtig sein, jedoch scheint mir die Schlussfolgerung falsch.
Schlecht gedämmte Wände und schlecht schließende Haustüre führen zu höherem Heiz- und möglicherweise Lüftungsaufwand. Insofern hat der VM nicht ganz unrecht mit
Sie lüften falsch.
Ich möchte nicht, dass meine Sachen kaputtgehen. Was mache ich denn da?
Mehr heizen, mehr Lüften. In Schränken evtl. Luftentfeuchter benutzen. In meinem Haus schimmelt nix, totzdem neigen wenig genutzte Ledersachen zum Stockig werden, Leder ist halt besonders empfindlich.
Allerdings ist von innen die Tapete auf 2x2 Metern komplett aufgeweicht und abgegangen. Darunter ist ein großer, breiter Riss in der Wand.
Muss ich mich um die Renovierung kümmern? Muss ich das selbst bezahlen?
Nein, dass ist Sache des VM. Schaden melden, nach angemessener Frist, schriftlich anmahnen, nach angemessener Frist, Selbstvornahme durch Fachbetrieb. Kosten vom VM ersetzen lassen, ggf von der Miete abziehen.
- Ich wohne hier seit 4 Jahren, habe aber nur im ersten Jahr eine Betriebskostenabrechnung erhalten. Seit dem erhalte ich immer nur Ausreden, wenn ich danach frage.
Kann ich da was tun?
Die Zahlung der Betriebskostenvorausleistung einstellen.
- Der Strom in meiner Wohnung geht 2-3 Mal am Tag für 1-5 Sekunden aus. Der Stromanbieter hat mir versichert, dass es nichts mit ihm zutun hat, und dass es an etwas anderem liegen muss. Muss ich da auch einen Gutachter bestellen?
Wen hast du gefragt, tatsächlich den Stromanbieter? Der hat tatsächlich, (fast) grundsätzlich, nichts damit zu tun.
Die Stromversorgungsqualität ist erst mal Sache des Netzbetreibers, das ist fast immer wer anders als der Stromanbieter.
Also den Fehler an den Netzbetreiber melden und schauen was der sagt.
Was du tun kannst, ist, alle, wirklich alle, Stromverbraucher deiner Wohnung ausschalten, dann sollte die Zählerscheibe deines Stromzählers stehen bleiben, wenn nicht liegt ein Fremdverbrauch vor.
Deswegen muss ich mir aber doch nicht den Lärm nachts gefallen lassen, oder?
Da wird außer Verhandeln nicht viel überbleiben.
Voraussetzung für den Einzug war, dass die Miete von meinem Konto abgebucht wird. Ich kann also keine Miete kürzen.
Dies ist mE unzulässig, du kannst die EZ widerrufen.
Muss ich den VM erst um Erlaubnis fragen, wenn ich renovieren möchte?
Nicht wenn du unter Renovieren, neue Raufaser mit heller Farbe meinst.

In der Summe halte ich es für sinnig sich zunächst mit einem Fachanwalt für Miet und Eigentumsrecht zu beraten, welcher Weg möglich ist, bzw. welche Eskalationsstufe sinnig erscheint und welchen, auch finanziellen, Aufwand dieser bedeutet.

Insbesondere wegen dem Schimmel, so der nicht auf der undichten Außenwand beruht, sehe ich wenig Möglichkeiten den VM zu Belangen.
 
immobiliensammler

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Ist das ein Zweifamilienhaus und in der anderen Wohnung wohnt der Eigentümer selbst?
 

Ich-bin-es

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Wenn Du keine Möglichkeit siehst, umzuziehen, würde ich mir einen Entfeucher kaufen. Nicht die mit Salz, sondern einen elektrischen. Gibts so um die € 100 bis 150. Ansonsten lüften, was das Zeug hält.

Es mag sein, daß Du im Recht bist, aber es sich zu verschaffen, kann teuer und nervig sein bei einem Vermieter, der nicht will.
 

Hutchinson Hatch

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Vor allen Dingen, bevor man Entfeuchter benutzt, würde ich mir Hygrometer für die betroffenen Räumen kaufen, um mal genau den Feuchtigkeitsgrad in der Wohnung zu bestimmen. Erstrebenswert sind bei Problemen mit Schimmel Temperaturen von mindestens 18-20 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit um die 50%. Man kann Schimmelsporen durch richtiges Heizen/Lüften zwar nicht dauerhaft töten, aber es wird zumindest nicht noch schlimmer.
 

Ich-bin-es

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Ich muss jetzt mal ganz doof fragen, Ferdl schreibt, das ungedämmte Haus könnte nicht die Ursache sein. Aber das ungedämmte Haus ist doch eine einzige Kältebrücke. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden. Ok, man kann sie vorher „weglüften“ und durch sehr häufiges Lüften das Problem deutlich reduziere, aber der Kern bleibt doch. Oder?
 

ehrenwertes Haus

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Ich muss jetzt mal ganz doof fragen, Ferdl schreibt, das ungedämmte Haus könnte nicht die Ursache sein. Aber das ungedämmte Haus ist doch eine einzige Kältebrücke. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden. Ok, man kann sie vorher „weglüften“ und durch sehr häufiges Lüften das Problem deutlich reduziere, aber der Kern bleibt doch. Oder?
Gegenfrage:
Warum hat man keine Schimmelprobleme im ungedämmten, nicht energetisch sanierten Altbau?

Kältebrücke meint deutliche Temperaturunterschiede an den Außenwänden, z.B. Ecken und Fenster.
Genau das hat man im nicht energetisch sanierten Altbau nicht, erzeugt das aber gerne mit "Klatsch die Wände zu Maßnahmen" und modernen Isolierfenstern und saniert sich energieoptimiert Schimmelprobleme ins Haus.


Sofern keine Bauschäden vorhanden sind, hat der VM ziemlich sicher Recht, wenn er sagt das Schimmelproblem liegt am Heiz- und Lüftungsverhalten der Mieterin.
In diesen Fällen hilft meist sich nach dem zur Bauzeit üblichem Heiz- und Lüftungsverhalten zu richten und auch damals übliche Möblierung (viel weniger als Heute üblich). Abstände Möbel-Wand und Dekoartikel-Wand zu beachten.
Alte Häuser passen sich nicht den Nutzern an, die Nutzer müssen sich den Häusern anpassen. Die Empfehlungen für Neubau gelten hier nur eingeschränkt.
 

Ich-bin-es

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Nicht, daß ich bezweifle, was Du sagst. Es ist mir schon klar, daß gedämmte Häuser mehr Probleme machen. Aber ich würde gern verstehen. Die Wand ist kalt, die Luft im Zimmer warm und hat Feuchtigkeit gespeichert. Warme Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit trifft auf kalte Wand, es kondensiert. Wo ist da der Denkfehler?
 

ehrenwertes Haus

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Warme Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit trifft auf kalte Wand, es kondensiert. Wo ist da der Denkfehler?
Bis dahin, keiner.

Aber...
Ohne Kältbrücke, keine Probleme damit.

Das Problem bei Kältebrücken ist doch gerade ein Temperaturgefälle in den Wänden/Ecken/Fensterflächen...
Mit Kältebrücke hat man die berühmten Schimmelstellen, weil sich dort Feuchtigkeit in den Wänden sammeln kann.

Das kann man sich (nur Prinzip) vorstellen, wie einen Stoss aus einer Sprühflasche.
Je näher du das an einer Flääche machst, desto eher ereicht du den Sättigungspunkt und sichtbare Feuchtigkeit.


Der 2. Punkt, habe ich bisher nicht erwähnt, ist die Bauweise selbst.
Im Altbau (wenig bis kein Beton, hoher Kalkanteil im Mörtel/Putz), hat man atmungsaktiv gebaut, d.h. die Wände (Putz/Mörtel) brauchen eine gewisse Feuchtigkeit um stabil zu bleiben. Man hat eine permanente chemische Reaktion, die nur mit wechselndem Feuchtegehalt der Wand am Laufen bleibt. Diese chemische Dauerreaktion wirkt wie ein natürliches Schimmel-Ex.

Man darf Altbauwände nur nicht zukleistern und die Atmungsaktivität beeinträchtigen, dann ist "echter" Altbau fast immun gegen Schimmel durch falsche Heiz- und Lüftungsverhalten und steckt selbst größere Wasserschäden vergleichsweise locker weg.
 

Svanhvita

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Das mit Wänden und Tür ist auch nur grob zusammengefasst.
Im Detail ist es wie folgt:

Die Wände sind ungedämmt und ich habe eine Büro-Haustür. Die ist komplett aus Aluminium mit einer großen Glasscheibe (kein doppeltes Glas) drin. Direkt dahinter ist der Flur, indem eine offene Küche eingebaut ist.
Ein halbes Jahr nach meinem Einzug wurden die alten Holzfenster durch neue, moderne Fenster (Plastik?) ersetzt.
In Herbst und Winter bildet sich nach dem Schlafen und dem Kochen (trotz Stoß-Lüften und Dunstabzugshaube) so viel Kondenzwasser an der Haustür, dass ich ne metergroße Pfütze im Flur habe.
Der Gutachter sagte, die Wände seien nachweislich feucht. Mit den alten Holzfenstern konnte das wohl noch etwas besser abziehen, jetzt mit den neuen Fenstern eben nicht mehr.

Ich habe zuvor in 8 anderen Wohnungen gewohnt, da hatte ich noch nie Schimmelprobleme und auch kein schimmelndes Leder und keine schimmelnden Möbel. Von daher gehe ich auch davon aus, dass ich nicht sehr viel falsch, oder ungenügend lüfte.

Die Heizungen sind in Frühling und Sommer auch irgendwie runtergeregelt, wenn man sie auf Stufe 5 aufdreht, werden sie maximal lauwarm.

Meine Vermieterin wohnt in dem angrenzenden Nachbarhaus. Der Keller unter unserem Haus wird aber nur von ihr und der Klempnerei genutzt.

Danke schon mal für die Antworten.
 
dots

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Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden. Ok, man kann sie vorher „weglüften“ und durch sehr häufiges Lüften das Problem deutlich reduziere
Ja, häufiger lüften (halt so oft, wie es die Umstände erfordern).

Und heizen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
Die Feuchtigkeit, welche sich in der Luft befindet, ist dann schon mal nicht an den Wänden und kann "einfach" hinausgelüftet werden.
 

Ferdl

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Haustür. Die ist komplett aus Aluminium mit einer großen Glasscheibe (kein doppeltes Glas) drin. Direkt dahinter ist der Flur, indem eine offene Küche eingebaut ist.
Ein halbes Jahr nach meinem Einzug wurden die alten Holzfenster durch neue, moderne Fenster (Plastik?) ersetzt.
In Herbst und Winter bildet sich nach dem Schlafen und dem Kochen (trotz Stoß-Lüften und Dunstabzugshaube) so viel Kondenzwasser an der Haustür, dass ich ne metergroße Pfütze im Flur habe.
Der Gutachter sagte, die Wände seien nachweislich feucht. Mit den alten Holzfenstern konnte das wohl noch etwas besser abziehen, jetzt mit den neuen Fenstern eben nicht mehr.
Du hast anscheinen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung.
Die ungedämmte Metalltür macht genau das was auch ein elektrischer Luftentfeuchter macht, nur dass der das Kondenswasser auffängt. An einer kalten glatten Fläche kondensiert die Luftfeuchtigkeit aus und läuft an der Fläche hinab. Wird die Türe getauscht wird sich das Feuchtigkeitsproblem verstärken.
Früher hatten die Einscheibenholzfenster unten eine Wasserrinne incl. (Blei)röhrchen nach außen um dieses Kondenswasser schadlos nach außen abzuführen. Diese Kondensationsflächen fehlen jetzt durch den Austausch der Fenster, dagegen hilft meist nur mehr Heizen und Lüften wenn man heute übliche Wohlfühltemperaturen haben möchte.
Die Aussage des Gutachters ist sinnfrei, da sie keine Antwort darauf gibt wo die Feuchtigkeit herkommt.
Wie @ehrenwertes Haus schon beschreibt, dein Heiz und Lüftungsverhalten passt nicht zu dieser Wohnung.

Die Heizungen sind in Frühling und Sommer auch irgendwie runtergeregelt, wenn man sie auf Stufe 5 aufdreht, werden sie maximal lauwarm.
Dies ist vermutlich eine der wenigen Änderungen die du, problemlos erreichen kannst. Bitte den VM die Heizung höher einzustellen.

PS: bei der niedrigen Kaltmiete werden wohl die höheren Heizkosten eingepreist sein.
 

Svanhvita

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Dann ist das, was der Gutachter mir erzählt hat falsch? Immerhin war er recht teuer und hat fast den ganzen Tag in meiner Wohnung irgendwas gemessen.
 

Svanhvita

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Ok, dann werde ich mich jetzt nach elektrischen Raumentfeuchtern umsehen. Ich weiß genau, dass meine VM der Bitte nach mehr Heizleistung nicht nachkommen wird.
Ich bedanke mich!
 

geraldxx

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Meiner Erfahrung nach ist Schimmel zu 99% Ursache des Mieters. Ich war selbst Mieter für viele Jahre und hatte mehrere Wohnungen und noch nie Schimmel gehabt. Das liegt daran weil ich die Fenster so gut wie immer auf Kipp oder offen habe und im Winter mehrere Male täglich lüfte, vor allem das Bad nach Benutzung! Viele Frauen die ich so kennengelernt habe, lüften so gut wie gar nicht, das Bad gleicht einer Sauna, da ist Schimmel vorprogrammiert. Selbst eine Wohnung, die ich übernommen habe, konnte ich den anfänglichen Schimmelbefall im Bad durch regelmäßiges Lüften und simplen Spiritus verschwinden lassen.

Gutachter: Bringt dir nicht viel wenn ein Gegengutachten das Gegenteil feststellt.

Heizung: Es gibt mehrere Urteile, die den Sommerbetrieb der Heizungen regeln. Da wirst du nichts machen können, da das komplette Haus dann für dich mitzahlen müsste (Verbrauch und Fläche). Stell dir einen elektrischen Heizlüfter auf wenn es dir im Sommer zu kalt ist, die Kosten für den Strom bringen viele von solchen Ideen schnell wieder ab.
 

braut

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Fenster auf Dauer-Kipp ist das dümmste, was man da machen kann. Dummerweise darf in Zukunft der Vermieter für solche Zum-Fenster-Raus-Heizer die CO2-Abgabe mit bezahlen, auch wenn er null Einfluss auf deren Heizverhalten hat.

Punkt 1: Feuchtigkeit bekommt man durch Lüften raus. Nicht mit Dauer-Kipp, sondern mit merhfachem täglichen Stoß- und Quer-Lüften. Das ist schwierig, wenn man morgens die Wohnung verlässt und abends erst wieder heim kommt. Aber dann kann man es doch dreimal am Tag machen: morgens, abends und vor dem einschlafen.

Punkt 2: Bei solchen Problemwohnungen sollte man auch darauf achten, selbst möglichst wenig Feuchtigkeit einzubringen. Da gibt es viele kleine Maßnahmen - z.B. eher Orchideen und Kakteen als üppige Tropenwald-Bepflanzung; Keine Wäsche in der Wohnung trocknen: Trockenkeller, Balkon oder Kondenstrockner verwenden. Beim Kochen Lüften und Zimmertüren verschließen usw.

Punkt 3: wo taucht der Schimmel auf? Richtig möblieren. Bodenlange Vorhänge vor dem Heizkörper blockieren die Zirkulation. Möbel an Außenwänden brauchen einen Mindestabstand, um eine solche Zirkulation zu ermöglichen.

Ungedämmte Wände waren jahrhundetelang üblich. Man sollte sich klar sein, dass man selbst auch in der Verantwortung ist, ausreichend zu heizen. Wer tagsüber die Wohnung verlässt und dabei die Heizung abdreht, der provoziert selbst das Auskühlen der Wände und damit den Schimmelbefall.
 

geraldxx

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Fenster auf Dauerkipp ist überhaupt kein Problem. Zumindest im Sommer / Herbst / Frühling.

1. Stoßlüften ist ein guter Vorsatz der allerdings nur schwer umzusetzen ist. Gerade wenn gekocht und das Bad benutzt wird und die Fenster erst 1-2 Stunden zum Stoßlüften aufgemacht werden setzt sich Feuchtigkeit stark ab und das Stoßlüften bringt dann nicht mehr viel. Die Luftfeuchte sollte am besten sofort raus und nicht erst Stunden später damit die Wände, Tapeten die Feuchtigkeit nicht aufnehmen (müssen).

Ich denke durch solche Vorschläge erreicht man mit ziemlicher Sicherheit Schimmelbefall.
 

braut

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Fenster auf Dauerkipp ist überhaupt kein Problem. Zumindest im Sommer / Herbst / Frühling.

1. Stoßlüften ist ein guter Vorsatz der allerdings nur schwer umzusetzen ist.
Herbst und Frühling fallen beide noch in die Heizperiode - und ich bleibe bei der Behauptung, dass Kipplüften da dumm ist. Außerhalb der Heizperiode erwarte ich auch keine Schimmelprobleme, außer unter den nassen Geschirrtüchern, die du direkt auf die Wand hängst.
Gerade wenn gekocht und das Bad benutzt wird und die Fenster erst 1-2 Stunden zum Stoßlüften aufgemacht werden setzt sich Feuchtigkeit stark ab und das Stoßlüften bringt dann nicht mehr viel. Die Luftfeuchte sollte am besten sofort raus und nicht erst Stunden später damit die Wände, Tapeten die Feuchtigkeit nicht aufnehmen (müssen).
An Stoßlüften ist nichts schwierig umzusetzen, außer dass man den Hintern nicht hoch bekommt. Aber selbstverständlich ist es sinnvoller, nach dem Duschen unmittelbar zu lüften. Es ist auch nicht schwierig, umzusetzen, dass man nach dem Duschen einen Abzieher und einen saugfähigen Lappen zu benutzen, um einen Großteil der Feuchtigkeit zu entfernen. Das ist lästig, aber hilfreich.
Ich denke durch solche Vorschläge erreicht man mit ziemlicher Sicherheit Schimmelbefall.
Dauerkipp verhindert keinen Schimmelbefall, sondern verursacht nur überhöhte Heizkosten.
 
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